Benni wird in Huschu von anderen unterdrückt

  • Hallo zusammen,
    ich habe da mal eine Frage. Seit einiger Zeit gehe ich mit Benni (nun 6 Monate alt) in eine Huschu, die immer im Feld statt findet. Dort laufen die Hunde zur Begrüßung immer frei herum. Mein Benni wird dort oft von den anderen Hunden untergebuttert. Benni ist der Kleinste und Jüngste, die anderen sind viel größer und oftmals zu wild für Benni.
    Sie jagen ihn, bis er sich unterwirft, dann stehen sie über Benni und lassen ihn nicht mehr weiterlaufen. Die Trainerin sagt, ich solle das ignorieren, der Kleine muß alleine damit fertig werden.
    Irgendwie hat sie ja recht, ist ja auch noch nix passiert, aber Benni steht dort total unter Stress und auch zu Hause noch ist er danach total ängstlich und läuft nur mit runtergeklapptem Schwanz herum.
    Gestern war es auch wieder so und bis Heute ist Benni komisch, Schwanz runter, ruhig und schreckhaft.
    Legt sich das mit der Zeit? Muß er da wirklich alleine durch oder soll ich die Besitzer beim nächsten mal bitten, die Hunde zurück zu rufen??
    Gestern ist er von nem Labrador ziemlich wüst umgerannt worden, da hat er ein paar mal gequitscht. Danach saß er verängstigt am Feldrand und wollte nicht mehr spielen.
    Normalerweise ist Benni super wild und ausgelassen mit anderen Hunden und freut sich wie verrückt, nur mit den dortigen Hunden klappt es nicht immer.
    Wie soll ich mich am besten Verhalten? Bisher habe ich auf die Trainerin vertraut und ihn wirklich ignoriert, aber er tut mir so unwahrscheinlich leid in der Situation,

    Danke für eure Antworten,

    LG
    Petra

  • Ich ganz persönlich würde sowas nicht ignorieren. Wozu auch? Was soll mein Welpe dadurch lernen? Ich würde ihm helfen (also ihm bei mir Schutz geben) und erwarte von einer Trainerin, das die anderen Hunde mal lernen "so wird nicht gespielt!"... Will/kann sie das nicht, würde ich meine Konsequenzen daraus ziehen.

  • Dein Benni verliert ja den ganzen Spass, mit anderen Hunden zu spielen.
    Ich würde da nicht mehr hingehen, es ist nicht normal, wenn die Trainerin sagt da muß er durch.

    Ich würde ihn nur noch mit Hunden spielen lassen, die er gewöhnt ist.

  • Der Hund lernt genau garnichts, hat Stress ohne Ende und wird unsicher bei Hundebegegnungen!!

    Such dir ne andere Hundeschule. Im Jahr 2009 sollte nun wirklich langsam bei den Trainern die Erkenntnis angekommen sein, dass man Hunde nicht einfach "mal machen lässt" :veg:

    Wenn du die HuSchu nicht wechseln kannst/ willst, dann zeige deinem Hund ganz schnell, dass er bei dir in Sicherheit ist. Steh so hin, dass er zwischen deine Beine sitzen kann wenn er Schutz suchen möchte. Nicht mit ihm reden oder so, aber Schutz bieten. Und wenn einer frech kommt schick ihn klar und deutlich weg. Dein Hund wird merken "oh, Frauchen ist mächtig" und wird in Krisensituationen lieber zu dir kommen.

    Es könnte aber sein, dass du mit der Trainerin Ärger bekommst... wenn die so schräge Einstellungen hat...

  • Danke für die Antworten! Mein Bauchgefühl hat mir das auch schon gesagt.
    Ich werde mal mit der Trainerin darüber unter 4 Augen sprechen und mal hören, was sie dazu sagt. Mit der kann man eigentlich gut reden, ich kann sie auch privat erreichen.
    Sie hatte halt schon mal angedeutet, dass ich das ignorieren soll, weil der Hund nicht meinen soll, dass ich ihm immer helfe. Sonst würde der Hund nie mal alleine mit so einer Situation fertig werden. Wenn es richtig handgreiflich werden würde, dann würde sie auch eingreifen, das war ja zum Glück noch nicht.
    Wenn der Hund mal Schmerzen hat (wie jetzt beim Umrennen) meint sie, ich sollte das ignorieren, sonst würde sich der Hund bestätigt fühlen und immer empfindlicher werden.
    Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht, die Erziehung ist absolut gewaltfrei, nix passiert unter Zwang! Das war mir sehr wichtig, nur das Untereinander zwischen den Hunden stimmt mich nachdenklich,

    LG

    Petra

  • Sowas habe ich mit Nicky in der Probestunde auch erlebt, nach
    30 Minuten bin ich gegangen und nicht wiedergekommen.

    Such Dir eine andere Hundeschule, die Trainerin taugt offenbar
    nicht viel

  • Was macht die Trainerin, wenn er Schmerzen hat bei dem umrennen, verletzt ist und du zum TA mußt ? Bezahlt sie dir dann die TA Kosten.

    Da ist leichter was passiert, wie du denkst, zumal ja auch größere dabei sind.
    Ich habe das bei meinem Welpen gesehen, da hat sich eine Hündin draufgestürzt, die nur 2 Mon. älter war, meiner konnte sich überhaupt nicht mehr retten, ich habe ihn sofort da rausgenommen, was ein Welpe davon lernen soll ist mir schleierhaft. :???:

  • in unserer hundeschule wurde ganz genau darauf geachtet, dass die hunde einer gruppe ungefähr gleich stark waren. sowie einer rüpelhaft und stärker wurde, kam er in die nächsthöhere gruppe. die trainerin sagte ganz klar, dass es dem selbstbewusstsein eines jungen hundes schaden könnte, wenn er dauernd unterdrückt wird.
    es ist auch möglich, dass der kleine lernt, sich zu wehren, aggressionen entwickelt und nachher zum angstbeißer wird.
    es ist völlig okay, wenn es in einzelkämpfchen zur gegenseitigen unterwerfung kommt, aber nicht, wenn immer alle auf den kleinsten losgehen und der dann immer den kürzeren zieht. das ist nur frustrierend für ihn.

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