Kann ich meinen Hund behalten...

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  • Es mal vielen Dank für Euere Antworten.

    Ich sehe es auch so, dass die Angst meiner Frau die Hauptschwierigkeit ist.
    Warum Sie genau Angst hat, weiß Sie auch nicht.
    Es ist nicht so,dass Sie den Hund total ablehnt und sich zurückzieht.
    NEIN, wenn jemand dabei ist, ist es gar kein Problem. Sie kann den Hund streicheln, knuddeln und auch Leckerli geben. Im Familienrudel gibt es also kein Problem. Das Problem ist die Zeit am Vormittag, wenn meine Frau mit dem Hund allein wäre. Sie hat einfach Angst mit dem Hund mehrere Stunden allein zu sein - keiner weiß warum!

    Wir haben meine Frau im Übrigen nicht überredet zu einem Hund. Wir waren alle gemeinsam im Tierheim und haben uns intensiv beraten lassen. Nachdem das tierheim uns einen "passenden" Hund vorgestellt hat, sind wir mit ihm etwa 30 Minuten gelaufen - alles kein Problem.
    Nach einem Tag weiterer Überlegung haben wir gemeinsam beschlossen, dass wir den Hund in unser Rudel aufnehmen.
    Meine Frau hat ihre Angst erst gestern formulieren können und gespürt.

    Sicherlich, es besteht die Hoffnung, dass Sie sich mit der Zeit an den Hund gewöhnt, ABER:
    - bis dahin muss ich Merlin wohl mitnehmen (auch in der Bahn- ich bin z.Z. Bahnpendler, aber das war heute morgen kein Problem)
    - wie soll sich meine Frau an das Alleinsein mit Hund gewöhnen, wenn Sie davor Angst hat und es gar nicht probieren will/kann?

    Verstanden habe ich schon, dass ein zweiter Hund mit Tagsüberhaltung im Garten keine Lösung ist.

    Wir wollen alle das Beste für den Hund. Es soll bitte keiner glauben, wir hätten uns den Hund nur so zum Spaß geholt. Das Problem miener Frau war schlicht und ergreifend vorher nicht so bekannt (oder Ihr nicht bewußt).
    Leider ist es jetzt so - und ich will die beste Lösung für alle.

    Was ist jetzt Euere Meinung?

    Mapaba

  • Den Hund könnt ihr tatsächlich nur behalten, wenn sich das Angstproblem Deiner Frau erledigt. Möglicherweise gibt es dafür einen kompetenten Trainer/Berater, der mit Deiner Frau und dem Hund arbeitet, und der vor allen Dingen Deiner Frau entlockt, was die Ängste auslöst.

  • Was ich mich frage:

    Wie lange wär deine Frau mit Hund alleine?

    Was ist, wenn du bald auf die Baustelle fährst?

    Kann sich deine Frau überhaupt vorstellen, ihre Angst gegenüber den Hund zu verlieren?


    Wenn man plötzlich Angst hat, muss doch irgendetwas vorgefallen sein..... :sad2:

  • Zitat

    Sie hat einfach Angst mit dem Hund mehrere Stunden allein zu sein - keiner weiß warum!

    das ist meiner meinung nach die zentrale aussage, auf die ihr euch konzentrieren müsst.

    eventuell mit einem hundtrainer üben? damit deine frau sicherer wird im umgang mit dem hund? das geht aber definitiv nur, wenn sie das möchte. möchte deine frau den hund behalten?

    den hund von ihr nun immer fernzuhalten funktioniert nicht auf dauer. eine übergangslösung ist es aber schon. ich denke nicht dass der hund schaden nimmt, wenn du ihn mit zu arbeit nimmst, warum auch? machen doch viele so.

  • Es geht nicht dadrum, was du möchtest, was für wen besser wäre, was mit dem Hund wird.
    Einzig entscheidend ist, ob deine Frau bereit ist, an "ihrem" Problem zu arbeiten, ob sie etwas ändern möchte und ob sie sich eine Zukunft mit Hund vorstellen könnte und will !!

    Wenn ja, dann sucht euch einen guten Trainer ... alles andere ist zeitverschwendung ....

    Gruß, staffy

  • Hallo,

    den Hund zu behalten fände ich nur dann vernünftig, wenn Deine Frau sich sofort kompetente Hilfe holt. Da ist Ursachenforschung angesagt und wahrscheinlich eine entsprechende Therapie. Sowas ist hier über das Forum nicht leistbar, denn keiner weiß, was hinter dieser Angst steckt. Ob eine Therapie nur mit einem Hundetrainer ausreicht, würde ich derzeit nicht vorschlagen wollen, weil die Ursache für die Angst Deiner Frau ja nicht klar ist.

    Bis Deine Frau zumindest ansatzweise das Leben mit dem Hund bewerkstelligen kann, muss Dir klar sein, dass Du Dich alleine um das Tier kümmern musst. Ggf. wird das sogar das Hundeleben lang dauern, weil keiner derzeit abschätzen kann, ob und wie Deine Frau die Angst überwindet.

    Viele Grüße aus HH
    Silke

  • Zitat


    Warum Sie genau Angst hat, weiß Sie auch nicht.
    Es ist nicht so,dass Sie den Hund total ablehnt und sich zurückzieht.
    NEIN, wenn jemand dabei ist, ist es gar kein Problem. Sie kann den Hund streicheln, knuddeln und auch Leckerli geben. Im Familienrudel gibt es also kein Problem. Das Problem ist die Zeit am Vormittag, wenn meine Frau mit dem Hund allein wäre. Sie hat einfach Angst mit dem Hund mehrere Stunden allein zu sein - keiner weiß warum!

    Ist denn in Deiner Abwesenheit mal etwas vorgefallen? Hat der Hund sie mal gezwickt oder angesprungen?
    Positiv ist doch, dass sie den Hund nicht ablehnt und im Beisein der restlichen Familie den Hund streicheln, knuddeln kann usw.
    Da müsste sich die Angst doch mit kompententer Hilfe mit der Zeit legen.
    Ich drück euch die Daumen, dass das gelingt.

  • Da ja der Hund kein Problem hat, sondern deine Frau, glaube ich auch nicht, daß ein Hundeforum da helfen kann.

    Es gibt doch mittlerweile sehr gute Angebote zur Lösung von Hundephobieen, sowas würde ich deiner Frau raten, sonst wird sie ein Leben lang diese Angst nicht verlieren.

  • Ich hab das Gefühl, dass es keine Angst vor dem HUND an sich ist, sondern davor, etwas falsch zu machen, das schwerwiegende Konsequenzen haben könnte.
    Sowas wie Überforderung und Unsicherheit...kann das sein?
    Das würde auch erklären, warum dieses Gefühl nicht da ist, wenn der TS dabei ist!!!!!

    Edit: in diesem Fall könnte man mit einem guten Trainer sehr viel bewirken und derweil könnte der TS den Hundi mit zur Arbeit nehmen...darin seh ich gar kein Problem :smile:

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