• Zitat

    ich zum beispiel guck halt wie mein hund lebt, was er frisst, was er draußen aufnimmt (zum glück nichts :gott: ), ob er kontakt mit kindern hat-> wie hoch halt das infektionsrisiko ist und entwurme entsprechend um auf nummer sicher zu gehen.

    Du führst also keine Kotuntersuchung durch, ja? Schaust auf die Lebensumstände deines Hundes und entscheidest dann. Hab ich das richtig verstanden?

  • Hi Luisa,

    Zitat

    Allerdings verunsichert mich auch die Tatsache, dass die Untersuchung keine 100%ig Sicherheit gewährleistet.

    Ach, ist das schwierig...

    Lass dich von dieser Tatsache nicht verunsichern!
    Wie ich schon schrieb, bietet auch die einmalige Entwurmung alle drei Monate keine 100%ige Sicherheit. Auch hier werden nur bestimmte Stadien erwischt, andere leben weiter. Somit wird der Befall nur eingedämmt.

    Sollte dein Hund einen hochgradigen Befall haben, wird man das in der Kotprobe auch sehen - bei schlimmem Befall kann man davon ausgehen, dass mehrere Stadien zur gleichen Zeit vorhanden sind, auch die Stadien, die Eier ausscheiden. Diese Eier können dann im Kot nachgewiesen werden.

    Sprich:

    regelmäßige Wurmkur - Eindämmung, um hochgradigen Befall zu vermeiden.
    Vorteil: billiger als Kotuntersuchung und dann evtl. trotzdem noch Entwurmungsmittel.

    regelmäßige Kotuntersuchung - geringer Befall kann evtl. übersehen werden, hochgradiger Befall wird entdeckt und gezielt behandelt. Vorteil: keine unnötigen Chemiekeulen -> bessere Darmgesundheit -> besseres Immunsystem -> weniger Parasiten und Infektionskrankheiten

    In keinem der beiden Fälle kannst du geringen Befall 100%ig vermeiden, in beiden Fällen wird hochgradiger Befall sinnvoll behandelt.

    Du machst also nichts falsch, wenn du eine der beiden Varianten auswählst. Nur wenn du nichts tust, ist das schlecht ;)

    lg,
    SuB

  • Hallo SuB,

    danke, das klingt einleuchtend. :smile:

    Natürlich würde ich nicht auf die Idee kommen, gar nichts zu tun. Ich war mir halt über die Vorgehensweise noch nicht so ganz im Klaren...tendieren tue ich aber zu der Kotuntersuchung.

    Um die Frage von Anoukh nochmal aufzugreifen:

    Worin "verpacke" ich den Kot? Alles in ein Behältnis oder 3 verschiedene? Wieviel braucht das Labor denn zum untersuchen?

  • Litschi: ja genau. ich hab das auch mal anders gesehen, aber seit lennie im letzten sommer unendlich schlimmen durchfall hatte und wir insgesamt 5x!!!! auf giardien getestet haben, sogar bei verschiedenen laboren und es immer negativ war, haben wir dennoch mit panacur, also gegen giardien behandelt und siehe da, schlagartig alles wieder gut. also hatte er welche trotz den vielen tests.

    da sich inzwischen meine lebensumstände geändert haben und lennie sehr oft kontakt mit kleinen kindern (1-5 jahre) hat und sich von denen durchknuddelen und abknutshen lässt, wird er zur sicherheit so ungefähr alle 12 wochen normal(also ohne giardien) entwurmt.

  • Hi,

    Zitat

    Worin "verpacke" ich den Kot? Alles in ein Behältnis oder 3 verschiedene? Wieviel braucht das Labor denn zum untersuchen?

    Häufig gibt dir dein Tierarzt etwas mit, mit dem du den Kot aufnehmen kannst. Frage einfach dort nach! Die werden wissen, wie der Kot am Besten verpackt werden soll.

    lg,
    SuB

  • SuB, mein TA sagte zu mir, dass ein handelsübliches Marmeladenglas ausreichen würde. :???:

    Er hat mir nichts mitgegeben und distanziert sich auch "von der Sache", weil ich ja das Ganze ohne ihn in die Hand nehme. Ich habe in Erfurt in einem Labor angerufen und gefragt, was die für die Untersuchung haben wollen. Mein TA hat damit ja nichts zu tun.

    Ich will die Proben selber ins Labor schaffen, weil er sie nach Leipzig schicken würde und ich somit Kurierkosten zu zahlen hätte.

    Ich habe hier so kleine Gläschen, mit denen ich im Sommer Insekten zur Bestimmung (ich studiere Biologie) gefangen habe. Würde davon 3 nehmen und diese an 3 hintereinander folgenden Tagen befüllen.

    Ich denke, dass ich das so machen werde, jawoll! :D

    Oder muss alles in 1 Gläschen?


    lenniewish, wenn kleine Kinder im Spiel sind, sollte man doch sowieso vorsichtiger sein, was den eventuellen Wurmbefall betrifft, nicht?

  • Solange wie der Hund draußen rumschnüffelt und sich ab und zu einen Pferdeapfel einverleibt wird er auch Wurmeier aufnehmen. Ich hab noch einen jungen Hund und deswegen weiß ich auch, dass der Hund nie wirklich wurmfrei sein wird, aber mit einer regelmäßigen Wurmkur, ich sag jetzt nicht wie oft, kann Schlimmeres verhindert werden.

    beagle25
    Wer sollte sich sonst mit dem Thema Würmer, Parasiten und Krankheiten auseinandersetzen und forschen, als die Pharmaindustrie?

    Lb Grüße

  • Hallo,

    ich habe nun einen 12 Wochen alten Welpen.
    Die Züchterin hat mir empfohlen nicht 1/4 jährlich den Hund mit Chemie zu belasten sonder eine Kotprobe untersuchen zu lassen.
    War das erste mal das ich so was gehört habe.

    Meine groeße 4 Jahre habe ich regelmäßig entwurmt.

    Leider habe ich mich noch nicht getraut den TA zu fragen. :sad2:
    Aber dieses Thema macht mit Mut

    Gruss Maha mit Janka und Godric

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