HILFE bei Epilepsie - Welche Therapie ist die beste?
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was mich noch interessieren würde: wielange macht es denn sinn, die dosierung der Medikament zu erhöhen? Und: wäre es nicht eher sinnvoll, mal andere Medikamente zu versuchen (gibts überhaupt alternativen?)?
Wenn das Mylepsinum anschlagen würde, dann würde ich sagen, ok. Aber so empfinde ich es als Umweg. Das Mylepsinum muß vom Körper erst umgewandelt werden zu Phenobarbital. Phenobarbital ist der Wirkstoff in z.B. Luminal.
Ich würde, vor allem weil die Anfälle ja häufig auch in Ruhe auftreten, mindestens noch eine Herzdiagnostik machen lassen und dann darauf drängen, die Medikation zu ändern.Ist der Hund kastriert? Die Hormone machen bei Epilepsie oft eine Menge aus. Eine Kastration wirkt sich da oft positiv aus.
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Wir haben auch schon versucht, festzustellen was die Anfälle auslöst, aber da lässt sich nichts also kein Muster erkennen.
Wäre vielleicht auch noch mal eine Idee an der Ernährung etwas rumzutesten. Bestimmte Zusatzstoffe oder auch einfach Nahrungsmittel sind oft auch Auslöser. -
erstmal danke für die vielen antworten, sehr hilfreich.
Kastriert ist er nicht, da er (vorallem auch wegen der Medikamente) eh recht ruhig und brav ist und mein opa ihm die OP ersparen wollte, aber wenn die hormone da so ne wichtige rolle spielen, wäre es zumindest nen versuch vielleicht wert, zumahl der ja eh auf keinen fall eine hündin decken soll..
er war bei nur einem tierarzt, der sich da aber (angeblich) sehr gut auskennt, da er selbst einen hund mit schwerer epilepsie hat.. er vertraut ihm halt, da er schon seit 20 jahren zum gleichen tierarzt geht.
kann die epilepsie auch von sowas kommen bzw verschlimmert werden, dass meine oma dem hund immer mal 'menschen'sachen vom tisch zuschiebt (wenn sie denkt es sieht keiner)??
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Ich würde, vor allem weil die Anfälle ja häufig auch in Ruhe auftreten, mindestens noch eine Herzdiagnostik machen lassen und dann darauf drängen, die Medikation zu ändern.
Inwiefern hat da das Herz was mit zu tun?
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Kastriert ist er nicht, da er (vorallem auch wegen der Medikamente) eh recht ruhig und brav ist und mein opa ihm die OP ersparen wollte, aber wenn die hormone da so ne wichtige rolle spielen, wäre es zumindest nen versuch vielleicht wert, zumahl der ja eh auf keinen fall eine hündin decken soll..
Ihr könnt auch mit einer chemischen Kastration ausprobieren, ob es Veränderungen im Hinblick auf Anfälle gibt.Zitat
kann die epilepsie auch von sowas kommen bzw verschlimmert werden, dass meine oma dem hund immer mal 'menschen'sachen vom tisch zuschiebt (wenn sie denkt es sieht keiner)??
Darm und Epilepsie hängen manchmal zusammen. Sorgen würde ich mir machen, wenn der Hund da gelegentlich auch Probleme hat, wie z.B. häufige wechselnde Stuhlkonsistenz, Blähungen. Oftmals ist es dann Getreide im Futter, was der Hund nicht gut verträgt.Zum Herz: wenn das Herz nicht so funktioniert, wie es soll (verminderte Frequenz z.B.), dann kann es in Ruhe vermehrt passieren, dass nicht genügend Blut in den Kreislauf gepumpt wird. Das kann zu Sauerstoffunterversorgung führen und das wiederum zu Anfällen. Eigentlich ist es sogar so, dass eine Herzdiagnostik unbedingt gemacht werden sollte, bevor man solch dämpfende Medikamente verabreicht.
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Hallo,
ihr solltet Euch unbedingt als erstes einen Tierarzt oder eine Klinik suchen, die auf Epilepsie spezialisiert sind. Wenn ihr bei Euch in der Nähe niemanden wisst, dann könnt ihr bei der Tierärztekammer anrufen und jemanden empfehlen lassen.Hatte selber mal eine Epi- Hündin, bei ihr war es eine sekundäre Epilepsie. Sie hatte immer anfallsserien. Am Ende bekam sie Luminal und Dibro-Bee. Dies minderte jedenfalls die Heftigkeit der Anfälle.
Meiner Hündin hat außerdem eine zusätzlich Gabe von Taurin ins Futter geholfen. Taurin ist eine Aminosäure, bei Katzten konnte man wohl nachweisen, dass Krampfanfälle auftreten können, wenn sie nicht genug Taurin aufnehmen. Bei Hunden wird das wohl vermutet, ist aber nicht gesichert. Trotzdem hatte ic hdas Gefühl, dass es ihr hilft.
Manche Hunde sprechen wohl auch gut auf homöopathische Mittel an. Ich habe auch schon gehört, dass die Ernährung Einfluss auf die Epi-anfälle haben kann. Zuviel Getreide soll Anfälle hervorrufen.....aber noch mal: das allerwichtigste ist die Ursache der anfälle zu ermitteln!
Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Glück bei Eurer Suche
Steffi mit Julia und Oskar
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was ist chemische Kastration?
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Einen Link mit Erfahrungswerten findest Du hier:
https://www.dogforum.de/ftopic64772.htmlWie gesagt, bitte Deinen Opa drum, daß er einen Spezialisten aufsucht. Das ist in so einem Fall wirklich sehr wichtig.
Gruß
Bianca -
Ob das stimmt weiß ich nicht, aber angeblich sollen bei gebarfte Hunden die Dosen reduziert werden können.

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Huhu,
Barf wäre optimal (um chemische Zusätze auszuschiessen), aber egal ob Barf, TroFu oder NaFu: Getreidefrei ist das Zauberwort!
Und da muß man auch bei dem Essen vom Tisch sehr aufpassen. Manchmal vergiesst man, dass z.B. die Soße mit Mehl eingedickt wurde, oder die Nudeln auch aus Mehl bestehen.
Von Brot gar nicht zu reden.
Es geht aber nicht nur um Weizen, sondern auch um Mais, Gerste und Soja!
Edit:
Es ist eher selten dass die Anfälle während einer stressigen Situation kommen. Dagegen meistens passiert, dass der Anfall erst kommt, wenn der Hund sich entspannt, also meist Zuhause, abends bzw. nachts.
Daher ist es sehr schwer die wirklichen Auslöser zu finden, weil ja meist eine Zeitspanne zwischen auslösendem Ereignis und dem Anfall liegt.
Und oft ist es nicht ein bestimmtes Ereignis, sondern der Stresspegel wächst im Hund an und eine bestimmte Situation wird zu berühmten "letzten Tropfen".Was für den Border deines Opas entscheidend sein kann:
Wie wird der Border ausgelastet?
Gerade bei den Hütehunden führt die fehlende (Kopf- und Körper-) Auslastung zum ungeheuren Stress, der starke Anfälle auslösen kann. Bei meriner Loona (Aussie) habe ich einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit ihrer Anfälle und ihren zu kurz gekommenden Bedürfnissen (meine Überstunden, der Umzug, Wohnungsrenovierung etc.)
LG, Luisa
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