Beiträge von acidsmile

    Mich stört, dass sofort immer Abgabe geschrien wird. Ohne mal genauer nach zu fragen und den User reflektieren zu lassen.

    Kürzlich war auch ein Thread, wo das gleich auf den ersten Seiten geschrien wurde und der User dann zu reflektieren begonnen hat. Und nun einen guten Weg gefunden hat zu lernen und wachsen.

    Wenn der User allerdings nur eine Art Bestätigung braucht die Abgabe vor sich zu rechtfertigen, ist das ja ok. Oder wenn der User gar nicht an Problemen arbeiten möchte, ist Abgabe auch ok.

    Aber dieses sofortige schreien nach Abgabe, gleich nach dem Eingangspost (und das kommt bei beinahe jedem! Eingangspost eines Neuusers vor) stört mich massiv.

    Wie soll ein Mensch da wachsen und Probleme lösen lernen?

    Lese nach Jahrelanger Inaktivität hier erst seit kurzem wieder mit. Genau wie du es beschreibst, kommt es mir auch vor.
    Und gerade dieses Thema mit unruhigen Hunden + Kindern ist nicht mal ein seltenes Thema hier im Forum. Aber die wo es noch Konstruktive Tipps gab, außer "abgeben!!!11elf", sind auch schon länger her :weary_face: .

    Glaube ein Trainer/in mit eigenen Kindern, könnte sich gut in deine Lage versetzen.
    Deine Kinder sind ja auch noch sehr klein und erleben wie ein Hundekind auch immer wieder Entwicklungsphasen, die den Alltag durcheinander Wirbeln.

    Bei uns wird nächstes Jahr ein Welpe einziehen. Zu mir und meinem Kind mit Schwerbehinderung. Deswegen mache ich mir da unheimlich viele Gedanken zu, wie ich die Hunde und Kinder Erziehung Alleinerziehend umsetzen kann. Einfach Hund und Kind zusammen durch die Wohnung laufen lassen, würde bei uns nicht funktionieren, egal welche Rasse oder Charakter der Hund mitbringt.
    Darum will ich da mit Gittern und Boxen etc. arbeiten. So das die Räumliche Trennung zwischen Kind und Hund gut und Positiv aufgebaut jederzeit Möglich ist.
    Welpen brauchen Raum, z.B. wenn sie ihre dollen 5 Minuten haben und da ist ein Kind mitunter "gefährdet", wenn es im Weg steht. Auch brauchen Welpen/Junghunde und Erwachsene Hunde ihren Schlaf.
    Hunde brauchen ihren eigenen Bereich, wo sie ungestört Ruhen können. (Das empfinde ich als schwierig, einem kleineren Kind oder einem Kind mit Behinderung zu erklären)
    Ebenso müssen Hunde ungestört knabbern oder etwas Fressen können. Ohne Trenngitter etc. wäre das bei uns gar nicht möglich. Mein Kind würde immer wieder zum Hund hingehen, wenn das Ruhe Plätzchen nicht mit einem Gitter deutlich Visuell getrennt werden würde.
    Hunde zieht es ja gerne zu ihren Menschen und Kinder gerne zum Hund... Ich denke da braucht es auch Konsequente Erwachsene, die dafür sorgen, dass sich Hundekinder und Menschenkinder nicht ständig Gegenseitig pushen.
    Mein Kind scheint am besten verstehen zu können, wenn ich ihm erkläre, "Das Hundekinder wie Menschenkinder, dringend Mittagsschlaf brauchen. Und dazu noch Vormittagsschlaf und Nachmittagsschlaf :upside_down_face:".

    Die Rassewahl nach Rassebeschreibung ist immer so eine Sache. Am besten man lernt eine Rasse Live möglichst gut kennen.
    Vielleicht ist eine Dogge, da wirklich nicht das passende?
    Wenn "sanftmütiges Wesen" gleichzusetzen ist, mit sensibles Nervenkostüm wie es hier in einigen Kommentaren schon steht, stelle ich mir das mit Kindern anstrengender vor für den Hund.
    Meine Rassewahl Entscheidung fiel ganz Plump auf eine Rasse, mit der ich schon 2x zusammen gelebt hatte. Da weiß ich nämlich auch, was bei den "Rassebeschreibungen" verschwiegen oder beschönigt wird.

