Ab wann ohne Leine?
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Mach Dir keinen Stress! Das kommt mit der Zeit! Einfach mit der Schleppleine üben und VIIIIIIEEEEEELLLL loben, wenn er dann zurück kommt

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Zitat
Welpen lässt man von Anfang an von der Leine, so
lernen sie es am schnellsten, da sie ja auch noch den Folgetrieb haben.Das kannst du so nicht sagen, der Fluchttrieb bei Gefahr ist stärker als der Folgetrieb. Daher würde ich einen Welpen erst ableinen, wenn ich mir sicher bin, daß er keine Gefahr vermuten wird. Gefahr: ein klappernder Hänger in 400m Entfernung, Bäume rauschen, eine laute Möwe, ein in der Ferne bellender Hund....
Dazu ist der Folgetrieb wirklich stark entwickelt. So stark, daß der Welpe im Zweifelsfall einer laut raschelnden Person, oder Jemandem im bauschenden Bademantel, oder einfach einem fahrenden Auto eher folgen wird, als seiner (unscheinbaren) Führerin.
Rennst du ihm jetzt hinterher, wird er einen Schreck bekommen und Fersengeld geben.
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Zitat
Das kannst du so nicht sagen, der Fluchttrieb bei Gefahr ist stärker als der Folgetrieb. Daher würde ich einen Welpen erst ableinen, wenn ich mir sicher bin, daß er keine Gefahr vermuten wird. Gefahr: ein klappernder Hänger in 400m Entfernung, Bäume rauschen, eine laute Möwe, ein in der Ferne bellender Hund....
Dazu ist der Folgetrieb wirklich stark entwickelt. So stark, daß der Welpe im Zweifelsfall einer laut raschelnden Person, oder Jemandem im bauschenden Bademantel, oder einfach einem fahrenden Auto eher folgen wird, als seiner (unscheinbaren) Führerin.
Rennst du ihm jetzt hinterher, wird er einen Schreck bekommen und Fersengeld geben.
Über sowas habe ich mir gar keine Gedanken gemacht...auf unseren Spazierwegen gabs nur mich, Bäume und ganz viel Ungeziefer. Und dann musste ich sie ja auch noch einen Großteil der Strecke tragen...
Aber danke, gut zu wissen. -
Er würde dieser Person, die im Moment vielleicht super interessant ist (rascheln, locken "Och, wie süüüüüüüüß", etc.) aber nur ein Stück folgen, wenn ihr den Welpen von Anfang an das Folgen richtig verknüpft habt.
IHR müsst euch noch interessanter machen als alles andere!
Das sieht die erste Zeit recht lustig aus, wenn man am Wegesrand rumhüpft und sich über einen vermeintlichen Schatz freut (Leckerchen), den man angeblich gefunden hat. Oder man untersucht einen Dreckhügel mal gemeinsam mit dem Hund - gaaaanz aufregend. Man klettert mit dem Hund gemeinsam im Wald über Zweige, eine kleine Böschung mal rauf usw. Abenteuer pur verbindet! Alles natürlich altersabhängig, nicht mit einem 9 Wochen-Welpen. Da erlebt man nur klitzekleine Abenteuer, ein tolles Blatt z.B. Und immer einen "Jackpot" in der Tasche haben neben den üblichen klasse Leckerchen. Den Jackpot gibt es, wenn Hund sich von etwas wegrufen läßt, wo man evtl. schon geglaubt hat, das wird nie was. Hat er das erst einmal raus, was für tolle Sachen man aus der Tasche zaubern kann, ist er viel aufmerksamer. Ihr müsst für den Vierbeiner der Supermann(frau) sein, nicht der uninteressante Begleiter auf Spaziergängen, der sowieso nur wieder anleint.
Und hört er plötzlich mal sofort, wo man sonst mehrfach entnervt rufen musste. Freuen, freuen, freuen, Jackpot, loben!
Kann übrigens auch ein Quietscheball sein. Ich hatte so etwas in klein immer in der Tasche, weil mein Border auf Leckerchen nicht so reagiert hatte, aber auf Quietschespielzeug.Timmi lief frei, sobald er hier mit 9 Wochen eingezogen ist. Natürlich NICHT an Straßen oder sonstigen gefährlichen Orten. Wir wohnen aber ländlich und haben hier Feld und Wald direkt vor der Tür. Jeder findet aber sicher Wege, wo man den Hund laufen lassen kann.
