Beiträge von physioclaudi

    sehe ich auch so. Der Alltag ist erstmal wichtig und da gibt es noch einiges zu tun.
    Wir haben in der Huschu mit einzelnen Bestandteilen der BH angefangen, so im luftleeren Raum des Trainingsplatzes klappt das super. Emil ist ja ein Schlauer. Platz heißt arbeiten. Und arbeiten ist auch toll. Aber Aussenreize filtern und all die tollen Dinge unterwegs ausblenden, um kontrolliert zu arbeiten? Soweit sind wir noch nicht.
    Wer weiß ob und wann das was wird.
    Aber auf Turniere will ich ja auch nicht. Agi sollte für uns beide sein. Im Moment ist Alltag unser Sportprogramm xD

    Ich denke es hilft Hunden, die schnell gestress sind, zu Nervosität oder Überdrehtheit neigen sehr, wenn man als Besitzer eine klare Linie fährt und sich von Anfang an klar ist, was geht, was nicht und wo man in etwa hin möchte.

    Dann sind Sheltie, Border, Aussie, Mali und Co auch nur Hunde, die man mit ihren Charaktereigenschaften einfach zu nehmen wissen muss.

    Also das kann ich für meinen Teil nicht. Mir war/ist noch immer nicht klar was geht und was nicht. Merke ich dann an Emils Reaktionen. Hinterher bin ich dann schlauer.
    Aber ob ich jemals mit ihm in Richtung Sport gehen kann, was ja schon geplant war, weiß ich bis jetzt nicht. Er verändert sich noch immer sehr, die Impulskontrolle wird immer besser, aber obs für mehr Stress irgendwann mal ausreicht weiß ich nicht.

    Sitze mal wieder in einem langweiligen Hotelzimmer und vermisse meine Wufftis :muede:
    Emil hatte vorhin ein etwas geschwollenes Schnäuzchen. Da, wo die Tasthaare raus wachsen. Sah merkwürdig aus, da er ja eigentlich eine lange/ schmale Nase hat. Keine Ahnung, wo das her kam. Habe die Familie beschworen, das im Auge zu haben. Aber mein Mann neigt dazu sowas zu vergessen und meine Tochter hat, wenn sie zuhause ist, nur eines im Auge und das ist ihr Handy.
    Ich habe Emils Futter ja umgestellt auf proteinarm. Vllt verträgt er da was nicht? :???: . Stuhlgang ist aber unauffällig. Und sonst ist er auch putzmunter.
    Emil zieht inzwischen alle Register, wenn er merkt ich packe. Schleppt Spielzeug an, wirft sich theatralisch in meinen Arm, wedelt um meine Beine, holt Chica, damit sie ihm hilft...und dann stehen sie beide im Flur, wenn ich gehe und Ohren und Kopf sinken immer tiefer, dass man befürchten muss sie brechen in dem Moment tot zusammen, in dem man die Tür hinter sich schließt. Das haben sie beide gut raus.
    Und kommende Woche fahre ich ja mit meinem Mann von Dienstag bis Freitag weg. OHNE Hunde. Mal sehen, wie meine Töchter das so managen.

    Gute Besserung an @ricci und @HollyAussie.
    nächste Woche wird Emil auch weniger Programm haben. Aber nicht aus Krankheitsgründen, sondern weil mein Mann und ich OHNE Hunde drei Tage wegfahren. Die große Tochter zieht hier als Sitter für Hunde und kleine Tochter ein. Da ihr etwas der Hundesinn fehlt und sie ein Faultier ist, wird sich die Bespaßung in Grenzen halten.
    Übers WE wird auch nicht sooo viel laufen, weil ich nicht da bin, aber da geht morgens mein Mann. Dem auch schon aufgefallen ist, dass das Plüsch deutlich besser zu haben ist, wenn es morgens flitzen durfte. Er fährt zwar nicht mit Rad, sondern mit Auto ins Auslaufgebiet, aber die beiden haben sich da schon ganz gut zusammengerauft und Emil ist damit einigermaßen zufrieden :ugly:

    Zu den Bildern: was macht der Emil da? Dreimal dürft ihr raten. Auf dem letzten Bild sieht er aus wie ein Breitmaulfrosch
    Entstand auf dem seeeehr aufregenden Sheltiegassi

    @katniss mach dir nicht zuuuu große Sorgen. Klar kann man zu viel machen, habe ich bestimmt immer mal, aber Emil bringt auch ein....nunja...spezielles Nervenkostüm mit.
    Shelties sind so wahnsinnig unterschiedlich. Vielleicht ist Deiner die coolste Socke überhaupt.
    Mich hat anfangs auch so verblüfft wie viel Emil einfach machen WOLLTE. Das war ich von Chica so gar nicht gewohnt.
    Und es ist hier bei uns auch der Alltag, der schwierig für einen jungen Hund ist. Routinen gibt es hier nicht wirklich. Mal bin ich tagsüber zuhause, dann komme ich erst um zehn, dann bin ich das ganze WE nicht da, dann wieder mehrere Tage am Stück. Das hat ihn schon immer sehr angestrengt.

