Hat der Hund mich verteidigt?
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Sie würde sich nicht wie Hilde zwischen mich und meinen Mann schieben.
Zu Hildchen's Verteidigung
.....diese Tour hatte sie die ersten paar Tage hier bei uns zuHause (ist ja erst im November eingezogen) versucht zu fahren. Heute wuerde sie sich das auch nicht mehr erlauben.Duerfen zwar alle meine Hunde auf's Sofa und die Sessel....aber nicht ohne "anzufragen" wenn schon jemand drauf sitzt.
Wie sie das fuer sich selbst regeln wenn sie alleine zu Hause sind interessiert mich nicht

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Woher willst du wissen, ....? Hat er es dir gesagt?
Yepp, ich kann mit Hunden reden !Aber sag, woher weißt du, daß dein Hund Angst hat, eure Umarmung wird eskallieren und ihr verletzt euch ernsthaft ? Hat er dir das gesagt ?
;-)
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Yepp, ich kann mit Hunden reden !Aber sag, woher weißt du, daß dein Hund Angst hat, eure Umarmung wird eskallieren und ihr verletzt euch ernsthaft ? Hat er dir das gesagt ?
;-)
Jepp, ich kann nämlich auch mit Hunden reden, besser gesagt, ich kann sie lesen. Und wie gesagt, einen aufdringlichen Hund kann man von einem beschwichtigenden, splittenden Hund ja doch sehr deutlich unterscheiden. Ach, by the way, um Missverständnisse auszuräumen, mein Hund flog nur für 20 - 60 min aus dem Schlafzimmer in gewissen Situationen, nicht für die ganze Nacht.
Würdest du meinen Hund kennen, du würdest es verstehen. Die beschwichtigt ja schon, wenn wir zu laut diskutieren. Die beschwichtigt ja sogar Handwerker, wenn die sich aufregen. Absolut der Hammer. Ja, sie kann sagen:"Junge, komm mal wieder runter!" Und das kann sie ausgesprochen gut, so wie sie es auch bei Hunden ausgesprochen gut kann. Ich bin mir sicher, ich werde nie wieder so einen Hund haben, der so fabelhaft hündisch spricht und gleichzeitig so zeigt, wofür er gemacht wurde. Dieser Hund ist und war mein bester Lehrmeister. Aber diesen selbständig arbeitenden und denkenden Hund zu verstehen, war am Anfang nicht immer leicht.
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Schopenhauer, je besser man seinen Hund kennt, je mehr man auf die Kommunikation achtet, desto mehr, desto feinere Nuancen fallen einem auch auf. Das ist nichts, was speziell dein Hund kann, alle Hunde kommunizieren, nur man sieht es als Laie nicht auf den ersten Blick.
Aber mal OT im OT:
Mich sorgt eher die Reaktion deines Hundes !?
Wenn der ständig "beschwichtigt", bei euch ständig (!?) dazwischen geht, sogar bei laut werdenden Handwerkern solche Gesten zeigt ...
Für mich ist das überhaupt kein souveräner, in sich ruhender Hund. Vielleicht solltest du ihn mal - nicht für mich, deinem Hund zuliebe - von einer anderen Seite sehen.Gruß, staffy
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Jepp, ich kann nämlich auch mit Hunden reden, besser gesagt, ich kann sie lesen. Und wie gesagt, einen aufdringlichen Hund kann man von einem beschwichtigenden, splittenden Hund ja doch sehr deutlich unterscheiden.
und gestehst du anderen Menschen zu, ihre Hunde auch lesen zu können? Man beobachtet ja im Prinzip nur ein Verhalten. Und da wir Menschen sind wie wir sind, versuchen wir dieses zu verstehen und zu interpretieren. Das dabei Fehler entstehen ist ja nur zu natürlich, kein Hund kann uns sagen warum er das nun wirklich gemacht hat. Also wird es immer wieder unterschiedliche Sichtweisen geben. Ich mochte es auch nie, wenn meine Deutschlehrerin meinte, nur ihre Interpretation eines Gedichtes sei die einzig Wahre.
ZitatWürdest du meinen Hund kennen, du würdest es verstehen. Die beschwichtigt ja schon, wenn wir zu laut diskutieren. Die beschwichtigt ja sogar Handwerker, wenn die sich aufregen. Absolut der Hammer.
ja, der Hammer, aber im negativen Sinne. Klingt für mich eher nach einem recht unsicheren Hund. Was daran positiv sein soll geht mir nicht wirklich ein.
