Beiträge von Mehrhund

    Mehrhund Das funktioniert auch nur, solange man einen Hund hat, der gerne mitmacht. Mit den sehr unabhängigen Hunden, die sich selbst versorgen können, wird man so auch nicht weiterkommen.

    Meinen Hütimix vorher konnte ich nach entsprechendem Training auch im Wald frei laufen lassen. Verbales Lob war Belohnung genug und umlenken musste man auch nichts. Die war extrem kooperativ im Vergleich zu der Hündin, die hier jetzt sitzt. :ka:

    Schön, dass du einen Hund gut führen kannst/ könntest.

    Ich finde es erst erwähnenswert, wenn jemand viele Hunde in einer Disziplin ausbilden kann.

    Ich kenn auch „Hütehasis“, die einfach nur süß sind. Meine laufen auch „frei“;)

    Und ich bin damals auch als Anfänger auf die Discs gebracht worden, weil es üblich war nur in der Hosentasche zu klimpern, dann hat Hund GEHORCHT.

    Da ich damals so unfassbar unfähig war, einen Hund zu trainieren, hat mein guter Begleiter einfach gedacht, muss Weihnachten sein, da ertönt auch immer das Glöckchen. Und Hundi hat nach kurzer Fragestellung: "Gibts Kekse?" mit Rauferaktivitäten oder ambitionierter Hetzjagd frühlich weitergemacht.

    Als ich so grossartig aufgestellt in meiner 10. Hundeschule aufschlug, hatten wir BH Training, es ging in der Gruppe zum Bahnhof und der Trainer liess zur Desenibilisierung vor jedem im Platz liegenden Hund sein Schlüsselbund fallen.

    Das konnten wir! Man war ich stolz! Hat das Disk-Training doch noch Sinn gehabt:lachtot::lachtot::lachtot:

    Beim BC hab ich das noch modifiziert. Ich habe den Schlüssel irgendwo hin geschmissen, sie ist freudestrahlend hin und hat sich daneben gelegt: Eine Anzeige war geboren. Oder Platz auf Distanz....:bindafür:

    Dann hab ich allerdings nicht mehr Schlüssel geworfen, weil die so dreckig wurden, sondern Leine. Im Verlauf mit dem Fortschreiten meines Alters, ist daraus ein "Heb doch mal bitte die Leine auf und gib sie mir." geworden.

    :D

    Über sowas kann ich dann wieder nur herzhaft ehrlich lachen.

    Weil das trifft mich nicht. Es ist mir vollkommen latte was fremde Leute denken, was meine Hunde für eine Rasse sind oder was für ein Mischling.

    Beim BC ist es in manchen Clicken eh üblich nicht zu sagen, dass man BC "trägt".

    In Berlin Grunewald ist es besser auf die Frage : "OHHHHH, was ist das für eine Rasse?", zu antworten: "Das sind Collies." .....weil dann ist man uninterssanter. Und kann seiner Wege gehen. (jetzt wo Collies moderner werden, könnten es auch Colliemixe sein)

    Sind die Hunde BCs wird man in Fragequizzes eingebunden, die man nicht beantworten möchte.

    Man muss auch wissen, dass einen nicht oft die intelligentesten ansprechen, sondern eher die Dumpfbacken der Nation. Diejenigen, die eigentlich keine Frage haben, sondern Antworten (Weissheiten) loswerden möchten.

    Die Normalos lernt man anders kennen:D

    Es geht hier Urlaub im Ausland, da ist es völlig irrelevant ob Wien oder Timbuktu, da schreibt das Gesetz eine Impfung vor. Wie sinnvoll das ist ist eine andere Sache.

    Alle 3 Jahre Tollwut impfen, dann kann der Hund mit in Urlaub.

    Wenn der Hund sehr krank oder sehr alt ist, wäge ich ab, ob ich mit dem Hund in Urlaub fahren möchte, und der duch die Impfung evt. schwer erkrankt oder stirbt, oder ob ich das anders organisieren mit dem Urlaub.

    Für mich käme die Impfung meines alten kranken Hundes nicht mehr in Frage. Aber sebstverständlich geht der auch nicht wildern, da pass ich auf.

    Ein Hund, der auf Reize anspringt, wie Vögel, die aufsteigen, oder mal 5 Schritte hinter irgendwas herläuft, sich aber abrufen lässt(d.h. ansprechbar bleibt) - das ist für mich nicht wirklich 'echter' Jagdtrieb.

    Interessante Definition. Hier passionierter Jäger bei der Jagd, der bei jedem Schritt ansprechbar, abbrechbar und dirigierbar ist:

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    zwei Dinge hierzu.

    Du fehlst mir in den letzten 300 Seiten sehr.

