Sie wird kastriert
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Guten Morgen,
nächste Woche Mittwoch ist es bei uns soweit. Maggy wird kastriert. Leider können wir darauf nicht mehr verzichten. Sie ist mehrfach scheinschwanger geworden und hat Verhärtungen im Gesäuge. Da gehe ich kein Risiko mehr ein.
Ich bin total nervös.
Worauf muss ich nach der OP achten?
Wie lange dauert der Heilungsprozess?
Werden Labbis danach wirklich anfällig dafür dick zu werden?
Kann bei der OP irgendwas schief gehen?
Verändert sie ihr Wesen nach der Kastration? (das möchte ich eigentlich nicht)Ich glaube Maggy merkt das ich jetzt scho nervös bin. Sie ist toal aufgdreht und kommt gar nicht mehr zur Ruhe...
Könnt ihr mir von euren Erfahrungen einer Kastration erzählen? Dann bin ich vielleicht nicht mehr so nervös...
LG
Steffi - Vor einem Moment
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Hallo,
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Wie alt is sie denn?
Meine Hündin wurde auch kastriert so mit 1,5 Jahren. Bei ihr war das alles sehr unkompliziert. Die brauchen halt danach ihre Ruhe und guck das sie es warm hat. Die können nach der Narkose schon ziemlich frieren. Wenn dein Hund aber noch jünger ist wird sie die Narkose wahrscheinlich leicht wegstecken, war bei unseren jedenfalls so. Wasser sollte noch dastehen und mit dem Futter warten bis sie wieder ganz da ist (sonst evtl. erbrechen).
Heilungsprozess ist bei Hündinnen etwas langsamer als bei Rüden. Schätzungsweise so 10 Tage.
Zunehmen tun sie meistens nur, wenn man sie mehr füttert. Obwohl ein kastrierter Rüde bei mir in der Umgebung nach der Kastration auch zugenommen hat, weil er den ganzen interessanten Düften nicht mehr so hinterher war und mehr nach Leckerlis geschaut hat.
Wenn dein Hund zunimmt, musst ihm halt weniger zu fressen geben. Eine Kastration verhindert nicht das Abnehmen.
Bei OPs kann immer was schief gehen, ist aber bei Kastrationen wegen der Routine eher selten.
Das mit der Wesensveränderung ist bei jedem Hund unterschiedlich und schwerwiegende Veränderungen gibt es meistens nicht. Der Hund wird nciht von heute auf morgen komplett anders sein.Damit dein Hund nicht so aufgedreht ist würde ich an deiner Stelle versuchen auch ruhiger zu werden
Viel Glück
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Zitat
Könnt ihr mir von euren Erfahrungen einer Kastration erzählen? Dann bin ich vielleicht nicht mehr so nervös...
hallo steffi,
oder du bist dann noch nervöser.
meine hündin hat sich im wesen nicht verändert. sie ist auch nicht inkontinent geworden.
und ja, es kann immer etwas schief gehen. über die risiken sollte dich dein arzt aufgeklärt haben.
wie lange die heilung dauert, kann ich dir nicht sagen, bei uns ging was schief. :| aber meine hündin hat überlebt und hatte sich nach 4 monaten wieder erholt.
wenn das gesäuge verhärtet ist, laß es gleich anschauen, nicht, dass dann noch eine op folgen muß.
ich drücke deiner kleinen die daumen. das wird schon und es geht meistens gut, also keine angst. es muß ja sein. mach dich nicht vorher schon so verrückt. ich weiß, ist leicht gesagt

gruß marion
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Maggy wird im Januar 2 Jahre alt.
Manche haben mir erzählt das der Hund danch ganz ruhig wird und nicht mehr so viel Interesse am Spielen hat.
