Hund - wie verändert sich die Erziehung?
-
-
Oh, nu macht ihr mich aber unsicher!
Alle vier bis fünf Stunden für 15 Min. rausgehen ist zu viel? Aber gerade die kleinen müssen doch mal aus der Hose!?
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Hund - wie verändert sich die Erziehung? schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Ich wollte mich hier eigentlich nicht einmischen, aber Corinna spricht mir aus der Seele.
Ich kenne mittlerweile so viele "Actionhunde", das ist ja fast nicht mehr auszuhalten. Ich sehe ja auch wie die Leute langsam aber sicher daran verzweifeln. Das beginnt von letzte Gassirunde um 23:00 und erste um 05:00 (bei erwachsenen Hunden), nicht weil der Hund muß, nein weil er es fordert. Der muß ja "ausgepowert" werden. Dann nochmals am Vormittag, mit üben, spielen usw. sonst kann der Hund ja nicht zwei Stunden alleine bleiben. Nachmittags wieder, zusätzlich noch Hundeplatz... Die Leute haben Null Freizeit, weil sie sich den Hund so erzogen haben, dass er sie voll beansprucht. Die Hunde selbst leiden unter schwersten Stresssymptomen, bleiben nur auf Kommando liegen usw.
Das kann doch auch für den Hund nicht der Sinn sein.
-
Zitat
Oh, nu macht ihr mich aber unsicher!
Alle vier bis fünf Stunden für 15 Min. rausgehen ist zu viel? Aber gerade die kleinen müssen doch mal aus der Hose!?
Hier nochmal das, was Du geschrieben hast:
ZitatAlso dann lieber vier-fünf mal für 15 Min. als zwei mal für 30.
War wohl inhaltlich ein wenig was anderes...
-
1. 08:00 Uhr
2. 12:00 Uhr
3. 16:00 Uhr
4. 20:00 Uhrsind doch vier mal!?
-
Na klar! Halt nicht 5 mal am Tag eine halbe Stunde!
Meine Trainerin meinte, ich soll nur 2 mal am Tag 20-30 Minuten raus und dann eben nur kurz so 5 Minuten, bis die Geschäfte erledigt sind.Muss aber dazu sagen, dass Vizslas ja sowieso soweit ich weiß die nervöseste Rasse ist und man die durch Erziehung bewußt dazu anhalten muss, runter zu fahren.
-
-
Hallo,
mein Hund wäre auch so ein Kandidat gewesen, der ständig überdreht wäre, wenn man ihn immer wieder fordert. Ich habe mit ihm von anfang an nicht zuuu viel gemacht. An einem Tag mal in den Park, an dem anderen Tag "nur" einen kleinen Spaziergang, dann mal ein Tag Stadt oder einfach nur mal spielen im Garten. Mir war es wichtig, dass ich später einen Hund habe, der für jeden Spaß zu haben ist, in der Wohnung aber entspannen kann. Er ist ein JRT-Mix, also ein echtes Energiebündel. Mittlerweile ist es so, dass wir täglich einmal eine große Runde drehen, meist so 1 1/2 bis 2 Stunden. Da wird er aber nicht groß bespaßt, er darf schnüüfeln, rennen, mit Hunden spielen usw. Einmal die Woche ist Turnierhundesport angesagt. Ansonsten spiele ich mit ihm auch mal draußen Ball oder er kommt mal mit in die Stadt, aber viel mehr Action braucht er nicht, um total ausgeglichen zu sein. Ich finde es gut, dass du dein Programm runtergeschraubt hast, das wird dir und deinem Hund guttun. Und ja, du wirst später auch noch Freizeit für dich haben!!
-
Also ich versteh garnichts mehr.
Da liest man immer, man soll seinen Hund auch auslasten und selbst für den doofen Hundeführerschein in NRW musste ich lernen, dass ein Hund zwei Stunden am Tag raus soll.
Eine Frage dort lautet: "Welche Haltungsform ist wenig artgerecht und damit tierschutzrechtlich bedenklich?"
ANTWORT: Einen gesunden Hund jeden Tag drei mal für jeweils 20 Minuten an einer kurzen Leine auszuführen.
Hier liest man jetzt aber, der Hund soll 22 Stunden des Tages in der Ecke liegen!?
Erst gestern war ich wieder für zwei Stunden spazieren, weil so schönes Wetter war. Hund war natürlich mit. Ist das jetzt bedenklich? Soll ich den Hund dann lieber zu Hause lassen, wenn ich weiß, ich gehe etwas länger raus?
Mein Hund fordert nichts. Darf nicht toben in der Wohnung und wäre sterbenstraurig, wenn er bei dem schönen Wetter 22 Stunden in der Wohnung liegen müsste!
Sollte ich das Gassigehen jetzt kürzen?
-
Es ist ja aber wohl ein Unterschied, ob ich dreimal 20 Minuten an der kurzen Leine gehe, oder dreimal die selbe Zeit und den Hund frei bewegen und schnüffeln lasse.
Es ist ein Unterschied ob ich mit dem hund 2h laufe, oder ob ich mit ihm 30min zB Fährte mache (jetzt je nach Anlagen des Hundes beliebiges einsetzen).
Es ist ein Unterschied, ob ich das jeden Tag mache, oder zB zweimal die Woche.Auch die Abwechslung dabei macht´s aus. Ich kann zB locker einmal pro Woche Fährte machen und zweimal pro Woche den Hund lange und viel laufen lassen und die restlichen Tage "normal" spazieren gehen.
Die Ausgewogenheit aus körperlicher und geistiger Auslastung und dem Einhalten wichtiger Ruhephasen macht einen stabilen Hund aus.Zumindest ist das meine Sicht der Dinge, die ja sicher auch nicht der Weisheit letzter Schluß ist

-
Darko: Es geht hier um Hunde(rassen), die zum Aufdrehen neigen.
Du solltest die Beiträge genauer lesen

-
Ja, das ist klar, dass ich keine zwei Stunden Übungen mit dem Hund mache!
Aber zwei Stunden neben mir her laufen, ohne Leine, und mal hier und da Schnüffeln, mal mit nem anderen Hund spielen finde ich ok.
Ich hab das eben so verstanden, dass ich jetzt aufpassem müsste, den Hund nicht länger als zwei Stunden am Tag mit nach draußen zu nehmen.
Dass man nicht zwei Stunden täglich spezielle Übungen macht und nicht jeden Tag was anderes ist ja wohl klar!
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!