Mein Hund ist ein Wegelagerer

  • Hallöchen alle zusammen, ich habe das Problem das mein Hund ( Border Collie 2,5 Jahre ) sich sobald andere Hunde zu sehen ( dies können auch Pinscher sein ) sind bis zu einem gewissen Grad anschleicht und sich dann hinlegt und wartet was passiert. Das schlimme ist er geht einfach nicht weiter, er liegt wie ein Stein, manchmal hört er dann auf das Kommando kriech ( extra deswegen beigebracht ) aber meist bleibt er liegen. Am schlimmsten ist es aber wenn ich ihn am Fahrrad habe und er schmeisst sich hin. Echt schlimm. Kennt jemand das Problem oder hat jemand ne Ahnung wie ich das beheben kann!

    Liebe Grüsse von Katrin + Lewis

  • Oh ja, das Problem kenne ich, nur helfen kann ich dir leider nicht.

    Mein Hund macht genau das gleiche wie deiner mit einer kleinen Verschärfung: wenn hinter uns ein Hund kommt, und das können gern in 100 Meter Entfernung sein, setzt oder legt er sich auch einfach hin und wartet bis der fremde Hund ihn erreicht.

    Alles Locken hilft bisher nichts, ich könnte ihn nur hinter mir herschleifen oder wegtragen. Beides will ich nicht.

    Bin sehr interessiert an Tipps, wie man das Verhalten am besten händeln kann.

  • Lewis macht das natürlich auch wenn der Hund hinter uns ist. Viele Hundebesitzer bekommen natürlich dadurch auch Angst da Lewis sich anschleicht, klotzt :roll: ( fixiert ) und dann liegen bleibt. Viele sagen dann " Greift der gleich an ??? Meist tu ich das dann mit einem Lächeln ab und koche innerlich. Also wir sind über jeden Tipp dankbar.

  • Zitat

    Viele sagen dann " Greift der gleich an ??? Meist tu ich das dann mit einem Lächeln ab und koche innerlich. Also wir sind über jeden Tipp dankbar.

    Naja aber ich finde die Frage durchaus berechtigt! Ich habe selbst nach dem Lesen deines Threads noch nicht verstanden, was er dann nun eigentlich tut, wenn der Hund ran ist! Wie soll das also der freme HH wissen? Es ist seine Aufgabe, seinen Hund zu beschützen, also muss er dich doch fragen, was deiner im Schilde führt, um daraus Konsequenzen ziehen zu können (ggf. einen anderen Weg wählen). Und du bist die mit dem 'sonderbaren' Hund, also bist du es meiner Meinung nach dem anderen HH schuldig, ihm darauf auch eine Antwort zu geben, statt einfach nur zu Lächeln. :???: Was dich da genau zum Kochen bringt, kann ich nicht nachvollziehen. Also ich kenne das ja, dass es unangenehm ist, wenn man immer wieder in die gleichen Situationen kommt, weil man einen Hund hat, der sich nicht wie der Durchschnittshund verhält und dass es nervt, wenn man immer wieder die gleichen Erklärungen abgeben muss, aber da können ja die anderen Leute nichts dafür.

    Sag doch einfach freundlich: "Nein, das ist nur so eine Marotte von ihm." Dazu vielleicht noch ein Satz, warum er das tut oder was er macht, wenn der andere Hund ran ist.

    Ich würde ein Verhalten, das mich so extrem einschränkt, von meinem Hund nicht dulden. Ich habe ein K9 und würde sie dann einfach am Henkel hochheben und mitziehen. Dann merkt sie (A), dass ich Hinlegen bei Hundkontakt nicht akzeptabel finde und (B), dass nichts Schlimmes passiert, wenn man weitergeht. Dann würde sie das Verhalten wohl hoffentlich mit der Zeit ablegen.