Aber ich denke das ist auch von Hund zu Hund unterschiedlich... -
unsere emma wurde mit ca 2 kastriert.sie hat sich überhaupt nicht verändert ist immer noch unsere durchgeknallte nudel

es kann immer etwas sein, aber das ist bei jeder op so.
viel glück für deine maus und das sie sich schnell wieder erholt
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Wir haben unsere Schäferhündin Roxy (10 Jahre) Anfang dieses Jahres kastrieren lassen. Gleichzeitig wurde ein Gesäugetumor entfernt, und wo man schon mal dabei war, auch gleich noch der Nabelbruch operiert. Die Gebärmutter musste ebenfalls mit raus, da sie schon verändert war.
Sie hat sich vom Wesen her überhaupt nicht verändert, ist nicht inkontinent geworden und hat auch nicht zugenommen. Wenn wir sie gelassen hätten, hätte sie am nächsten Tag schon wieder mit ihrer Kumpelin Luna getobt, obwohl sie drei frische Schnitte am Bauch hatte.
Ich drücke Dir und Deiner Maggy die Daumen, dass es bei ihr ebenfalls so gut verläuft.
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Hallo,
meine große Hündin (21 Monate alt) wurde am 28.10. kastriert,also vor 7 Wochen und ich muß sagen, es hat sich nicht viel verändert.Bounty hat seitdem zwar 1,8 Kilo zugenommen,was aber auch gut ist,weil sie viel zu dünn ist,aber sonst ist sie ganz die Alte.
Zur OP und der Genesungszeit kann ich bei uns nur sagen,völlig problemlos.Ich habe noch eine 11 Jahre alte Dackel-Mix-Hündin,die am 18.11. notkastriert wurde,weil sie eine mit Blut gefüllte Gebärmutter hatte,keine Pyrometra sondern eine Hämometra,aber nicht weniger gefährlich.Aber auch da verlief alles problemlos,die Genesung dauerte zwar etwas länger,weil die Kleine nicht fressen wollte,aber auch das ist mittlerweile Geschichte.
Was ich Dir nur raten kann,ist bei Deiner Hündin das Futter dahingehend zu ändern,das es nicht so gehaltvoll ist,da ja Labbis eh schon zum Zunehmen neigen und nach dert Kastration bestimmt noch mehr.Meine TÄin hat mir bei der Kleinen auch dazu geraten,weil sie einkleiner Moppel war,jetzt hat sie Idealgewicht.
Ich hoffe, ich konnte Dich ein wenig beruhigen und wünsche Dir und Deiner Hündin alles Gute.
Liebe Grüße
Andrea
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Hallo,
Leja ist vor gut einem Jahr kastriert worden.
An einem Freitag ist sie unter´s Messer gekommen, nach der Narkose hat sie zwar versucht was zu fressen, hat es aber im hohen Bogen wieder ausgespuckt, ebenso das Wasser, was sie getrunken hat. Wegen der Halskrause wollte sie sich nicht hinlegen. Die haben wir dann abgemacht und ihr ein T-Shirts angezogen. Dann hat sie ein paar Stunden geschlafen.
Am Samstag sollten wir noch mal beim TA vorstellig werden, Leja ist an den Tropf gekommen (wegen der Spuckerei), ist untersucht worden und die Naht ist kontrolliert worden. Nach dem Tropf ging es ihr merklich besser.
Am Sonntag hat uns der TA noch mal zu sich bestellt und hat Leja noch mal untersucht. Dann ist ihr der Anschluß am Vorderbein entfernt worden. Den hatte sie noch, falls ein Notfall eintreten sollte.
Ab Montag ging es ihr langsam besser. Sie hatte noch bis Dienstags Schmerzzäpfchen bekommen und dann war gut.
Am Samstag sollten wir noch mal zur Kontrolle - vor allen wegen der Naht. Da hieß es schon, Leja darf ein wenig toben.
Erkläre einem Labbi dass er ein wenig toben soll.
Zum Fädenziehen brauchten wir nicht, die Naht war ohne sichtbaren Faden genäht (irgendwie nach innen), da konnte Leja auch an nix knabbern.
Beim nächsten Impfbesuch ist sie noch mal abgetastet worden und alles war ok.
