Ich wurde adoptiert

  • Also ich gehe auch nicht immer genau zur gleichen Zeit spazieren, lässt sich als Studentin kaum einrichten.

    Daher gehen wir dieses Semester morgens zwischen 7:30 und 10:30 Uhr raus, nachmittags gegen 14 bis 16 Uhr und abends ca. 21 Uhr.

    8 Stunden alleine lassen ist happig, aber machbar wenn du direkt vorher und nachher rausgehst. Nur: danach kann der Hund keinesfalls noch mehr alleine sein. Also Kino etc fällt dann flach.

  • Ich hab auch keine regelmässigen Gassizeiten, will gar nicht, dass der Hund sich daran gewöhnt, denn nichts ist blöder als im unpassenden Moment einen fiependen Hund zu haben, weil Gassizeit ist (erlebt bei einem Todesfall, total dämlich gewesen):

    Mit dem alleine bleiben: Hunde lernen sehr ortsbezogen, alles was er in seiner Vorgängerfamilie konnte, muss er nicht zwangsläufig bei euch auch können. Es kann trotzdem sein, dass ihr ihn erst mal langsam ans Alleine sein gewöhnen müsst. Wird zwar schneller gehen, als wenn man bei null anfängt, aber trotzdem würd ich es nicht versauen.

    Zitat

    Aber dazu muss er erst wissen wer ich bin und wirklich zu 100% hören.

    Bitte verzeih, aber das ist so eine richtig putzige Neu-Hundebesitzer-Aussage. 100% würd ich meinem Hund NIE geben, denn es ist ein Lebewesen und ich kann nicht ins Hirn gucken und heute, mit einer 2-jähigen Hündin und nach 1 Jahr Training würd ich ihr vielleicht 90% geben.

  • Ok hast du recht:)
    Aber er muss soweit hören das er auf rufen kommt sonst kann ich ihn nicht von der Leine lassen.
    Denke du weißt was ich meine :)

    Bei mir wäre er max. 3 Tage die Woche nichtmal 4 Stunden alleine sonst ist immer einer da, also ist es das max. des alleine seins.
    Durch mein Kind bin ich eher selten Abends weg, fällt mir also weniger schwer nichts zu machen ;)
    Außerdem habe ich jetzt genug zu tun mit ihm, er wird uns genug auf Trapp halten.

    Sagtmal wird er noch zeigen das er seine alte Familie vermisst oder lässt es ihn kalt das er jetzt woanders ist?
    Bisher macht er keinerlei Anzeichen das er was vermisst, oder mache ich mir zu sehr Gedanken darüber?!

  • Also ich denke, jeder Bezugswechsel ist für einen Hund Stress, ob er es nun zeigt oder es nur innerlich zu verarbeiten versucht. Du musst es ihm also nicht unbedingt anmerken. Und dann ist jeder Hund in seiner "Bindung" unterschiedlich, vielleicht ist er generell ein etwas autonomerer Hund, vielleicht fühlt er sich auch sehr zu Dir und seiner neuen Umgebung hingezogen und das hilft ihm natürlich, die Veränderung gut und schnell zu überwinden.

  • Mhm na mal schauen ich würde ihm alle zeit der Welt geben und versuchen so gut es geht abzulenken.

    Er kam ja dort schon richtig stark auf mich zu und wich mir kaum von der Seite.
    denke er ist vielleicht regulär ein hund der zu jedem gehen würde, aber das kann ich noch nicht einschätzen, kenne ihn ja erst seit heute bzw. von Telefonaten!

    Mag blöd klingen aber braucht ein Hund viel Spielzeug oder lieber weniger dafür richtig gutes?
    Er hat ein tau, einen Frisbee, einen Ball, einen Ball mit Schnur!
    Kommt mir zu wenig vor!

  • Mein Hund hat für drinnen nur ein Tau, und das wird nur rausgeholt, wenn wir mit ihr spielen, das ist alle paar Tage mal. Für sich alleine hat sie gar nix, kriegt aber regelmäßig Kausachen zum nagen.

