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Brainstorming zur Hundeernährung - vielleicht ein etwas anderer Ansatz

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      Ich kopier mal und ergänze


      Eiweiß: Linsen, Erbsen, Bohnen

      bei Kohlenhdraten finde ich die Wahl nicht ganz so schwierig.
      Kartoffeln gehen, Reis zumeist auch ( als einziges Getreide wohl zumeist
      bekömmlich)
      Süßkartoffeln
      Amaranth/Quinoa

      Und Fette: Ggf. Metzger, im Augenblick bei uns Schlagsahne, hochwertiges kaltgepresstes Öl, wie Distelöl, Olivenöl, Öle mit Omega-3-Fettsäuren


      etwas Gemüse sollte gehen.
    • ...da fällt mir der kleine Test der Sendung "Markt" im WDR ein. Die testeten nach dem Test der Stiftung Warentest Anfang des Jahres ein paar wenige Nassfuttersorten u.a. auch auf den Bindegewebsanteil...dabei schnitten TerraCanis und Pablo (vom Netto oder so) mit dem geringsten Anteil am Besten ab ... :ugly:
      Nützt Dir aber auch nix, denke ich...

      Da mein Bauch irgendwie Terra Canis schon vertraut (bis auf ein paar wenige Prozente), könnte ich mir vorstellen, dass die neuen Reinfleischdosen von denen jetzt auch ganz gut sind....?!

      Anderen Herstellern vertraue ich da nicht so wirklich...schon gar nicht denen, die ständig und überall mit riesiger teurer Werbung aufschlagen und der Preis dafür verhältnismäßig niedrig ist.

      Dass man die Qualität des Inhalts über die Deklaration ausfindig machen kann, daran glaube ich nicht mehr.
      Liebe Grüße von den drei Verwirrschten :-)
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    • Du hattest nach Literatur zum Thema Ernährung gefragt, die seriös und umfassend ist: Ernährung des Hundes: Grundlagen - Fütterung - Diätetik: Amazon.de: Helmut Meyer, Jürgen Zentek: Bücher

      Ich würde als Eiweissträger nicht als erste Wahl pflanzliches Eiweiss nehmen... und am Ende kommt es auch dabei auf die richtige Mischung an. Heißt: Nicht nur die Hühnerbrust, sondern auch (in richtigen Anteilen) Bindegewebiges und Organe.

      Da viele Hunde lactoseintolerant werden (wie Menschen übrigens auch zT), ist es für euch gut, wenn die Schlagsahne funktioniert. Das kann aber auch - in Form von Dünnpfiff - gut nach hinten losgehen. Am besten sind unbehandelte tierische Fette. Öle sind als Ergänzung vor allem für ungesättigte Fettsäuren sehr gut. Aber eben in Maßen, nicht in Massen.

      Viele Hunde vertragen auch anderes Getreide sehr gut und können so die Vorteile von Hafer, Gerste und Co gut nutzen - wenn Mensch sie richtg zubereitet, dass sie aufgeschlossen sind.

      Selbstverständlich ist Ernährung individuell und man ist gut beraten immer auf den eigenen Hund zu schauen. Wenn man selbstzusammengestellt oder frisch füttert, sollte man darauf achten, dass man entweder eine hochwertige Mineralmischung dazugibt oder eben in den servierten Lebensmitteln alles Wichtige enthalten ist.

      Eiweissüberschuss ist durchaus ein Problem. Weswegen ich persönlich mit vielen fanatischen Barfern ein Problem habe, deren Futter aus Fleischbergen mit drei Blättern Salat püriert besteht (mal überspitzt ausgedrückt). Auch diese ganzen extremen Futter mit extrem hohem RP Anteil (oder eben auch extrem hoher Rohasche) finde ich nicht gut auf Dauer zu füttern. Belastet auch alles Leber und Niere, denn das Ammoniak muss so oder so aus dem Körper, auch wenn der Hund nicht offensichtlich davon krank wird.

      Mit den Energielieferanten Fett und KH kann man gut spielen für den Energiestoffwechsel. Die Bedarfswerte für den Baustoffwechsel (Eiwess, Mengen und Spurenelemente und Fettsäuren), sollte man kennen und dazu eben auch ein Auge auf den eigenen Hund haben, um individuell zu bleiben.

