bei Angst beruhigen? - hilft dem Hund oder verstärkt Angst?
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Huhu zusammen,
da ich das Thema ganz spannend finde, hab ich mir mal ein Zitat geklaut.
ZitatWie ist eure Erfahrung/Kenntnis dazu?
Verstärkt Zuwendung die Angst oder nimmt sie die Angst?
Ich bin gespannt - Vor einem Moment
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Hi,
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Meine Erfahrungen sind ganz klar, dass Zuwendung die Angst nimmt und zur Entspannung meines Hundes beiträgt.
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Sali Maanu
Schwieriges Thema, habe vorher einen ellenlangen Text geschrieben, welcher aber irgendwie zu unkonkret war. Darum die Facts

Kurz kann man aber sagen : solang ich die Stärke und Ruhe vermittle, bleibt Fina auch reeelativ gemässigt. Wenn ich aber auch noch anfange wütend/nervös zu werden, hab ich ein keines Nervenbündel, besonders Nachts.
Ich kann uns auch einen kompletten Spaziergang vermiesen, in dem ich sie zu stark anmotze wenn sie failt. Habe ein sehr sensibles Hündchen bekommen.
Wenn es draussen knallt, und ich würd hingehen und sagen "Ist doch nicht schlimm", wäre das echt fatal. Bei sowas kommt einfach nur der Ignore Button weil = Geräusch okay, nicht beachtenswert. Nicht beachtenswert = absolut nicht Gefährlich = Sicherheit.
Ich bin eh nicht so der Verwöhnertyp. Und ich denke für Fina ist das gut so.
Ich persönlich werd das wohl auch aus Überzeugung beibehalten.
Kurzgesagt : beruhigen hilft in dem Sinne bei uns nicht. Aber ich kann die Angst umzuleiten versuchen, an ihr arbeiten und somit wiederum Vertrauen schaffen, weil ja in der Tat nichts passiert was beachtenswert wäre.
LG Nina
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Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass Beziehung / Kontakt die Angst nimmt.
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Bei Angst braucht meiner viiieel Streicheleinheiten und Ansprache mit normaler Stimme. Dann beruhigt er sich.
Spricht man allerdings mit sanfter, leicht säuselnder oder einer mitleidigen Stimme (Ihr wißt schon was ich meine
) verstärkt das seine Angst -
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das Thema hatte ich gerade erst mit einer Freundin.
Ich denke, es ist sehr situations- und angstabhängig!
Sind es total unbegründete Ängesteleien, wo der Hund wegen jedem Unfug aufspringt und mich anguckt, dann lebe ich mein Leben ganz normal weiter, um ihm zu symbolisieren, dass diese Angst total unbegründet ist und ich da auch nicht drauf eingehe.
Wenn mein Hund allerdings schon wirklich Panik hat (meiner zB vor Gewitter) dann glaube ich nicht, dass ich da noch irgendeine Angst schlimmer machen kann.
Dann bin ich da und der Hund kann bei mir Schutz suchen. Ich gebe Körperkontakt und bleibe ganz ruhig.
Fange aber nicht an hektisch zu beruhigen und rumzubrabbeln.
Ich versuche für ihn da zu sein, ihn aber nicht noch aufgeregter zu machen. -
Also ich versuche mich nach Möglichkeit absolut normal zu verhalten.
In meinen Augen bestätigt nicht die Zuwendung die Angst sondern die Ansicht des Hundes, dass tatsächlich irgendetwas anders ist als sonst (wegen nichts tröste ich den Hund ja nicht).Ich ignoriere die Angst meines Hundes nicht komplett aber ich zeige ihr auch, dass ich keine Angst habe und die Situation im Griff habe.
zB es knallt etwas, Zera bleibt stehen und ist verunsichert. Ich gehe etwas vor und sage: "Alles gut" und locke sie sanft aber bestimmt weiter. Bei Gewitter darf bzw dürfte sie Körperkontakt suchen und diesen würde sie auch von mir bekommen, jedoch mache ich nichts anders als sonst auch und packe den Hund auch nicht in Watte. Ich habe schon den Fehler gesehen, dass es zB knallt und sofort ohne das der Hund reagiert legt der HH dem Hund die hand auf den Kopf und redet beruhigend drauf an, dadurch hat denjenige in meinen Augen die Angst regelrecht beigebracht.
Das A und O ist in meinen Augen, dass man ruhig und souveräne bleibt und dem Hund vermittelt das alles okay ist. Also weder demonstrativ ignorieren noch extrem betüdeln
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Ich glaube man kann das nicht verallgemeinernd sagen.
