Ab wann sagt man "ein Hund jagt"?

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  • Hm, ich hab ja nur die Erfahrungen mit Lilly und die ist da auch sehr sensibel. Ein lautes nein, und der Hund fällt in sich zusammen...das kenne ich auch.

    Ich weiß auch nicht, vielleicht interpretiert Lilly das anders, bzw. reagiert anders, oder vielleicht liegts auch daran, das mich so schnell nichts stresst was sie macht. :D

  • Ich wollte der TE hier auch wirklich nichts unterstellen.

    Ich finde halt das man sich bei einem 10 Monate alten Hund der den Superrückrufpfiff erst erlernt und unter solchen Umständen abbricht uneingeschränkt freuen kann.

    Oder glaubt ihr das er weiß, "Frauchens Ärger bezog sich aufs losrennen, mein Abbruch war okay, das kann sie jetzt bloß nicht so zeigen" ...


    LG
    Tina

  • Ein Hund setzt einem auf kurze Distanz überraschend auftauchendem, hochflüchtigen Reh nach: völlig normale Reaktion, Sichthetze.

    Der 10 Monate alte Junghund lässt sich aus der Hetze mit dem noch nicht völlig gefestigten Pfiff abrufen: Supermegatoll, jetzt wäre eine Riesenparty fällig!!! :hurra: :hurra: :hurra: Er hat mit sich debattiert und sich für den Gehorsam entschieden! :D

    Statt dessen guckt Frauchen entsetzt, entäuscht oder gar bedrohlich: der Hund kommt eingeknickt angeschlichen, weiss nun nicht, ob es falsch war, die Hetze abzubrechen.

    Soweit meine Interpretation der Schilderung. Der Hund hat super reagiert, Frauchen in der Aufregung weniger. Kann passieren, niemand ist perfekt. Zum Ausbügeln würde ich weitere Rückpfiffe empfehlen, die hoch belohnt werden mit spürbarer Begeisterung bei Frauchen. Selbstverständlich erst mal bei wenig Ablenkung, dann auch bei mehr: Hund soll begreifen, dass im Zweifelsfall Zurückkommen immer richtig ist.

  • Zitat

    Ein Hund setzt einem auf kurze Distanz überraschend auftauchendem, hochflüchtigen Reh nach: völlig normale Reaktion, Sichthetze.

    Der 10 Monate alte Junghund lässt sich aus der Hetze mit dem noch nicht völlig gefestigten Pfiff abrufen: Supermegatoll, jetzt wäre eine Riesenparty fällig!!! hurra hurra hurra Er hat mit sich debattiert und sich für den Gehorsam entschieden! big grin

    Statt dessen guckt Frauchen entsetzt, entäuscht oder gar bedrohlich: der Hund kommt eingeknickt angeschlichen, weiss nun nicht, ob es falsch war, die Hetze abzubrechen.

    Soweit meine Interpretation der Schilderung. Der Hund hat super reagiert, Frauchen in der Aufregung weniger. Kann passieren, niemand ist perfekt. Zum Ausbügeln würde ich weitere Rückpfiffe empfehlen, die hoch belohnt werden mit spürbarer Begeisterung bei Frauchen. Selbstverständlich erst mal bei wenig Ablenkung, dann auch bei mehr: Hund soll begreifen, dass im Zweifelsfall Zurückkommen immer richtig ist.


    dem kann ich nur zustimmen :gut:

  • ich wäre froh wenn mein hund dann noch hören würde und ich würde eine party vor freude feiern wenn sie gebremst hätte ;)

    macht amy leider nicht sobald sie katzen, rehe, hasen usw. sieht :sad2:
    sie kommt dafür aber nach ein paar sekunden zurück..

  • Ich finde auch Du solltest stolz auf Deinen Hund sein :gut:

    Diese Woche hab ich hier nen Hund aus unserm Dorf eingefangen der nach einer Hetzjagd völlig fertig u. ausgelaugt übers Feld schlich u. nicht mehr wusste wo er hinsollte. Ich bin ihm mit dem Auto hinterher(bin noch fast auf dem Feldweg stecken geblieben) hab ihn eingeladen u. nach Hause gebracht. Sein Herrchen war 10km!!!! weiter mit beiden Hunden spazierengegangen u als Rehe kamen waren beide Hunde weg. Der eine ist nach einem Kilometer zurück u. den anderen hab ich eingesammelt.
    :/
    Wenn ich darüber nachdenke wie viele Straßen er da zwischendurch überquert hat wird mir ganz schlecht.

    Versuche den Superpfiff weiter zu festigen u. mach ne Riesenparty drum wenn er drauf reagiert. Es lohnt sich ;)

    LG Tanja mit Luna

  • Ich schließe mich an, sei stolz auf ihn!


