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Wie soll ich meine Eltern zu einem Hund überreden?

Alles rund um Probleme mit Euren Hunden.

Moderator: DF-Mods

Wie soll ich meine Eltern zu einem Hund überreden?

Beitragvon shosh » 04.09.2008 15:15

Hallo erstmal :)

seit ich 7 bin, träume ich unablässig von einem eigenem Hund. Ich bin mir über die Pflege, den Auslauf & Bewegung, und die Kosten bewusst. Jedoch wollen meine Eltern nicht wirklich einen Hund..!
Meine Mutter hatte früher einen Pinscher mix doch der hat gebissen.. :(
Trotzdem würde sich meine Mutter wahrscheinlich überreden lassen (denn eigentlich hat sie sich genauso wie die ich in die sturen Parson russels verliebt). Eigentlich denke ich, ist sie sogar sehr begeistert von einem Hund, jedoch will sie meinem Vater nicht in den Hals fallen, der nichts von Hunden wissen will :(


Ich habe zwar einen Pflegehund, mit dem ich täglich Gassi gehe, jedoch ist er nicht gut erzogen und lebt in der Nachbarschaft in einem Seniorenheim .. Seine Besitzer gehen zwar mit ihm spazieren, doch bringen ihm keine Manieren bei und lassen ihn nie frei laufen.
Shosh, der Pflegehund, ist ein Münsterländer und braucht natürlich viel bewegung und Beschäftigung! Ich tue mein bestes, ihm ein restliches schönes Leben zu geben, jedoch wäre ein eigener Hund einfach was anderes..
Meine Eltern denken, ich würde mich nicht um meinen Hund kümmen.. :irre:

Wisst ihr, wie ich meine Eltern überreden kann und doch umstimmen kann

Und denkt ihr, ein Parson russel würde gut für uns sein? Oder wisst ihr einen Hund, der mehr zu unseren Umständen passt?

Wir haben einen normal großen Garten und großes Haus, viele Felder und Gassi-geh-wege im Umfeld und auch eine Hundeschule, die mit einem Fahrrad erreichbar wäre..

Danke schonmal im Vorraus! :^^:
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shosh
(Themenstarter)
 
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Beitragvon Fräuleinwolle » 04.09.2008 15:27

Hallo Shosh.
Könnte meine Jugend-Geschichte sein... :D

Leider ließen sich meine Eltern nie überreden. Irgendwann war ich dann alt genug und konnte mir meinen Traum erfüllen. Insgesamt sehe ich halt ein Problem darin, Deinen Vater zu "überreden". Wenn er keinen Hund möchte, wird er unglücklich mit einem werden und wird es Euch auch madig machen.
zum anderen sehe ich ein Problem in Deinem Alter. Versteh mich nicht falsch, ich bin sicher, Du weißt was Du willst und hast Dir viele Gedanken gemacht.
Aber: Du bist 13. Ein Hund wird mindestens 10, ein Russell eher 15 Jahre oder noch älter. Dann wärst Du 28. Bis dahin hast Du die Schule gewechselt/beendet, bist ausgezogen, hattest Partner, hast ne Ausbildung oder Studium gemacht, mußt arbeiten gehen... Wenn Dein Vater keinen Hund möchte, wer soll sich in dieser ganzen Zeit um Deinen Hund kümmern????
Ich weiß ganz ganz sicher, wie es Dir geht.. Bei mir war es auch ganz genau so...
Aber sei vielleicht mit Deinem Gassi-Hund zufrieden, such Dir vielleicht auch einen anderen, mit dem Du mehr machen darfst....
Es tut mir leid, daß ich Dir nichts anderes sagen kann...

Ich habe mir nach der Ausbildung meinen Traum erfüllt. Ich arbeite halbtags und habe so Zeit genug und die Hunde sind nicht so lange alleine.. bis dahin war ich oft im Tierheim, hatte auch immer Gassi-Hunde und habe viel gelesen und gelernt und mir ne Rasse ausgesucht, mit der ich jetzt super glücklich bin....
Fräuleinwolle
 

Beitragvon Peewee » 04.09.2008 15:30

Hallo,

wenn Dein Vater keinen Hund mag wird es auch sinnlos sein ihn überreden zu wollen.

