Extrem aggressiver Yorkie / 1 Jahr alt

  • mach dir nichts draus. ich hatte das gleiche problem . ich erziehe meinen hund auch nicht nach den vorstellungen vieler hier. ich glaub das ist normal in foren, ersteinmal neue anzumeckern. :gut:

  • ich denke, dass eure probleme hier im forum nicht gelöst werden, sucht euch bitte einen trainer, der GEWALTFREI arbeitet, d.h. keine schnauzen- oder nackengriffe und erst recht keine klapse. vielleicht könnt ihr mit einem guten trainer eure beziehung zu eurem yorkie noch retten. ich wünsche euch viel erfolg dabei!

  • Ich habe absolut nichts gegen Kritik, solange sie konstuktiv ist und auch produktiv aufgenommen werden kann. Aber wie gesagt so dumme Kommentare wie "War ja klar... Oh mein Gott blabla... Du bist so ein schlechter HH" bringt keinem was, wenn man nicht gleichzeitig sagt, was man denn besser hätte tun können oder tun soll.

  • Zitat

    An den nacken habe ich Tori nur gepackt, weil ich gelesen habe, dass die Hundemütter es auch bei ihren Welpen machen, wenn Sie was falsch / quatsch machen. Genauso gilt das für die Schnauze zu halten, dass wenn der Hund verrückt spielt und jeden anbellt man ihm die Schnauze zu halten soll oder einfach ignorieren, weil der Hund mit dem Gebele aufmerksamkeit erregen will. Habe beides versucht aber nichts hat geklappt.

    Und als ob wir unseren Hund verdreschen... Wir geben ihm nur nen Klaps auf den Popo bzw. aufs bäuchlein

    Du vergisst nur leider eins, du bist kein Hund, also können diese Massregelungen auch nie so funktionieren.
    Und diese klapserei ist so unnötig wie ein Kropf, und verunsichert den Hund noch zusätzlich.

    Dann hätte ich mal noch ein Frage zum Trockenfutter. :???:
    Was bekommt er denn da, denn das Naßfutter das du fütterst ist schlecht, und das Geld nicht wert das du dafür ausgibst. :|

  • Zitat

    Du vergisst nur leider eins, du bist kein Hund, also können diese Massregelungen auch nie so funktionieren.
    Und diese klapserei ist so unnötig wie ein Kropf, und verunsichert den Hund noch zusätzlich.

    Dann hätte ich mal noch ein Frage zum Trockenfutter. :???:
    Was bekommt er denn da, denn das Naßfutter das du fütterst ist schlecht, und das Geld nicht wert das du dafür ausgibst. :|

    Das ist so ein Bio-Trockenfutter was auch mind. das doppelte kostet wie normales trockenfutter. Mische es mit dem anderen futter, weil er das Trockenfutter so nicht isst.

  • Zitat

    Das ist so ein Bio-Trockenfutter was auch mind. das doppelte kostet wie normales trockenfutter. Mische es mit dem anderen futter, weil er das Trockenfutter so nicht isst.

    Es würde mich schon interessieren wie es heißt, dann kann ich dir mehr darüber sagen, wenn es dich interessiert.
    Wenn du schon Bio-Trockenfutter gibst, dann frage ich mich warum du beim Naßfutter nicht wählerischer bist. :???:

    Wenn es dich interessiert gebe ich dir mal einen Link zum Thema, mit einer Auswahl an guten Futtersorten.

  • Zitat

    Es würde mich schon interessieren wie es heißt, dann kann ich dir mehr darüber sagen, wenn es dich interessiert.
    Wenn du schon Bio-Trockenfutter gibst, dann frage ich mich warum du beim Naßfutter nicht wählerischer bist. :???:

    Wenn es dich interessiert gebe ich dir mal einen Link zum Thema, mit einer Auswahl an guten Futtersorten.

    Gerne! Frühher hatten wir Royal canin trockenfutter jetzt ist es Trockenfutter von 'Defu - Bio Organic'

  • Ich denke auch, dass es bei euch einfach an Erziehung und Führung mangelt. Daher rate auch ich zu einem kompetenten Trainer.

