Hilfe Sie beißt mich!

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  • Hallo!
    ich bin ganz neu dabei, aber nun weiß ich nicht mehr weiter!
    Heute ist mir der Kragen geplatzt und ich wußte nicht, dass ich so brüllen kann...
    Meine sechs Monate alte Labrador Hündin hat mich mal wieder "gezwickt".
    Beißen will ich lieber nicht sagen wobei es durchuas schmerzhaft werden kann.
    Dieses tut Sie seit einiger Zeit, wenn Ihr etwas nicht in den Kram passt. Heute war es das Pfoten abwischen nach dem spazieren gehen. Gestern wollte sie auf den Schoß springen, ich habe Ihr mit einem freundlichen komando " RUNTER" bedeutet sie soll auf dem Boden bleiben! Egal was es ist , etwas gefällt Ihr nicht und schon fängt sie an... einmal in die Wade gekniffen.. Ich sage laut " NEIN" und die Schnauze kräuselt sich es wird gezwickt, gesprungen und gebellt...
    Die erste Zeit habe ich versucht Ihr den Rücken zuzudrehen Sie zu ignorieren bis sie ruhig ist, doch es nützt nichts wenn sie einem dabei in den hintern beißt! Mit sechs Monaten hat Sie schon ein vedammt großes Gebiss.

    Es gibt klahre Regeln, Sie hat Ihren festen Platz usw. und auf den Schoß springen darf sie natürlich nicht...außer ich tobe mit Ihr auf dem Boden! Ich bin auch mit zwei Hunden aufgewachsen, daher fühle ich mich eigentlich der Hunderziehung nicht ganz fremd aber hierbei weiß ich nicht weiter! Beißhemmung haben wir natürlich trainiert!
    Ich bin echt verzweifelt und habe es sogar mit am Nacken packen versucht, wenn es wirklich weh tat... Wobei ich immer gesagt habe " DAS WERDE ICH NIE TUN". Es hilft nichts...sie stutzt kurz und weiter gehts!
    Heute habe ich Sie einfach nur angebrüllt... Sie war einigermaßen abgeschreckt und hat zumindest von mir abgelassen... Aber das kann ja wohl nicht die Lösung sein... Ich könnt heulen!
    Ich habe hier auch schon ein bisschen geforscht, aber die Rettung war noch nicht dabei...
    Ich hoffe Ihr könnt mir helfen... immoment liegt sie wieder ganz friedlich da und schläft....Ich muß das irgendwie in den Griff kriegen, die tochter meines Lebensgefährten ist erst zehn wenn Sie das bei Ihr macht weiß ich nicht weiter...
    grüße aelisa :hilfe:

  • Ich würde dir einen guten Hundetrainer empfehlen. und ansonsten ein Abbruchsignal einführen. Vielleicht wirfst du einfach nen Schlüssel auf den Boden und wenn sie verduzt schaust führst du sie auf ihren platz.

    Im allgemeinen würd ich dir eine Hausleine empfehlen. Wenn sie wieder zwickt und bellt, sagst du nein laut deutlich und tief, nimmst du sie an der Hausleine und führst sie auf ihren Platz.. zur not mußt sie am Platz festbinden, bis sie halt ruhig ist.

    Aber wirklich ein guter Trainer schadet nie.

  • Ein Trainer ist sicherlich eine gute Idee, ist allerdings gar nicht einfach einen in der Nähe zu finden! Ich werde mich auf jeden Fall umhören...Der nächste von dem ich weiß arbeitet 60 km von mir... das ist nicht gerade nebenan, leider.
    Über die Hausleine werde ich mal nachdenken! Danke für deine Antwort!
    Grüße aelisa

  • Hallo,

    erstmal, beim Pfoten abtrocknen knurrt heute ab und an noch mein Hund. Pfoten sind ein ganz heikles Thema. Das muss man üben. Versuche mal alles positiv zu gestalten. Zeige ihr ein Leckerchen, und wenn sie brav war, bekommt sie es.

    Ansonsten nützt es nichts zu brüllen. In den Augen deines HUndes wirst du zu einem pupertierenden Wesen, das man nicht ernst nehmen muss.

