Extrem aggressiver Yorkie / 1 Jahr alt

  • Zitat


    Aus der Ferne kann mans schlecht beurteilen, ich rate euch auch zu nem guten Trainer.

    Absolut....was hier via Fernbeschreibung ein einzelnes Raetselraten ist erkennt ein Profi innerhalb kuerzester Zeit wenn er Dich mit Hund beobachtet und kann dir dann gezielte Vorschlaege machen und dir diese Vorschlaege vor allem anschaulich vorfuehren.

  • Zitat

    Wisst ihr denn, wie die ersten 4 Monate des Kleine waren? Vielleicht hat er da einfach nichts kennenlernen dürfen...
    Aus der Ferne kann mans schlecht beurteilen, ich rate euch auch zu nem guten Trainer.

    Also die ersten 2 Monate war er halt lieb, neue Umgebung hat erstmal alles kennengelernt und waren auch selten mit ihm raus. Als wir ihn alleine gelassen haben, hat er halt in der Whg verrückt gespielt, kabel durchgebissen, schuhe angeknabbert etc. und eigenen stuhl gegessen.

    Danach kam es mit dem frech sein. Und es steigerte sich immer mehr von Monat zu Monat...

  • Das eine hat nix mit dem anderen zu tun.
    Die WOhnung hat er zerlegt, weil er nicht gelernt hat, alleine zu bleiben. Völlig normale Reaktion. Normalerweise baut man das sehr langsam auf, übt minutenweise.
    Ich meinte, die Monate, bevor er zu euch kam.
    Und was heisst, ihr ward selten draussen?

  • hmmm... da müssen die Experten kommen, denn mir fällt das auch schwer, das zu tun. Grade bei kleinere Hunden... mein Hund ist groß und ich dachte immer er wäre teilweise anderen Hunden gegenüber sehr dominant. Bei ihm hat es sich aber auch als Angst herausgestellt, obwohl er mit dem Schwanz wedelt bei Hundebegegnungen (manchmal ist Schwanzwedeln eben nicht gleich Schwanzwedeln), obwohl er alle begrüßen will...
    stellt er irgendwelche Haare hoch? Bleibt er eher stehen? Könnte natürlich auch ein Beschützerverhalten sein...
    ich würde euch wirklich raten einen guten Trainer zu kontaktieren, der mit euch gemeinsam einmal Gassi geht... ich denke er kann dann beurteilen, ob es aggressiv ist, ängstlich oder wie auch immer und darauf aufbauend sicher gute Tipps geben.
    Was mich allerdings wundert: irgendwie klingt das so, als wär das vom einen auf den anderen Tag passiert? Was habt ihr denn früher gemacht, als er Kinder und Tauben verbellt hat?

  • In der Wohnung reagiert er auch immer sehr aggressiv und fängt an zu knarren, sobald jmd im Treppenhaus an unserer Haustür vorbeigeht oder der Postbote vor der Tür steht. Auf Bellgeräusche von Hunden auf den Straßen die er in der Whg wahrnimt reagiert er auch sehr aggressiv und knurrt und bellt dann. Heult dann auch manchmal nach dem Motto "Lass mich bitte raus, ich will sehen wer da so einen radau macht".

    + Er reagiert ängstlich auf fremde geräusche oder plötzlich laute geräusche (umfallender stuhl etc.)


    Versteckt sich dann.

  • Hallo Nick,


    Hab gerade gelesen, dass Du aus Düsseldorf kommst, und würde Dir raten, es mal mit einem Trainer zu versuchen. Allerdings gibt es auch in Düsseldorf viele, von denen ich eher abraten würde. Ich werde die nächsten Tage mal schauen, was ich noch an Links etc hier habe, wenn Du magst.

    Es gibt Zwei Möglichkeiten, an das Problem ranzugehen. Entweder ihr behebt das Problem, das für mich nach Unsicherheit und Angstaggressionen klingt oder aber, ihr arbeitet an den Symptomen.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich Dir da wirklich helfen kann, aber ich kann Dir gerne mal anbieten, dass wir uns zum Üben mal in Düsseldorf treffen, wenn Du möchtest.

  • Zitat

    Also die ersten 2 Monate war er halt lieb, neue Umgebung hat erstmal alles kennengelernt und waren auch selten mit ihm raus. Als wir ihn alleine gelassen haben, hat er halt in der Whg verrückt gespielt, kabel durchgebissen, schuhe angeknabbert etc. und eigenen stuhl gegessen.

    Danach kam es mit dem frech sein. Und es steigerte sich immer mehr von Monat zu Monat...

