Hundeschule - einheitliche Befehle :/
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Gast35053 -
6. Februar 2010 um 15:31
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Hallo liebe Foris,
nun freu ich mich schon seit vielen Wochen auf den Frühling da Ende März die Junghundekurse starten. Mein Arko ist bald 11 Monate alt und wir waren noch in keiner Hundeschule.
Arko ist durchaus nicht der schlecht erzogenste Hund, er ist gut abrufbar - auch wenn er echt testet!Ich gehe öfter mit einer guten Bekannten und ihrem Malinois spazieren, der ist 2-3 Monate älter als Arko und die waren auch schon Hundeschule. Ich wollte nun auch in diese Schule und hab mich mit ihr drüber unterhalten.
Erst fing es an, dass sie zu mir sagte ich solle meinen Hund mit "Hier" rufen anstatt mit meinem total funktionierenden "Daaaaaaa (geh her)".
Ok - ich dacht noch das geht ja.
Dann plötzlich bessert sie mich aus als ich zu meinem Hund "stop" gerufen habe als er zu weit voraus war. Er hört soooo gut auf "stop" und steht dann bis ich auf seiner Höhe bin. (natürlich hat er auch da manchmal die Ungedult aber im Großen und Ganzen geht das super und die Leute sind sogar regelmäßig erstaunt und begeistert darüber ^^)
Dann sagt Sabine ich solle "steh" sagen. Sie sagte sie hofft, dass es ok ist wenn sie mich ausbessert damit ich es dann in der HS leichter habe weil dort nur diese Befehle verwendet werden und auch bei der Prüfung keine anderen Befehle gelten
Um Arkos Geschwindigkeit zu bremsen mache ich nur "schhhhhhhhhh" und ich hab halt anscheinend echt einfach andere Befehle inne als ich sollte?!Ist das nun tatsächlich so? Kann mir jemand erklären welche Gründe das hat? Also ich möcht dafür gerne Argumente haben... mir fallen keine ein, die dagegen sprechen, dass mein Hund auf meine eigenen Kommandos hört die sich im laufe der letzten 9 Monate eingebürgert haben.
Ich war da echt enttäuscht und hab in meiner ersten Wut darüber gesagt, dass ich dann halt nicht HS gehen werde. Dabei möcht ich doch so gerne.
Was habt ihr da für Erfahrungen gemacht?
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Hallo,
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Hallo,
für welche Prüfungen brauchst Du denn welche Befehle? Bzw. willst Du überhaupt Prüfungen machen?
Ich finde es ziemlich blöd, wenn einem eine HuSchu vorschreiben will, welche Befehle ich benutzen soll. Wenn Du nun schon seit Monaten ein "Stopp" etabliert hast, warum jetzt stattdessen ein "Steh" beibringen...!?

Meiner Meinung nach verwirrt den Hund das total, wo er doch jetzt erst bei Dir richtig gefestigt ist und alles nach Eurer Facon gut klappt. Du würdest quasi komplett von vorne anfangen. Find ich unnütz und wäre auch sauer.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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:/ Nee, das geht gar nicht.
Ich werde nie wieder mit einem Hund die Standard-Kommandos verwenden. Mich stört es gar nicht, dass andere Mensch-Hund-Teams die gleichen verwenden...aber die Passanten. Ich treffe immer wieder auf "nette" Leute, die meinem Hund Kommandos hinterher werfen. "Ich hab gehört du hörst so gut....SITZ! FUSS! PLATZ!" :zensur:
Gerade am Anfang unserer Erziehung...ich über den Rückruf, der Nachbar kommt und ruft meinen Hund. Ohne jegliches Verständniss :/Nein, ich werde beim nächsten Hund auf andere Sprachen setzen...bisher hat noch keiner meine englischen (Trick)-Kommandos nachgeplappert, das ist ihnen einfach zu doof

