Wichtiges in einer Hundeschule?
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Zitat
Alina, eine Hundeschule wird von einem Trainer geleitet, sprich es gibt einen Besitzer der Huschu.
Ein Verein ist oft mit ehrenamtlichen "Helfern" unterwegs, kannst aber auch gerne von denen die Eindrücke posten.
Irgendwie finde ich die Definition immer noch schwer
Hab bisher noch keinen Verein gesehen, der kein Geld für seine Leistung nimmt.Also ich hab mir ja schon mehrere angesehen...

1. Huschu
Positiv:
- da hab ich gesagt bekommen, dass das wichtigste die absolute Konsequenz ist und jedes Kommando nur einmal gegeben wird;Negativ:
- basierend auf Rudelkonzept inkl. Unterwürfigkeit des Hundes wurde trainiert
- zu große Gruppen
- auf einzelne Hunde wurde nicht eingegangen, andere Methoden nicht akzeptiert
- es wurde mit Gewalt gearbeitet
- keine Prägungsarbeit trotz Welpenkurs2. Huschu
Positiv:
- auf jeden Hund eingegangen/ jeder durfte so lernen, wie er
- alles genau erklärt (Psychologie des Hundes)
- kleine Gruppen
- Prägung an allem Möglichen
... eigentlich alles super!3. Verein
Positiv:
- arbeiten und belohnen je nach HundNegativ:
- zu wenig Beachtung auf Körpersprache der Hunde
- Inkonsequenz wird vom Trainer nicht "betadelt"
- zu grober Umgang mit dem Hund - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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viele leute glauben, im "verein" (der zwar geld nimmt, bzw nehmen muss um seine auslagen einzuholen, der das aber nicht als "gewinn" in die tasche stecken darf) seien konservative und veraltete methoden eher gang und gäbe als in der hundeschule, und hundeschulen seien wiederum individueller, moderner und zum beispiel eher für konkrete problemlösungen geeignet.
fakt ist in meinen augen aber, dass das einzig und allein von den trainern abhängt. ich kenne sowohl ehrenamtliche trainer, die mehr seminare besuchen, als das jahr wochenenden hat (überspitzt ausgedrückt) und sich ständig fortbilden und in ihrem verein auch einzelstunden anbieten etc, als auch hundeschulen-besitzer, die vor 15jahren mal nen vpg-sporthund geführt haben und seitdem ne hundeschule führen und dort den gleichen lahmen trott abziehen, den sie früher im verein kannten ohne sich fortzubilden. umgekehrt gibts das genauso...
was ich sagen will: die erfahrungsberichte (ich glaub ich hab schon weit mehr als zehn derartige threads hier im forum gesehen
) sind schön und gut und unterhaltsam, helfen aber keinem, da sich kein trend wird ablesen lassen können. ich habe selbst in 2 vereinen trainiert und kenne deren etwa 50 inklusive ihren trainern und kenne auch etwa 25 leute, die hundeschulen führen, und bunter gemischt könnten die einrücke kaum sein 
um allgemein auch noch am topic teilzunehmen, eine theoretische gut-schlecht-liste, wie sie meinen ansprüchen entspräche:
was ich mir von einem verein/huschu wünschen würde:
- breites hundesport-angebot inklusive geräten
- theoretische pflichtstunden vor aufnahme des trainings (wie lernt mein hund, was ist dominanz, wie verhalte ich mich mit meinem hund im alltag etc)
- auf das hund-mensch-team abgestimmte methoden
- vorab-information der menschen über mögliche wege in der ausbildung
- informierte, gelassene und souveräne trainer
- fortbildungsveranstaltungen für die hundehalter, eventuell seminare
- wenn gruppen, dann mit ausreichend trainern
- kein starkzwang
- to be continued...was ich nicht will:
- ergibt sich aus dem obigen
immer das gegenteil 
- dogmen
- festlegen auf eine "philosophie/methode" als allheilmittel
- vereinsmeierei
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positives:
- obwohl mein Hund momentan nicht in Welpenstunde gehen kann darf er die Stunden nachholen sobald sie wieder ganz fit ist
- beim Spielen werden die Hunde in 3 bzw. 2 Gruppen eingeteilt (kleine Hunde immer mit kleinen, große mit großen, etc.)
- die übung wird nicht nur erklärt, sondern es wird wirklich auf jeden hund einzeln eingegangen (gruppe nie größer als 6-7 hunde...zumindest wäre mir nichts gegenteiliges aufgefallen)
- die stunden sind ziemlich abwechslungsreich -> es gibt einen "hindernissplatz" wo immer ein paar min drauf verbracht werden um den hunden verschiedene "hindernisse" etc. zu zeigen...
- für 15 stunden fand ich den preis nicht teuernegatives:
- ist von mir eine stunde fahrzeit mit den öffentlichen verkehrsmitteln und im grunde für meinen geschmack etwas abgelegen
- die stunden unter der woche sind atm auch so d. sie mir nicht wirklich passen....bleibt also nur wochenendeliebe grüße
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Hm..ich war ja mittlerweile in zwei Hundeschulen
die erste HuSchu:
Positiv:
- Es wird gut erklärt, wie man die einzelnen Kommandos aufzubauen hat
- Es sind nie mehr als 5-6 HH in der Gruppe, wenn nur ein Trainer da ist
- Stadt/Bahn/Aufzug/Zoo, Alltagssachen werden geübtNegativ:
- die Hunde werden nach Schema F behandelt, hast du einen "schwierigen" Hund wird nicht auf dich eingegangen
- die machen ihre Gruppe und mehr ist nicht (ich hoff man versteht was ich mein) es wird hinterher nicht mal gefragt na wie läufts denn so usw.
- die gehen immer davon aus, dass es jetzt SOOO ist, weil das ja sooo sein muss...hach ich kann so schlecht erklären. Letztens wollte ein Rüde ständig Kyra in der HuSchu besteigen...klar haben die Besitzer ihn runter gepflückt, aaaaaaaaber es hieß dann wann war Kyra läufig? von der Trainerin wohlbemerkt...als ich sagte im Dezember meinte sie: ach na dann ist sie scheinschwanger
als Kyra letzte Woche im Park NICHT mit den anderen Hunden durch die Wallachei gerast ist, sondern bei uns im Dunstkreis blieb hieß es ...ja ja..die is Scheinschwanger, deswegen isse so unsicher
- wenn irgendwas gut klappt heißt es immer : achhh ihr hattet ja Einzelstunden gell. Ich dann: ähm...ja zwei Stück im Juli oder so. dabei hab ich Kyra so viel selbst beigebracht, aber da würd nie einer mal was sagen.die zweite HuSchu:
Positiv:
- sie geht ganz neue Wege, arbeitet mit dem Hund individuell
- kommt sofort nach hause, wenn man um "Hilfe" bittet, um sich die Problematik anzuschauen
- viele verschiedene Seminare
- macht sich immer Gedanken über HH und Hund
- arbeitet mit TTouch und BachblütenNegativ:
- hat keinen eignen Platz d.h. man geht irgendwo auf nen Parkplatz oder ne große Wiese
- die Trainerin arbeitet vermerht mit den Hunden die nicht so "laufen" ,von daher stehen die anderen ein bisschen blöd rum
- Grundkommandos konnte ich dort nicht lernen, da kein Schema drin war
in der einen Woche haben wir Grundkommados gelernt, in der nächsten Woche haben wir Clickertraining gemacht usw. mir war es zu durcheinadner.
- kein AlltagstrainingDeshalb hab ich das für mich rausgezogen, was für mich und Kyra am Besten war...d.h. in der ersten HuSchu sind wir in die Gruppenstunde gegangen und die Anfangsproblematik von Kyra haben wir mit der zweiten HuSchu in Einzelstunden "bearbeitet".
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Ich find die Fragestellung auch nicht sonderlich schwer.
Mal noch einfacher ausgedrückt:
- Was wäre euch bei der Wahl einer Hundeschule wichtig? Was soll sie bieten und wo würdet ihr schnell wieder verschwinden.
GANZ ALLGMEIN.
Ich hab nun keine Zeit mehr, daher liste ich meine Vorstellungen später mal.

