Was ist in dieser Situation die bessere Lösung?

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  • Also um die letzte Frage konkret zu beantworten,

    wen mein Hund schon wegläuft jagen (ich hatte bei meinen auch solche dabei ;) dann wäre ich beruhigter, wenn er ganz nackig wäre, obwohl das auch nicht immer richtig ist.
    Ich hatte ein Zwergpudelchen mit Jagdtrieb, das hat sich mal im Gebüsch mit den Wollohren so aufgehängt, daß sie ohne Hilfe nicht mehr losgekommen wäre, wir mußten sie praktisch um den Stamm aufwickeln.

  • Toben in einer Gruppe nie an der Schleppe, da wäre mir auch für die anderen Hunde das Verletzungsrisiko zu groß.

    Wenn ich nicht weiß, ob mein Hund hört, dann bleibt er an der Schleppe und kann sich eben nicht mit den anderen austoben, wenn das Gelände nicht gesichert ist.

    Und ja, mir wäre es im schlimmsten Fall lieber, wenn mein Hund naggisch in den Wald abdampft.

    Was passieren könnte, ist ja schon geschrieben worden ;)

    Gruß
    Bianca

  • Was ich an der ganzen Geschichte nicht verstehe ist, warum die Trainerin Dich nicht darauf aufmerksam macht, wie groß die GEfahr ist, einen Hund mit SL spielen zu lassen.

    Atti ist ja auch ein Jägermeister und hat sich mit der SL mal übel verfangen.
    wir hatten ihn noch nicht lange und gingen morgens in den Wald.
    Atti an der SL, Dago im Freilauf.

    Plötzlich startete Atti durch, ich war nicht darauf gefasst und weg war er, mit 10 m Leine. Er rannte den Berg hinauf , ich rief, pfiff und hörte ihn bellen :???: , aber zurück kam er nicht.
    Da ich wusste,.dass Atti immer nur 20-30 sekunden weg war, wurde ich unruhig und versuchte ihn zu finden.
    Ich schickte Dago mit dem Kommando "Such ihn" voraus und wir fanden Atti. Die SL hatte sich in einem Gebüsch so verfangen, dass der Hund niemals allein freigekommen wäre.

    Das nur am Rande.

    Wenn er mit anderen Hunden spielte, kam die SL ab. sodass keine GEfahr, selbst beim Abhauen, bestehen konnte.

    Ich bin froh, dass diese Zeit vorbei ist und wir jetzt in der Dämmerung ohne Leine durch den Wald gehen können :gott:

  • Gut, dass das so glimpflich ausgegangen ist :gott: . Meine Hündin ist mal mit ner 20m-Schlepp abgedüst und hatte sich damit komplett um eine kleine Baumgruppe gewickelt. Sie konnte nur noch neben einem Baumstamm stehen und hatte noch 3 cm Leine Speilraum. Zum Glück hat sie anhaltent laut gebellt, so ein "Hilfe, ich stecke fest"- Bellen und ich konnte dem Nachgehen und sie abwickeln (bin ziemlich weit gelaufen).
    Seit dem gehe ich nciht mehr mit Schleppe, nur noch mit Flexi-Leine in den Wald, oder sie läuft eben frei, wenn ich alles im Blick habe.

  • Um die Frage direkt zu beantworten : wenn mein Hund schon abhaut (und in der Regel sorge ich eher dafür das er es nicht tut), dann wärs mir ohne alles lieber. Für die Wildtiere die er hetzt wäre es aber wohl besser er würde gestoppt. Sollte man evtl auch mal dran denken, man ist mit dem Hund ja nicht allein auf der Welt.


