TH-Hund und der Verzweifelung nahe!

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  • Hallo Hundehalter,

    vor über zwei Monaten zog Bruno aus dem Tierheim zu uns. Es gab anfangs ziemlich viele Anlaufschwierigkeiten und die Eingewöhnung lief nicht so schnell und reibungslos wie erhofft (habe das schon mal in einem anderen Thread berichtet).

    Bisher ist es so, dass es immer noch Probleme gibt, die mich hilflos und oftmals sehr traurig machen.

    Heute ist das Fass übergelaufen, nachdem ich entdeckt habe, dass er in mein Bett gepinkelt hat. Ich war und bin immer noch so wütend, dass ich ihn am Liebsten wieder ins TH zurück bringen möchte.

    Die letzten Wochen verliefen soweit ganz gut. Klar, haben wir unsere Baustellen, wie das Leineziehen, Rumbellen etc. Selbst die angeknabberten Schuhe (nur meine) habe ich in Kauf genommen und seitdem stehen im Flur von mir auch keine mehr rum. Aber das mit dem Bettgepinkel geht mir echt nicht aus dem Kopf.

    Ich muss dazu sagen, dass wir in einem Haus wohnen und durch eins unserer Kinder einen Treppenschutz angebracht haben. Der Hund darf auch nicht in die oberen Räume (es befinden sich dort die Schlafräume) und hat das bisher widerstandslos akzeptiert. Vor ca. 2 Wochen kam ich nachhause und er kam mir von oben entgegen. Meine Tochter hatte vergessen, das Gatter zu schließen (das im übrigen sehr häufig!).

    Er scheint es sich in den letzten Wochen da oben so richtig gemütlich gemacht zu habe, was mir aber nie aufgefallen ist, weil ich nie Haare von ihm auf den Betten entdecken konnte.

    Naja, bis heute!

    Ich weiß echt nicht mehr weiter und bin unglücklich :sad2:

    Denn mal abgesehen von unseren kleinen Baustellen, ist er echt ein prima Kerl. Er kann problemlos alleine bleiben, ist total kinderlieb und sehr lernwillig. Nur ist er terriertypisch dickköpfig was so einige Dinge angeht. Das alles sind wir dabei zu beheben, aber nach dem Ding heute ist bei mir die Luft raus.

    Ich erwarte keine Tipps von euch, aber vllt war oder ist der eine oder andere von euch auch in so einer Situation und kann mir einfach mal mit aufmunternden Worten wieder "Kraft" übertragen, denn eigentlich mag ich ihn echt gerne...

  • Hi!

    Bist du sicher, dass er sich es dort oben schon länger gemütlich gemacht hat? Warum sollte er dann jetzt ins Bett pinkeln?
    Oder kennt der den Bereich oben nicht und ist deswegen dort nicht stubenrein? Warum auch immer er dort hingemacht hat, in Zukunft denkt wahrscheinlich jeder eher an das Gatter. ;)

    So ist das eben mit Hund, denen fällt immer mal wieder was dummes ein. :p Aber ich würde Mia inzwischen (glaube ich) alles verzeihen, einfach weil sie nach 2 Jahren so fest zu mir gehört. :roll:

  • Doch er kennt den Bereich, denn anfangs durfte er auch oben schlafen.

    Es kam dann ca. 1 Woche nach Ankunft bei uns, dass er anfing bei unserer großen Tochter (7) sich nachts im Bett zu suhlen und nen Chef zu markieren. Aus dem Grund musste er unten bleiben und hat dies ohne Murren akzeptiert.

    Seitdem ist er dann auch endlich mal in seinen Korb gegangen und pennt dort auch immer.

    Ich vermute schon, dass er öfter oben ist bzw. war, denn ich kenne meine Pappenheimer (Kind, welches stets und ständig etwas vergisst :roll: ).

    Eine andere Sache, die mich auch verzweifelt ist seine Nervosität. Vorallem abends ist es dermaßen schlimm, dass ich das Wohnzimmer verlasse und nach oben schlafen gehe, weil er keine 5 Minuten in Ruhe liegen kann.

    Versteht mich nicht falsch, er wird geistig und körperlich gefordert und gefördert und das alles in gesundem Maße. Woher kommt diese Nervosität. Hat einer Tipps/Ratschläge?