Du könntest doch Deinem Pflegehund Befehle, Tricks etc. beibringen. Vielleicht kannst Du ja auch mit ihm auf den Hundeplatz gehen oder ihn an einer Schleppleine laufen lassen.
Peewee
 

Beitragvon feffi » 04.09.2008 15:34

vielleicht darfst du ja sogar mit deinem pflegehund in die hundeschule gehen? das wär doch schon mal toll! ansonsten kannst du mit ihm ja gehorsamsübungen machen.
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feffi
 
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Beitragvon KennyMan » 04.09.2008 15:50

Hallo Shosh!

Auch meine Kinder-/Jugend-Geschichte könnte es sein...
Alles was Fräuleinwolle geschrieben hat, passt ...

Ich fürchte, wenn dein Vater nicht will, wird er sich auch
nicht umstimmen lassen. Wenn, dann wahrsch. nur mit
Widerwillen und damit wäre niemand glücklich!

Ich habe mir meinen mir "Hundewunsch-Taum" mit 31
Jahren erfüllt....Gut Ding will halt Weile haben ;)

Im Nachhinein: Im jugendlichen ALter kommen viele Interessen,
denen ein Hund wahrsch. "im Weg" stehen würde ;)

Ich wünsche dir trotzdem alle Gute, und vielleicht klappts irgendwie
und irgendwann!

Kümmere dich solange um deinen Pflegehund, denn damit geht's
dir ein wenig besser und Wauzi hat auch was davon ! :roll:

LG
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KennyMan
 
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Beitragvon onyxvl » 04.09.2008 16:24

Hallo Shosh,

ich denke Du kannst Deine Eltern am besten überzeugen, indem Du mit dem Pflegehund gute Arbeit leistest.

Kümmere Dich regelmäßig um ihn, frag die Halter, ob Du mit ihm in einen Verein oder zur Hundeschule darfst, bring Du ihm die "Manieren" bei, die er nicht hat. Deine Eltern werden sehen, dass Du verantwortungsbewusst handelst und die Ausdauer hast, dran zu bleiben.

Nachdem der Hund im Seniorenheim lebt, denke ich, werden die Halter körperlich wohl nicht in der Lage sein, ihn auszulasten und froh sein über jede Beschäftigung und Abwechslung, die Du dem Hund bietest.

Nebenbei lernst Du an einem "alten" Hund, der einem nicht jeden Fehler krumm nimmt, Hundeverhalten und Hundesprache. Das kommt Dir dann später beim eigenen Hund wieder zu Gute. In dem Verein lernst Du dann sicherlich Hunde vieler Rasse kennen und wirst sehen, ob der Parson auch weiterhin Dein Traumhund bleibt. Daneben kannst Du dort auch in der Welpengruppe zusehen und einiges in Beziehung auf Welpen lernen.

Letztendlich ist das auch für Deinen Pflegehund eine faire Lösung, wenn er mit Dir arbeiten darf. Meines Erachtens zeugt es nicht unbedingt von Verantwortungsbewusstsein, wenn er auf das Abstellgleis kommt, weil Du einen Welpen bekommen würdest. Obige Lösung hilft Dir, dem Pflegehund, dessen Haltern und ist wirklich verantwortungsbewusst.

Wer weiss, was in einigen Jahren ist, wenn sich die Halter vielleicht gar nicht mehr um den Münsterländer kümmern können? Dann wird vermehrt Dein Einsatz gefragt sein.
onyxvl
 
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Beitragvon DanisLucky » 04.09.2008 16:31

onyxvl hat geschrieben:Hallo Shosh,

ich denke Du kannst Deine Eltern am besten überzeugen, indem Du mit dem Pflegehund gute Arbeit leistest.

Kümmere Dich regelmäßig um ihn, frag die Halter, ob Du mit ihm in einen Verein oder zur Hundeschule darfst, bring Du ihm die "Manieren" bei, die er nicht hat. Deine Eltern werden sehen, dass Du verantwortungsbewusst handelst und die Ausdauer hast, dran zu bleiben.

Nachdem der Hund im Seniorenheim lebt, denke ich, werden die Halter körperlich wohl nicht in der Lage sein, ihn auszulasten und froh sein über jede Beschäftigung und Abwechslung, die Du dem Hund bietest.

