Mein Hundi wurde von seinem Freund gebissen :(
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Gast35053 -
15. Februar 2010 um 15:37
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Also, wie schon seit Baby an, haben wir uns auch heute wieder zu einem Spaziergang getroffen, mein 11 Monate alter Arko und sein 13 Monate alter Freund Buddy - er ist ein Malinois.
Seit ca 2 Wochen gehen Sabine und ich wirklich fast täglich zusammen eine Stunde oder 1 1/2, kommt drauf an wie wir bei dieser Schneelage vorankommen
Na jedenfalls unsere Hunde unangeleint und laufen auf zwei andere Hunde zu. Wir rufen Arko und Buddy zurück, Arko läuft aber nicht zu mir, sondern zu Sabine weil sie ihren Buddy zur Zeit wieder mit Leckerchen bestechen muss - ich bin kein Fan davon meinen Hund damit vollzustopfen, vor allem weil er auch ohne Leckerchen folgt.
Naja, also Arko zu Sabine weil die scheint ja was leckeres zu haben und dann plötzlich kommt Buddy angesaust und hat sich komplett in Arko verbissen. Wir zuerst zurückgewichen aber Buddy hat nicht aufgehört
Sabine schreit schon wie am Spieß und schimpft und sagt dann zu mir "MELIIII, hilf mir!" und wir wollten Buddy von Arko runterholen - keine Chance. Da ist schon Fell geflogen und selbst als das Spektakel nach gefühlten 10 Minuten vorbei war und Buddy von Arko runter ist, hat er nicht aufgehört. Ich hab Arko am Geschirr gehalten und mich zwischen die Hunde gestellt. Buddy hat uns umkreist und bei jeder Gelegenheit Arko nochmal ordentlich in den Hintern gezwickt, dass dieser jedes Mal aufheheult hat. Sabine ist Buddy nach und wollt ihn einfangen. Er ist normalerweise ein braver Hund aber er hat Sabine überhaupt gar nicht mehr gehört.
Ich hab Buddy noch nie annähernd aggressiv erlebt, im Gegenteil, der ist so geduldig mit anderen Hunden (er lässt sich auch das Aufreiten von viel kleineren Hunden sehr lange gefallen).
Es gibt keine Leckerchen mehr wenn wir gemeinsam gehen, soviel steht fest aber ehrlich, das ist ja nicht normal, dass er sich so ewig lange in Arko verbeißt oder? Sabine war danach richtig schlecht :/
Als wir daheim waren hab ich auch erst im Gesicht gesehen, dass Arko doch noch angefangen hat zu bluten (am Ord des Geschens konnte ich nix finden) und eine relativ tiefe Wunde hat, wo sich Buddy halt mit einem Eckzahn verbissen hat. Ich habs desinfiziert und Buddy ist ja auch geimpft und so, sollte gut zuheilen.
Jedenfalls wie kann das sein? Buddy ist super sozialisiert, Arko auch! Gerade bei so Ranordnugnssachen und Futterneid gibts doch eigentlich nur kurze Warnungen ohne echten Verletzungen oder nicht?Wir hatten sie dann eine Zeit lang an der Leine, danach wieder losgelassen. Erst haben sie sich ignoriert und dann wieder ganz normal gespielt...
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Naja haben sie danach wirklich "gespielt"... das wäre mal zu klären ob das wirkliches "spielen" ist/war.
Vielleicht habt ihr bisherige Warnsignale einfach nicht erkannt? Wäre das möglich?
Normalerweise ist es richtig das sich Hunde nicht unbedingt gegenseitig verletzen, sei denn sie können sich wohl wirklich nicht leiden.
Wieso habt ihr sie danach überhaupt wieder abgeleint, das wäre mir zu gefährlich gewesen nach solch einer Situation.
Wie weit waren denn die anderen Hunde entfernt? Könnten die mit eine Rolle gespielt haben?
Demnächst auch bloß vorsichtig mit dem dazwischenstellen.
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Hm, klingt nach Futterneid , gepaart mir einem "geh weg von meinem Frauchen"... um es genau zu beurteilen, hätte man die Situation wohl sehen müssen. Auch, ob es evtl. schon vorher Warnungen gab.
Eins ist sicher - wie Du schon schriebst: keine Leckerchen mehr verteilen, keine Ressourcen ausgeben, wie z.B. einen Ball für beide oder so was.
Dass er nicht nach einer kurzen Zurechtweisung aufgehört, sondern immer wieder nachgepackt hat, verwundert mich allerdings auch.
