Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Kann ich meinen Hund behalten...
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Auch auf die Gefahr hin, mich jetzt unbeliebt zu machen:
Wenn das Problem wirklich nur auftritt, wenn Deine Frau mit dem Hund allein ist. Und wenn sie den Hund ganz ehrlich mag und behalten würde, wenn sie nicht mit ihm allein sein müsste, dann verhindert, dass die beiden allein sind.
Nimm den Hund möglichst oft mit auf die Arbeit (viele Hundehalter machen das, ich mit meinen beiden auch) Und wenn es sich garnicht anders lösen lässt, sperrt den Hund "weg" wenn keiner außer Deiner Frau daheim ist.
Wie alt sind denn Deine Kinder? Können sie schon einen Teil der Verantwortung übernehmen, oder sind sie noch sehr klein?
Das klappt aber nur, wenn Ihr zusammen folgende Fragen ehrlich klärt:
Würde Deine Frau den Hund behalten wollen, wenn sie nicht mit ihm allein sein müsste?
Ist vielleicht doch etwas vorgefallen?
Bist Du bereit, die Verantwortung und die Arbeit mit dem Hund nahezu allein zu übernehmen?
Was passiert, wenn sich Deine Arbeitssituation verändert?
Was passiert, wenn die Ängste Deiner Frau schlimmer werden?
(Ich will niemandem etwas unterstellen, aber vielleicht traut sich Deine Frau einfach nicht die Wahrheit zu sagen, weil sie nicht die "Spielverderberin" sein möchte, oder einen Fehler nicht eingestehen mag)
Vielleicht wäre es für Deine Frau gut, wenn sie mit jemandem außerhalb der Familie darüber sprechen könnte, in der Familie könnten noch zu viele andere Emotionen mit reinspielen, da ist es mit fremden oft leichter.
Ansonsten: Situationen, in denen sie Unsicher ist, zunächst vermeiden. Situationen, in denen sie gern Zeit mit dem Hund verbringt fördern. Ihre Ängste ernst nehmen, aber nicht überbewerten.
Und: Reden, reden, reden!!
(Meine Eltern haben seit 12 Jahren einen Hund, mit dem meine Mutter sich nicht allein vor die Tür traut. Sicher nicht ganz vergleichbar, aber vielleicht macht es trotzdem ein wenig Mut.)
Berichte mal, wie es weiter geht, bite.
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17. Februar 2010 um 11:49
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LG Steffi mit Buddy
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Zitat
Ich hab das Gefühl, dass es keine Angst vor dem HUND an sich ist, sondern davor, etwas falsch zu machen, das schwerwiegende Konsequenzen haben könnte.
Sowas wie Überforderung und Unsicherheit...kann das sein?
Das würde auch erklären, warum dieses Gefühl nicht da ist, wenn der TS dabei ist!!!!!Edit: in diesem Fall könnte man mit einem guten Trainer sehr viel bewirken und derweil könnte der TS den Hundi mit zur Arbeit nehmen...darin seh ich gar kein Problem