    Wie du die Beißhemmung beibringst, sollte dir eigentlich jeder gute Trainer erklären können. Zur Beißhemmung gibt es zwischen mir und meinem Kind die Absprache, das er nicht mit unserem Welpen toben darf. Ich bringe die Beißhemmung bei.
    Und Kind und Hund sollen zum gemeinsamen spielen andere Dinge bekommen. z.B. Slalom Stangen für draußen und Apportier und Such Spiele für draußen und drinnen(Ein gewisses Verständnis für die Beißhemmung, sollte ein Hund da aber schon drauf haben. Sonst wird selbst bei solchen Kontaktlosen spielen noch nach den Kindern geknappt).

    Vielleicht kannst du euren Trainer auch mal auf die Art und Wiese drüber schauen lassen, WIE du Kommandos gibst. Training ist ja eine ganz andere Situation, wie mit 2 Kindern im selben Raum. Wenn du bisher Verbale Kommandos gegeben hast, funktioniert das eventuell gar nicht, wenn im selben Raum deine Kinder noch dazwischen quatschen. Oder sogar deine Kommandos nachbrabbeln.
    Hunde können zum Beispiel auch sehr gut mit Handzeichen Kommandos lernen. Oder Handzeichen und Verbal als Unterstützung.
    Meine verstorbenen Hunde konnten beides. Wichtige Kommandos waren auch immer Nonverbal nur durch Handzeichen möglich. Was viel weniger Störungsanfällig durch die Umwelt ist, wenn man mit der Konzentration noch anderes im Blick behalten muss oder sich nebenbei noch mit jemanden Unterhalten muss.
    Ein Clicker ist dazu ein, von deinen Emotionen und deiner Stimmlage, unabhängiges Lob Signal für den Hund.
    Ich werde einen nutzen, weil meine Emotionen in der Stimme hörbar sind und Bsp. mit dem Kind mal schimpfen und gleichzeitig den Hund ein kurzes Lob Signal geben, würd ich ohne Clicker nicht hin kriegen.

    Was das Alter deiner Kinder angeht, bzw. den Zeitpunkt für einen Hund, da empfinde ich deinen gewählten Zeitpunkt nicht als "falsch". Nach dem Baby Alter, folgt das Kleinkindalter, die Magische Phase, die Autonomiephase, dann kommt irgendwann die Wackelzahn Pubertät und ob deine Kinder nicht eine Neurodiversitäten haben, kann jetzt auch noch keiner genau Wissen. Nach der Wackelzahnpubertät soll es ne kurze Zeit entspannter werden. Aber dann kommt schon die Vorpubertät mit direktem Anschluss an die richtige Pubertät...
    Soll heißen, deine Kinder werden immer ne Menge Aufmerksamkeit brauchen.

    Ein Hund verändert euren Tagesablauf und eure Tagesroutinen gewaltig!
    Du brauchst Zeit fürs Training mit dem Hund. Training mit Hund alleine und mit den Kindern zusammen(eventuell einen zweiten Erwachsenen dabei). Du musst bei Wind und Wetter mit Hund und 2 kleinen Kindern täglich vor die Tür...
    Die Frage die du dir stellen musst ist ob du das für dich als Positiv empfindest oder als störend?

    Tierärzte sind auch nur Menschen und jeder kann unterschiedlich gut mit anderen umgehen.
    Mir wäre ein Tierarzt der meine Handling Anweisungen übergeht auch nicht sympathisch genug, um dort Stammkundin zu werden.