Er ist jetzt 10 Monate alt, geht von Anfang an in die Hundeschule und hört super klasse! Jetzt in der Pubertät wird gerne mal das erste Wort überhört, aber es ist alles im Rahmen, womit ich leben kann. Gibt sich bald wieder.
Wenn der Hund schon älter ist und die Tendenz hat, wegzulaufen bzw. so rumzulaufen, dass man ihn "einfangen" muss, hilft wirklich nur Schleppleine. So eine Kandidatin hatte ich auch mal, bekam sie mit 9 Monaten und es war ganz furchtbar. Nach einem halben Jahr konsequentem (!) Schleppleinentraining hörte sie super und ich konnte sie ohne Leine (fast) überall laufen lassen. Das hört sich jetzt lange an, aber der Erfolg ist dann meistens da und der Hund hat es geschnackelt.
Lange Rede, kurzer Sinn: Dran bleiben!!! Ihr gebt vor, wo es lang geht.
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Hi Rutim, ehrlich gesagt bin ich kein Freund von Hunden welche auf Leckerlis fixiert sind. Lach mich aus, ich finde es unehrlich. Der Hund will (bildlich) nicht mich, sondern den Inhalt meiner Tasche.
Klar kommt es auf den Hund an, auf sein Lernalter und seine Vorlieben. Ein Stück Bockwurst wirkt Wunder, zusammen mit einem bestimmten Geräusch, welches man nicht überstrapazieren darf. Ist die Verknüpfung hergestellt, gibt es keine Bowu mehr. Unser kleiner Eddi hat das drauf, bei seinem Vorgänger bedurfte es noch anderer Zusätze.
Es kommt darauf an, was man vom Hund verlangt. Soll er in allen Situationen sofort zurück kommen, oder genügt es, wenn er auf der Stelle sitzen bleibt? Man kann von einem Jagdhund nicht verlangen, daß er zurück kommt. Soll er doch, dann wird es eine Übung, bei der die Schleppleine nicht genügt.
Doch man kann verlangen daß er bei Kommando Platz! sofort sitzen bleibt. Liegen wäre zu viel verlangt. Bleibt er nur stehen, fliegt noch ein Schlüsselbund oder so.Das ist ja die Schwierigkeit im Forum, man kennt die fremden Hunde nicht und geht immer von den eigenen Erfahrungen aus.
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Ist ja richtig, Eddis, Leckerchen sind erst einmal nur Lockstoffe und der Hund kommt nicht wegen mir, sondern wegen dem Inhalt meiner Taschen. ABER, das ist mir doch erst einmal egal. Die Gabe der Leckerchen reduziere ich ja mit der Zeit und gebe sie dann nur noch sporadisch. So weiß der Vierbeiner ja nicht, bekomme ich jetzt was oder nicht. Er kommt aber trotzdem, weil es ja etwas geben könnte. Außerdem gewöhnt sich der Welpe ja mit der Zeit an, aufmerksam zu sein - könnte ja was bei rausspringen. Und wenn man sich interessant macht z.B. zusätzlich durch suuuper tolle Abenteuerspielchen, gemeinsames Mäuschensuchen oder was auch immer, werden die anderen Umweltreize (vielleicht) nicht mehr so verlockend sein. Meiner steht da heute noch drauf! Ist übrigens nicht nur toll für Welpen, sondern in jedem Hundealter!!!

Meiner Meinung nach sind Hundis wie Kinder. Die machen auch lieber, was man "verlangt", wenn etwas Positives dabei rausspringt. Und dabei gibt man den Kindern auch nicht permanent Süßes, da reicht auch mal ein liebes Wort.
Also, loben nicht vergessen beim Vierbeiner!!
Und mal ganz ehrlich, der Hund der auf Distanz Platz macht, macht das ja dann in deinem Beispiel auch nur, weil sonst der Schlüsselbund o.ä. geflogen kommt. Meiner legt sich eben auf Distanz hin, weil er dann entweder ein Leckerchen bekommt oder ein dickes Lob. Mit dieser Art Bestechung bin ich lange gut gefahren.