EDIT: außer, es gab vielleicht auch vorher schon Zurechtweisungen, die Ihr nicht gesehen habt? Hunde kommunizeren ja sehr fein.Natürlich sind beide Rüden jetzt jedoch auch in einem Alter, wo es mal rüpeliger werden kann.
Ich wünsche Deinem Rüden erstmal gute Besserung. Anscheinend nimmt er die Sache nicht so schwer wie Ihr Mädels (ich kann Euer Erschrecken aber gut verstehen!), wenn danach offensichtlich alles wieder in Ordnung war.
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Also die haben danach definitiv gespielt und auch andere Warnsignale haben wir eher nicht übersehen. Natürlich wollen mal beide das selbe Stöchchen haben oder so aber da war nie was grobes, höchstens mal kurzes zurechweisen.
Also ehrlich, ich weiß, dass man nicht dazwischen gehen soll aber den Besitzer schau ich mir an der hier weiter zugeschaut hätte...
Wir hatten danach noch ca 40 Minuten Fußmarsch vor uns und wir hatten auch keine Angst mehr da es definitiv der Futterneid war den Buddy so rasend gemacht hat. Dass Hunde im Moment leben wissen wir doch alle, ich hatte keine Angst mehr - zurecht. Alles war wieder friedlich und normal.
Die anderen Hunde hatten vl insofern was zu tun, dass es Buddy gestresst hat. Die haben auch gebellt und keine Ruhe gegeben aber waren eigentlich angeleint und hinter den Bäumen (da war so eine Kurve).
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Zitat
klingt nach Futterneid , gepaart mir einem "geh weg von meinem Frauchen"...
Ja.Zitat
Eins ist sicher - wie Du schon schriebst: keine Leckerchen mehr verteilen, keine Ressourcen ausgeben, wie z.B. einen Ball für beide oder so was.
Aber sollte man es nicht gerade üben, wenn es damit Schwierigkeiten gibt? Noch sind sie in nem Alter, wo sie sich vieles auf lange Zeit merken können.Zitat
Dass er nicht nach einer kurzen Zurechtweisung aufgehört, sondern immer wieder nachgepackt hat, verwundert mich allerdings auch.
Nehme mal an, ist rassebedingt.Zitat
, es gab vielleicht auch vorher schon Zurechtweisungen, die Ihr nicht gesehen habt? Hunde kommunizeren ja sehr fein.
Wahrscheinlich. -
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Wenn die Wunde tief ist, würde ich zum TA gehen, um sie spülen zu lassen. Da können sich unten in der Wunde Bakterien sammeln, die böse Entzündungen nach sich ziehen, obwohl es von oben heilt.
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Zitat
Wenn die Wunde tief ist, würde ich zum TA gehen, um sie spülen zu lassen. Da können sich unten in der Wunde Bakterien sammeln, die böse Entzündungen nach sich ziehen, obwohl es von oben heilt.
Ja, dem kann ich mich nur anschließen. Oberflächlich hatte Bruno nach so einer Aktion auch nur "kleine" Bisswunden, am nächsten Tag waren diese vereitert und sehr groß. -
Zitat
Natürlich sind beide Rüden jetzt jedoch auch in einem Alter, wo es mal rüpeliger werden kann.war auch mein erster gedanke... ich schätze mal, dass die beiden jetzt von der kindlichen unbeschwertheit ins "erwachsenenstadium" wechslen. da es sich um zwei rüden handelt, müssen diese jetzt natürlich ihre "ränge regeln"
der junghund (paul) von freunden kommt jetzt auch in das alter. mein filo ist eigentlich ne gaaaaanz ruhige seele. er lässt sich fast alles von dem kleinen gefallen. der paul hat ihn monatelang genervt, angespielt, gezwickt, abgeschleckt etc und filo hatte da oft GAR keinen bock drauf. aber er hat paulchen gewähren lassen. jetzt wo paul aber allmählich zum ganzen kerl wird, genießt er oft recht ruppige zurückweisungen und auch zwischenzeitliche hiebe von filo. das sieht teilweise echt böse aus, aber wir lassen sie. die müssen das unter sich klären.
lg,
san -
Ich halte ja generell nicht viel davon, wenn in einer Hundegruppe gefüttert wird. Ich arbeite auch mit Leckerlie, sehe darin auch nichts Schlimmes, aber in eienr Gruppe gibts das bei mir nicht. Noch dazu kommt bei euch, das die Rüden gerade erwachsen werden. Da verändern die sich halt...sowas wie früher gabs keine Probleme zählt da nicht.
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Kannst auch erst mal selber spülen mit:
http://img.aponeo.de/3134b08464.jpg - Vor einem Moment
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