    Meine Hündin gehörte auch zur unsicheren Sorte Hund. Leckerlies beim Tierarzt klappten manchmal gut und manchmal auch nicht. Die Unsicherheit lies sich wirklich gut durch ein paar Trainer Anweisungen verbessern. So das sie sich bei Angst an mir orientierte und z.B. bei Tierarzt besuchen höchstens ihren Kopf versuchte in mir zu vergraben oder versuchte mir auf den Arm zu hüpfen :grinning_face_with_smiling_eyes: . Mit 6 Jahren war meine Hündin dann aber eine sehr souveräne selbstbewusste Hündin.(Ein Hund der als Junger Hund unsicherer ist, muss das nicht ein Leben lang bleiben). Aber Tierärzte selbst konnten die Unsicherheit durch ihre Art durchaus Positiv oder Negativ beeinflussen.
    Und auch Zuhause kann man durchaus etwas Üben, das sich der Hund auch wirklich überall anfassen lässt und etwas an sich rum tüddeln lässt. Muss man ja eigentlich sowieso öfter. Zum Zecken absuchen, Krallen Kontrollieren, auch mal nach Zysten/Tumoren den ganzen Hund abtasten :loudly_crying_face: , kleinere Wunden versorgen oder einfach das Fell hier und da durch Kämmen oder kürzen. Auch den Hund mal auf die Seite und den Rücken drehen um hier und da besser gucken oder abtasten zu können, kann man öfter beim Kuscheln einbauen und schauen ob es dem Hund da irgendwo an Geduld für fehlt. Beim Tierarzt müssen sie ja auch mal etwas in unangenehmerer Position ausharren.

    Das sich ein unsicherer Hund von jedem Fremden aber antatschen lassen soll, zur übungszwecke... also der Schuss könnte nach hinten losgehen. Im Schlimmsten Fall Regelt der Hund dann irgendwann selbst, mit abschnappen oder zubeißen.

    Fühl dich gedrückt <3 .
    Ich empfinde Tierheim Hunde allgemein als Überaschungspakete, bei denen man viele Fehler der Vorbesitzer erst mal abarbeiten muss. Und du hast das jetzt im Doppelpack :( .
    Bei meinem Rüden aus dem TS als Zweithund klappte das nur, weil die Erst Hündin fertig war(konnten Wortlos spazieren). Da konnte ich die Leine fallen lassen und mich 100% auf sie verlassen. Während meine ganze Konzentration alleine beim Rüden war.

    In einer Martin Rütter folge "Die Welpen kommen", hab ich bei eine Mehrhunde Halterin so einen Harken gesehen, den sie im Erdboden eindrehen konnte. Da hatte sie ihre gesamte Hunde Meute dann befestigt und konnte so draußen Einzeln mit jedem Hund Trainieren.
    Ein solches Hilfsmittel könnte ich mir für euch auch Vorstellen.

    Und auch die Familie müsste da mithelfen. Wenn sie die 2 Hunde zusammen behalten wollen, muss sichergestellt sein, dass es ein zusätzliches Paar Hände gibt.
    2 Hunde die den Wissenstand eines Welpens haben, wie willst du das alleine machen?

    Stubenreinheit kann man Erwachsenen Hunden auch, genauso beibringen wie bei Welpen. Alle 2 Stunden raus gehen und dann nach jedem Schlafen, Essen, Spielen ebenfalls kurz raus. Je nachdem wie gut oder schlecht das klappt, auch Nachts den Wecker stellen. Es ist bei einem Erwachsenen Hund mitunter anstrengender, wie bei einem Welpen.
    Bei meinem Erwachsenen TS Rüden hatte das schon mehrere Wochen mit Nächtlichen Wecker stellen etc. gedauert, bis der das Konzept der Stubenreinheit verstanden hatte und nicht mehr völlig ungeniert in der Wohnung das Bein hob. Wenn das mit so kurzen abständen 100% klappt, dann steigert man allmählich.

    Könnte mir auch gut Vorstellen, das Hunde Boxen und Türgitter in der Wohnung euch helfen, mehr Ruhe und mehr Individuelles Differenziertes Eingehen auf die beiden Hunde ermöglichen.
    Wenn Leo den Lucky ständig weckt, darf Lucky eben in einer Box oder aber in einem anderen Zimmer mit Türgitter in Ruhe schlafen und Leo darf sich dann auch ruhig mal Langweilen ohne Bespaßung seines Hunde Kollegen.

