Welpen und Alleinsein
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Hallo,
ich würde gerne mal wissen, wie ihr alle es geregelt habt, als eure Hunde noch Welpen waren. Vorweg bedeutet ein Welpling Einschränkung, klar.Ich lese hier immer Sachen wie "einen Welpen zu nehmen bedeutet monatelangen Verzicht auf alles ungeplante" und ein Welpe darf nie alleinsein.
Klar muss man das je nach Hund entscheiden, was geht, aber ist es denn nicht auch vielleicht falsch/übertrieben, so ein Aufhebens um manche Sachen zu machen?
Also, mein Hund mag ja wild und ungestüm sein und mich auch manchmal an den rand des Wahnssinn treiben, ABER wir haben sie von Anfang (9 Wochen) an immer spontan mal eine halbe Stund allein gelassen. Es war nie ein Problem. Vielleicht haben wir ja auch einfach nur Glück gehabt. Aber ich kann mich auch nicht erinnern, dass meine Eltern jemals so ein "Theater" gemacht hätten. Ich finde nicht, dass man seinen normalen Alltag komplett vergessen soll/kann. - Vor einem Moment
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Ich hatte Glück, als Welpi einzog hatte ich Sommerferien.
Und die liefen so, das ich 4 Wochen Kaspar die Welt gezeigt habe und Stubenrein bekommen hatte.DIe letzten 2 Wochen alleinsein Trainiert, langsam und dann immer gesteigert.
Konnte es nicht übers Herz bringen ihn spontan gleich mal alleine zu lassen, und das ergebniss....es gab bisher keine Probleme.Jetzt mit 6 Monaten hat er entdeckt, dass man den Flur locker umdekorieren kann.....manchmal komme ich in ein regelrechtes Schlachtfeld.
Mei, wird aufgeräumt und dann geht es zur großen Runde raus.Sehe es locker, so wie es angefangen hat so wird es aufhören...ganz spontan.
Klar wäre es schöner gewesen ihn in seiner Welpenzeit länger zu betreuen, denke aber bei ihm wäre dann das Alleinbleiben zu einem Kraftakt geworden.
Irgendwie hatte es einfach gepasst und lief bisher echt ohne Probleme.
Habe einen einfachen Hund erwischt, von daher habe ich da auch sicher gut reden. Gibt sicher noch ganz andere Kandidaten.
Gruß Gwen
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Ich denke, das Problem hier ist einfach die Art der Kommunikation beziehungsweise die Tatsache, dass wir uns nicht kennen.
Meine Hündin war am ersten Tag nachdem wir sie bekommen haben einige Stunden alleine (mein Bruder hatte verschlafen ... ) und hat überhaupt keine Probleme gemacht. Wir haben also das Alleinesein nie wirklich geübt, und nie Probleme bekommen.
Trotzdem würde ich es niemanden, dessen Hund ich nicht kenne, so empfehlen. Bei unbekannten empfehle ich halt das "formal" richtige, man muss dann selber entscheiden, wie man das für sich hält.
Außerdem würde ich beim Welpen eher vom worst case ausgehen als mich darauf zu stützen, dass es eventuell klappen kann.
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Hi Hettibert, so ähnliches hab ich mich auch gefragt.
Wie Ratibor schreibt: Wir kennen uns nicht. Der Eine schreibt vom Chiwawa, der Nächste vom Wolfshund, alles sind Welpen, doch sehr unterschiedlich in ihrer Entwicklung. Und wer nimmt einen Wolfshund mit ins Bett? Bzw. wer verbannt seinen Chiwawa in den Flur?
Was für alle Welpen hilfreich wäre, sind vorausschauende Verknüpfungen. Nacht, dunkel, Körbchen, Schlaf, Tür zu.
Tag, hell, Körbchen, Tür zu, also auch Schlaf.Wer seinen Hund nun im Schlafzimmer neben dem Bett stehen hatte, bekommt am Tage im Flur ein Problem. Der Hund sollte besser auch am Tage dort schlafen, wo man ihn nachts alleine läßt.
In diesem Reich ist alles hundesicher. Bei uns ist das die Küche. Keine Kabel, Steckdose gesichert und viel liegt nicht rum in Reichweite der Hundenase, außer Tischbeine und ein Napf Wasser.Vorausschauende Muster, man glaubt nicht wie nützlich die sein können. Erstellt euch welche!
Noch ein Beispiel mit dem Halsband.
Rascheljacke, Schlüsselbund, Spaziergang, Sitz! Halsband umtüdeln. Nix rumspringen, das gehört nicht in sein Muster.
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hallo,
ich bin seit 3 wochen auch besitzerin einer kleinen welpin.
sie ist, was das allein sein angeht, etwas komplizierter. sobald ich rausgehe, wird losgejault und rumgewimmert. ich übe mehr mals am tag mit ihr, aber bisher habe ich noch keine besserung erlebt. es sei denn sie pennt, dann wird (meist) nur kurz der kopf gehoben und weitergeratzt
ich denke einfach dass sie noch zeit braucht und die soll sie auch bekommen. wenn sie sich sicherer fühlt (sie ist ja erst 11 wochen), denke & hoffe ich auf besserung!
braucht eben geduld
fazit: es kommt einfach auf den hund an. und sicher auch auf die einstellung des herrchens. einer sagt " da muss der hund durch" und der andere kann es nicht - und ich gehöre nun mal zur zweiten sorte