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Hi Bibi,
meine Erfahrungen beruhen auf den Besuch von 2 Hundeschulen und einem Verein.
HuSchu1positiv:
Arbeit mit positiver Verstärkung
Gruppen nach Alter und Gehorsam getrennt, was ich bei Welpen recht gut fand
zwischen den Trainingseinheiten entsprechend lange Pausennegativ:
große Gruppen,
lange Wartezeiten, wenn mal mit einem Hund einzeln trainiert wurdeHuSchu 2
positiv:
gute Erklärungen zum Hundeverhalten
Erklärung zur Körpersprache des Hundes
kleine Gruppen
pos. Verstärkung
2 Stunden Training am Stück mit entsprechenden Pausen und Spieleinheiten für die Hundenegativ:
nach 8 Wochen wurde die Erziehungsmethode auf das Uli Koeppel Konzept umgestellt
sehr hoher PreisHundeverein:
positiv:
geringer Beitrag
alle Rassen waren vertreten, was m.M.n. gut für die Sozialisierung ist
das war es aber auch schon an pos, Meldungennegativ:
sehr große Gruppen,
schlecht ausgebildete Trainer
Starkzwang,
Nackenschütteln
sehr laute Kommandos, teilweise Schreien der HH
kaum MÖglichkeiten für die Hunde miteinander zu spielen
und der ganze Vereinstamtam mit allen Querelen etc -
Zitat
Ich hab nun keine Zeit mehr, daher liste ich meine Vorstellungen später mal.