sehe ich auch so!
ausser acht sollte man auch nicht lassen das der hund erst seit kurzen bei euch ist, so kann alles noch zusammen wachsen und je eher hilfe geholt wird umso besser.
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Ich denke, Deine Frau hat Angst "körperlich" zu werden...dh in diesem Fall hat sie Angst wie der hund reagiert, wenn sie ihn maßregelt... oder irre ich mich??
Genau das wäre auch meine Vermutung. Ich hatte ja früher auch Angst vor Hunden und kann das dementsprechend nachempfinden. So lange sie nicht alleine ist, ist immer jemand da, der eingreifen kann, bzw. den Hund kontrollieren kann, da ist einfach sicherer. Ist sie alleine, dann ist sie nur auf sich gestellt. Auch wenn es für die meisten unlogisch oder überzogen klingt, es kommen dann eben Gedanken wie, was wenn der Hund schnappt, oder nicht hört, wenn ich was sage usw. Das ist eine Angst die man überwinden kann, keine Frage, aber das geht in der egel nicht einfach so, sondern erfordert schon wirklich die Mitarbeit deiner Frau.
Mir hat es geholfen viel Kontakt zu Hunden zu haben, so habe ich gelernt, Hunde einzuschätzen. Das ist doch bei den meisten das Problem, sie erkennen nicht, ist der Hund jetzt freundlich oder eher nicht. Dabei ist es auch wichtig, das sie nicht nur euren Hund kennenlernt, sondern auch fremde Hunde. Erstens weil die Hunde doch recht unterschiedlich sind, und zweitens kommt sie früher oder später mal in eine Situation, wo sie mit eurem Hund anderen Hunden begegenet. Und da sollte man schon ein wenig einschätzen können, wie die Hunde sich gegenübertreten. Ich habe es ohne Hilfe geschafft, aber wenn ihr die Möglichkeit habt, dann sucht euch Hilfe. Vielleicht habt ihr ja auch im Bekanntenkreis jemanden mit Hund, der deine Frau vormittags mal besuchen kann, und mit ihr zusammen Spazieren geht und dergleichen. Wobei ich denke, das ein ganzer Vormittag alleine mit dem Hund im Moment einfach noch zu viel ist. Ich würde langsamer anfangen.
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Es kommt seeehr selten vor, dass jemand Angst vor etwas hat ohne wirklich sagen zu können, welche Szenarien mit dem "Angstobjekt" verknüpft werden.
Viel häufiger passiert es, dass ein Mensch gelernt hat, seine Befürchtungen zu verschweigen, da er schon zu häufig unter den Reaktionen seines Umfelds hat leiden müssen und stattdessen versucht, mit dem Problem selber fertigzuwerden :|Das soll nun kein Versuch sein, einen Keil zwischen dich und deine Frau zu treiben. Oft wurde der Grundstein für solch ein Verhalten schon sehr früh gelegt und die Leute können nicht aus ihrer Haut. Solch ein Verhalten sollte ein Partner nicht auf sich beziehen. Ganz konkret: Sie sieht ja, wie glücklich und unbefangen ihr mit dem Hund umgeht - wie würdet ihr wohl reagieren, wenn sie in solch einer Situation die aus ihrer Sicht sehr unpassenden Ängste en detail darlegt?
Es soll dich auch nicht ermuntern, sie unter Druck zu setzen, damit sie mit der Sprache rausrückt.
Dass du den Hund zur Zeit mit ins Büro nimmst, ist in jedem Fall isofern gut, als dass du ihr dadurch zeigst, dass du ihre Angst ernst nimmst, das kann Vertrauen stiften. Auf Dauer ist das natürlich keine Lösung.Wäre es möglich, dass ihr zwei am kommenden Wochenende mal einen Tag wegfahrt? Also ohne Kinder, aber dafür mit Hund? Und euch dort einige darüber werdet, ob und wie es mit dem Hund weitergehen soll?
Das macht natürlich nur Sinn, wenn du bereit wärst, den Hund notfalls zurückzugeben und deiner Frau auch vor den Kindern den Rücken zu stärken.
Wobei ich nicht davon ausgehe, dass sie dies möchte.
Vielleicht hilft ihr schon das Gespräch mit einem einfühlsamen Hundetrainer, also einer "Person vom Fach", die ihr z.B. die Körpersprache des Hundes genauer erklärt oder ihr Tipps in Alltagssituationen gibt.
Tipps zu guten Hunde- bzw. "Menschentrainern" bei euch in der Gegend kannst du hier jederzeit erfragen. -
Ich denke, Deine Frau sollte mit dem Hund eine Hundeschule besuchen. Ihre Angst ist, so wie Du das beschreibst, doch in erster Linie Unsicherheit. Die könnte sie mit regelmäßigem Hundeschulbesuch sicher abbauen. Hundeschule ist ja auch Hundehalterschule

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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ich denke, Deine Frau sollte mit dem Hund eine Hundeschule besuchen. Ihre Angst ist, so wie Du das beschreibst, doch in erster Linie Unsicherheit. Die könnte sie mit regelmäßigem Hundeschulbesuch sicher abbauen. Hundeschule ist ja auch Hundehalterschule