    Vielleicht kann euch das Tierheim ja auch mal auf ihre Kosten einen Trainer zu euch schicken? Die haben euch Erst Hundehaltern schließlich 2 Erwachsene Welpen untergejubelt. Die durchaus kompliziertere Baustellen mitgebracht haben.
    Bei einem Hund wärs schon schwierig... aber im Doppelpack :dizzy_face:

    Vielleicht kannst du deinen Familien Mitgliedern mal die Pistole auf die Brust setzen und ihr guckt wegen Terminen in Hundeschulen. Und irgendwer aus deiner Familie hat dich dann als Hundeführer für den Zweiten Hund zu begleiten.

    Fakt ist: Du brauchst für diese beide Hunde 4 Arme und Hände! Du hast nur 2. Entweder zieht jemand aus der Familie mit oder ihr müsst euch überlegen ob ihr für einen der beiden, bei euch eine Zukunft seht.
    Und der andere sollte dann als Anspruchsvoller Hund, der nichts kann, besser zu einem erfahrenen Hundehalter, der Zeit hat ihm das Hunde 1x1 von der pieke auf beizubringen.

    Mein erster gang, wäre zum Tierarzt. Die können auch etwas Beraten.
    Und mein Zweiter Gang, wäre als Ersthundehalterin, vermutlich ein Trainer gewesen.
    Manchmal sind das nur so Kleinigkeiten, die man falsch macht und nicht im Blick hat. Ein wenig Korrektur, hier und da und schon erledigt sich das Problem in kürzester Zeit, bevor das eine dauerhafte Baustelle wird. (der Hund eventuell unbemerkt Stress hat oder er hat tatsächlich das Prinzip noch gar nicht kapiert).

    Zum Mut machen eine Anekdote, wie es auch anderen Hundehaltern mit Jägern so geht :) .
    Ich kann mich noch gut an meinen Rüden aus dem TS erinnern, wie schwierig es war. 8 Monate lang Übten wir Täglich mit der Schleppleine, bevor es den aller ersten Ablein Versuch gab. Hatte selbstverständlich Verstärkung dabei, falls es schief geht.
    Es sollte nur ein kurzer Versuch sein. Ein kleiner Weg, bis zu unserer Hauptwiese und fertig. Weil das Fußgehen an der Stelle schon so toll klappte...
    10 Meter ging es gut! 10m. Nur 10 verdammte Meter!!! Dann raschelte irgendwas in einem kleine Waldstück neben uns und weg war der Hund, für die nächsten 20 Minuten...
    Weitere 7 Monate lang ohne neuen Ablein Versuch und Intensiven Training, funktionierte dieser Weg dann tatsächlich. Und auch auf genau dieser Wiese war es relativ sicher.

    Bei uns auch auch das richtige Pensum von allem total wichtig. Es gab 1-2 Tage da hatte der Hund fast komplett frei, außer die Alltags Unterordnungs Geschichten, wie Sitzen, vor dem Anleinen etc.
    1-2 Tage haben wir ZOS gemacht. Allgemein mussten wir recht lange genau nach dem Richtigen "Verweis" suchen. Da vieles aufgrund Alter und Körperlicher gebrechen nicht funktionierte. Apportieren mochte er nicht, da er nichts im fang schleppen mochte. Am Ende wurde es dann als Verweis, ein Bell Verweis. Einfach davor stehen bleiben und herum Kläffen hatte ihm Freude gemacht.
    An 1-2 Tagen sind wir an einem Eingezäunten Gelände ne kurze Runde gegangen, wo es eine Riesen Wildkaninchen Population gab. Das war unsere Königsdisziplin. Unterordnung hab ich nur wenige Meter verlangt, nicht die komplette Runde. Selbstverständlich immer an der Leine. Und den Rest des Tages, wo wir diesen Weg als Ausflugsziel hatten, passierte aber ansonsten nicht mehr viel. Der Hund hatte dann sowieso wie ne Wolke um den Verstand. Sich abrufen lassen, wenn da Kaninchen auf dem Weg hocken und solange im Sitz warten, bis die hinter ihrem Zaun sind, dann im Fuß an der Stelle vorbei... Trainingseinheit von 10 Minuten und das langte dann für den ganzen Tag :D .