    Allerdings mal auf die anderen Punkte eingegangen..

    weiste, dein Trainer macht auf mich gerade nicht unbedingt den besten Eindruck in dieser Situation (kann mich natürlich auch täuschen).
    Zum einen würde ich mit Hunden, die noch so weitreichende Probleme haben, dass ich Angst haben muss das sie abhauen , nicht um Dunkeln im Wald trainieren. Denn wie soll ich z.B. sehen wann er eine Spur aufnimmt, so ganz ohne Licht?
    Für mich wäre das, wenn überhaupt, eher etwas für bereits fortgeschrittenere Hunde.
    Zum anderen finde ich das ein Trainer einem HH schon irgendwie auch die Grundspielregeln mit einem Hund erklären sollte. Dazu gehört für mich eben auch das ich den Leuten erkläre, warum man seinen Jagdtriebigen Hund im Dunkeln im Wald eben nicht von der Leine lässt - weswegen solches "einfach mal rennen lassen" im Training schonmal wieder contraproduktiv ist.
    Sicher musst am Ende du lernen wie du mit dem Hund umgehen musst, aber damit du das kannst, brauchst du erstmal jemanden der dich da an die Hand nimmt und dir zeigt was wichtig ist. Wenn du das nicht bräuchtest, dann könntest du dir die Hundeschule ja auch sparen.
    Dieses "an die Hand nehmen" erwarte ich aber auch von einem Trainer. Man zahlt ja in der Regel für solche Stunden nicht zu knapp und da erwarte ich, dass die Situationen in die ich da gebracht werde ihn/sie nicht überfordern. Bilde ich mir z.B. ein das meine Gruppe ihre Hunde nachts im Wald leinenlos toben lassen muss, dann muss ich in der Lage sein frühzeitig zu erkennen (u.a. bräuchte man dafür auch Licht :| ) wann sich ein Hund anderweitig orientiert, Notfalls einzugreifen wenn es der HH verpennt und ich muss einen HH auch auf Fehlverhalten aufmerksam machen, wie z.B: das es denkbar ungünstig ist den Hund mit einer (dünnen) Schleppleine spielen zu lassen.
    Wenn ich mal in den Grunderziehungskursen aushelfe (wobei wir da keine Hunde toben lassen), dann krig ich da zwar im Gegensatz zu deinem Trainer kein Geld für, aber ich bin ständig am Beobachten der Leute und im Dialog mit ihnen, was sie tun sollen, wie sie es tun sollen, warum ihr Hund das gerade macht, etc. Sicher ist das anstrengend, aber wenn ich da einfach nur rumstehe, mir wenn sie Blödsinn mache still für mich denke "na die sind aber doof" und die Stunde irgendwie vorbeizubringen versuche, dann bringt das irgendwie keinem was.

    Im übrigen kann es zwar durchaus sein, dass dein Trainer versichert ist wenn da was passiert, aber Versicherungen sind da sehr knauserig. Wenn also der Verdacht aufkommt, dass Du bzw der Trainer fahrlässig gehandelt haben (was ich sehr wohl sehe wenn sich z.B. irgendwer an der Schleppleine verletzt), dann ists da ganz schnell mal aus mit Versicherungsschutz.

    Ergo, sicher muss ich als HH auch mitdenken - aber von einem Trainer erwarte ich, dass er eben nocheinen Schritt weiter denkt.

  • Hi,

    In einem anderen Forum ist es mal passiert,daß ein Hund in pension gegeben wurde und der Hund mit Schleppleine davongelaufen ist.
    man hat ihn erst Monate später um einen Baum gewickelt tot gefunden.Stell dir mal vor wie qualvoll dieser Hund ums leben kam,verdurstet nehme ich an.
    Also mir wäre es tausendmal lieber,daß wenn mein hund abhaut,daß er keine Leine hinten dran hat.

    LG
    Sigrid und Co

  • Was übt ihr da eigentlich im Dunkeln im Wald ohne Licht? :?

    In "meiner" Hundeschule ist es zwar auch so, dass die Gehorsamskurse in erster Linie außerhalb des Platzes laufen, aber im Hellen, wenn der Trainer Hund und Hundehalter auch beobachten kann.
    Zum Spielen wird sich aber immer zunächst auf dem Platz getroffen, denn mit dem Ableinen außerhalb eines eingezäunten Geländes ist man bei uns sehr vorsichtig, gerade in den Junghundekursen und bei bekannt jagdambitionierten Hunden.

  • Mal abgesehen von der Frage, ob es sinnvoll ist, im Finstern ohne Licht Hundeschulstunden zu absolvieren und zu bezahlen: Die Frage nach der "sichersten" Ausrüstung, mit der der Hund abhaut habe ich mir auch schon gestellt. Einerseits ist die Gefahr des Hängenbleibens, andererseits ist es hilfreich, Telefonnummern am Hund zu haben..... Die Ideallösung habe ich auch nicht gefunden, aber ich verwende jetzt auf Auslandreisen ein reflektierendes Halsband mit Klettverschluss, welcher notfalls (hoffentlich) aufgeht. Am Halsband Telefonnummer und ein kleiner Leuchtanhänger - so verwende ich es auch hier abends.