    Dein Hund testet seine GRenzen. Wenn er dir weh tut, schrei Aua und geh weg. Mehr nicht. Auch Welpen und HUnde quitschen, wenn es weh tut. Zur Not kannst du den Schnauzengriff machen. Kurz über den Fang und gut ists. So macht es mein Hund auch bei anderen Hunden. Und hier muss jetzt keiner Aufschreien, es istw irklich so und eine hündische Maßregelung, die wir Menschen kopieren können.

    Setzte deinem Hund klare Grenzen. Und das bestimmt, aber ohne zu schreien. Übe den Grundgehorsam, damit das Hirn beschäftigt wird. Und setzte dazu Spiel und Futter ein. Lobe das, was gut war.

    Gib deinem Hund einen Platz, wo er hin muss, und wo er seine Ruhe hat. Wir haben in der Ecke eine Matraze, da muss Hund auf Befehl hin und dann heißt es Auszeit. Auch das habe ich mit Futter gebübt.

    Es gibt eine Phase beim Junghund, da testen die was geht. Nur anbrüllen etc. nützt da nichts. Auch würde ich nie einem Hund das Knurren verbieten, denn so verliert der Hund seine Sprache. Ich muss dann überlegen warum er knurrt. Denn sonst wird er eines Tages beißen.

    Die 10 Jährige soll einfach den Hund ignorieren. Sie soll vom Hund weg bleiben und nur mit euch mit dem Hund spielen.

    Je mehr du mit dem Hund übst und ihn beschäftigst, desto weniger Unarten wird er machen. Und setzte dem Hund Grenzen.

  • Zitat

    Heute habe ich Sie einfach nur angebrüllt... Sie war einigermaßen abgeschreckt und hat zumindest von mir abgelassen... Aber das kann ja wohl nicht die Lösung sein... Ich könnt heulen!

    Hallo,
    das Problem bei solchen Problemen ist, dass man irgendwie in Zugzwang gerät, weil man nach Möglichkeit SOFORT eine Lösung parat haben will.
    Theoretisch halte ich auch nicht viel von Anbrüllen - wenn es aber einmalig, so wie bei Dir nun, vorkommt UND offensichtlich dem Hund den einen, nötigen Moment der Besinnung gebracht hat, würde ich es schulterzuckend einfach mal so hinnehmen und mich deshalb nicht weiter kasteien...

    Solche Probleme machen sich zwar vermeintlich ganz plötzlich bemerkbar, haben aber meist eine gewissen Vorlaufzeit, in denen der Hund mit ganz kleinen, völlig subtilen Signalen schon häufiger mal ganz dezent irgendwas in Frage gestellt hat. Und der "Trick" beim Angehen solcher Probleme ist der, dass man als Mensch genauso subtil und dezent darauf reagieren sollte - möglichst emotionslos, denn uns so richtig aufzuregen macht vielen Hunden regelrecht "Spaß" und zwar aus dem simplen Grund, dass jemand, der sich aufregt, die Beherrschung verliert, auf recht "wackeligen" Beinen steht, was die souveräne Führung eines Hundes angeht... Und das nutzen diese kleinen "Biester" schamlos aus...Wenn sie merken "da geht noch was", versuchen sie es immer wieder....

    Die Schweizer hat Dir schon den Link zu "Mein Hund greift mich an" reingesetzt. Da sind viele wirklich gute Beiträge drin - ein ganz wichtiger Aspekt ist, den Hund durch die Umgestaltung der täglichen Routine aus seinem Schema F zu holen, neue, noch klarere Regeln aufzustellen, an denen der Hund sich orientieren kann und muss und eben der ganz wichtige Hinweis, welche "Subtilitäten", in denen Hunde wahre Weltmeister sind, wir Menschen anwenden können, um den Hunden den Wind aus den Segeln zu nehmen....

    Wenn Du den o. g. Thread gelesen hast, meld Dich nochmal unter dem Aspekt "ja, aber bei uns ist das so und so..." Mit ein wenig mehr Einzelheiten und genauer beschriebenen Momenten, wo Eure Hündin zuschnappt.

