hund spinnt beim Stadtgang!
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Luna20 -
1. April 2010 um 14:31
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Hallo!
Ach ja! ich war nicht shoppen !!! Das habe ich nie behauptet .Ich war ein Eis essen in einem Cafe und dann in das Center um eine neue Batterie in meine Uhr machen zu lassen. das hat 5 min. gedauert !
Sie war auch nicht das erste mal mit auch nicht in dem Center aber eben selten.ich habe mich aber geärgert weil es diesmal so extrem war und das eben immer schlimmer wird bei nicht alltäglichen Situationen sei es Tierarzt oder eben Stadt.
Und weil das hier so heiß diskutiert wird das ich sie vorne geschnappt habe ,damit meinte ich beschreibe jetzt meine boshafte tat deutlicher Hund trampelt mir auf den Fuß 1 mal,2mal 3mal, steht schon auf der Hose ich bücke mich schubse sie energisch beiseite gegen die Brust Hund knurrt mich an und dann habe ich so reagiert.Uff das wollte ich nochmal loswerden. Habe wie gesagt einige Tipps von euch bekommen. Und ich kann eine Meinung vertragen sonst hätte ich net gefragt , aber zu sagen "das müsste man mit dir und deinem Trainer machen" na ja!
Luna 20 - Vor einem Moment
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Hi,
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Luna, kannst Du Dir vorstellen, daß Dein Hund in der Stadt zu einem einen Mega-Stress und vermutlich auch Angst hat?
Du nimmst Deinen Hund, der eigentlich ein ruhiges Landleben gewöhnt ist mit in die Stadt, es liegen tausend Gerüche in der Luft, der Lärmpegel ist enorm hoch, die Leute, die da rumlaufen sind nicht grad rücksichtsvoll.
All das stresst und macht Angst. Dann bist Du auch anders, suchst was, guckst Schaufenster, agierst mit den Kinder etc.pp. Deinem Hund fehtl in dem Moment Deine ruhige und souveräne Führung.
Also dreht er noch weiter hoch, weil er völlig überfordert ist.
Geh das nächste Mal allein mit dem Hund in die Stadt, such Dir eine nette Bank und schau Dir mit Deinem Hund entspannt das Treiben an. Erzähl ihm wie toll das alles ist und füttere die ganze Geschichte für ihn schön.
Die Abessinierin
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Sie hat sich abgemeldet aus dem Forum, von daher denke ich, daß sie die Tipps nicht mehr lesen möchte :/
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So ich hoffe ich kann mich hier mal einklinken, da ich ein ähnliches Problem habe und nichts falsch machen möchte.

Ich bin mit meinem Hund diese Woche in einen Park in die "Stadt" gefahren (10 Minuten Autofahrt). Sobalt der Hund aus dem Auto raus war, gabs kein Halten mehr.... Er war total überfordert, zog in alle Richtungen und konnte sich nicht beruhigen.. hätte ich die Leine los gelassen, wäre er über alle Berge gewesen....
Nach ca. 15 Minuten hatte er sich aber beruhigt, zog nicht mal mehr an der Leine sondern hat alles beschnüffelt, ignorierte Fussgänger und Radfahrer und zog nicht zu jedem Hund hin (zu Hause rastet er aus, wenn er nicht jeden Hund und Mensch begrüßen darf) kurzum er war "fast perfekt"
. Aber die 15 Minuten dafor waren der blanke Horror! Ich glaube weniger das der Stress von der "Reizüberflutung" kommt, sondern viel mehr vom Autofahren, denn auch in total ruhigen Gegenden ist er ziemlich aufgedreht nach der Autofahrt...Wie kann ich ihn beruhigen und verhindern dass er so abschaltet? Habe mir gedacht, ich könnte dass nun 2x die Woche mit ihm machen und mich die erste Zeit einfach mal auf eine Bank setzen und warten...
Er hat in der Gegend gar nicht an der Leine gezogen, was zu Hause schon noch oft vorkommt.
Wie kann ich das beibehalten?In einer Bar hat er auch Sitz und Platz gemacht, als ich es verlangt habe und auch ein nein hat er akzeptiert, als er zu einem anderen Menschen hinwollte.
Auch Fuß konnten wir für ein paar Sek. üben (5 Meter und dann Sitz).
Auf einem Spielplatz ging er mit mir sogar freudig mit auf eine Rutsche (es war alles leer).Möchte nun in meinem weiteren Vorgehen nichts falsch machen und hoffe ihr könnt mir Tipps geben

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*SCHUBS*

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Wir haben ähnliche Probleme, obwohl wir sogar in der Innenstadt wohnen und der Hund von Welpenbeinen an mitkam - und ich fürchte, genau daran lag's.
Mit einem winzigen, freundlichen, zugewandten "Ach wie süß"-Welpen durch die Fußgängerzone zu gehen, war wirklich dicht an Spießrutenlaufen - und ich habe absolut nichts gegen freundlichen Kontakt zwischen meinem Hund und Fremden. Es blieb nicht bei pausenlosem Gelocke, Geschnalze und versuchtem Gegrabsche, vor dem ich den Welpen teilweise nur auf dem Arm schützen konnte. Einige besonders Aufdringliche mußte ich sogar körperlich hart abblocken, wenn sie z.B versuchten, den winzigen Hund an den Vorderbeinen zu sich zu ziehen oder mir regelrecht vom Arm zu reißen - offenbar gehen bei einer Überdosis Kindchenschema einigen Menschen schlicht die Hormone durch. Von anderen "ach wie süß"-Haltern hab ich inzwischen Ähnliches gehört.
Resultat: Der Hund, der als Welpe alles ganz easy und aufgeschlossen zu nehmen pflegte, vollzog mit einem halben Jahr und einsetzender Pubertät eine totale Kehrtwende und zeigte deutlich, daß er mit aufdringlichen Fremden absolut nichts mehr zu tun haben wollte, und schlimmer noch: übertrug diese Abneigung auf Menschengewimmel schlechthin und wurde ängstlich. Das hat sich bis heute, mit 22 Monaten, nicht wieder wirklich gegeben. Inzwischen akzeptiere ich das auch und erspare uns, wo möglich, die volle Fußgängerzone - ich mag das Gedrängel auch nicht und kann sie verstehen. Zu ruhigen Zeiten geht sie ganz brav mit, wenn auch nie entspannt.
Ironischerweise hatte keiner meiner vorherigen Hunde, die eben nicht früh "sozialisiert" wurden, sondern irgendwann so ab 4-5 Monaten einfach überallhin mitkamen, da irgendein Problem - nur ausgerechnet der eine, bei dem ich mal alles von Anfang an richtig machen wollte...
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