    Abhauen mit Leine wäre für mich auch die Horrorvorstellung......

  • btw: Diesen Sommer waren wir auf der Wiese am Üben, als plötzlich so ein ratterndes Geräusch immer näher kam. Man sah jedoch noch nichts durchs Weinfeld.
    Auf einmal jagte in heller Panik ein kleiner Hund (Yorkshiregröße) den parallel verlaufenden Weg entlang, hinter sich her zog er seine Flexileine, dieser Griff davon schleuderte und ratterte über den Asphalt, dass es einen unglaublichen Lärm machte. Im Grunde war der Kleine auf der Flucht vor seiner eigenen Flexileine.
    Er hatte einen Affenzahn drauf und hat uns plus Hunde nichtmal wahrgenommen, total panisch. Wir sind ihm dann hinterher und haben ihn etwa 300 Meter weiter zwischen den Reben gefunden, wo sich die Leine verfangen hatte. In seiner Panik hetzte der Hund nach wie vor hin und her (im Radius der 2 Meter, die die Schnur hergab) und erdrosselte sich fast in seinem Wahn.
    Wir konnten ihn dann zum Glück beruhigen und einsammeln und seinen Besitzer ausfindig machen (der Kleine hatte auf "diese Weise" ne ganz schöne Strecke hinter sich gebracht, war wohl abgehauen, weil er sich vor nem Inlinefahrer erschrocken hatte und Frauchen die Leine aus der Hand gerissen hatte).
    Er trug zwei ausgerissene Krallen davon und musste zum TA.

    Ich weiß nicht was man am besten machen kann. Niemals ne Schlepp oder Flexi ans Halsband, das ist klar (s.o.). Auf der anderen Seite verfängt sich natürlich ein Geschirr auch leichter, als ein Halsband.
    Normalerweile stattet man ja seinen Hund auch nicht für die Ausnahme aus, dass er abhauen könnte. Aber zum Schwimmen oder auch mal Spielen im Garten (wenn man nicht rund um die Uhr ein Auge drauf hat) ist meiner nackt. Auch zum Spielen mit Kumpels wärs wohl das beste, aber die trifft man ja eigentlich immer unterwegs...
    Kletthalsband find ich da auch ne gute Idee!

  • Mal kurz am auf einige Beiträge eingehen:

    Weil hier immer wieder das für und wider des Trainings im dunkeln gestartet wird: Ich für mich finde es sehr gut, in der Dämmerung zu trainieren, denn gerade da haben wir noch unsere Problemchen. Im hellen kann ich Karli mittlerweile trotz ausgeprägtem Jagdtrieb ableinen. Nur gerade zur dunklen Jahreszeit ist dass ein anderes ding, da hier auch die Wildtiere eher aktiv werden.

    Dass der Trainer mich nicht drauf hingewiesen hat, ob es gut oder schlecht ist, die schlepp los zu lassen, hat zum einen den hintergrund, dass Karli in den letzten stunden diese anwandlungen nicht mehr hatte, innerhalb der gruppe abzudampfen, zum anderen spielen hier persönliche dinge eine rolle, zwischen mir und trainer, auf die ich nicht eingehen möchte, nur soviel, wir kennen uns auch privat und mittlerweile ist es eher so, dass ich aus meinen fehlern lernen muss, sonst macht es keinen sinn mehr.

    Zur situation gestern: es war einzig und allein mein fehler, dass ich so gehandelt habe und stellt nicht die kompetenz des trainers in frage, denn wie schon bereits erwähnt, bin in solchen sachen eher ich das problem und nicht andere. Ich hätte karli einschätzen können und im nachhinein betrachtet, hat er schon viel früher anzeichen gemacht, dass ein eigenständiges handeln meines hundes nicht ausgeschlossen ist, da er schon den ganzen tag recht nervös/hibbelig war... nur hätte ich das ganze erkennen müssen.

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