ZitatIch bin mir sicher, ich werde nie wieder so einen Hund haben, der so fabelhaft hündisch spricht und gleichzeitig so zeigt, wofür er gemacht wurde.
Jeder Hund spricht hündisch, das ist nichts Besonderes. Für mich klingt das nach dem typischen Hundehalter, der seinen Hund völlig verklärt betrachtet. Mit etwas Abstand würde man die eine oder andere Sache sicher etwas anders sehen. Eine ganz normale menschliche Angewohnheit, aber dessen sollte man sich schon bewußt sein.
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Das von Schopenhauer beschriebene Beschwichtigen bei Streit usw. sehe ich ein wenig zwiegespalten. Zum Einen: nein, wenn mein Hund so ein Verhalten zeigt, würde ich mir keine Gedanken um meinen Hund machen. Das zeigt lediglich, daß er sehr sensibel ist. Für z.B. Epilepsie-Anzeige-Hunde wird darauf besonders viel Wert gelegt, daß sie so sensibel sind und bei den kleinsten Abweichungen vom normalen Verhalten darum bemüht sind den Normalzustand wieder herzustellen. Das liegt im Grunde in jedem Hund, bei den sensiblen mehr, bei den robusteren weniger. Meiner Meinung nach liegt darin auch splitten begründet. Bei den robusteren Hunden wird das auch mal mit "motzen" durch gesetzt, bei den devoteren Hunden mit Spielaufforderung oder ähnlichem.
Warum ich das Beschwichtigen in solchen Fällen dennoch zwiegespalten sehe? Weil ich mir dann mal Gedanken um den menschlichen Umgang untereinander machen würde.
Natürlich hat ein Hund immer irgendwo egoistische Motive. Die hat jedes Lebewesen, auch jeder Mensch. Ein Mensch hilft einem anderen auch nur, wenn es sich zumindest gut für ihn anfühlt. Das könnte man also durchaus auch als egoistisches Motiv sehen.
Ich finde es schade, daß manche hier ihrem Hund absolut menschliches Imponieren und im Mittelpunkt stehen wollen gerne unterstellen. Ihm aber jegliches für Frieden sorgen wollende Verhalten absprechen.
Es gibt sicherlich Hunde, Individuen oder auch Rassen, die auf Selbständigkeit selektiert wurden. Denen gehen mit Sicherheit solche "fürsorglichen" Eigenschaften eher ab. Aber viele Hunde wurden auf Zusammenarbeit hin selektiert. Das heißt diese Hunde haben in gewissem Maße immer auch ein Interesse daran, daß das Zusammenspiel funktioniert. Was Funktionieren dabei ist, liegt wohl daran, was der Hund gelernt hat. Und je nach Naturell setzt der Hund dann dieses Funktionieren mit Aggression oder mit Beschwichtigen durch. Mir persönlich ist ein beschwichtigender Hund lieber...staffy: das Arbeiten mit Leckerlis: Damit soll nicht die Zusammenarbeit erzwungen werden. Verhalten, das Erfolg zeigt wird öfter gezeigt. Also bestätige ich erwünschtes Verhalten, damit der Hund das öfter zeigt. Ein besonders starker Verstärker ist nun mal einfach Futter. Nicht mehr und nicht weniger.
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staffy: das Arbeiten mit Leckerlis: Damit soll nicht die Zusammenarbeit erzwungen werden....
Warum erzählst du mir das
Ich dachte, mein Standpunkt zum Einsatz von Futter und Spielzeug sei bekannt ! -
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Ich finde es schade, daß manche hier ihrem Hund absolut menschliches Imponieren und im Mittelpunkt stehen wollen gerne unterstellen. Ihm aber jegliches für Frieden sorgen wollende Verhalten absprechen.
Ich persönlich führe jedes Verhalten bei jedem Lebewesen auf ein egoistisches Motiv zurück. Wenn mein Hund für Frieden sorgen will, dann ist das letztendlich auch nur egoistisch, er will seine Ruhe, er will keinen Streit..usw. Das sehe ich so, mit meiner Sicht auf die Dinge. Selbst Altruismus existiert für mich in der Realität nicht wirklich. Letztendlich sind wir alle nur um unser eigenes Wohl besorgt.
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Aber mal OT im OT:
Mich sorgt eher die Reaktion deines Hundes !?