  • Ist jetzt nur eine Vermutung von mir: Er durfte nach seiner Ankunft erst oben schlafen und jetzt nicht mehr. Deshalb hat er wahrscheinlich in Dein Bett gepieselt, weil alle oben schlafen nur er nicht. Vielleicht ist er auch genau deshalb abends besonders nervös: Er weiss, das Schlafenszeit ist und ihr dann alle nach oben geht und er muss unten bleiben.

    Da gibt es wohl nur eins: Du musst Deinen Kindern unbedingt ganz nachhaltig einbleuen, dass das Gatter auf keinen Fall vergessen werden darf und der Hund unter keinen Umständen mehr nach oben darf.

    Und sei nicht traurig: Ihr seid schon so weit gekommen, obwohl er doch erst 2 Monate bei Euch ist - das ist schliesslich noch nicht lange und doch sind Eure Baustellen nur noch klein, wie Du schreibst. Und Du liebst ihn schon sehr, er ist ein prima Kerl - da werdet ihr das auch noch in den Griff bekommen :gut: .

    LG Francisca

  • Unsere Hündin hat mehrmals in unser Bett gepinkelt.

    In dem Moment wo man es bemerkt könnte man :boxen2: :aufsmaul: :kopfwand: :hangman: weil man ja genau weiß welches Prozedere dann folgt.

    Den ganzen Kram abziehen, die nächsten 5 Stunden nonstop waschen und trocknen und stundenlang die Brühe aus den Matratzen schrubben, in der Hoffnung das kein übler Geruch zurückbleibt.
    Inklusive anschließendem mühsamem trockenfönen ...

    Ich schwörs, wäre direkt nachdem ich es entdeckt habe ein chinesischer Koch vorbeigekommen, ich hätte sie ihm ohne zu zögern mitgegeben.

    Doch während man so, Flüche murmelnd, vor sich hin schrubbt verpufft der Zorn nach und nach.
    Besonders wenn das Monster dann auch noch unschuldig um die Ecke lugt.
    Weil man ja weiß das der Hund es nicht aus Boshaftigkeit getan hat.

    Also, wüte und tobe ... und dann knuddel Deinen Hund denn er hats nicht so gemeint.
    Er wusste quasi nicht was er tat.

    Schlafzimmertür geschlossen halten wirkt übrigens Wunder ;)

    LG und viel Kraft
    Tina

  • Warum holst du dir einen TH Hund, wenn du ihn nach der ersten Schwierigkeit wieder abgeben willst :???:
    Warum machst du die Zimmertür deiner Tochter abends nicht zu, dann kann er nicht mehr rein.

    Wo hat er denn oben geschlafen als er noch mit hoch durfte ?
    denn daher rührt mit Sicherheit die abendliche Unruhe, er hat Angst, daß er wieder alleine bleiben muß.

    Übrigens hat mir mein Junghund auch schon ins Bett gepinkelt, dann habe ich tagsüber die Tür zugemacht und Ruhe war.

  • Habt ihr mal sein Herzchen checken lassen?

    Du schreibst ja, das er Abends rumhummelt und gerade Unruhe Abends/Nachts kann auf ein Herzproblem hindeuten.

    Naja zu der Bettgeschichte sag ich einfach mal folgendes: Draus lernen und Gitter schließen.

  • Hallo,

    ich könnte mir auch vorstellen dass er abends unruhig wird weil ja bald Bettzeit ist und er alleine bleiben muss.

    Das könnt ihr ja mal ausprobieren indem ihr in mit hoch nehmt und die Türen zumacht. So kann er oben schlafen, kommt aber nicht zu Deiner Tochter ins Zimmer.
    Ansonsten wenn Deine Tochter gerne die Schlafzimmertür aufhat (machen ja viele Kinder) dann kannst Du ja auch das Gatter an die Kinderzimmertür machen.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Anton hat mir auch mal ins Bett gepieselt und das noch wo ich daneben stand. Der Gedanke an den chineischen Koch ist mir da auch durch den Kopf gegangen. Da er das aber nur einmal gemacht hat, hab ich mir erspart das Verhalten zu analysieren.

    Was du sonst an Problemen beschreibst, hat nichts mit Tierheimhund zu tun. Das machen auch Hunde vom besten Züchter. Ist der normale Werdegang bis Mensch und Hund sich zusammen gerauft haben.

    Gruss Liane

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