mogambi ich hatte es schon weiter oben geschrieben. Hast du mal einen Schnuller versucht? Ja, Management, aber bei Lucifer, der auch gerne (in meinem Augen) sinnlos kommentiert, funktioniert das super.
Beiträge von physioclaudi
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Fiete hatte, bis er 1,5 Jahre alt war, immer mal ne Junghundekonjunktivitis. Und wie der Name schon sagt, war es danach nie mehr Thema. Ich drücke euch die Daumen, daß es das ist.
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Aber für mich sehen alle Hunde einer Rasse mehr oder weniger gleich aus.
Das kann ich widerlegen.

Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Beides Collie, beides VDH. Vermutlich sieht man es nicht so auf dem Bild, aber die beiden sind extrem verschieden. Optisch, von der Größe, vom Fell und am unterschiedlichsten im Wesen.
So im Vorbeigehen mag es einem so vorkommen, daß Rassevertreter alle gleich sind, aber neee, wirklich nicht.
Hier ist der Sheltie dem dunklen Collie im Wesen recht ähnlich. Was Arbeitseifer und Temperament angeht. Aber der Rest auch wieder nicht.
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Ich hatte Hund 1 und Hund 2 aus dem TS. Hund 1 starb, Hund 2 war nicht einfach. SIE hatte sehr genaue Vorstellungen, was sie an anderen Hunden mag (und das war nicht viel). Sie war Terrier x BC . Und anfangen konnte sie, wenn überhaupt, nur mit Hütehunden was. Klein war sie auch noch. Damals kam daher nur ein kleines Hütetier in Frage. Es hat Recherche und 2,5 Jahre gedauert, bis dann Emil einzog, mein erster Hund vom Züchter. Und die beiden passten besser zusammen, als ich es je erwartet hätte. Sie war über 10 Jahre als Emil mit 9 Wochen einzog und der Welpe war ein reiner Jungbrunnen für sie. Die haben getobt, sind gerannt, Arsch auf Eimer. Ich habe damals auch wieder nach TS Hunden gesucht, aber alles was ich fand war mir mit der Hündin zu unplanbar. Und ich hab es nicht bereut. Jetzt habe ich zwei Hunde, die vom Züchter kommen, aber ich kann mir auch absolut vorstellen, dass wieder ein TS Hund hier einzieht. Die Zeit wird bringen, was passt.
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Ich hab bisher noch keinen Vierbeiner hier gehabt, der mich nicht an den Rande des Wahnsinns gebracht hat, hab ich irgendwie ein Händchen für
.Haha, feel it. Genau so. mein erster Rüde war der unkomplizierteste Hund, den man sich vorstellen konnte. Ich dachte mir, yeah genau meine Spezies, Hunde kann ich

Aber ALLE Hunde, die danach kamen haben mich zeitweise, oder auch mal länger an den Rand des Wahnsinns gebracht. Und dennoch sind sie toll und einzigartig. Alle meine bisherigen und aktuellen Hunde. Und Lucifer, dessen Lautstärke mir halt auch unterwegs einfach oft unangenehm ist, der ist ein wahnsinnig toller Hund. Viel zu lange hab ich mich am Idealbild der Hundehaltung festgebissen. Und das passiert mir auch weiterhin regelmäßig, aber wie toll meine Hunde sind weiß ich trotzdem.
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mogambi wie ich ja schrieb, hat Lucifer das Thema auch. Ich habe mich da lang dran abgearbeitet. Und ja, auch mit Trainern. Er ist reizoffen, sensibel, sieht und hört alles und reagiert gerne lautstark.
Ich denke mir inzwischen, es ist seine Art zu verarbeiten. Er sieht etwas, er muss es kommentieren. Mal kurz, mal länger, je nachdem wie er so drauf ist. Sich hoch spulen und spannig werden kann er auch gut. Vor kurzem fiel mir auf, dass er das alles viel entspannter bewältigt, wenn er einen Schnuller hat. Er trägt gerne Stöcke und so wollte es der Zufall, dass er diesen Stock auf dem Weg durchs Dorf im Maul behielt und viel entspannter war. Zwei Tage später habe ich das genutzt, ihm einen Stock gegeben, als wir an unserer Grundschule vorbei sind. Es war Pause, rennende Kinder und haltende Autos, mit denen Kinder abgeholt wurden. Wir mussten über diesen Gehweg und quasi durch die Massen an Eltern und Kindern durch. Luci trug seinen Stock und guckte sich das Treiben recht entspannt an. Hat mich total verblüfft. Mit Spieli klappt es nicht, also hab ich jetzt tatsächlich immer Stöcke in der Tasche, die er selbst mal gesammelt hat und schieb ihm den zwischen die Zähne.
Ist Management, aber ist mir egal. Anders hab ich es eben nicht in den Griff bekommen. Und ich hab da echt viel an Trainingsansätzen durch.
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Lucifer hat nach einer blöden Begegnung Angst im Dunkeln. Damals war er etwa fünf Monate und seitdem ist Gassi im Dunkeln wirklich nervig. Wir kommen aus dem Haus, er starrt wild um sich und dann fängt er an zu Krähen. Nach zwei, drei Minuten geht es dann meist.
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nur mit anderen hunden ,da bekommen wir keinen fuß in die tür.
Ja, kenne ich mit Lucifer auch. Er findet andere Hunde mega. Durfte zwar nie Kontakt an der Leine haben, aber herumkrähen, wenn er Hunde sieht, das kann er sehr gut. Der ist super sozial und kann sich sehr gut auf andere Hunde einstellen beim Zocken, kein Stück aggro, sondern nur nett. Aber an der Leine an anderen vorbei kann nervig werden. Bei Zaunpöblern komme ich im Fuß an der Futterhand vorbei, aber kommen die uns beim Gassi entgegen ist er sehr aufgeregt und niemals leise. Meist ist es halt ein aufgeregtes Jankern, aber immer auch mal Frust, weil er Kontakt will. Das hört sich aber auch anders an.
Ich habe mich ehrlichgesagt damit arrangiert. Ist halt so. Dafür ist er super lieb und deeskalierend, wenn ein Hund in uns rein rauscht.Emil zieht dann die Lederjacke an, weil GEHT GAR NICHT. Emil ist schon eher unverträglich, aber der pöbelt nicht an der Leine, auch nicht wenn er angepöbelt wird. Brettert aber einer in uns rein, den ich nicht blocken kann, dann erlebt er mit Emil sein blaues Wunder.
Und da muss ich sagen, ist mir ein lauter Lucifer so gesehen angenehmer. Der ist halt laut. Aber immer nett.
Wobei auf dem Dorf, wo wir leben gibt es zwar nervig viele Zaunpöbler, aber es rennen keine Tutnixe mehr in uns rein, es wird angeleint. Und Emil hat das gemerkt und es entspannt ihn merklich. -
Also dass man kleine Hunde nicht erziehen muss, halte ich dann doch für ne steile These. Möglicherweise haben die Leute weniger Angst vor nem kläffenden Miniflexipiloten, als vor nem Dobermann. Aber unangenehm auffallen tut auch ein kleiner, unerzogener Hund. Und ein paar cm machen ja nun nicht sooo viel aus, was das angeht.
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