Hallo,
das wäre auch mein Vorschlag. Das bindet und deine Frau wird sicher im Umgang mit eurem Hund. Anfangs würde ich gemeinsam fahren, dann nur noch deine Frau, sofern sie das kann.
Und wäre es nicht möglich, ein paar Tage Urlaub zu nehmen für den Anfang? Dann kommt ein wenig Routine auf und der Hund ist nicht mehr so immens der Mittelpunkt... vielleicht reicht das deiner Frau schon?
Auf jeden Fall denke ich, dass es falsch ist, wenn du den Hund nur noch mitnimmst (ich denke, dass das auf Dauer auch nicht das ist, was du dir gewünscht hast). Wenn ihr alle mit dem Hund auf Dauer glücklich sein wollt, solltet ihr (auch notfalls mittels Trainer) versuchen, mit deiner Frau und dem Hund eine Bindung zu schaffen und ihre Ängste genau hinterfragen...
Bis dahin ist es sicherlich erstmal sehr gut, dass du zumindest die Möglichkeit hast, den Hund mitzunehmen, denn das entschärft die Situation für deine Frau und auch für den Hund, wäre ja sehr schade, wenn er wieder zurück muss...
LG, Tanja -
Auch wenn es brutal klingt, Deine Frau sollte sich, dem Hund zuliebe ganz schnell entscheiden, ob sie bereit ist an ihrer Unsicherheit/Angst zu arbeiten, oder ob sie sich das nicht zutraut.
Das kann nur sie alleine und niemand sollte ihr bei einer ablehnenden Entscheidung Vorwürfe machen.
Manchmal entwickeln sich die Dinge anders als geplant -leider-, aber ich bin sicher ihr habt den Hund nicht unüberlegt zu Euch genommen.
Das Wohl des Hundes steht an erster Stelle, da muss der Rest der Familie, auch wenn es Euch das Herz bricht, zurückstehen.Habt Ihr schon mal mit dem Tierheim Kontakt aufgenommen, es ist keine Schande dort einzugestehen, dass es Probleme gibt und vielleicht findet sich zusammen eine Lösung (Trainer/Hundeschule/Weitervermittlung).
Stell Dir vor, Deine Frau ist mit dem Hund alleine, er spürt ihre Angst und wird Ihr gegenüber stark und renitent - auch Labbis können so was -, wie soll sie das geregelt kriegen?
So weit darf es nicht kommen.Ich wünsch' Euch, dass Ihr eine weise Lösung treffen könnt und egal wie es ausgeht, es muss im Sinne des Hundewohls entschieden werden.
Viel Glück!

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Hallo,
seid mir nicht böse, aber hier zu spekulieren warum die Frau Angst hat, bringt doch keinen weiter.
Wenn, dann müsste sie ihre Angst schon selbst formulieren.Von daher würde ich auch zu einem Gespräch zwischen Dir und Deiner Frau raten und danach schauen wie man alles regelt und vor allem wie man deiner Frau helfen kann.
Ich habe eine Cousine, die panische Angst vor Hunden hatte. Sie selbst konnte es auch nicht formulieren und wir haben dann gemeinsam daran gearbeitet. Das hat gut und gerne drei Monate gedauert, aber es war so erfolgreich, dass sie sich Jahre später selbst einen Hund geholt hat.
Es ist vieles möglich, aber nur mit dem Willen der betreffenden Person.
Liebe Grüße
Steffi
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Liebe Hundefreunde!
Ich danke Euch allen für Euere Beiträge, Vorschläge und Gedanken.

Einige von Euch hatten dahin gehend dei richtige Vermutung, dass meine Frau nicht direkt vor dem Hund, sondern vor dem alleinigen Umgang mit ihm Angst hat.
Wir wollen das nun so lösen, dass ich den Hund an mindestens drei Tagen der Woche mit in die Arbeit nehme. Ist zwar wegen meiner Pendelei nicht gerade einfach (Auto, Zug und dann noch S-Bahn), aber in einigen Wochen ändert sich das für mindestens zwei Jahre.
Am Wochenende ist eh alles klar, der Hund muss überall mit mir mit gehen oder aber stundenweise im Garten bleiben.
Zudem werden wir (Fau, Mann, Hund) zusammen eine Hundeschule besuchen und gemeinsam üben.Die restliche Zeit (1-2 Arbeitstage) werden wir Freunde fragen, ob der Hund regelmäßig jede Woche dort verbringen kann. Die Freunde haben auch drei Kinder ( 8,10,13) und selber immer wieder den Hund der Großeltern.
Ich glaube, dass ist eine gute Lösung, denn den Hund wieder abgeben will eigentlich niemand.
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Also wäre der Hund vollkommen von deiner Familie ausgeschlossen.
Wie soll das denn bei der Kälte im Garten stundenlang gehen.Ich würde den Hund zurück geben, dann das was du da vor hast ist kein Hundeleben.
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