    Ich hatte letztens mit Cassy etwas ähnliches. Wir kamen vom Spaziergang. Ich war noch neben dem Haus, sie schon vor dem Haus. Auf der Wiese vor dem Haus gingen grad zwei Krähen hoch (muss dazu sagen, mein Hund jagt nix, aber Vögel findet sie äußerst spannend) und sie rannte hinterher, ich rief sie und sie drehte sofort ab und kam in Windeseile zurück.


    Das war ein Moment in dem ich einfach nur suuuuuuuper stolz auf mein Mädchen war und sie gelobt hab bis zum Abwinken.

    Klar, eigentlich wäre es richtiger, sie würde gar nicht erst losrennen, aber ich denke für einen Hund ist es normal, dass er aus Reflex lossprintet wenn vor ihm etwas begehrtes hochgeht.

  • Hallo,

    vielen Dank für eure Antworten.

    JA, es ist ein Aussie :)

    Zu den hängenden Ohren usw. :

    Ich hab ihn ja zwischen den zwei Pfiffen einmal gerufen und da klang ich dann leider SEHR ÄRGERLICH. Das konnt ich aber leider in dem Moment nicht kontrollieren. Das kam einfach so aus mir raus. Und dann hat wahrscheinlich als er dann wiederkam meine ganze Körperhaltung meinen Ärger ausgedrückt. Wobei es heute betrachtet wohl eher Hilflosigkeit und Schock gewesen ist als wirklichen Ärger. Strafe hat er noch nie bekommen, wenn er zurückgekommen ist. Ich hab es bisher so gehandhabt: Wenn er gleich kommt gibts ne Belohnung, wenn er erst nach 2-3 Mal rufen kommt gibts nix, nur wortlos anleinen. So hab ichs diesmal auch gemacht.

    Wenn ich es im Nachhinein betrachte hat er wirklich ganz gut reagiert :smile: das war einfach nur ein totaler Schock, ich dacht im ersten Moment: " Der is weg, den siehst du nie wieder" so wie der dem Reh im ersten Moment hinterher is.
    Ich bin ein Mensch, der bei seinem Vierbeiner immer etwas übervorsichtig ist und auch dabei leider gerne Probleme herbeirede bzw. sie mir schlimmer denke, als sie eigentlich sind. Da fehlen mir aber auch einfach noch die Erfahrungswerte. (Hundehalter seit 7 Monaten :roll: )
    Ich denke, ich hätt da im Wald nen Hundemenschen mit Erfahrung gebraucht, der mir das was ihr geschrieben habt mal vor Augen führt.

    z.B. Wenn mein Hund sich in irgendner Weise daneben benimmt wenn fremde Menschen in der Nähe sind, denke ich leider immernoch sofort "Was werden die Leute jetzt von uns denken? Die denken bestimmt ich bin unfähig den Hund zu erziehen" Anstatt mir Gedanken zu machen, warum mein Hund sich denn gerade daneben benimmt - was da los ist.

    Wir haben schon einige Male Rehe gesehn die abseits im Wald rumgesprungen sind. Das heisst: Rocco hat sie nicht gesehn - nur ich und dann hab ich ihn gleich mit Leine gesichert. Nur dieses Mal ist es eben direkt vor uns auf dem Weg gehopst. Das blöde Vieh ( sorry ;) )

    Rückruf und Pfeife hab ich heut morgen zu meiner eigenen Beruhigung auf der morgendlichen Runde gleich getestet. Funktioniert wie eh und je - super!

    Hmm also in Zukunft besser erst mal Schlepp im Wald oder einfach nur weiter am sicheren Rückruf üben?

  • Zitat

    Wir haben schon einige Male Rehe gesehn die abseits im Wald rumgesprungen sind. Das heisst: Rocco hat sie nicht gesehn - nur ich und dann hab ich ihn gleich mit Leine gesichert.

    Das wäre z.B. mein Ansatz: wenn meine Hunde (in der Trainingsphase) ein Reh nicht von sich aus sehen, zeig ich es ihnen. Die besten Vorraussetzungen zum üben. Wenn man nicht oft übt, welches Verhalten angebracht ist bei Rehsichtung (und wenn es nur ein erfolgreicher Abruf ist), wie soll das dann jemals zuverlässig funktionieren bei einem Hund, den Wild nicht völlig kalt lässt? Hoffen, dass kein Reh auftaucht oder auf Verdacht immer die Schleppleine dran lassen in bestimmten Gebieten, wäre für mich keine Dauerlösung. Und bei deinem Hund bekommst du es sicher hin, so wie ich es einschätze.

  • Ich würd ihn jetzt auch nicht im Wald anleinen, er ist ja zurückgekommen u. hat Dir bewiesen das er auf Dich hört :smile:
    Wie schon gesagt, versuche den Superpfiff weiter zu festigen damit er diesen als wirkich wichtig einstuft u. ich denke Ihr werdet da in Zukunft keine großen Probleme haben.

    LG Tanja mit Luna

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