OP oder nicht - schwierige Entscheidung
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gerade kam der supergau. heute morgen kam raus, dass unser 7 monate alte labrador eine herzinsuffizienz hat und sofort operiert werden soll. termin in der tierklinik bekommen wir erst noch, daher weiß ich noch nichts genaueres.
mir kommen aber jetzt zweifelnde gedanken. kann ich sowas dem hund antun? ich kann ihr ja nicht wie bei einem kind erklären, dass op, schmerzen, allein sein, hinterher lange nicht bewegen.... für ihre gesundheit nötig sind.
ist es nicht besser, sie so lange fröhlich durch die gegend rennen zu lassen (ihr geht es sonst gut, sie rennt total gern, das herz schlägt hinterher nur wie wild viele stunden) und wenn sie dabei umfällt, war es wenigstens kurz?
um das klarzustellen, das ist für mich keine kostenfrage! wir haben eine versicherung und wär es sonst auch nicht.
ich frage mich wirklich, was besser für den hund ist.hattet ihr auch schon solche gedanken? was meint ihr?
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hallo purzelchen,
bei einem so jungen hund würde ich es echt nicht drauf ankommen lassen. sein junges leben sollte doch mit 7 monaten noch nicht vorbei sein! außerdem sind die genesungschancen bei so jungen hunden doch noch sehr gut, oder nicht? ich würde in jedem fall operieren lassen.
liebe grüße und gute besserung für euren kleinen!
rather ripped mit anhang

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wie gesagt, ich weiß noch nichts zur op. der infotermin ist nächster dienstag.
ich gehe davon aus, dass dann alles ok ist.ich mach mir nur wirklich sorgen um die zeit danach. gerade weil sie noch so jung und verspielt ist und immer am rennen
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Also ich verstehe da echt nichts davon, aber so wie ich mich kenne würde ich es machen lassen.
meiner ist 15 Monate nd wurde schon 2 mal operiert, das geht schon.Ich denke,wenn man sowas in der Junghundezeit macht, verheilt das besser im Wachstum.
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Ich denke Hunde erholen sich recht schnell von solchen Eingriffen. Deshalb würde ich die Operation auch machen lassen. Ein paar Wochen Schonung hält sie aus. Hat denn der Tierarzt gesagt wie sie danach leben kann,ich meine muß sie Zeit ihres Lebens geschont werden oder kann sie dann ein einigermaßen normales Hundeleben führen.Das wäre mir noch wichtig.
LG
Sigrid und Co -
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Zitat
wie gesagt, ich weiß noch nichts zur op. der infotermin ist nächster dienstag.
ich gehe davon aus, dass dann alles ok ist.ich mach mir nur wirklich sorgen um die zeit danach. gerade weil sie noch so jung und verspielt ist und immer am rennen
Das geht wahrscheinlich schneller vorbei, als Du denkst! Anfangs wird sie wahrscheinlich eh noch müde sein, und danach kannst Du versuchen, sie überwiegend geistig auszulasten. Mit Such- und Denkspielchen in der Wohnung oder ihr kleine Tricks beibringen!
So schlimm ist das nicht! Unsere Emma hatte mit einem knappen Jahr eine Herzmuskelentzündung, was wochenlange, strikte Ruhe bedeutete. Ganz kurze Spaziergänge, keine Spiele mit Artgenossen, keine Bällchen etc. Letzten Endes haben wir das doch auf die oben beschriebene Weise ganz gut rumgekriegt und heute kann sie unglaublich viele Tricks

Ich kann Deine Gedanken verstehen, aber ich würde dem Hund schon die Chance geben, durch die OP nachfolgend ein belastbareres Leben zu führen und vor allem Aussicht auf ein langes Hundeleben zu haben.
LG von BB
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hattet ihr nicht solche gedanken vor solchen eingriffen?
über das danach weiß ich noch nichts. war auch erstmal zu geschockt um mir darüber gedanken zu machen.
werd ich dann in der tierklinik nächste woche alles erfragen -
Zitat
hattet ihr nicht solche gedanken vor solchen eingriffen?
über das danach weiß ich noch nichts. war auch erstmal zu geschockt um mir darüber gedanken zu machen.
werd ich dann in der tierklinik nächste woche alles erfragenWir hatten zwar keine OP, aber ich kann Dich schon verstehen. Jede OP birgt irgendwo ein Risiko und eine 100%ige Sicherheit, dass es danach wirklich besser ist, wird Dir keiner geben können.
Wenn ich mich recht entsinne bedeutet eine Herzinsuffizienz nicht nur einen schnelleren Herzschlag nach dem Spielen. Mit dem Alter wird sich dadurch Wasser im Körper ansammeln, z.B. auch in der Lunge. Mit der Folge, dass Dein Hund sein Leben lang Tabletten nehmen muss. Fürs Herz aber auch zur Entwässerung. Viele Hunde leben damit ganz gut, aber eben unter dauerhafter Medikamentengabe. Suche doch danach mal hier im Forum, ich glaube es gibt schon ein paar Beiträge dazu.
Es ist abzuwägen, was für den Hund das bessere ist. Ich würde da schon die OP wählen, aber letzten Endes wird Dir die Entscheidung niemand abnehmen können. Als Basis dafür würde ich mich nun aber die kommenden Tage wirklich intensiv mit den möglichen Folgen der Herzinsuffizienz beschäftigen. Vielleicht fällt es Dir dann leichter!
Kopf hoch! Das wird schon!
BB
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Der OP-Eingriff selbst ist die eine Sache. Die andere ist die Frage nach den Heilungschancen durch die OP. Also in wie weit dein Hund durch die OP "wiederhergestellt" wird. Und dann wägt man beides gegeneinander ab.
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werd mich auf jeden fall informieren. im moment kann ich durch tränen hindurch noch nicht viel erkennen.
wär schön, wenn noch jemand, der in der selben situation war, was schreiben könnte
- Vor einem Moment
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