Vertrauen zurrückgewinnen

  • Hallo ich habe leider bei meinem Hund aus unwissenheit sehr viele Fehler gemacht( Nackenschütteln, rappeldose).
    Leider aufgrund eines Trainers wo ich dachte das er ahnung hat!
    Mein Hund ist jetzt 1 Jahr alt und bei mir seit er 3 Monate ist.
    Nun kommt er normal zu mir oder so aber wenn ich strenger werde z.b weil er bellt und auf ihn zugehe zeigt er beschwichtigungssingnale ( eingeklemmte Rute, ducken manchmal auch unter die eckbank klettern.
    Ich habe sehr viele Fehler gemacht und bin in den augen meines Hundes denk ich mal unberechenbar geworden, was mich sehr traurig macht.
    Möchte nochmal mit ihm neu anfangen, was ratet ihr mir?
    Ich möchte das er mir 100 % vertraut ohne angst zu haben!
    Hab auch eine Trainerin ab über nächste woche (sie soll sehr gut sein)
    Aber es macht mich sehr traurig und böse( auf mich)
    Lg Uschi

  • Lese ich da jetzt was falsch, bei der Vorstellung hast du geschrieben, du hast einen Dobermann, der ist 3 Jahre :???:

  • Zitat

    :schockiert:

    schreibst du mit 2 Namen ?

    Warum hast du denn gelöscht was du geschrieben hast anstelle des Smielis :???:
    du hast doch als Ursula2404 geantwortet?

  • Nein tut sie nicht, also Melanie (ladyhawk) ist meine Nichte und sie hat mir das Forum empfohlen. Ich lese schon seit einiger zeit hier mit da ich ihren Nick zum lesen benutze.
    Hatte mich ausgelogt weil ich eine Rauchen war, und wenn ich die seite öffne loggt er sich unter ihrem Nick ein da ich Name und passwort gespeichert hab.
    Also Nein er ist 1 Jahr da habe ich mich verschrieben werde das gleich ändern!
    Lg Uschi
    P.s Entschuldigung falls es zu verwirrungen kam

  • Es braucht vor allem Zeit, Konsequenz und einen grundsätzlich/sofortigen gewaltfreien Umgang.
    Kein Zusammenbrüllen mehr, kein Nackenschüttler usw; etwaige "Ausrutscher" können dich massiv zurückwerfen - heißt, du musst auch massiv an dir arbeiten, an deiner Impulskontrolle zB. Der Hund darf dich nicht mehr so auf die Palme bringen, egal was er tut.

    Die Konsequenz ist auch deshalb so wichtig, weil du so für deinen Hund berechenbar wirst!

    Es kann sein, dass dir dein Hund nie wieder so vertraut, wie es sein könnte, wenn du dich von Anfang an mit ihm einen artgerechten Umgang gehabt hättest. Insofern würde ich mit dem "zu 100%" nicht gleich als nächsten Druck aufbauen!

    Berichte gerne, was die Trainerin sagt!
    Ihren Plan würde ich erst mal abwarten.
    Bis dahin: Die Konfliktpunkte (die dich zu deinem vertrauensbeschädigenden Verhalten bewegt haben) schlichterdings nach Möglichkeit meiden.

  • Hallo Uschi,
    jaaaaa, manchmal könnte man denken, man sei hier bei NavyCIS oder so gelandet, wenn bei jeder kleinen Unklarheit gleich die Ermittlungen aufgenommen werden :lol:

    Aber zum Thema:
    Ich finde es toll, dass Du erkannt hast, Fehler mit Deinem Hund gemacht zu haben. Noch toller natürlich, dass Du nun auch etwas dagegen unternehmen willst.
    Tu Dir und Deinem Hund einen großen Gefallen und "selbstkasteie" Dich nicht zu sehr deshalb, es ist nun mal passiert, Du willst dran arbeiten und mit ein wenig Hilfe wird das schon wieder - wenn man zu stinkig mit sich selbst ist, blockiert man sich eher, als dass es einem etwas nützt.

    Ein großes Problem für Deinen Hund hast Du ja schon selbst genannt. Du bist für ihn unberechenbar. Indem Du für Dich und Deinen Hund, durchaus auch mit Hilfe einer Trainerin klare Regeln aufstellst, Dir Gedanken machst, wie man sich seinem Hund gegenüber verständlich macht und Euch beiden einige Zeit läßt, sich an das neue Miteinander zu gewöhnen, hast Du schon ein gutes Stück geschafft. Der Rest (irgendwelche Problemstellungen wo Du das Nackenschütteln und so angewendet hast, scheinen ja da zu sein), kommt dann mit gradliniger und für den Hund verständlicher Erziehungsarbeit hinterher.

    Wichtig ist, dass Du jetzt nicht vor schlechtem Gewissen versuchst, gegen zu kompensieren, indem Du Deinen Hund mit (menschlichen) Liebesbeweisen überschüttest, oder ihn in noch so guter Absicht zu sehr bedrängst. Laß ihn sich die "neue Ursula" erst mal einige Tage in Ruhe ansehen und ihn in seinem Tempo kommen.

    Kommt beide erstmal zur Ruhe und fangt mit der neuen Trainerin neu an.

    Liebe Grüße und viel Erfolg, Chris

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!