    Vor allem aber würde ich euch raten die Vergangenheit zu begraben. Der Hund lebt im Hier und Jetzt. Er nimmt es euch nicht übel, dass ihr ihn vor zig Monaten mal für 3 Stunden alleine gelassen habt und reagiert deswegen aggressiv auf Menschen, Hunde, Tauben usw.

    Er hat einfach nie gelernt, dass er das nicht darf und was er stattdessen tun soll.

    Es gibt hier bestimmt viele Tipps für gute Trainer aus eurer Umgebung.

  • Zitat

    Wir spielen mit ihm halt "Spielzeug holen" oder manchmal habe ich auch mit ihm draussen gesprintet, weil ich gehört habe das Yorkies Sporthunde sind und das auch gut sei für die Bewegung. Erfahrung mit anderen Hunden hat er nicht soviele, weil er immer auf die losgeht und wir deshalb den kontakt versuchen zu meiden. Bestimmt ist das Falsch, wegen Solzialisierung mit anderen Hunden etc. Hoffe du kannst mir dementsprechend tipps geben, was ich da machen soll, weil er ja immer auf die Hunde losgeht und wirklich verrückt aggressiv wird.

    Hallo nochmal,
    wie ich schon weiter oben geschrieben habe, zum einen liest es sich für mich so, als wäre Euer Hund nicht ausgelastet.

    Was ich aus Deiner Beschreibung noch nicht so ganz rauslesen kann, ist, wieviel und welche Art der Bewegung z. B. Euer Yorkie hat.

    MEINER z. B. läuft täglich zwei 1-Stunden-Runden im Freilauf mit meinen anderen, größeren mit - zum Teil auf unserem Land, zum Teil auf Wiesen und Feldwegen. Da rennt er wie die wilde Wutz rum, tobt und spielt mit den anderen. Buddelt auch mal nach Mäusen (außer jetzt bei bodenfrost).
    Ansonsten ist er immer mit draußen, wenn wir auf unserem Hof mit der Versorgung der anderen Tiere beschäftigt sind und macht da so wichtige Jobs, wie z. b. Vögel vom Misthaufen verjagen :lol: Für ihn ist das tatsächlich ein Job! Mit unseren draußen-Arbeiten sind wir jetzt im Winter ca. 2,5 - 3 Stunden in Etappen beschäftigt.

    DAS GENÜGT DEM TERROR-TERRIER aber noch lange nicht, um ausgelastet im Sinn von "körperlicher und geistiger, wohliger Ermattung" zu sein, sprich zufrieden mit sich und der Welt zu sein...

    Für den "Kopf" braucht er nämlich auch noch Beschäftigung - diese bekommt er durch spielerische Apport-Übungen - da ist er mit Feuereifer dabei, wartet im Platz, bis er loslaufen darf, holt das Mini-Bringsel und gibt es auf Kommando wieder ab oder legt es an einen bestimmten Ort, der dann angesagt wird. Und auch sonst "braucht" er im ganz normalen Alltag immer wieder Aufgaben, die er befolgen kann, er ist nämlich süchtig nach Lob und Bestätigung. Solche Aufgaben sind nichts Wildes - mehr so allgemeine Übungen wie Sitz/Bleib, Platz/Bleib etc. und auch ein paar selbsterfundene Spaß-Übungen, einfach weil der Bursche verflixt schnell lernt und einfach auch Spaß daran hat.

    Jetzt vergleicht mal die Auslastung Eures Yorkies mit meiner Beschreibung. Das soll kein Schema F sein, aber wenn unserer weniger "zu tun" hat, kommt er auch ganz schnell wieder auf dumme Gedanken und bellt dann gern alles mögliche an...

    Fangt zunächst einmal an, die Auslastung Eures Hundes zu überdenken, damit könnte die Situation schon mal ganz dramatisch verbessert werden.