    Mit dem Pensum kam der gut klar und entdeckte irgendwann, dass er Vorsteher Gene in sich trägt. Und ab da wars dann mit dem Jagtrieb richtig gut Händelbar. Wenn er die Pfote anhob und wie ne 1 Vorstand, konnte ich schnell hin und mit der Leine sichern, mit Super Leckerlies Belohnen fürs Anzeigen und entspannt unseren Weg angeleint dann fortführen.
    Das er innerlich zur Ruhe fand draußen, war das wichtig.

    Ich finde bei dir klingt doch alles ganz gut, um es mal mit einem Hund zu versuchen :) .
    Jeder war irgendwann mal "Hundeanfänger". Selbst für mich war die Hundeerziehung meiner ersten eigenen Hündin nochmal Neuland, obwohl ich mit Hunden gemeinsam aufwuchs und immer welche um mich hatte.
    Ich wusste schon als Jugendliche das ich einen eigenen Hund will :) . Und meine erste Hündin war, genau das was du dir so vorstellst. Mein absoluter Seelenhund, meine Schwester und mein Herz. Selbst im Zimmer meines Kindes hängt ein Bild von ihr, denn sie lebte noch 2 Monate nach seiner Geburt und sie hat ihn so geliebt <3 .

    Und Labradore Haaren wie sau. Wenn die im Fellwechsel sind, sieht die Wohnung schon nach 3 Stunden nach dem Saugen wieder aus, als hättest nichts gemacht. Vor der Zeit der Saugroboter, hat es sich fast mehr gelohnt zu warten, bis die Haare sich nach ca. 5std. zu solchen Wollbällen zusammen gefunden hatten und die dann von Hand kurz in eine Tüte zu Stopfen. Und Draußen den Hund öfter auskämmen Hilft aber natürlich auch. Insgesamt hat man das Gefühl aus dem ganzen verlorenen Fell könnte man sich täglich einen zweiten Hund stricken. So starken Fellwechsel kenne ich 2x im Jahr. Aber auch die restliche Zeit bohren sich die verlorenen Haare, die den Anschein machen, als hätten sie wiederharken in absolut jeden Stoff hinein.

    Aber dafür sind es wirklich Traumhafte Hunde <3 .

    Und Showlinie oder Arbeitslinie, ist manchmal gar nicht so relevant. Denn die meisten Labradore können beides. Aber es gibt Züchter, die verpaaren seit Generationen nur Hunde mit Working Tests und üblicherweise Verkaufen diese Züchter ihre Hunde dann auch nicht, als reine Familien Hunde. Arbeitslinie existiert nur bei Labradoren mit FCI Papieren. Denn nur da gibt es diese Arbeitsprüfungen. Das hat nichts mit dem Aussehen zu tun. (Was ja häufig als Gerücht so im Umlauf ist).
    Da du sagst, dass du nicht so einen "Arbeitsintensiven" Hund möchtest, würde ich dir von Hunden mit Sonderfarben abraten. Denn da ist oft Weimaraner Blut drin und das sind Mischlinge und die können zum Beschützen oder zur Hyperaktivität neigen.
    Labradore mit Sonderfarben sind auch nur in Dissidenz Vereinen deswegen erlaubt.

