Hund beißt um sich
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Zitat
Rücken und Gelenke wurden schon untersucht,
Ich glaube nicht, dass ein Röntgenbild gemacht wurde. Vielleicht hat er eine Halswirbelverletzung. Vielleicht auch einen Hirntumor, da wäre ein CT angebracht, um das auszuschließen.
Genausogut kann es ein Selbstschutzverhalten sein, ausgelöst durch Gewalttätigkeiten der Vorbesitzer.Zitat
Das mit dem HT weiß man ja auch nur vom Vorbesitzer.
Wer weiß, was das für einer war. :irre3: - Vor einem Moment
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Hallo,
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Wenn der Ablauf sich nicht zeitlich festelegen lassen kann, dann der Ablauf an sich.
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Och mensch, der arme Kerl!
Die Beschreibung kommt mir ziemlich bekannt vor... Bei meinem Schäfer kam es zwar nicht zu Beissvorfällen, aber das lag wohl nur an der mangelnden Gelegenheit... Erkennbare Auslöser gab es auch nicht - es lag schlicht daran, dass Mensch oder Hund in seine Nähe kam. Und Nähe hieß bei einigen Menschen einfach nur Sichtweite.
Was ein TA durch Abtasten ausschließt, ist immer so ne Sache... Viele Hunde zeigen in der Stresssituation einfach keine Schmerzreaktionen. Bei meinem Wuff ist das z.B. auch so. Nach Röntgen und CT waren zwar Befunde da, aber keine, die die wiederaufgelebten starken Beeinträchtigungen erklärten (zumindest nicht aktuell - Cauda Equina und 2 Bandscheibenvorfälle wurden bereits vor ca 2 Jahren operiert) Meine TA schickte mich zu einer Physiotherapeutin und Osteopathin. Was soll ich sagen? Die Frau hat Wunder gewirkt.
Merlin hatte ein schiefstehendes Becken, in der Konsequenz wahnsinnige Rückenschmerzen. Einmal sanft repositionieren, ne halbe Stunde massieren und der Hund war wie neu. Bei der 2. Sitzung kam die Craniosacral- Therapie zum Einsatz. Auch diese Methode zeigte schon nach der ersten Anwendung eine weitere deutlich spürbare Entspannung.
Merlin ist jetzt 6 Jahre alt, davon 5 Jahre bei mir und war noch NIE so entspannt wie heute. (Natürlich war es nicht die Osteopathie allein, die aus einem verhaltensauffälligen, total verängstigten TH- Schäferhund ein Lämmchen gemacht hat. Ich hab viel mit ihm gearbeitet und man sah mit wachsendem Vertrauen eine stetige Verbesserung - Aussetzer und Rückfälle blieben jedoch bis zur Physio)
Auch der lange Zeit vollkommen unmögliche Kontakt zu Artgenossen ist heute erstaunlich problemlos möglich und er spielt und tobt, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte.
Eine solche Therapie ist bei so nem Hund natürlich nicht einfach... Der erste Schritt wäre für mich auf jeden Fall den Hund langsam - im Optimalfall durch die Gassigängerin - an einen Maulkorb zu gewöhnen. Es klingt ja so, als ob sie die einzige Person wäre, zuder der Hund zumindest ein wenig Vertrauen hat. Deshalb wäre es sicher auch hilfreich, wenn sie sich die Zeit nehmen könnte bei diesem Termin anwesend zu sein.
Nochmal in Kurzfassung: Maulkorbtraining beginnen, mittels CT des gesamten Körpers schwerwiegende Veränderungen ausschließen und dann zumindest den Versuch bei nem guten Osteopathen/ Physiotherapeuten starten. In dem Fall gibt es wirklich nicht viel zu verlieren (und preislich ist sowas auch wirklich gut zu stemmen - ich zahle pro Sitzung 30 Euro, wäre nach 2 Besuchen fertig gewesen, habe mich aber entschieden ihm den Luxus einer regelmäßigen Massage zu gönnen - dafür spar ich sämtliche Schmerzmittel, die er in hoher Dosierung bekommen hat und gerade bei einem Hund, der immer Schwierigkeiten hatte, die Nähe fremder Menschen zu akzeptieren, sehe ich auch einen großen Nutzen für seine weitere Entwicklung)
Vielleicht hab ich überlesen, in welchem Ort das TH ist... Sollte das in der Nähe zu Borken oder Mühlheim an der Ruhr sein, geb ich gern die Kontaktdaten meiner Therapeutin weiter. Die Frau ist echt einfach nur Spitze!
So oder so, alles Gute für den kleinen Wuff und ein dickes Lob an Dich, dass Du Dir so nen Kopf machst und nach Hilfe suchst