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Also meine kleine Welpendame , bleibt auch schon alleine.
Ich hab ihr das von anfang an gewöhnt...
Erst war ich einkaufen mal für ne Stunde , wenn ich nachts arbeite ( am Wochenende ) dann kommt die kleine mit , und ist auch Stundenweise alleine , alle drei Stunden geh ich raus mit ihr.Wenn wir zuhause sind , schläft sie ja auch alleine nachts in der küche ....
ab und an , jault sie noch etwas aber das ist okay...Vielleicht liegt es daran das ich ein Pferd habe , und auch Pfede zum Cool-Sein trainiere .... das versuch ich halt auch beim Hundi

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Bei uns ist eigentliuch immer einer im Haus....
Entwerder meine beiden Eltern, wir 3 Kinder, meine 2 Großeltern, meine Großtante....
Sodass wir damit nie ein Problem hatten und immer mit 5 Minuten angefangen haben und dann mit 10.....Also kennen wir das Problem nicht

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Zitat
Ich lese hier immer Sachen wie "einen Welpen zu nehmen bedeutet monatelangen Verzicht auf alles ungeplante" und ein Welpe darf nie alleinsein.Ich bin nicht dieser Meinung
ZitatKlar muss man das je nach Hund entscheiden, was geht, aber ist es denn nicht auch vielleicht falsch/übertrieben, so ein Aufhebens um manche Sachen zu machen?
Ich denke schon. Wir haben mit unserem Welpen am dritten Tag mit dem alleinebleiben-training begonnen und er konnte mit 10 Wochen bereits 3,5h alleine bleiben. Er hat dadurch weder Verlustängste noch Frust bekommen.
Aber es gibt sicher viele Hunde, bei denen das nicht so einfach ist
ZitatIch finde nicht, dass man seinen normalen Alltag komplett vergessen soll/kann.
Finde ich auch nicht. Weder beim Welpen und schon gar nicht beim erwachsenen Hund. Der Hund muß sich durchaus auch an unsere Lbenesweise anpassen und damit umgehen können, dass nicht immer alles optimal ist.
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ich seh es so, wie ein vorschreiber:
lieber mal eher vom "worst case" ausgehen und dann angenehm überrascht werden, als umgekehrt mit einer "lassie-mentalität" an die sache rangehen.
bei meinen beiden ging das alleinebleiben relativ schnell und unproblematisch - aber genau das heisst eben nicht, dass es bei anderen genauso schnell geht.
und einen gedanken zum TE hab ich noch:
ich les hier im DF und in anderen foren eher selten threads in denen steht: "juhu, mein welpe hat das alleine bleiben von anfang an tatellos akzeptiert".
(wenn dem so ist, dann ist das toll und gut und super - und ich freu mich für jeden, bei dem es einfach ganz problemlos klappt.)
ich les eher: "hilfe, mein welpe kann nicht allein bleiben".
oder ich lese: "ich hab jetzt einen welpen und er nimmt mir die bude auseinander, er beisst und knabbert alles an, er winselt und jault, er pinkelt in die wohnung, er läuft mir überhall hin nach aber ich muss nächste woche wieder für 4,5,6,7,8 stunden in die arbreit. ich dachte ich kann ihn in meinen 2 wochen resturlaub ans alleinbleiben gewöhnen und jetzt kann ich nichtmal mehr unter die dusche gehen - bitte helft mir"
im zweifelsfalle rät man dann natürlich eher einem neuwelpenbesitzer dazu, sich zeit, zeit und nochmals zeit zu nehmen - und warnt auch lieber schonmal vor, bevor hintendran dann die böse überraschung folgt.
mein leben dreht sich sicher nicht allein um die hunde - das würd ich auch gar nicht wollen. aber ich hab mit einkalkuliert, dass es event. ein bisschen länger dauert, bis sich meine hunde in mein leben integriert haben und der alltag funktioniert.
es ging schneller als ich dachte - aber ich weiss, das ist nicht immer so.
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Zitat
Was für alle Welpen hilfreich wäre, sind vorausschauende Verknüpfungen. Nacht, dunkel, Körbchen, Schlaf, Tür zu.
Tag, hell, Körbchen, Tür zu, also auch Schlaf.Wer seinen Hund nun im Schlafzimmer neben dem Bett stehen hatte, bekommt am Tage im Flur ein Problem. Der Hund sollte besser auch am Tage dort schlafen, wo man ihn nachts alleine läßt.
In diesem Reich ist alles hundesicher. Bei uns ist das die Küche. Keine Kabel, Steckdose gesichert und viel liegt nicht rum in Reichweite der Hundenase, außer Tischbeine und ein Napf Wasser.
Verstehe ich nicht! Meine Schäfi Welpen haben immer bei uns im Schlafzimmer geschlafen. Als Welpi im Korb neben dem Bett und als erwachsener Hund halt da, wo er wollte. Der Hund merkt so oder so, ob man da ist, oder ob Hund allein ist.Wir hatten bei beiden Welpen keine Probs mit dem Alleinbleiben. Ich habe immer meinen normalen Tagesablauf beibehalten. Also, mich im Haus ganz normal bewegt. Nach etwa 3 Wochen bin ich für ca. 5 Minuten auf die Strasse und dann einfach wieder rein, als sei es das normalste auf der Welt. Hab weder ein Aufhebens beim Gehen, noch beim Wiederkommen gemacht. Hund hat halt im Schlafzimmer und auch im Wohnzimmer einen Korb.
Also, das es schwieriger ist mit dem Alleinbleiben, weil Hund nachts im Schlafzimmer schläft, sehe ich gar nicht.

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