HILFE bei Epilepsie - Welche Therapie ist die beste?
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Hallo da draussen!
Mein nicht-Computer-erfahrener Opa hat mich gebeten, mich mal umzuhören, denn er braucht dringend Hilfe/Tipps!!
Er hat einen 2 Jahre alten BorderCollie-Mischling, der seit dem 4ten Lebensmonat schimm an Epilepsie leidet. Er hat minutenlange Krampfanfälle, ist danach stundenlang verängstigt, manchmal auch bissig und pinkelt alles an (und das riecht viiiel strenger als sonst).
Er war von Anfng an beim Tierarzt, eine Behandlung haben sie mit Mylepsinum (250mg Primidon) angefangen, anfangs 1xTablette am Tag, nach gewisser Zeit fingen aber die Anfälle immer wieder an, sodass sie inzwischen frühs und morgens je 4(!!!!) Tabletten davon geben, damit es anschlägt. Zusätzlich zur Dosiserhöhung hat ihm der Tierarzt Dibro-BE mono (eine halbe Tablette mittags) gegeben. Die Tabletten sind echt viele und echt stark, der Hund läuft dauern wo dagegen, is vorallem nachdem er die Tabletten nimmt, wahnsinnig müde und schon nach 10 Minuten spielen geht ihm die Kraft aus. Da inzwischen wieder gelegentlich (so alle 10Tage) ein Anfall kommt (nie zur gleichen Zeit oder am gleichen Ort, sogar beim spazierengehen), möchte mein Opa was anderes machen, den dauernd die Tablettendosis zu erhöhen, kann nicht der richtige Weg sein.Darum hier meine Bitte um Rat: Wer hat das gleiche Problem oder kennt sich aus? Gibt es andere Möglichkeiten, die dem Hund vielleicht nicht so sehr zusetzen?
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Hi,
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Wurde denn mal irgendeine Diagnose vorgenommen und von Anfang an einfach mit Medikamenten behandelt?
Viele Grüße
Corinna -
wie, Diagnose vorgenommen?
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Bei einem Welpen -damals- unbedingt Blutuntersuchung, auf MDR1-Defekt testen, bei dem schweren Verlauf ein MRT, Herz untersuchen...
Viele Grüße
Corinna -
das kann ich dir jetz garnich genau sagen, ich frag nochmal nach..
aber ich denke ja.
Komisch find ich halt, dass eine Erhöhung der Dosis immer geholfen hat, für ein paar Monate zumindest und dann gings plötzlich wieder los.. auf den epilepsie-info websites dies so gibt, hab ich nirgens was gefunden, dass die hunde ohne dosis-reduzierung rückfällig werden...
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Ich kann mich Corinna nur anschließen!!!
Eine Diagnose sollte gerade bei Epi richtig gemacht werden.
Meine Kollegin hat einen Epi-Hündin, sie wurde auf Luminal eingestellt und es geht ihr sehr gut.
Wurde mal ein MRT gemacht??
Hirnströmemessung oder so??Gruß
Bianca
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Es könnte ja sein, dass die Krampfanfälle nur das Symptom einer anderen Erkrankung sind. Das muss abgeklärt werden!
Außerdem würde ich versuchen herauszufinden, was die Krämpfe auslöst. Bei meiner BC-Hündin z.B. ist es eine Mischung von bestimmten Dingen, die sie stressen. Manche Dinge kann ich allerdings klar benennen: Sie bekommt z.B. mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einen Anfall, wenn man mit ihr Ball spielt.
Der Verlauf, den Du schilderst, ist gar nicht so untypisch für einen Hund, der schon so jung daran erkrankt ist - der Körper gewöhnt sich an die Dosis und die dämpfte Wirkung wird immer weniger. Am Ende steht dann meist die Euthanasierung des Hundes.
Viele Grüße
Corinna -
Wir haben auch schon versucht, festzustellen was die Anfälle auslöst, aber da lässt sich nichts also kein Muster erkennen.
Manchmal hat er die Anfälle nachts (merkt man, weil man entweder schon den Anfall hört, und er danach oft ne stunde bellt, weil er so orientierungslos is), manchmal beim Spazierengehen, da ziehts ihm unterm Laufen die Beine weg und er krampft, manchmal am abend aufm sofa. So beim unmittelbaren Ballspielen oder toben is noch keiner passiert. eher wenn er fressen will, oder ihm langweilig is.
Mein Opa war 10 Tage im Krankenhaus und ich hab auf den Hund aufgepasst, zunächst war ich ziemlich sicher, dass die umstellung und Aufregung (er hat schon viel nac Opa gesucht etc), Anfälle auslösen wird, aber das is eher nicht der Fall anscheinend, da in der Zeit kein einziger Anfall kam. -
grade habe ich nochmal mit opa gesprochen.
der Tierarzt hat wohl nur das Blut untersucht, sonst hat er keine weiteren Untersuchungen gemacht.
was mich noch interessieren würde: wielange macht es denn sinn, die dosierung der Medikament zu erhöhen? Und: wäre es nicht eher sinnvoll, mal andere Medikamente zu versuchen (gibts überhaupt alternativen?)?
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Wart ihr nur bei dem einen Tierarzt???
Ist er spezialisiert auf sowas??
Gruß
Bianca - Vor einem Moment
- Neu
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