Hiermit hole ich das nach.

- Kleine überschaubare Gruppen
- Anpassung an die Bedürfnisse der Hunde
- Trainer, die sich weiterbilden
- Trainer, die in der Lage sind Fehler zuzugeben oder selbst mal Rat zu suchen, wenn sie auf dem Schlauch stehen anstatt den Alleswisser raushängen zu lassen
- Freundschaftliches Klima
- Vermeidung von Positiver Strafe / Starkzwang (Schnauzengriff, Rückendrehen, Leinenruck, Würgehalsbänder, und Co.)
- Keine Erklärungen auf Rudelordnungbasis
- Eine Hundeschule, die Geschirre, Leckerlis, Clicker und Co. bevorzugt
- Entspannung sollte nicht zu kurz kommen
- Offen für KritikMal die Sachen, die mir persönlich spontan einfallen. Punkte, die ICH als positiv bewerten würde.

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Ich war erst am letzten Samstag mit THori zur HuSchu. Sie geht dort hin, seit sie 8 Wochen alt ist und wir sie haben, und jetzt ist sie in der allgemeinen Klasse (davor Welpen und Junghunde). Das Training dauert 90 Min. Man kann 1 oder 2 Mal pro Woche gehen. 10 Trainingseinheiten (à 90 Min) kosten 90 Euro.
Wir haben zur Zeit recht viel drinnen trainiert. Die Schule hat zwei Außentrainingsräume - so eingezäunte Grasflächen mit Agility-Geräten usw. - und einen Innenraum aus umgebauten Bauwagen und einem überdachten Raum, so etwa 6 x 6 Meter. AUßerdem gibt es Strom, fließend Wasser und ein Dixie-Klo. Wir haben etwas am "Bleib" gearbeitet, und dann durfte sich jeder von der Trainerin eine Karte ziehen, auf der Übungen waren wie: Hund ins Sitz, 3 Schritte, Hund ins Platz, 3 Schritte Hund ins Steh, Übung zu Ende. Oder: Hund drei Schritte auf der rechten Seite neben sich gehen, dann auf die linke Seite wechseln, 3 Schritte, und links Absetzen. ALle anderen (etwa 10 Leute in der Gruppe) sollten zusehen und dann einzeln nacharbeiten. Ein Hund - ein junger tschechischer Wolfshundrüde, etwa 15 Monate alt - hatte etliche Einzelstunden und ist gerade dabei, sich an das Gruppentraining zu gewöhnen. Er bekam einfachere Übungen, die Trainerin half Frauchen, den Hund zu führen und in der Konzentration zu halten. Er gewöhnt sich zunehmend an die Gruppe und lernt, die Übungen, die er zu Hause allein kann, auch in der Gruppe zu machen. Es sind unterschiedliche Hunde in der Gruppe, Thori ist der einzige Husky, es gibt zwei Jack Russels, 2 Aussies, 1 gr. Schweizer, 2 Shelties, den tschech. Wolfshund, 1 weiß ich nicht, 1 weißer Schäferhundrüde. Es gibt keine Stachelhalsbänder usw. Es wird meist mit Leckerli gearbeitet, mindestens am Anfang. Es wird auf jeden Hund individuell eingegangen. Thori kann das "Bleib" beispielsweise nicht gut, also stellt sich ein Trainer auf die Leine. Mittlerweile kann ich auch schon 5 Schritte weggehen, ohne dass sie mir folgt, und sie dann ranrufen. Ich kann bei ALLEN Hunden eine Verbesserung des Verhaltens und der Mensch-Hund-Beziehung sehen. Wir gehen gerne hin. Ihr könnt mal gucken unter http://www.hundeschule-Buxtehude.de. Auf einem Bild ist Thori drauf.
LG Nina
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Eine Frage vorweg: Was sind Raufergruppen? das habe ich ja noch nie gehört!!!
Ich wollte auch schnell was dazu schreiben. Wir sind in einem Verein, dort waren wir von anfang an. Gut gefällt mir und das erwarte ich eigentlich auch:
-keine großen Gruppen, sind zu viele Hunde da, wird die Gruppe getrennt
- immer mehr als ein Trainer
- viele verschiedene Rassen#
- die Hunde werden schon früh an die Sportgeräte gewöhnt
- kostengünstig
- wir können auch im Dunkeln trainieren, weil es Außenbeleuchtung gibt
-Trainer stehen einem bei Fragen immer zur Verfügungnegatives:
- die Kursteilnehmer wechseln oft, weil manche nach dem ersten Training doch keine Lust haben
- manchmal sollte das Programm etwas abwechslungsreicher sein, gilt aber nur für Junghundgruppe -
Hallo,
zum Thema Raufergruppen, schau mal hier rein:
https://www.dogforum.de/ftopic33686.htmlGruß
Bianca - Vor einem Moment
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