    Ich finde den Gedanken den du da hast, dir für jede Minute die der Hund alleine sein muss, einen Sitter zu suchen aber FURCHTBAR!
    Als absolute Notlösung oder wenn der Hund noch klein ist und die Alleine bleiben Zeit zu lang wäre, dann ok.
    Aber nicht als eure Dauerhafte Lösung.
    Ein Hund der nicht Alleine bleiben kann, ist eine riesen Belastung. Und ich glaube diese Belastung würde euch riesen Probleme machen, sollte die Beziehung in die Brüche gehen und plötzlich der Zweite Betreuuende Mensch wegfallen. Oder es wird innerhalb der nächsten 14 Jahre doch wieder in ein Büro gewechselt.
    Hunde können von klein auf, wunderbar Alleine bleiben lernen.
    Nachdem ich mal einen Alten Hund aus dem TS hatte, der das nicht von Welpe an gelernt hatte, mit dem Alleine bleiben, gehört das Allein bleiben Training und auch das "sich beruhigen können"(Ruhe lernen) für mich zu den wichtigsten Dingen in der Hunde Früherziehung.
    Mit einem Hund der nicht alleine bleiben kann, wird schon das kurze Einkaufen zu einer Logistischen Herausforderung.
    Ersetz lieber den Gedanken mit Pension, Sitter, Freunde durch "Wir werden Mehrmals in der Woche zum Allein bleiben Üben, ohne Hund die Wohnung verlassen, bis unser Hund total entspannt daheim bleibt."

    Meine Hündin musste schon die erste Woche bei mir, direkt 30 Minuten allein bleiben. Weil ich mir dachte, dass sie weniger Stress in den schon bekannten 4 Wänden hat. Statt einsam am Supermarkt Parkplatz angebunden zu sein, während ich durch den Laden flitze.
    Sie hatte nie Probleme mal allein Zuhause zu bleiben. Das war von Anfang an "Normal". Auch die Dauer war immer unproblematisch und Flexibel. Sie hat einfach gepennt, bis ich wieder da war.

    Durch die Pandemie ist diese Problematik mit dem Allein bleiben ein hoher Abgabe Grund derzeit bei 1-2 Jährigen Hunden. Wenn euch das nicht stören würde, gibt es da dafür recht viele eigentlich gut Erzogene und gut Sozialisierte Hunde auf entsprechenden Labrador in Not und Portalen.

    Durchhängende Zitzen bei gleich 2 Hündinnen, auch wenn sie derzeit beide säugen ist aber schon ein wenig Merkwürdig oder nicht?
    Die Züchterin bei der es bei uns hoffentlich mit dem Welpen klappt, hatte die selbe Hündin letztes Jahr, mit dem selben Rüden schon verpaart. Also 1 Jahr Pause und sie hat trotz 9 hungriger Babys keine Hängezitzen. Dick und voll Milch, aber nicht hängend.

    Die aktuellen Preise von Labradoren mit FCI Papieren, liegen zwischen 1500-2500€ und manche wollen sich ne Goldene Corona Nase verdienen und geben an diejenigen , die am meisten bieten.
    Ja, sogar 7000€ für normale Welpen ohne Ausbildung hatte ein Züchter seit Pandemie Start genommen... Der bekam die alle zu dem Preis weg.

    Labradore ohne Papiere kosten derzeit auch zwischen 1500-2000€ ... Und weil diese Rasse den Ruf hat, "der sich selbst Erziehende Familienhund zu sein", kriegen die ihre Hunde auch alle schnell weg....

    FCI Züchter findest du auf den Seiten hier https://lcd-labrador.de/welpen/ und hier https://drc.de/welpen/welpenliste/labrador-retriever
    Die 2 Vereine sind auch die einzigen in Deutschland, die unter dem FCI Dachverband stehen. Alle anderen Vereine sind Dissidenz Vereine.

    Huhu. Bei uns soll auch ein Labrador Welpe einziehen.

    Mein Sohn will auch alles so genau Wissen und geplant haben, wie du. Ist eben einfach die Aufregung :) .

    Ich orientiere mich, an den Dingen die mir bei meinem verstorbenen alten Tierschutz Hund damals am leichtesten gefallen sind und was das schwierigste war.

    meine wichtigsten Punkte sind da:

    Alleine bleiben und zur Ruhe kommen!!!

    Sozialisation mit Artgenossen.

    Gewöhnung an unsere Wohnumgebung und unseren Alltag.

    "Decken" Kommando und dort bleiben in der Wohnung.

    Beißhemmung.

    Apportieren und abgeben (als gemeinsames Spiel mit meinem Kind. Damit die nicht raufen).

    Den ganzen Rest kann man selbst dem ältesten Hund noch beibringen. Das meiste ergibt sich auch aus dem Alltag automatisch.