    Ja, man findet so seinen Weg damit umzugehen. Deshalb wollte ich ja einen Welpen. Wenn der nicht "funktioniert", habe ich allerdings keine Ausrede :tropf: . Na im Moment schon noch, Hormone halt :ugly: .
    Chica überläßt den will to please ganz klar dem schwachen Geschlecht, sie hat gelegentlich den will to eat, aber auch das nicht verlässlich.
    Viele von Chicas Entscheidungen kann ich inzwischen verstehen. Früher hat mich ihr Getöse anderen Hunden gegenüber genervt, weils einfach nicht gut ankommt und mein Rüde so das krasse Gegenteil war. Inzwischen sehe ich aber, dass sie ganz klar ist in ihrer Kommunikation. Tutnix kommt und nervt, sie sagt "zieh Leine". Tutnix "ach komm, das meinst du doch nicht so". Sie sagt "ZIEH LEINE!!!" Tutnix meint nochmal ankommen zu müssen und dann gibt es ne Ansage. Getackert hat sie in den 10 Jahren bei uns nur einmal, aber das Geheule von dem Labbifrauchen war groß. Wir haben allerdings eine gefühlte Stunde gebraucht, bis wir das winzige Loch in ihrer Lippe gefunden haben. Daraufhin meinte die Dame sie verstünde das nicht, immer kriegt ihre Hündin auf die Mütze (woran das wohl liegt). Ich will das nicht schön reden. Versuche solche Eskalationen zu vermeiden und gehe frühzeitig dazwischen, damit Chica ihre Ruhe hat. Aber ändern kann ich das nicht. Auch ihre Bedarfstaubheit kriege ich nicht mehr raus. Mal kommt sie mit fliegenden Fahnen, mal ist sie beschäftigt, guckt kurz und entscheidet sich dann fürs weiter schnüffeln :ugly:

    Aber zurück zum Junghundethema, Emil versteht ihre (sehr seltenen) Ansagen auch sofort. Vorhin wollte (eher sollte) das Kind Gassi gehen musste dann erst noch Nachrichten beantworten, dann aufs Klo, dann noch mehr Nachrichten beantworten und Emil schmiss mit Getöse (viiiiel Getöse) seine Löffelchen quer durch den Flur und sprang bellend herum. Chica nahm es zunächst hin, dann hopste der Herr vom Glimmersee auf sie drauf und dann gings aber zur Sache. Wutschnaubend hat sie sich auf ihn gestürzt, nicht nur kurz zur Seite gezickt, sondern mit Schmackes hinter ihm her und ihn gegen den Schuhschrank gebombt. Das plüsch ergriff sofort die Flucht, kam zu mir, rannte zu Chica, beschwichtigte, war völlig geschockt und....absolut stumm. Versucht Chicas Lefzen zu lecken, Ohren angeklappt "biiiitte sei doch nicht böse. ich bin soooo klein und mache aaalles, was du willst."
    Ich muss mir das unbedingt mal von Chica zeigen lassen. Ich würde gerne ein einziges Mal so eine durchschlagende Wirkung mit einer Ansage erzielen. |)

    Wie man einen Rückruf an der Schleppleine durchsetzt, ist mir ehrlich gesagt immer noch ein Rätsel :???:
    Klar, ich kann den Hund ranangeln, aber ob und was er dabei lernt, ist fraglich, sonst fällt mir keine Lösung ein. Wenn Hund nicht kommen will, kommt er nicht. :ka:
    Man kann durch die Leine nur verhindern, dass er abhaut.

    Emils RR habe ich als Welpe schon aufgebaut, als er eh immer hinter mir her lief, habe ich mal so ausgenutzt. und wenns ne Riesenparty gab war das dem Hund nicht unangenehm. Das lief anfangs so gut, dass er in der Huschu quasi standing ovations bekommen hat. Dann kamen die Hormone und die tauben Ohren. Und, nachdem ich mich eine Weile geziert habe, die SL.
    Kam er also tatsächlich zurück gabs ne Party, wollte er weiter brettern rannte er in die Leine. Eine zeitlang sehr unangenehm für uns beide, denn auch 8kg Hund können einem dabei wehtun, wenn sie mit Schmackes in die SL donnern. Wo ich das so schreibe, merke ich, wie lange das schon nicht mehr passiert ist.
    Inzwischen sitzt das "Kehrt" meist besser als der RR, aber beides ziemlich gut. 100% schaffen wir vermutlich auch nie. Dafür ist das Plüsch zu grundaufgeregt fürchte ich, aber ich habe inzwischen im Freilauf immer ausreichend Zeit an zu leinen, wenn es denn nötig ist.