    Aber ich gehe ja bei Problemen gezielt nach deinen Beiträgen suchen, wenn bei mir Fragen auftauchen. Wann schreibst du endlich mal ein Buch aus all den Beiträgen?

    Ich lebe seit über 20 Jahren mit Hunden mit ausgeprägtem Jagdtrieb/Motivation zusammen und bin auch anfangs hängen geblieben bei der Pia Gröning und der Umleitungsgeschichte. Bin ich gänzlich von weg.

    Der Hund mit "was auch immer für Veranlagung" muss dieser Veranlagung entsprechen nachgehen können, ist Schritt eins.

    Aber doch nicht auf jedem Gassie Pipie-Kaka Gang.

    Niemand würde beim "IPO" Schäferhund oder Mali auf die Idee kommen, der müsse seinen Schutzinstinkten auf Spaziergängen nachkommen und man übt dann, wenn der Hund Passanten in den Arm beissen möchte mit dem Schutzärmel und kanalisiert mal eben "diesen Trieb".

    Ein JAGDhund kann und muss lernen dass Spazieren gehen eben nicht Jagd ist.

    Was es schwierig macht für Anfänger:

    Es gibt Hundeerzieher, die aber genau das als den Königsweg sehen: Jeder Spaziergang ist eine Jagd mit dem Besitzer. Daraus haben sich ganze Kulturen von Trainern ergeben, die mit dem tollen Futterbeutel jeden Spaziergang den Hund trainieren. Dummys als Belohnung werfen, wenn der Hunde die schon begonnene Jagd abbricht...ect.

    LEIDER funktioniert das mit sehr schnellen Hunden nur bedingt.

    Hier fängt das ganz stinknormale Erziehung an. ABER an der triebstärksten Stelle, die Raubtier Hund so aufweist im Leben: Direkt an der Beute ist Wahnsinn und evt. schafft das ein Teil der Hundehalter, der andere Teil bleibt auf der Strecke und hat zeit (Hunde) lebens einen unerzogen jagenden nicht kontrollierbaren Hund.

    Trieb umleiten....

    Die andere Richtung ist die, dass der Halter sich der "Triebe", der Motivationen, der Genetik des Hundes bewusst machen muss/sollte.

    Und dann den Hund erstmal erziehen sollte für ein Leben in der menschlichen Welt und dann die HOCHSCHULE, eine Ausbildung, die dem Wesen des Hundes entgegenkommt, anzubieten.

    Beim Retriever ist das ganz klar der Dummysport.

    Aber es gibt ja nicht nur Retriever. Jeder Hütehund ist ein "Jagdhund", und die übrigen Jagdhundhalter wissen in etwa was sie an der Leine haben.

    Hier tauchen ja immer wieder Anfänger aus.

    Und ich möchte denen jetzt mal zurufen:

    Bevor ihr euch dazu entschliesst, jeden Spaziergang zu einer Jagdveranstaltung zu machen, überlegt, wie ihr die nächsten 10 Jahre Gassi gehen wollt!

    Das zweite Ding:

    schaut euch 100 mal das Video von oben an.

    Das ist Ausbildung in Perfektion.

    Auf höchstem Niveau. Nicht nur in Deutschland.

    Und nein, das bringt der Hund sich nicht selbst bei:D

    Der Hund bringt lediglich die Veranlagung zur Jagd mit.

    Und ich bin mir sehr sicher, das flying-paws nicht mit Superrückruf und Dummywerfen auf ihren normalen Gassiegängen arbeitet. Und dass ihre Hunde dennoch nicht jedes Reh aus dem Wald holen wollen.

    Eine meiner Lieblingsanekdoten.

    Mein Mann mit den Hunden unterwegs wird gefragt:

    "Haben sie einen Zwinger?" (was hier im Ort HUNDEZUCHT heisst)

    Der brave Gatte ganz entsetzt: "Nein! Die leben alle im Haus."

    Dass die 2 Rassen Vater, Mutter Kind sind stört mich ebenso wenig, wie die Tatsache, dass mein Collie immer von Leuten aus der Colliedissidenz als USA Collie und als Collie aus der Dissidenz gehalten wird und wenn ich dann auf die Frage auch antworte und sie feststellen, es ist ein Hund aus dem bösen VDH, dann ist die Gesprächsgrundlage weg....total irre....

    Alle andern (älteren Ossis) hatten früher genau so einen Collie. Und der Westdeutsche Rest, findet, dass beim Schäferhundmischling, Collie mit drin ist.

    Auf der andern Seite, ist natürlich die Britische VDH Collie Gemeinde not amused über "solche" Collies.

    Wurde ich doch schon IM VDH Rasse(nur Collie)-Showring mit frisch toupiertem Collie gefragt: "Was ist das für eine Rasse?"

    Und die nach amistandard züchtenden Colliezüchter, die leben in meinen Augen nochmal ganz andere Dinge (aus). Farbe und Nase.