Die Situation: Knall - Ohren gehen nach hinten, Schwanz zwischen die Beine und Unsicheres Umblicken mit Hinhocken und ruhig Streicheln zu beantworten halte ich für verkehrt. Dadurch wird dem Knall nur eine Wichtigkeit gegeben. Ist der Hund nicht schon grundsätzlich in Panik durch einen einmaligen Knall würde ich hier versuchen so normal wie möglich weiterzugehen. Frauchen macht nichts anders, also wirds wohl nicht so schlimm sein. Verunsicherung also mit Sicherheit begegnen.Hat ein Hund Gewitterangst und ist furchtbar gestresst kann es bestimmt hilfreich sein ihn in eben dieser Situation zu beruhigen. ABER: Das funktioniert meiner Meinung nach wirklich nur, wenn man selbst ruhig ist und es schafft diese Ruhe weiterzugeben. Es hilft sicher nicht beschwichtigend auf den Hund einzuquatschen, ihn an sich zu drücken oder nervös durchzuknuddeln. Körperkontakt, ruhiges Streicheln, vielleicht TTouches - wieso nicht? Aber nur, wenn es der Hund in der Situation erträgt. Mein Alter Hund war bei Gewitter immer völlig gestresst und war für Berührungen überhaupt nicht zugänglich. Ihm habe ich am meisten geholfen, wenn ich die Rollläden runtergemacht habe und ihm die Möglichkeit gegeben habe sich zurückzuziehen (meist ins Bad, was sonst für ihn Tabu war).
Angst mit Ruhe begegnen. -
Man kann Gefühle verstärken und abschwächen.
"Zuwendung" ist nicht immer für jeden das selbe.
Ich gebe ängstlichen Hunden, Menschen und überhaupt allen Lebewesen (bis vier Beine
) ZUWENDUNG.Das heisst für mich nicht, dass ich mich über einen Hund in Panik beuge und ihn streicheln möchte. Ich kann ihn evt. anders erreichen.
"Normale" Angst (keine Panik) kann ich durch beruhigendes Sprechen begleiten und ich kann mich vor MEINEN Hund stellen oder ihm den Platz hinter mir anbieten. Ect. pp....je nachdem wie das Vertrauensverhältnis schon ist.
Ich kann meinen Hund (an der Leine) aus beängstigende Situationen führen und ihm gelegenheit geben, sich alles mit Abstand anzuschauen.
DAS ist für mich Zuwendung, genauso wie ich meinen Hund, der mir bei Gewitter oder Schuss oder Knallern auf den Schoss springt, streichel. Unaufgeregt, aber ich streichel ihn. Mittlerweile ist (zufällig?) das Sofa, ein Platz wo er bei Angst hingeht und keine deutlichen Panikzeichen mehr zeigt.
Er hat das als sichere Zone verknüpft, ohne dass ich das plante...
Alle meine Hunde haben immer angemessene Zuwendung erhalten, und ich habe immer in schwierigen Situationen oder auch tatsächlich gefährlichen Situationen die Führung übernommen.Zuwendung heisst auch : ICH BIN DA! ICH BLEIBE BEI DIR!
Dem Hund kann man das sagen. Hunde verstehen uns. Nicht die Worte aber den Sinn dahinter!
Und deshalb ist Zuwendung immer gut.
Alles mit normalem unaufgeregtem Menschenverstand! -
Je nach Angst und Hund.
Laila hatte panische Angst vor Gewitter. Wenn ich sie beruhigt hätte, wäre es schlimmer geworden. DAP war für nichts, hat nicht geholfen.
Sie hatte Angst vor Kühen. Da leinte ich sie an, holte sie mir ran und sie klebte an mir wenn wir an Kühen vorbei liefen. Danach wurde sie belohnt, so legte sich die Angst.Maya,
hat Angst vor fahrenden Autos Sie wird abgelenkt mit einem Leckerlie.
Sie hat Angst vor diversen Geräuschen, Bewegungen usw. Da gehe ich ganz normal mit ihr um und ignoriere ihr Verhalten, oder führe sie ran, damit sie lernt das es nichts angstauslösendes ist.
Sie traut sich nicht durch Haustüren. Ich nehme sie hoch und trage sie rein. Sie fühlt sich dann sicher, aber ich bestätige sie nicht danach.Emmy,
sie hatte Angst vor allem möglichen draussen. Meistens hat es über ignorieren geklappt. Bei Fahrrädern, grossen Tieren, Autos usw. hab ich sie rangeführt, damit sie lernte, das es nichts schlimmes ist.
Bei Menschen ist es Dauerthema. mal geht es gut, mal schiebt sie Panik. meistens ignoriere ich das. - Vor einem Moment
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