      Ich hatte schon alles. Vom Mega-Allergiker, der sich kaputt geleckt und gebissen hat wegen seiner tausend Allergien auf alles Mögliche und die völlig unkomplizierten. Daraus ergeben sich so meine Gedanken dazu.
      Pepe, Terrier-Mix (Oktober 1998 - 1.10.2011)
      Theo, Épagneul Breton (22.05.2002 - 22.02.2018)
      Hilde, Malinois (*Juni 2013)

      Fotos von uns - THEO - Ex- "Bre-Tonne" - und Schwester Hilde

      Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)
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    • Hi,
      ich nehme das erstmal so an, natürlich wäre es schön, wenn man wüsste was in den Dosen ist.
      Sind denn teurere Dosen möglicherweise besser als die Billigen heiß beworbenen?

      Könnte man Muskelfleisch denn irgendwie einfach chemisch identifizieren?

      LG

      Mikkki

      PS@Hummel: war wieder zu langsam, Dein Posting ist noch nicht berücksichtigt, danke schon mal vielmals, Genaue Fachkunde ist das was hier gebraucht wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mikkki ()

    • Ich empfehle den Pottkieker Thread. Da werden inmer wieder sehr viele Informationen ausgetauscht zu div. Lebensmitteln, Inhaltsstoffen etc.

      Auch wenn man jetzt selbst nicht ausschliesslich kocht für den Hund, findet man trotzdem viele sehr gute Infos. Auch zu Themen wie Verwerftbarkeit, sinnvolle Öle, und so weitet und so fort.
      liebe Grüsse Kathrin mit Caron & Mojito

      Caron - Golden Retriever - 28.06.2007
      Mojito - Golden Retriever - 05.04.2014

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wildsurf ()

    • Hi,
      da hab ich auch schon mal ein bisschen gestöbert, er ist mir allerdings in Bezug auf die hier geführte Thematik zu wenig konzentriert, logischerweise weil er sich mit anderem Schwerpunkt anders und breiter darstellt.
      Aber blättern tu ich da auch immer wieder mal gerne.

      LG

      Mikkki

      PS: Muß leider unterbrechen, der Hund muß raus, so was profanes, ausgerechnet jetzt!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Mikkki ()

    • Von Zentek gibt es noch "Hunde richtig füttern", eine kleine Broschüre, die kompakt das Basiswissen zur Fütterung enthält. Da drin sind einige Tabellen mit Angaben zum Nährstoffgehalt und auch Verdaulichkeit, so dass man Nahrungs- und Futtermittel besser beurteilen kann.

      Leguminosen haben eine relativ schlechte Verdaulichkeit und biologische Wertigkeit ihres Proteins, was logisch ist, da eine Bohne doch evolutionär weiter vom Hund entfernt ist, als z.B. ein Rind oder Schwein. Die Aminosäurenzusammensetzung entspricht weniger dem Bedarf des Hundekörpers, was es notwendig macht, bedeutend grössere Mengen zur Bedarfsdeckung einzusetzen. Bei Hunden mit Empfindlichkeit gegen überhöhte Proteinzufuhr ist das absolut kontraproduktiv.

      Hochverdaulich ist Muskelfleisch, Fisch, Ei und Milchprodukte, auch einige Organe wie Herz, Leber, Niere und die Vormägen von Widerkäuern. Aber da gibt es individuelle Verträglichkeiten, viele Hunden mögen z.B. keine Leber oder reagieren auf diese und auf Milchprodukte mit Durchfall. Muss man austesten.
    • Hi,

      ich stelle fest, dass wir schon schnell zu Erkentnissen gekommen sind, die für die individuelle Ernährung unserer Lieblinge wichtig sind. Ich selbst habe aber zunächst zu wenig Ahnung um über optimale Eiweissgrundlagen mehr schreiben zu können.
      Um die Sache hier seriös zu gestalten werd ich erst noch mal jede Menge lesen. Tips hierzu gibt s ja genug. Und an diejenigen, die leider selbst schon Erfahrungen in dem Bereich gemacht haben, leider zumeist schmerzliche, würd ich bitten hier von Ihren Ideen im Sine dieses Threads zu schreiben, im Zusammenwirken kommt zumeist was gutes raus, da können dann alle was lernen.

      LG

      Mikkki

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