Damit Leja die blöde Halskrause nicht tragen musste, habe ich einen Badeanzug von mir geopfert. Wir haben den so angezogen, dass das Vorderteil über die Naht ging und die Träger des Badeanzuges durch ihr Halsband gefädelt. Da rutschte nichts. Der Badeanzug war danach aber reif für den Müll. Einen Babybody in Labbigröße habe ich nämlich nicht gefunden.
Leja ist ein wenig ruhiger geworden. Ob das nun mit der Kastra zusammenhängt kann ich nicht sagen.
Zugenommen hat sie (nicht viel). Aber ich behaupte mal, dass das nicht unbedingt mit der Kastra zusammenhängt. Wir sind umgezogen und unsere Gassigewohnheiten haben sich verändert.
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meine hündin habe ich aufgrund einer gebärmutterentzündung vergangenen sommer, mitte oktober mit 2,5 jahren kastrieren lassen.
nach 8 wochen sind bisher keinerlei nebenwirkungen eingetreten. lotta ist nicht inkontinent geworden, nicht ruhiger, hat sich allgemein im wesen nicht verändert, kommt bei artgenossen genauso gut / schlecht an wie zuvor. auch an gewicht zugelegt hat sie nicht (da achte ich aber auch wirklich mit argusaugen drauf, denn sie hat OCD im sprunggelenk und darf nicht übergewichtig sein).
die OP an sich war bei ihr gut verlaufen, die genesung dagegen war eine katastrophe, da sie eine abstoßreaktion auf das fadenmaterial gezeigt hat. die wunde hat nach ca. 5 tagen wieder angefangen, aufzugammeln, und es folgten noch einige unschöne tierarztsitzungen mit AB-spritzen, säubern und desinfizieren. zudem länger als geplant die tortur mit trichter bzw. hunde-body..
hier ist der thread dazu https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…r=asc&&start=20
mittlerweile geht es ihr aber natürlich wieder gut und die narbe sieht gott sei dank tiptop aus.das soll dir keine angst machen, aber man muss sich halt schon darüber im klaren sein, dass einiges passieren könnte.
ich drück die daumen für euch!
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Zwei Hündinnen, mit denen wir ab und an unterwegs sind, wurden kürzlich kastriert. Eine Labradorhündin und eine Mix aus Labrador und Bordercollie.
Die Labradorhündin hatte schon vorher den Tick, sich mit dem Bauch auf dem Boden entlang zu robben. Mit der Narbe am Bauch war das ziemlich anstrengend für die Besitzerin, ihre Hündin vom Robben abzuhalten.
Die Mischlingshündin war bei einem anderen Tierarzt, ihre Narbe war auch kleiner. Probleme gab es auch hier keine, im Gegenteil. Der Tierarzt war beim Ziehen der Fäden begeistert, dass die Hündin das Hörzeichen "Seite" kannte und so ruhig liegen blieb, während er die Fäden zog.
Beide Hündinnen haben etwas an Gewicht zugelegt. Die eine etwas mehr, die andere etwas weniger. Das liegt aber meiner Meinung nach eher daran, dass beide eben erst wenige Wochen zuvor Leinenzwang wegen der Läufigkeit hatten und dann nach der Kastra erneut 10 Tage Leinenzwang wegen der OP-Narbe. Wenn die beiden erst mal wieder ein paar Wochen durch die Gegend flitzen dürfen, wird sich auch das Gewicht wieder einpendeln.
Von der Art her konnte ich zumindest keine Veränderung feststellen und auch die Hundehalter haben nichts erzählt. Inkontinent sind beide durch die Kastra nicht.
Preislich gab es wohl Unterschiede von ca. 50 Euro, aber das finde ich ok, denn die eine Kastra wurde in einer Tierklinik durchgeführt und die andere bei einem "normalen" Tierarzt.
Und "schief gehen" kann wohl immer was ... bei Mensch und Tier. Aber sich wegen dieses kleinen Risikos bei einem ansonsten gesunden Hund verrückt zu machen, fände ich übertrieben ;-)
Toi Toi Toi!
Viele Grüße
Doris
- Vor einem Moment
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