Beiträge von WorkingDogs

    Päppeln lohnt sich ggf. Finanziell, da geht schon ein hoher Wert verloren wenn so ein Welpe stirbt.

    Ich päpple nicht, kleinere Welpen müssen genauso groß werden wie größere Welpen. Ich habe eine Welpenlebensversicherung, das nimmt einem die finanzielle Entscheidung.

    Den Trend prinzipiell zuzufüttern und die Welpen auf Heizdecken zu legen finde ich auch nicht richtig. Sie sollen am Gesäuge liegen, sich dort wärmen und saugen.

    Weil die Entnahme sich auf das Habitat bezieht, nicht auf den Wolf! So rein sprachlich meine ich - als Bezugsrahmen - genau wie ich eine Pizza aus der TK entnehme - im Anschluss ist das Entnommene da weg!

    Sprachlich ist das so - bevor einer weint, dass ja keiner die Pizza meuchelmorden würde!

    Entweder fehlt hier die Fähigkeit zu verstehen was abstrahieren ist, oder es muss argumentativ ins eigene Weltbild passen. Es wäre ja auch sehr einfach, einfach zu sagen „ah, ok, so hab ich das noch nicht betrachtet“, ich denke an der Stelle geht es nur noch darum Recht haben zu müssen.

    Ich habe den Begriff "Entnahme" kritisiert, weil er beschönigend ist. Darauf wurde vorgebracht, daß eh jedem klar sei, was darunter zu verstehen ist. Mehrere andere User berichteten, daß in ihrem Bekanntenkreis viele Menschen den Begriff 'Entnahme" nicht mit einer Tötung des Tieres sondern mit einer Verbringung desselben an einen anderen Ort verbinden. Demzufolge handelt es sich bei dem Begriffs "Entnahme" zur Umschreibung der Tötung eines Tieres eindeutig um einen Euphemismus. Das ist eine schlüssige in sich konsistente Argumentationskette. Wenn du das anders sehen möchtest, meinetwegen.

    Es ist kein Euphemismus, sondern Abstraktion, der Begriff bedeutet einfach nur, dass etwas der Natur entnommen wird und beinhaltet nicht nur die Entnahme durch Tötung, sondern auch durch Sammeln oder Einfangen.


    Aber so langsam zweifle ich wirklich sehr an deinen kongnitiven Fähigkeiten das Konzept des Abstrahierens zu verstehen.

    Klar geht es hier um Austausch, aber dann doch bitte so das sich keiner angegriffen fühlen muss.

    Das ist eine, dir vielleicht unbekannte, Redewendung.

    https://crossidiomas.com/arsch-in-der-hose/

    Ich mag auch Sprache und ihrer Vielfalt.

    Unsere Regionalpresse und Jägerschaft schreibt immer ganz konkret von Abschüssen, Entnahme wird selten genutzt und dann meist in Verbindung mit Abschuss. So wirklich komme ich da also nicht mit wo dir da „der Arsch in der Hose“ fehlt. Sogar die Tagesschau schreibt ganz konkret vom Abschuss: https://www.tagesschau.de/inland/woelfe-…gesetz-100.html

    Deshalb wird überall von Entnahme geschrieben, das hat nicht mit Jägern zu tun, sondern mit der Wortwahl in diesem Gesetz.

    Entnahme von Wildtieren | Jäger weden

    Nochmal. Das Wort kommt aus dem Bundesnaturschutzgesetz. Dort ist die Entnahme von Geschützen Tieren und Pflanzen verboten, darunter zählt nicht nur das töten, sondern auch das einfangen oder sammeln.

    Das bezweifele ich doch gar nicht. Da ich selber im Wildtierschutz aktiv war, kenne ich auch diese Art der Entnahme, passiert zigfach jeden Tag, wenn verletzte Wildtiere wie Igel, Eichhörnchen diverse Vogelarten etc eingesammelt und auf Pflegestellen gebracht werden zum päppeln (natürlich mit Erlaubnis des JAB). Es ging doch nur darum, dass wenn von Entnahme bei Wölfen geschrieben oder gesprochen wird es immer verbunden mit der Tötung desselben ist und das jeder dies wüsste. Und ich habe darauf erwidert, dass viele Menschen, die sich nicht mit dem Thema beschäftigen sich unter einer Entnahme etwas ganz anderes vorstellen, als die Tötung.

    Und bevor mir wieder unterschwellig Wolfskuscheln unterstellt wird: zu dem Fall Bram aus Utrecht sehe ich es auch so, dass bei einem Wolf der Menschen angreift eine Entnahme inkl. Tötung gerechtfertigt ist.