    Mehr später,
    LG, Chris

  • Und nun noch der zweite Teil meiner Antwort:

    Bei einem so etablierten Verhalten wie das "Gepöbel" Eures Yorkies, das ICH weniger als aggressives Verhalten werte, denn als "King-Louis-Gehabe" eines Hundes, der noch nie in seine Schranken verwiesen worden ist, werden Euch Tipps in Schriftform nicht wirklich weiterhelfen.

    Was mich aber freuen würde, wäre, wenn ich Euch dahingehend zum Nachdenken bekommen könnte, dass Ihr ernsthaft darüber nachdenkt, mit Eurem Hund eine GUTE Hundeschule zu besuchen.

    Grundsätzlich müsste Eurem Hund klar gemacht werden, dass er das Hinrennen, anbellen und "anpöbeln" von Menschen, Tauben, anderen Hunden zu unterlassen hat. Dazu braucht es aber erst einmal eine gewisse Grundlagenarbeit, bei der IHR lernen müßt, oder besser dürft, wie man einem Hund Grenzen setzt und diese dann auch durchsetzt.

    Das wären z. B. ein paar Grundlagen:

    Wie lernt ein Hund und wie bringe ich Mensch einem Hund etwas bei, so dass dieser das Gewünschte gerne tut und prompt ausführt?
    Wie verhalte ich mich als Hundeführer, wenn mein Hund Kommandos, die er eigentlich beherrscht, hinterfragt?
    Wie lenke ich die Aufmerksamkeit meines Hundes auf MICH, damit er in für ihn aufregenden Situationen überhaupt auf mich achten kann?

    Wie kann ich als Hundeführer erwünschtes Verhalten beim Hund tiefgreifend bestätigen und wie kann ich ihm auf hundeverständliche Art unerwünschtes Verhalten klarmachen. Klappse und/oder körperliche Einwirkungen als Strafe sind in der Hunde-Erziehung eigentlich überflüssig und führen bei Hunden, die einen gewissen Kampfgeist (siehe die Sache mit den Ratten) haben, eher zum gegenteiligen Effekt und stacheln den Hund eher an, als dass sie ihn ausbremsen.

    Und für das alles und noch viel mehr (höre ich da Rio Reiser???) kann ich Euch wirklich nur dringend einen Hundetrainer empfehlen, der Euch situativ immer aktuell die richtigen Tipps geben kann.

    Auch für Hundebegegnungen, wo die Verhaltensweisen der Hunde ja noch viel komplexer werden.
    Denn auch DA müßt Ihr ersteinmal lernen, Euren und andere Hunde richtig einzuschätzen. Ihr müßt lernen, Situationen richtig zu deuten, um frühzeitig eingreifen zu können und Ihr müßt Euren Hund zunächst einmal langsam und in kleinen Schritten an "normale" Hundebegegenungen heranführen. Auch da hilft Euch eine Hundeschule am besten weiter - die Hunde dort sind bekannt, der Trainer kann für die ersten Versuche gezielt "Übungshunde" auswählen, die sehr souverän auch im Umgang mit "pöbelnden Kleinhunden" sind.

    Deshalb - sucht Euch unbedingt eine Hundeschule, die Euch weiterhilft.
    Yorkies sind ganz wunderbare kleine Hunde, die mit der richtigen Führung regelrecht aufblühen, sie WOLLEN etwas leisten und sie WOLLEN der eine, besondere Hund für einen sein.

    Nur Mut, Geduld und immer im Hinterkopf, wie schön die Zusammenarbeit mit einem glücklichen Hund sein kann, dann schafft Ihr das auch!
    Ganz allgemein empfehle ich Euch das wunderbare, spannend, lustig und liebevoll geschriebene Buch "Das andere Ende der Leine" von Patricia McCornell, indem anhand von zig realistischen Alltagsbeispielen die Zusammenarbeit, aber auch ganz typisch-menschliche Fehler unter die Lupe genommen werden, dieses Buch lohnt sich auf jeden Fall.

    LG, Chris

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