    Das mit dem Schnauzezuhalten solltest Du wirklich nicht tun. Denn wenn es wirklich an Unsicherheiten liegt, schadet dass Eurer Beziehung mehr als dass es irgendeinem von Euch beiden nützt.

    Ich kann mir außerdem sehr wohl vorstellen, dass die Zeit - wenn er es denn nicht richtig gelernt hat - die er alleine Zuhause verbracht hat, und auch solche Streitereien zu seiner Unsicherheit insgesamt beigetragen haben.

  • Zitat

    hmmm... da müssen die Experten kommen, denn mir fällt das auch schwer, das zu tun. Grade bei kleinere Hunden... mein Hund ist groß und ich dachte immer er wäre teilweise anderen Hunden gegenüber sehr dominant. Bei ihm hat es sich aber auch als Angst herausgestellt, obwohl er mit dem Schwanz wedelt bei Hundebegegnungen (manchmal ist Schwanzwedeln eben nicht gleich Schwanzwedeln), obwohl er alle begrüßen will...
    stellt er irgendwelche Haare hoch? Bleibt er eher stehen? Könnte natürlich auch ein Beschützerverhalten sein...
    ich würde euch wirklich raten einen guten Trainer zu kontaktieren, der mit euch gemeinsam einmal Gassi geht... ich denke er kann dann beurteilen, ob es aggressiv ist, ängstlich oder wie auch immer und darauf aufbauend sicher gute Tipps geben.
    Was mich allerdings wundert: irgendwie klingt das so, als wär das vom einen auf den anderen Tag passiert? Was habt ihr denn früher gemacht, als er Kinder und Tauben verbellt hat?

    Einmal gab es eine Begegnung mit unserem Nachbarhund Oskar. Tori bellt ihn jedesmal an wenn er ihn sucht, geht auch immer zur toilette, weil er das Fenster dort am nähesten zu Oskar ist. Bellt dann extra dort und sucht die Konfrontation. Eines tages ist es soweit gekommen, dass die beiden sich wieder draussen vor der Tür begegnet hat und Tori wieder auf Oskar gestürmt und richtig frech angebellt etc.

    Oskar, ein sehr großer Hund hat ihn daraufhin mit seiner großen Pfote auf den Boden niedergestreckt, ihn aber nicht sonderbar verletzt oder so.

    Daraufhin bin ich eingeschritten und hab tori befreit und er hat die längste route um ihn herum genommen, um wieder zurück nach hause zu kommen.

    Große klappe nichts dahinter. Ich glaube er wirkt sehr frech nach aussen und hat aber viel angst im inneren.


    Haben nix gemacht. Er hat einfach keine Tauben und Kinder gemacht :???:

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    Das eine hat nix mit dem anderen zu tun.
    Die WOhnung hat er zerlegt, weil er nicht gelernt hat, alleine zu bleiben. Völlig normale Reaktion. Normalerweise baut man das sehr langsam auf, übt minutenweise.
    Ich meinte, die Monate, bevor er zu euch kam.
    Und was heisst, ihr ward selten draussen?

    Also zuvor war er auch bei einer Familie und Tori hat da mit seiner leiblichen Hundemutter, vater und schwester zusammengelbt. Der Bruder wurde bereits abgegeben als wir ihn geholt haben.

    Meine Freundin meint, Tori hat nicht soviel Liebe und aufmerksamkeit als kleines baby bekommen wie die Schwester, weil die dort ansäßige Familie hatte eine kleine Tochter die ihre ganze aufmerksamkeit der Schwester von Tori geschenkt hat (hinzukommt, dass die kleine Schwester von Tori nicht zum "verkauf" stand, weil die Tochter so gerne die schwester mochte). Auch sollen die leiblichen Eltern von Tori sich nicht so gut um die kids gekümmert haben.

  • Zitat

    Hallo Nick,


    Hab gerade gelesen, dass Du aus Düsseldorf kommst, und würde Dir raten, es mal mit einem Trainer zu versuchen. Allerdings gibt es auch in Düsseldorf viele, von denen ich eher abraten würde. Ich werde die nächsten Tage mal schauen, was ich noch an Links etc hier habe, wenn Du magst.

    Es gibt Zwei Möglichkeiten, an das Problem ranzugehen. Entweder ihr behebt das Problem, das für mich nach Unsicherheit und Angstaggressionen klingt oder aber, ihr arbeitet an den Symptomen.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich Dir da wirklich helfen kann, aber ich kann Dir gerne mal anbieten, dass wir uns zum Üben mal in Düsseldorf treffen, wenn Du möchtest.

    Gerne, nur leider werde ich Tori glaube ich für die nächsten 3 Woche an meine Mutter geben, da wir beide viel zuviel zu tun haben werden. Sie wohnt im Münsterland

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