Sterilisieren Ja oder Nein ??
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Hallo,
ich brauche mal einen Rat
Meine Lotta ist seit gestern das erste mal Läufig. Sie ist eine 8 Monate alte Jack Russell Hündin. Nachdem ich öfter auf Spaziergängen angesprochen wurde warum der "arme Hund" noch nicht Kastriert ist, habe ich mich beim Tierarzt beraten lassen. Ich habe mich dagegen entschieden, da in meinen Augen die Nachteile überwiegen und die Hündin in ihrem Leben beeinträchtigt sein kann.
Der TA riet mir zu einer Sterilisation, da ich wirklich keine Welpen haben will, auch wenn sie noch so süß sind. Und ich möchte Lotta eigentlich auch ihren Freilauf weiterhin ermöglichen.
Ich habe daraufhin etwas gegoogelt bin aber leider nicht ganz schlau geworden da Kastrieren und Sterilisieren wohl oft über einen Kamm geschoren wird.Für mich steht aber definitiv fest, sollte Lotta nicht krank sein, wird sie nicht Kastriert. Ich habe mich bewusst für eine Hündin entschieden und wusste vorher das ich mit Blutung und allen anderen Läufigkeitssymptomen zu rechnen habe. Und gegen Krankheiten vorbeugen um dann möglicherweise ganz andere zu bekommen möchte ich nicht.
Nun hätte ich gerne noch Meinungen und Erfahrungen von nicht Medizinern.=)
Wie hat eure Hündin die Sterilisation überstanden?
Wie wurde der Eingriff durchgeführt?
Hat sie sich verändern?
Konnte sie trotz Läufigkeit draußen Laufen und sich unbeschwert bewegen ?
Was kamen für kosten auf euch zu?Ich hoffe ihr könnt mir helfen und ich stelle nicht alt zu dumme Fragen

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Hallo,
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Hey,
eine normale Hündin wird 2 mal im Jahr läufig, die kritische Phase ist ca. 3-7 Tage lang, je nach Hündin. Wenn du in der Zeit aufpassen tust, dann schränkst du sie ja nicht arg ein und du kannst dir die Kastration/Sterilisation sparen.
Ich kann dich gut verstehen wenn du nicht kastrieren willst, würde ich auch nur bei gesundheitlichen Problemen machen. Wenn ich die Jahre meiner Weiber alle zusammenrechne, hab ich seit 20 Jahren unkastrierte Hündinnen sogar in Kombination mit Rüden und ich hatte nur einen Unfall, da der Rüde damals die Hündin aus dem Zwinger gelassen hat.
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Eine sterilisierte Hündin wird weiterhin läufig.
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Also entweder ganz oder gar nicht. Das es heute noch einen Tierarzt gibt, der Sterilisationen anbietet ist echt hammer.
Deine Hündin wird weiterhin läufig werden und du wirst weiterhin auf sie aufpassen müssen und sie wird in der Zeit auch weiterhin an der Leine sein müssen. Die Rüdenbesitzer werden sich ansonsten sehr bald bei dir bedanken. :)
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo das Problem besteht, die 2 bis max. 3 Mal im Jahr auf seine Hündin ein wenig mehr zu achten und sie halt in der Zeit an der Leine zu halten. Ich kenne keine intakte Hündin die deswegen irgendwie gelitten hätte.
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Kastration und Sterilisation sind klar definiert:
Kastration bedeutet die Entfernung bzw Zerstörung der Eierstöcke bzw. Hoden. Mitunter wird die Gebärmutter ebenfalls entfernt, viele TÄ machen dies aber nicht mehr, da laut Studienlage kein Vorteil entsteht.
Sterilisation bedeutet die Durchtrennung der Eileiter bzw. des Samenstranges. Die Eierstöcke bleiben in situ (im Körper) und produzieren weiterhin ihre Hormone, die Hündin wird läufig, da die Hormone über den Blutweg am Zielorgan Gebärmutter wirken, eine Empfängnis wird unterbunden, da weder die Eizelle zum Spermium noch das Spermium zur Eizelle kann. (Die Eizelle wird ja auch im Eierstock gebildet und würde dann über den Eileiter zur Gebärmutter wandern und sich dort einnisten)
Bin kein TA, aber ziemlich sicher, dass in Deutschland kaum noch sterilisiert wird.
Sterilisieren würde ich auf gar keinen Fall!