    Für draußen haben wir diverses zum üben, spielen und belohnen: Frisbee, Wurfteil, Dummy. Im Garten gibts nen alten, mehr oder weniger kauptten Lederfussball, aber das betrifft ja eigentlich nur die Wochenenden im Sommer mit schönem Wetter. Kleine Bälle gibts bei mir gar nicht, denn durch das Duppen und Weiterrollen der Bälle kommt Madam völlig in einen Adrinalinrausch, das will ich nicht.

    Also alles in allem: Ich hab nen Spielzeug armen Hund. Armer Wauz. Hätt er sich mal nen anderes Frauchen gesucht....

  • Hi,

    Eine Umstellung ist es für deinen Hund jetzt auf jeden Fall, egal ob du es ihm anmerkst oder nicht. Ich würde versuchen, ganz normal mit ihm umzugehen und ihm in Ruhe sein neues Leben zu zeigen.

    Mit dem Spielzeug kannst du es eigentlich halten wie du willst. Manche haben ganze Tonnen voll, andere einen alten Ball oder auch gar nichts. Kauf noch nicht zu viel am Anfang, du entdeckst bestimmt immer mal wieder was total tolles und dann sammelt es sich eh an ;)
    Ich würde dem Hund das Spielzeug immer nur gezielt eine Zeit lang geben und es ihm nicht die ganze Zeit zur Verfügung stellen. Du solltest darauf achten, dass er sich nicht zu sehr auf sein Spielzeug fixiert.

    Wegen Futter:
    Wenn du einmal Nassfutter und einmal Trockenfutter füttern möchtest, dann schaust du am Besten auf die Fütterungsempfehlung und nimmst dann davon die Hälfte pro Mahlzeit. Wenn also auf der Dose steht, dass er 200g am Tag braucht, dann bekommt er 100g davon am Tag und dann noch eine halbe Tagesportion Trockenfutter.
    Die Fütterungsempfehlung kann je nach Wassergehalt und Qualität unterschiedlich sein, deshalb musst du genau bei deinem Futter nachschauen. Hast du dich schon in der Futterrubrik umgeschaut? Dort kannst du rausfinden, wie du ein gutes Futter erkennst.

    Viel Spaß mit dem Kleinen! Er ist ja wirklich süß!

    lg,
    SuB

  • So habe ich es auch vor, hälfte vom Nassfutter und Hälfte vom Trockenfutter.
    Die Besitzerin hatte mir abgeraten nassfutter zu geben weil er da so stark Pupsen würde.
    Mal schauen vom Zucker im Futter könnte das ja auch kommen und nur Trockenfutter möchte ich keinesfalls geben!

    OK dann geht es ja erstmal mit den Sachen und nen alten Fußball hätte ich auch noch da:)

  • Hi,

    Ich würde dem Kleinen noch so ein bis zwei Wochen Zeit geben, denn die Eingewöhnung ist Stress für ihn und da kann die Verdauung schonmal ein bisschen durcheinander kommen. Da wäre es dann nicht so ideal, noch was dazu zu füttern, was ihm lt. Vorbesitzerin nicht bekommt.

    Aber danach würde ich es einfach mal probieren. Das Pupsen kann ja auch von minderwertigen Inhaltsstoffen kommen, wenn du ein hochwertiges Futter gibtst, kann es ganz anders ausschauen. Vielleicht hat er auch einfach speziell die eine Sorte nicht vertragen, die sie gefüttert hat oder so...

    lg,
    SuB

  • Hey so erste Nacht hinter mir er schlief mit im Bett und mein Kater war sein Kopfkissen.
    Schmusen schon, bin überrascht das es so schnell geht.

    Von seiner Besitzerin weiß ich das er nur Abends Futter bekommen hat, aber ich kann mir nicht vorstelle ndas es ausreicht.
    Ich geb Früh und Abends und hoffe ich mache ncihts falsch.
    Er muss sich da aber natürlich erstmal umstellen ist logisch.

    Gestern bin ich die Ganze Zeit mit net Sprühflasche rumgerannt, Roseduft gegen schrecklich riechende Wolke*lach*

    Also in dem Nassfutter was sie gegeben hatte war Zucker drin kann wohl daran gelegen haben aber werde ich ja noch heraus finden!

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