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na geht´s noch? dir vorschreiben, welche kommandos du zu nutzen hast?
(war bei mir in der hundeschule übrigens genauso und für mich der grund, nicht mehr hinzugehen)
aber wenn du das möchtest, lass dich davon auf keinen fall abhalten. zumal du anscheinend ja gar nicht weißt, wie die das wirklich handhaben?
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Bei uns wurde vorgeschlagen, ich könnte meine Kommandos behalten, da wir einen ältere Hund noch haben. Allerdings, wenn eine Prüfung ansteht (brauchst du die)?, dann musst deine Befehle ändern.
Es ist übrhaupt alles anders geworden, in den fast zehn Jahren, in denen ich zuletzt in einer Hundeschule war.lg Tine
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Darf ich fragen aus welcher Gegend du kommst, und welche Hundeschule du anpeilst?
Ich würde mit dem Trainer reden und die gleichen Kommandos behalten. Wenn du aber die BGH machen willst, muss du dir mal die Prüfungsordnung durchschauen, ich glaube da sind die Standardkommandos (Sitz, Platz, Steh, Fuss, Hier) wirklich Pflicht.
Berny hat in einer schlechten Hundeschule "Fuss" gelernt. Kaum dass ich "Fuss" gesagt habe, gingen Ohren und Schwanz runter, er trottete lustlos immer einen halben Meter hinter mir versetzt her.
Nachdem ich die Hundeschule aufgehört habe, wollte ich ihm selber ein ordentliches Fuss beibringen, aber es scheiterte total am Kommando. Mit dem Clicker ging er freudig an meiner linken Seite, aber sobald ich das Kommando "Fuss" dazusagen wollte, war alles vorbei. Also Kommando wechseln, was nehmen wir? Ich hatte das Kommando "Bei Fuss" im Kopf, und hab dann einfach "Bei" genommen
. Und so einfach kann es sein, Berny ging dann mit "Bei" super bei Fuss. -
Was Iris da schreibt, ist das nächste Problem...und dann zu verlangen, dem Hund das "Fuss" schönzureden...
Ich frag mich immer, was die Leute machen sollten, die einen Hund aus wirklich schlechter Haltung übernommen haben. Hunde, die Kommandos mit Gewalt gelernt haben...ich glaube kaum, dass es möglich ist, dass solche Hunde je wieder ein so gelerntes Kommando freudig ausführen - wieso also nicht einfach neue nehmen und Spaß am Lernen haben?
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Für eine Prüfung wie z.B. die BH gelten einheitliche Kommandos. Ich benutze diese aber vorwiegend nur auf dem Hundeplatz.
"Fuss" z.B. bedeutet links neben mir laufen mit ansehen. Im Alltag muss der Hund mich aber nicht ständig ansehen, da heisst es dann einfach "bleib hier". Fuss gibt es da nur wenn ich die volle Aufmerksamkeit meines Hundes haben will, um ihn von was anderem abzulenken.
"Hier" ist ein herankommen mit Vorsitz. Im Alltag brauch ich meist keinen Vorsitz, sondern ich will nur dass der Hund zu mir kommt, also heisst es bei mir "komm her".
"Platz" heisst, der Hund muss auf der Stelle in sich zusammenklappen und in der Sphinxstellung verharren. Das verlange ich teil auch im Alltag, aber auch häufig heisst es "leg dich ab" was soviel bedeutet wie such dir ein Plätzchen und mach es dir gemütlich.Ich sehe absolut kein Problem darin im Alltag und auf dem Platz verschiedene Kommandos zu verwenden, halte es sogar für vorteilhaft, denn wenn man die gleichen Kommandos verwendet muss man auch stets auf die korrekte Ausführung achten. Ansonsten verschleisst man sich die Kommandos auf dem Platz, wenn man es im Alltag nicht ganz so verbissen sieht.
Lass dich von deiner Freundin nicht verrückt machen. Geh zur HuSchu und gucks dir an. Du wirst schon sehen, wo du deine Kommandos im Alltag beibehälst und welche du mit der zeit übernimmst.
Gruss Liane
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ich fands auch am anfang super schade, als ich in der hundeschule gehört habe, dass wenn man später mit dem hund die Begleithundeprüfung ablegen will (was wir vorhaben) der hund die standartkommandos ausführen/kennen muss.
ich habe dann erst mal einen flunsch gezogen, da ich meinen hund am anfang auf russisch ein paar befehle beigebracht habe und umdenken musste.
auch die aussage von mir: "ja aber das heisst doch auf deutsch platz" hat nicht gezogen.
einen versuch wars wert

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Also da war/ist unsere Hundeschule super tolerant. Der Trainer fand es sogar gut dass ich im ersten Jahr andere Befehle benutzen möchte als die, die ich nachher zur BH Prüfung brauche, da man die im Alltag eh anders umgesetzt haben möchte.
Unser "Fuss" heisst "Bei Mir". Steh heisst Stop. Platz heißt momentan Leg dich hin. Wir hatten in der Hundeschule Jemanden, der englische Wörter benutzt hat. Einer hat statt Platz immer bequem gesagt
Bei Platz "schwebte" sein Weimeraner Mix irgendwie übern Boden, erst bei "bequem" hat er sich richtig ins Platz gelegt.Ich würde im Alltag deine Befehle aufbauen, und nur dann die StandartBefehle üben, wenn du vorhast Prüfungen zu laufen. (was dann ja kein Problem sein sollte, da die ja noch nciht negativ belegt sind)
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