    Ich habe bisher noch keine Korrektur (die ich okay finde) gefunden, die meine Hündin dazu bringt, den Rückruf zuverlässig zu befolgen :ka: Auf Korrektur bei Nichtbefolgen eines Kommandos folgt bei ihr absolutes Ignorieren meinerseits. Mehrmaliges Korrigieren führt dazu, dass sie mich eine ganze Weile nicht mehr ernst nimmt und erst recht Mist baut. Ergo kein Durchsetzen des Rückrufs an der Schleppleine möglich. Aber das gehört hier nicht her. Finya ist nun wirklich kein Junghund mehr |)
    Dafür hab ich ja meinen Ausgleichspudel, der den Rückruf in 0,5 von 100 Fällen infrage stellt :gott:


    Und damits zu den Junghunden passt...ich habe den blöden Verdacht, dass sich Frodo wieder Giardien eingehandelt hat :(
    Der hatte endlich eine gute Figur und jetzt ist er wieder auf dem Weg zum Gerippe :(

    Ich denke, Finya ist da wie meine Chica. Chica hat als Junghund auf der Strasse und früh mit Welpen gelernt selber zu entscheiden. Es hat lange gedauert, bis ich sie soweit hatte Entscheidungen mir zu überlassen und somit auch keinen mehr an zu tackern. Wenn ich mal was bei ihr korrigiere, oder sie wegen irgendwas anschnauze beschwichtigt sie zwar ohne Ende, es kommt aber nichts an. Also beim nächsten Mal haben wir das gleiche Thema. Andere Strategie als bei Finya, aber ähnliches Resultat

    Also ich als stille Mitleser (ich stoße dann so in ca. 2 Wochen dazu höhö) lasse meinen Hund auch dann frei laufen, wenn er noch nicht perfekt hört. Wie soll er das denn sonst auch lernen. Aber natürlich nicht immer, aber wenn ich jetzt die Morgenrunde drehe dann kann ich ja weit sehen und rufe dann ab, wenn ich weiß sie kommt noch sicher, und leine an beim Hund. Wenn ich aber im Grunde eine Begegnung haben könnte, die nicht schlimm wäre für den Hund (bekannter Hund der verträglich ist) dann pokere ich auch schonmal ein bisschen und versuche sie abzurufen wenns schon interessant ist für sie. Aber wenn das dann eben nicht klappt, schwamm drüber, nicht schlimm.
    Ist schwer zu beschreiben, aber würde ich meine Hunde angeleint lassen bis die immer und überall von jedem Hund abrufbar wären, der vierjährige liefe heute noch nicht ganz frei.

    Na lernen kann er das doch wunderbar mit Schleppleine. Wenn Hund auf den RR nicht hört, kann man das doch mit der Schleppleine durchsetzen. Und wenn er hört um so besser, brauche ich ihn nicht angeln.
    Hätte ich das nicht mit Schleppleine gemacht wäre das nie was geworden. Emil hat mich bei Aufregung einfach ausgeblendet (und er ist seeeehr schnell aufgeregt) mit der Schleppleine habe ich ihn dann über meine Anwesenheit informiert. xD
    Er rannte aber auch einfach zu JEDEM Hund. Heute sage ich "langsam", wenn ich einen Hund sehe und gucke erstmal, ob der frei läuft, oder nicht. Langsam heißt er braucht nicht kommen, soll aber eben nicht losbrettern. Wenn ich ihn dann rufe, weil ich oder der andere Halter den Kontakt nicht wünschen, dann kommt er inzwischen. Ist der andere Hund sehr spannend, dann lotse ich Emil im Fuß vorbei und fordere Blickkontakt, ist der andere Hund nicht spannend, dann läuft er auch einfach weiter. Das war aber ein sehr langer Weg und wäre für mich ohne Schleppleine nicht möglich gewesen.

    Ich benötige auch mal wieder eure Hilfe.
    Nuki entwickelt sich sehr gut, er hört auf einen Rückruf und hat auch keinen all zu großen Radius im Freigang. Wir konnten uns sogar von der Schlepp verabschieden.
    Eine Kleinigkeit nervt mich dann aber doch: Er will auch zu jedem Hund hin und hallo sagen bzw. spielen. Egal ob großer Hund oder Kleiner... jeder einfach jeder. Ich habe ja auch garnix dagegen, wenn er hallo sagen will und an der Leine geht er auch weiter wenn ich es sage, aber ohne Leine ist er nicht zu stoppen. Wie genau kann ich ihm beibringen, dass er zu Hunden nur hindarf, wenn ich es sage?

    Ich denke auch, Schlepp wieder dran. Emil ist da etwa 7 Mon mit rum gelaufen und gelegentlich, wenn er seine Löffelchen entsorgt hat, greife ich noch darauf zurück. Er ist auch 1,5 J. und liebt jeden Hund.
    Er darf zu den meisten auch hin, weil hier alle ohne Leine laufen und wenn ich ihn dann zu mir rufe kommen die in uns rein gebrettert. Insofern darf er hin und wenn es nix zu spielen gibt, geht es sofort weiter. Das hat ewig gedauert, bis er nicht mehr hinterherbrettern wollte.
    Ich habe jetzt das Kommando "Kehrt", was ich brülle, wenn er los schottert und sein Ding machen will. Das sitzt auch super, damit kommt er bislang immer zurück. Manchmal muss er dann kurz an die Leine, weil er sonst wieder los rennen würde, manchmal ist es dann auch gut. Je nach Erregungslevel.