    Zum Hundetrainer: Manchmal genügen schon wenige Besuche, um die Grundlage für einen neuen Umgang miteinander zu schaffen, deshalb würde ich mich nicht von den 60 km abschrecken lassen - wenn Ihr eine 10-jährige im Haushalt habt, ist das Thema "Schnappschildkröte" zu wichtig um zu lange alleine dran rumzuprobieren. Ein guter (!) Hundetrainer kann Euch zusammen mit dem Hund beobachten und Euch situativ und live und in Farbe sofort umsetzbare Tipps geben.

    Jetzt erst mal durchatmen, Mut schöpfen und dann loslegen,
    das wird schon!

    LG, Chris

  • mmmh, die ist doch erst 6 Monate und probiert auch einfach mal aus wie weit sie gehen kann ect. pp

    würd ich zumindest mal behaupten, für mich hört sich das vornehmlich nach austesten an und dann wildes rumgeflippe. (grade die Kombi bellen, zwicken, springen...)

    Ich würd auch einfach aufquietschen wenn sie zu doll zwickt, einmal ein bestimmtes NEIN (wenn sie es kennt!) und dann rausgehen aus dem Raum am Besten.

    Hat bei meiner super funktioniert und es reichen auch ein paar Sekunden, wenn sie dann natürlich wieder losspackt, wenn du reinkommst nochmal raus, bis sie brav ist. Meine war immer so verdutzt, da reichte einmal raus und ich hatte ein Lamm im Zimmer :D

    Ich würd behaupten das ist doch auf jeden Fall ein Versuch wert.

  • Ich komm noch mal von einer anderen Seite:
    Wenn es gerade so anstrengend ist und du entsprechend genervt bist, würde ich darauf achten, auch etwas Schönes mit dem Hund zu erleben. ZB mal in ein anderen Auslaufgebiet fahren, irgendwas, was euch beiden Spaß macht. Das durchbricht die Eskalationsspirale, die sich sonst schnell aufbaut und die Erziehung reichlich erschweren kann.
    Du hast ja auch noch die Pubertät vor dir, du brauchst einen langen Atem ;)

  • Hallo allerseits!
    Danke schon einmal für die vielen Infos und Anregungen!
    Ich werde mich gleich daran machen und die Links durchlesen!

    Doch vorher noch ein paar Sachen:
    Zum einen kennt Sie das Nein und ich versuche es damit natürlich, zuerst ganz ruhig dann irgendwann werde ich lauter und das ignorieren fällt eben einfach schwer wenn Sie ( wie schon gesagt ) einem in den Hintern beisst.
    Zumal wir im Wohnbereich keine Türen haben somit müsste ich sie schon aussperren...oder ich müsste immer nach oben. Aber das kommt mir vor als müsse ich mich selbst bestrafen. Also einfach Tür zu ist schwierig.

    Das Problem besteht zum Glück noch nicht sehr lange, somit denke ich wir bekommen dass Problem schon irgendwie wieder ausgebügelt, die Frage ist halt wie? Wie schaffe ich es die aufgebauten Mechanismen zu durchbrechen?

    Ich brülle ja auch nicht einfach eben so sondern wirklich nur wenn mir das Wasser bis zum Hals steht...Ich habe schon verstanden dass das natürlich nie Mittel zum Zweck sein kann! Genausowenig wie am Nacken packen... Ich schreibe soetwas wirklich nicht gerne von mir...

    Füttern tue ich nur noch zwei mal am Tag, Nassfutter mit hohem Fleischanteil und eine Portion Flocken dazu ... die dritte Malzeit ist ein Trockenfutter und gibt es bei jeder guten Gelegenheit zwischendurch! Dazu gehört natürlich auch das absolvierte Pfotenabwischen, Geschirranlegen, Sitz, Platz, Spiel usw. und nicht zuletzt die GuteNachtLeckerlis.

    Ich habe eben schon mit Ihr geübt auf Ihren Platz zu gehen und bleib! Nach ein wenig hin und her ist sie geblieben und schläft, vieleicht braucht sie tatsächlich mal verordnete Ruhe! Sie läuft schon viel herum und will ständig in den Garten und wieder rein und raus und rein... Im Sommer waren bei uns immer alle Türen auf. Vieleicht muß sie sich noch umgewöhnen.

    Danke+Grüße aelisa

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