    Bei den BC ists ja ähnlich, wenn man mit einem Arbeits BC (kurzhaar und Stehohren) zu einer VDH Show geht, dann erkennen die Züchter nicht oder wollen nicht erkenne, die eigene Rasse.

    Bei meinen BCs werde ich übrigens nicht gefragt, was das für eine Rasse ist, da wird man aufgeklärt: "Das ist ein BC! und DAS ist ein Aussie." (da hat man auch wenig Chancen, das weiter aufzuklären, aber ich mag ja Aussis, hab ich manchmal einen....ist doch praktisch)

    Rhian hat am Tag nach Splashs Einzug auch eine Schulstunde im Wohnzimmer zum Thema "Meins" abgehalten. Ihre Methode war klar und knackig, Splash war beeindruckt, aber keinenfalls verstört. Die Lektion sitzt noch immer, obwohl Rhian mit 13 Jahren etwas tatteriger geworden ist. Erlauben durfte er sich danach auch sehr viel.

    Ich habe es ähnlich gehandhabt, und ernte deswegen von einigen Foris "geht gar nicht" und "brutal, der arme Welpe"-Kommentare. Ich halte nichts davon, dem Welpen zum "Ankommen" erst mal Narrenfreiheit zu gewähren, und dann nach einer Woche oder so mit den Hausregeln zu kommen. Bisher hat noch kein welpe Schaden davon genommen, dass zB die Küche vom ersten Moment des Einzugs an Tabu war....

    Zum Thema Rüde/Hündin und Reaktion auf Einzug des Welpens werde ich erst in ca einem halben Jahr was beisteuern können - bin schon gespannt.

    Man muss das differenzieren, denke ich.

    Bei mir war das genauso, nur konnte meine Hündin den Welpen erst annehmen, nachdem ich ihr erklärt habe, das ist kein lebendes Barf.

    Und danach war das Vertrauen meinerseits in ihr Fähigkeiten, was Hundekommunikation anbelangt nahezu grenzenlos, bis heute, wenn ich ihre BC Neigung zu Kontrollsuchen und Übertreibungen im Hinterkopf habe. Das ist aber kein Problem, weil jeder meiner Hunde und überhaupt jedes Tier, was ich halte, eine idividuelle Art hat, die ich kennenlerne, durch unsere Nähe.

    Das Hunde Welpen und auch neu "eintreffenden" neuen Hunden beibringen, hat mir meine Hündin auch bewiesen. Sie hat so auch dem Tierheimassi gezeigt, was für Signale zu beachten seien. Dies aber angepasst an ihn und sein "unsozial-isiertes" Verhalten. Und somit anders als die Welpenlektionen es zum Beispiel waren.

    Im Forum wird von 100 Leuten daselbe gelesen, aber jeder nimmt was anderes raus und verarbeitet eigene Erfahrungen und kommt zu anderen Ergebnissen.

    Und diejenigen, die nicht selbst reflektieren, die verstehen da nur sehr wenig. Die die nachfragen, können für sich Klärung verschaffen und evt. auch was mitnehmen.

    Welpen stumpf unkommentiert zu jedem Hund zu packen, geht nicht!

    Das verbietet ja schon die Logik. Wie soll denn ein immer beim Menschen lebender Einzelhund alles können und wissen und richtig handeln? Hunde haben auch verschiedene Rollen. Um am Beispiel Welpen zu bleiben:

    Mein "Tierheimassi" hat gar nicht so viel "Werkzeuge" um den jeweiligen Welpen zum Beispiel auch in seine Grenzen zu verweisen.

    Der hat mit denen gespielt, aber konnte schlecht das Spiel beenden, dem musst ich helfen. Der hat nicht erzogen! Das hat die Hündin gemacht.

    Mein Collie erzieht wieder anders. Der ist ganz anders zu Welpen, unfassbar tolerant. Aber dann, wenn "der Welpe" erwachsen wird, dann fängt der an zu erziehen! Und das ist das sehr klar, manchmal auch und sehr eindrücklich!

    Hätte ich jeden Typ meiner Hunde hier als Einzelhund und würde dazu einen Welpen nehmen, wäre meine Geschicht immer anders. Und wenn ich dann unreflektiert meinen jeweiligen Hund als lebendiges Beispiel für jegliches Hundeverhalten hernähme, dann würde ich mich mit einigen hier vertretenen Leuten ganz gut solidarisieren können. Und daraus könnte sich ergeben, dass ich denken würde, der Tierheimassi, der zeigt mir das richtige Hundeverhalten, denn meine Forums "Buddys", die stehen alle hinter mir und erzählen das gleiche:D

    Soviel zu Beobachtung von Verhalten einer Spezie in einem bestimmten Kontext.