    Und weil irgendeine Webseite das nun schreibt nutzen und prägen Jäger den Begriff? Wie gesagt, es mag auch durchaus eine regionale Nutzung geben, spreche ich doch gar nicht ab. So ist das in diesem Land, ein Pfannkuchen ist für mich auch was anderes als in anderen Regionen.

    Wenn du meine Beiträge mal vernünftig lesen und verstehen würdest hättest du längst kapiert, dass ich dir bei dem Begriff die ganze Zeit Recht gebe und er eben nicht die Tötung impliziert.

    Es ist aber korrekt diesen zu Nutzen, weil es der Begriff ist, der im Gesetz genutzt wird.

    Mir fällt der Begriff aber auch gar nicht so stark auf, bei uns wird in dem Zusammenhang ganz normal von Abschüssen berichtet.

    ja das stimmt, so sauber klingt das nicht, die frage wäre dann halt, wie der Hund sich anhört wenn er grad nicht in der Position liegen würde mit dem Hals über der Plastik Kante vom Körbchen. Deshalb finde ich da aus so 17sek videos schwierig zu beurteilen.

    Ein Gesunder Hund hechelt so nicht. Nie. Auch nicht 17 Sekunden. Auch nicht in der Haltung. Der Hund atmet nicht sauber.

    Ja, damit wäre ich ebenfalls beim Tierarzt, klingt aber wie schon geschrieben eher nach äußerlichen Druck und könnte sich schon durch anderes Zubehör und Leinenführigkeit legen.

    Der Bulli in dem Video klingt beim Atmen hingegen „raschelnd“, ich finde kein anderes Wort. Damit wäre ich ebenfalls beim Tierarzt.

    Thermoregulierung, also dass ein Hund hechelt, ist doch kein Problem, dafür ist die Funktion doch da. Niemand erwartet dass Hunde nie hecheln, das Problem ist wie die Hunde hecheln. Die Töne die man dabei hört. Und natürlich ob sie damit auch ausreichend Kühlung erzielen können und nicht an Überhitzung eingehen, das ist auch wichtig.

    In der Jagdsprache steht Entnahme ja für töten.

    Nochmal. Das Wort kommt aus dem Bundesnaturschutzgesetz. Dort ist die Entnahme von Geschützen Tieren und Pflanzen verboten, darunter zählt nicht nur das töten, sondern auch das einfangen oder sammeln.

    Deshalb wird überall von Entnahme geschrieben, das hat nicht mit Jägern zu tun, sondern mit der Wortwahl in diesem Gesetz.

    Die Entnahme realisiert sich dann mittels Abschuss durch einen Jäger. Das Entnehmen aus der Natur wird durch Tötung durch einen Jäger realisiert.

    Was mir unverständlich ist, ist warum etwa Jäger nicht einräumen können oder wollen, daß sie Euphemismen verwenden, vielleicht auch, weil ihnen das ein besseres Gefühl gibt. Darauf bezieht sich meine Kritik.

    Weil du damit als Jäger nichts anfangen kannst. Du brauchst nichts untereinander beschönigen, Jagd bedeutet Töten. Das ist jedem klar. Wenn jemand von Abfangen spricht, dann weißt du dass mit einer kalten Waffe getötet wurde. „Zur Strecke bringen“ steht in Zusammenhang mit einer Gesellschaftsjagd, dort wird Strecke gelegt.
    Jeder Jäger tötet, das ist allen klar, es macht null Sinn dass man Waidmannssprache nutzt um irgendwas zu beschönigen, allen ist klar dass es ums töten geht.

    Aufbrechen nutzen wir auch beim schlachten, das ist keine Beschönigung, das ist ein Fachbegriff. Du brichst aktiv auf, genau das passiert da.

    Wir brauchen uns das Töten nicht beschönigen, das ist eine Kerntätigkeit wenn man jagen geht. Beschönigen kannst du nach außen hin, machen wir auch, viele Menschen sind da zart besaitet, obwohl sie selbst Fleisch konsumieren. Aber untereinander besteht da gar keine Notwendigkeit und nach außen hin nutzt man die Sprache eher nicht, weil das nur Verwirrung stiftet, da nutzt man dann die normalen Begriffe.

    Die meisten Bezeichnungen sind einfach althergebracht. Schweiß, Balg, Lauscher, Schnalle. Ich mag die einfach gerne nutzen, es klingt schön und ich mag die Vielfalt von Sprachen.