Richtig, jeder Hund ist anders!!!! Es ist eigentlich sowieso fast nicht möglich, hier im Forum aus der Ferne sozusagen Erziehungstipps zu geben. Da kann man nur mitteilen, was evtl. helfen könnte und wie es bei einem selber war. Gilt auch für Ernährungstipps etc. :/
LG
Rutim -
Sorry wenn ich hier eingrätsche, aber ich habe ein ähnliches Problem und würde gerne Eure Meinung hören.
Unser knapp drei Monate alte Labbymix geht nur an der Leine. Wir haben vor dem Haus eine größere Menge Rindenmulch und er ist jedesmal da rangegangen und hat darauf rumgeknabbert. Da man uns gesagt hat, dies sei gefährlich für den Hund, haben wir natürlich nicht tatenlos zugeschaut und ihn versucht, zu uns zu locken. Das ging eine Weile gut, aber jetzt hat er kein Interesse, sein Stück Rindenmulch gegen ein Spielzeug oder Leckerli einzutauschen, so verfressen er sonst auch sein mag.
Eine Schleppleine haben wir auch, aber jedesmal, wenn er damit draußen ist, kämpft er mehr mit der Leine als alles andere.
Wie sollte man denn solche Übungen aufziehen?
Schonmal danke und nochmal Sorry! fürs Reingrätschen.

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Zitat
Da man uns gesagt hat, dies sei gefährlich für den Hund, haben wir natürlich nicht tatenlos zugeschaut und ihn versucht, zu uns zu locken. Das ging eine Weile gut, aber jetzt hat er kein Interesse, sein Stück Rindenmulch gegen ein Spielzeug oder Leckerli einzutauschen, so verfressen er sonst auch sein mag.
Ihr müsst den Hund korrigieren, wenn er nur "daran denkt" an den Rindenmulch zu gehen.
Dafür müsst ihr ihn gut beobachten, geht die Nase in Richtung des verbotenen Objekts ( das kann auch eine Katze, ein Kaninchen, ein rollender Ball,der in Ruhe gelassen werden soll, was auch immer sein ) , dann korrigiert ihr ihn mit einem Signal oder Wort, was ihr eben dafür verwendet.Wenn er sich bereits das Zeug reinpfeift, dann braucht ihr nicht mehr gross zu locken, da ward ihr zu spät und könnt ihn wahrscheinlich nur noch wegpflücken.
Zeigt ihm deutlich, was er darf und was nicht.
Je früher ihr lernt, ihm Grenzen aufzuzeigen, desto besser.Da Gekämpfe mit der SL würd ich ignorieren.
Meiner ( 4,5 Monate ) hat gelernt, dass sie eben manchmal an ihm dran hängt ( ich hab sie selten in der Hand ) und eben hinter ihm herschleift.
Beisst er mal übermütig rein ( so sind Welpen nunmal ), dann wird das von mir ignoriert, würd ich darauf eingehen, würd ichs wiederum für den Hund interessant machen.
Und das ist es ja nicht, es soll ja normal sein bzw. werden
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@Hi Dawgobert, warum soll Rindenmulch gefährlich sein? Unser Hund findet die trockenen Späne auch recht beknabberbar. Noch lieber mag er Holzkohle aus einer alten Feuerstelle.
Sonst trage ihn doch einfach ein Stück weg vom Haus. Mach ich auch so, einfach ein Stück weiter tragen.Welpen müssen alles untersuchen, ich lasse ihn. Auch an einen toten Igel oder eine überfahrene Kröte. Er schnuppert lange daran, doch seine Nase ist immer mm über dem Objekt. Er würde nicht daran lecken wollen, ist eher skeptisch und bei ( kurz vor Ende seiner Überlegungen) einem lauten Pfui! läßt er gern davon ab.
Verbietet man es völlig, wird es entweder interessant oder er untersucht es in einem unbeobachteten Augenblick.
Von Schleppleinen halte ich nicht viel, bei meinen Welshis ging das besser ohne. Die müssen genaue Anweisungen haben, nichts Halbes. Bei Eddi weiß ich noch nicht, ich dirigiere ihn an der ausrollbaren Laufleine und das klappt hervorragend.
@ Hi Rutim, wir sind auf selber Wellenlänge

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