Nebenbei lernst Du an einem "alten" Hund, der einem nicht jeden Fehler krumm nimmt, Hundeverhalten und Hundesprache. Das kommt Dir dann später beim eigenen Hund wieder zu Gute. In dem Verein lernst Du dann sicherlich Hunde vieler Rasse kennen und wirst sehen, ob der Parson auch weiterhin Dein Traumhund bleibt. Daneben kannst Du dort auch in der Welpengruppe zusehen und einiges in Beziehung auf Welpen lernen.

Letztendlich ist das auch für Deinen Pflegehund eine faire Lösung, wenn er mit Dir arbeiten darf. Meines Erachtens zeugt es nicht unbedingt von Verantwortungsbewusstsein, wenn er auf das Abstellgleis kommt, weil Du einen Welpen bekommen würdest. Obige Lösung hilft Dir, dem Pflegehund, dessen Haltern und ist wirklich verantwortungsbewusst.

Wer weiss, was in einigen Jahren ist, wenn sich die Halter vielleicht gar nicht mehr um den Münsterländer kümmern können? Dann wird vermehrt Dein Einsatz gefragt sein.


:2thumbs: ;D
Genau das würde ich dir auch vorschlagen.

Sei nicht traurig, das du keinen eigenen haben darfst - sieh es positiv und lerne mit dem pflegehund für deinen eigenen!
Schau in die Augen deines Hundes und du weißt was wirklich zählt.
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DanisLucky
 
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Beitragvon Schnaudel » 04.09.2008 16:36

Hallo Shosh!

Ich kann mich den anderen nur anschließen: wenn ein Hund ins Haus kommt, dann müssen alle einverstanden sein, sonst gibt es Probleme. Letztendlich müssen ja auch alle mit dem Hund klarkommen und an der Erziehung mitwirken.
Wenn Dein Vater nicht überzeugt ist - dann lieber keinen Hund. Stell Dir mal den schlimmsten Fall vor: er kommt mit dem Hund nicht zurecht und Ihr müsstet den Hund wieder abgeben. Das wäre für den Hund schlimm: für Dich aber auch.

Auch wenn sich das jetzt sehr altklug anhört: eventuell kommen bei Dir doch noch neue Ideen! Zum Beispiel eine Zeit ins Ausland gehen, für die Ausbildung den Ort wechseln, etc.

Wir hatten während meiner Kindheit immer einen Hund, aber weil meine Eltern das selbst wollten. Als ich ausgezogen bin, hätte ich sehr, sehr gern einen Hund gehalten, das war aber während meines Studiums für mich nicht machbar (musste zusätzlich jobben, etc.). Danach habe ich Vollzeit gearbeitet: wieder nicht machbar. So konnte ich mir den Wunsch erst vor Kurzem erfüllen. Manchmal dauert es leider länger......
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Beitragvon unforgettable » 04.09.2008 17:03

Wenn Dein Vater nicht will, dann wird das wohl nichts. Schließlich bist Du viel zu jung um allein die Verantwortung für einen Hund zu übernehmen (sorry aber bei mir dürftest Du nicht einmal allein mit dem Hund spazieren gehen) und Leute, die man grad mal so "überreden" will, verlieren später schnell das Interesse. Außerdem musst Du es mal so sehen: Wie sicher ist Deine Zukunft? Du gehst die nächsten 5 Jahre in die Schule, klar, aber was dann?
Was ist mit Abistreß und der evtl. Uni danach? Wo bleibt der Hund dann bzw. kannst Du ihn Dir allein leisten? Bleibt er bei Deinen Eltern, die keinen Bock auf ihn haben?

Warte doch lieber noch, bis Du älter bist und Dein Umfeld etwas sicherer ist!
Franziska und Drama-Queen Jette.

Kinder sind ein schlechter Hundeersatz.
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Beitragvon steffi72 » 04.09.2008 19:49

so sehr ich deinen wunsch verstehen kann, so sehr denke ich auch, dass überreden nichts bringt und auch nicht sinnvoll ist.

wie bereits dargelegt wurde, kannst du noch nicht die volle verantwortung für einen hund tragen. du weißt noch nicht wie dein leben weiter aussieht. zwar kann wohl niemand dies genau vorhersagen, aber gerade bei dir stehen in absehbarer zukunft schon veränderungen an, um die man weiß. von daher ist meine meinung zu dem thema immer: es muss gewährleistet sein, dass die eltern dem voll zustimmen und den eltern muss auch klar sein, dass eventuell sie den hund behalten. kommt es anders: wunderbar.
steffi72
 
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