Wenn der ständig "beschwichtigt", bei euch ständig (!?) dazwischen geht, sogar bei laut werdenden Handwerkern solche Gesten zeigt ...
Für mich ist das überhaupt kein souveräner, in sich ruhender Hund. Vielleicht solltest du ihn mal - nicht für mich, deinem Hund zuliebe - von einer anderen Seite sehen.Gruß, staffy
Nein, du musst dich nicht um meinen Hund sorgen. Er gehört zu den 20% hochsensiblen Säugetieren, die es nun mal gibt. Dieser Hund handelt und entscheidet selber. Es liegt in ihrer Natur. Dafür wurde sie geboren, um so handeln und denken zu können. Diese Art Hund war dazu gedacht, völlig alleine, Schafe von A nach B zu führen und die Herde gegen den bösen Wolf zu beschützen. Ob du überhaupt ansatzweise diese Denke eines solchen Hundes verstehst, wage ich zu bezweifeln.
@ TanNoz
Bist du wirklich so egoistisch, dass du nur um dein eigenes Wohl besorgt bist? Das ist aber schade. Und das überträgst du auf Hunde? Wieso hat dann Bloch Wölfe filmen können, wo eine Wölfin Futter über viele Kilometer heranbringt, um ihre verletzte erwachsene Tochter zu füttern. Etwas, das man bisher für unmöglich gehalten hat? Aus egoistischen Gründen? Vermutlich ja. Aber der einzigste Grund, der mir hierzu einfällt ist die Arterhaltung. Das Überleben als Rudel, um als Gruppe stark zu sein.
Und ein Hund im Familienverband hat auch seine Rolle und will vermutlich nichts anderes als seine Art erhalten. Warum soll sich dieser Familienverband gegenseitig verletzten? Der Hund hätte absolut keinen Nutzen davon. Und darin sehe ich seine Motivation. Als Gruppe stark zu sein.
Es gibt solche Beispiele auch noch bei anderen Tieren, Primaten zum Beispiel.
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@ TanNoz
Bist du wirklich so egoistisch, dass du nur um dein eigenes Wohl besorgt bist?
Ja, bin ich, genau wie jeder andere auch. Manches Handeln wird nur allzugern als altruistisch hingestellt, aber ist es das wirklich? Natürlich sorge ich mich noch um meinen Freund und meine Familie, genauso wie um meine Tiere und vieles anderes. Aber warum tue ich es? Ja weil mir etwas fehlen würde, wenn sie nicht mehr da sind. Warum halte ich mir einen Hund? Weil der Hund es bei mir so toll hat, und er immer Futter hat und Streichelheinheiten? Nö, ich tu das, weil ich es will. Der Hund käme auch gut ohne mich klar.
ZitatDas ist aber schade. Und das überträgst du auf Hunde? Wieso hat dann Bloch Wölfe filmen können, wo eine Wölfin Futter über viele Kilometer heranbringt, um ihre verletzte erwachsene Tochter zu füttern. Etwas, das man bisher für unmöglich gehalten hat? Aus egoistischen Gründen? Vermutlich ja. Aber der einzigste Grund, der mir hierzu einfällt ist die Arterhaltung. Das Überleben als Rudel, um als Gruppe stark zu sein.
Ja wenn du so willst, übertrage ich das auf jedes Lebewesen. Tiere noch mehr, als Menschen. Was das Beispiel der Mutterhündin betrifft, nunja, wie ich schon sagte, man findet immer ein egoistisches Motiv wenn man möchte. Ob das nun in deinen Kram passt oder nicht, aber es ist da.
ZitatUnd ein Hund im Familienverband hat auch seine Rolle und will vermutlich nichts anderes als seine Art erhalten. Warum soll sich dieser Familienverband gegenseitig verletzten? Der Hund hätte absolut keinen Nutzen davon. Und darin sehe ich seine Motivation. Als Gruppe stark zu sein.
Es gibt solche Beispiele auch noch bei anderen Tieren, Primaten zum Beispiel.
Ja ein Hund der seine Art erhalten will, tut das genau warum? Nicht weil die anderen so toll sind, und weil er in die Zukunft denkt und meint, seine Rasse muß es auch in 100 Jahren noch geben. Nein er tut das weil es für ihn das Beste ist. Er will überleben und dazu braucht er sein Rudel. Was ist daran jetzt nicht egoistisch?
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