Die sicherste und schonendste Empfängnisverhütung ist und bleibt, die Hündin während der Läufigkeit nicht mit Rüden allein zu lassen
Mich wundert, dass der TA das überhaupt vorschlägt?!Lass dich von "Alles-besser-wissen"-Hundehaltern nicht verunsichern.
Mir wollte man auch eine Kastration aufschwatzen, weil die Blutung eklig sein, die Hündin ständig wegliefe und das alles ein Riesendrama wäre. Dem war aber ganz und gar nicht so und ich bin froh, meinem gesunden Menschenverstand vertraut zu haben.Was das ganze kosten könnte:
http://www.gesetze-im-internet.de/got/BJNR169100999.html
Ein wenig hängt das von dem "Satz" ab, den ein TA nimmt.Deine Herangehensweise ist schon richtig!
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Hallo, ich hab auch eine jacky hündin, die mit 7 monaten läufig wurde. für mich stand von anfang an fest, dass ich sie kastrieren werde, da sie mit einem rüden vormittags zusammen 'abhängt' und die besitzer des rüden nicht kastrieren lassen wollen, also war mir klar: meine feny wird kastriert.
Aber nun tat sich ein weiterer Grund auf warum eine kastration bei feny sinnvoll ist: sie wurde promt scheinträchtig: geschwollene zitzen, milch schießt ein, und und und.... ist für feny nicht so sonderlich schön.
ich würde an deiner stelle abwarten wie sie sich nach der läufigkeit so verhält. wenn sie ebenso leidet wegen ner scheinträchtigkeit wie feny (scheinträchtig wird ja nicht jeden hündin) dann würd ichs mir überlegen.
meine feny wird eh an der hüfte operiert übermorgen, da wird die kastration gleich mitgemacht sodass sie auch nur einmal narkose kriegt und operiert werden muss.also abwarten und beobachten, sonst seh ich in deinem falle erstmal keinen notwendigen grund zur kastration.
ich hab nur mal gehört: eine kastration senkt das krebsrisiko bei hündinnen. aber ich bin echt kein fachmann
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Danke für die Antworten,
mir ist der unterschied durchaus klar und ich weiß auch das Lotta immernoch läufig wird wenn sie sterilisiert ist, aber es kann halt nichts passieren deswegen dachte ich das sie dann ohne Probleme frei laufen kann. Das bluten stört mich auch nicht wirklich.
Ich wusste nicht das sterilisieren "out" ist und im Internet hab ich gelesen das die zeit wo man "aufpassen" muss ca 3 Wochen dauern kann. Jack Russell 3 Wochen an der Kurzen Leine ist echter Horror
Ich habe meine Schleppleine wieder rausgekramt und werde es so probieren.
Ich warte jetzt einfach mal was noch kommt.
Danke Euch -
Hey Lunzilicious,
für mich steht 100 % fest wenn Lotta keine gesundheitlichen Probleme bekommt wird sie nicht Kastriert, man raubt dem Körper damit Lebensenergie sie er in späteren Jahren brauchen wird, Krebs kann die Hündin trotzdem bekommen wenn sie dazu veranlagt ist nur halt an den entfernten stellen nicht.
Dazu kommt das die möglichkeit verschiedener Folgeerkrankungen besteht und die Hündin womöglich ihr leben lang medikamente nehmen muss.Ich war halt nur unsicher ob eine empfängnisverhütung durch sterilisieren besser für die Hündin ist als (wie ich dachte) minimal 3 wochen an der leine laufen zu müssen.
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Also wir haben unsere Hündin nach der Läufigkeit kastrieren lassen, weil sie in der Zeit mehr als gestresst war und es war einfach furchtbar.
Als ich sie dann abgeholt habe, hat mir der TA erzählt, dass ihre Gebärmutter schon verändert war und diese Entscheidung, wenn auch zufällig, medizinisch sinnvoll war.
Nach der OP selber hat sie sehr viel geschlafen, es gab aber keine Neben- oder Nachwirkungen.
Nach einiger Zeit wurde sie selber dann auch ruhiger und sanfter, also das Wesen hat sich verbessert.
Körperlich hat sie bisher keine Probleme, sie hat nicht mal zugenommen. -
Hallo!
Zitatman raubt dem Körper damit Lebensenergie sie er in späteren Jahren brauchen wird,
Könntest Du mir das bitte erklären?
Das ist eine Info, die ich bisher noch nicht hatte.Meine Hündin ist unkastriert und ich überlege mir gerade, wie's weitergehen soll.
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