LG, Nic mit Merlin
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Von Borken bzw. Mühlheim sind wir weit weg.
Die Idee mit dem Maulkorbtraining hatten wir auch schon, und sie, die GG steht grad noch am Anfang.
Wie war dass mit dem Ablauf gemeint, war damit gemeint, alles zu ritualisieren? Ich meine jetzt , von dem Zeitpunkt ab dem sie ihn im Zwinger sieht, begrüßt und anleint bis zu dem Moment an dem sie ihn wieder ableint, soll da alles ritualisiert werden.
Meist läuft es eh gleich ab, Problem sind oft halt Störfaktoren, wie TH- Besucher, ein Ehrenamtlicher etc. Leute die rumstehen und gucken müssen.
Auch wenn gebeten wird zurück zugehen. Da wird trotzdem stehen geblieben und von oben auf den Krümel u. die GG runtergeglotzt. Na ja Ärgernis aber am Thema vorbei.
Lg Tiumir -
Nic und Merlin, danke für das Lob
er tut mir halt so leid, weil er von fast allen schon abgeschrieben wurde -
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Zitat
Von Borken bzw. Mühlheim sind wir weit weg.
Die Idee mit dem Maulkorbtraining hatten wir auch schon, und sie, die GG steht grad noch am Anfang.
Wie war dass mit dem Ablauf gemeint, war damit gemeint, alles zu ritualisieren? Ich meine jetzt , von dem Zeitpunkt ab dem sie ihn im Zwinger sieht, begrüßt und anleint bis zu dem Moment an dem sie ihn wieder ableint, soll da alles ritualisiert werden.
Meist läuft es eh gleich ab, Problem sind oft halt Störfaktoren, wie TH- Besucher, ein Ehrenamtlicher etc. Leute die rumstehen und gucken müssen.
Auch wenn gebeten wird zurück zugehen. Da wird trotzdem stehen geblieben und von oben auf den Krümel u. die GG runtergeglotzt. Na ja Ärgernis aber am Thema vorbei.
Lg TiumirGenau das meinte ich. Ist ja im TH sowieso ziemlich viel Routine, da ist es denn ziemlich einfach das umzusetzten.
Alos habt ihr schon einen Unterschied bemerkt, wenn etwas nicht wie sonst abläuft (Störfaktoren)?
Genau solche Sachen was Esmee beschriben hat meine ich

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Nochmal Danke an Esmee, dein Beitrag gibt mir Mut weiter dran zu bleiben.
Ich bin mir fast sicher, dass es irgendwelche körperliche Ursachen haben muss,( ist einfach ein Gefühl!?) Ich versuch jetzt eine CT durchzusetzen, beim Maulkorbtraining werden kleine Vortschritte gemacht, ist ja klar, das es eine Weile dauert. Aber Gassifrau bleibt dran.
Wenn im TH Störfaktoren, bes. fremde Menschen oder der Hund im Zwinger nebenan Rabatz macht, verhält ersich schon anders, aber eigentlich "artgerecht". Draußen beim Gassigehen ist er Neuem gegenüber eigentlich sehr aufgeschlossen, er freut sich über jede Abwechslung und neue Aufgaben. -
Hallo,
es ist zum Kotz...! Hundi läßt sich auch nicht mehr von Gassigängerin problemlos anleinen. Sind die 2 miteinander draußen ist er wieder supergut zu händeln.
Jetzt kam natürlich das Thema einschläfern auf den Tisch. CT zu teuer (ich erkundige mich mal genauer wieviel sowas kostet), Komplettuntersuchung erst recht, waren die Antworten die ich bekam. Ist für so einen Hund das Leben noch lebenswert usw..... Klar sind das Fragen ,die ich mir auch stelle aber im Moment kann und will ich noch nicht aufgeben. -
Das Leben noch lebenswert .. aus Sicht des Hundes mit Sicherheit.
Keiner will sterben. Klar kann man sich für so einen Hund ein besseres Leben vorstellen, als hinter Gittern, aber muss man halt was für tun. Wenn die finanziellen Mittel fehlen, und sich keiner findet, dann ist das eben so. Schicksal von Millionen von Hunden. Ihm deshalb den Garaus machen .. ich weiß nicht. :/ -
Ich würde an Deiner Stelle bei den TA´s und Kliniken, die ein CT haben, Klinken putzen gehen und erzählen, wie es um den Hund steht.
Eventuell hast Du Glück und einer von denen macht die Untersuchung umsonst!!
Ansonsten, wenn er sich das MK Training nicht mehr gefallen läßt, dann wird die Entscheidung wahrscheinlich nicht mehr lange dauern

- Vor einem Moment
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