  • Ich steh natürlich nicht nur da und lächle und ärgere mich über die anderen Hundebesitzer. Ich kläre die Leute schon auf, das der Hund ungefählich ist. Ich ärgere mich über die Macke die mein Hund hat. Aber ich kann den Hund mit 20 Kilo nicht einfach wegziehen und ihm erklären das das verhalten nicht schön ist. Dewegen muss er ja schon immer kriechen damit es ein wenig ungefährlicher aussieht. Wenn mein Hund angreifen würde, würde ich natürlich nicht so relext dastehen und alle anlächeln. Allerdings jeder der schon mal einen Border Collie gesehen hat weiss das die Hunde nicht wirklich gefährlich aussehen, nur das fixieren ist gewöhnungsbedürftig.Es ist eher umgedreht jeder der ihn sieht möchte ihn streicheln und knuddeln. Was andersrum auch wieder nett gemeint ist aber auf Dauer nervt, weil wir nie vorankommen, er aber auch nicht von jedem Menschen gestreichelt werden soll. Wenn mein Hund angreifen würde, würde ich natürlich nicht so relext dastehen und alle anlächeln.

  • Ridgebacks hüten eher nicht :hust: , lauern aber auch genau so wie Du es beschreibst.
    Meiner zumindest.

    Ich akzeptiere es auch nicht, eben weil es für den anderen Hund bedrohlich aussieht.
    (Nach dem Liegen kommt bei uns in der Regel die "Attacke", heißt wenn der andere Hund bis auf +-25m heran gekommen ist rast meine Hündin los und bremst einen Meter vor ihm.
    Danach läufts gemäss der Hundeetikette.
    Es ist aber deutlich zu sehen das der fremde Hund vom lauernden und dann anfliegenden Ridgeback mehr als irritiert ist, - vom Halter ganz abgesehen - deshalb geht dieses Verhalten für mich gar nicht).

    Nun zieht man 40 Kilo allerdings auch mal nicht so eben am Haltegriff hoch, deshalb versuche ich sie abzulenken damit es erst gar nicht so weit kommt.
    Am besten klappt das mit Action oder Kommandos.
    Verpasse ich den Zeitpunkt und sie liegt hilft es wenn ich die Sicht versperre und ihr Raum nehme.

    Bei uns hat dieses Verhalten keinen "bösen" Hintergrund, meine Hündin kommt mit allen Hunden klar.
    Ich tippe das es einfach ein instinktives Verhalten ist.

    Meine Hündin legt sich nur sehr zögerlich auf nassem, kaltem und unangenehmem Untergrund ins Platz.
    In dieser Situation tut sie es aber ohne zögern.
    Daher sehe ich es eher als eine Art Reflex und nicht als Marotte.

    Edit: Gib mal hier in die Suche Indianer ein.
    Da findest Du weitere Threads zum Thema.

    LG
    Tina

  • Auch Jack Russell können das ;)

    Woran das liegt kann ich euch auch nicht sagen,er macht das auch nicht bei jedem Hund,meißt bei Hündinnen vor allem wenn die läufig sind weil dann ist der immer spitz wie Lumpi oder bei seinen Erzfeinden,also Zusammenfassend bei allen Hunden die er unebdingt treffen muss;) Bis jetzt haben sich alle Besitzer kaputt gelacht und sind entweder weiter gegangen oder haben ihre Hunde schauen lassen.Ich muss dazu sagen der JRT mag keine Rüden und droht schon rechtzeitig eh was passieren kann,wir haben ihn auch an einer kurzen Leine ( so ne Rollleinen hat er schon durchgebissen), je nachdem wie er seine Launen hat legt er sich auf die Lauer oder nicht,ist der interessant Hund dann vorbei gelaufen,geht alles seinen normalen Gang.Sehr seltsam :headbash:

  • Das ist ein typisches Verhalten von Border Collies, das aus Unsicherheit entsteht. Ob daraus eine Angriffsattacke wird oder nicht, kann derjenige gegenüber nicht erkennen, denn der Ausgang ist immer in alle Richtungen möglich. Ich meide solche Hunde daher.

    Im Augenblikck hab ich aber mit meinem Pflegeborder selbst so ein Exemplar an der Strippe. Ich mache in dieser Situation gar nichts und warte, bis er aufsteht. Allerdings darf er aus diesem Glotzen und Liegen keinen Kontakt zu anderen Hunden aufnehmen, denn ich möchte dieses Verhalten nicht fördern. Deswegen ziehe ich ihn auch nicht weg. Ich möchte, dass er sicherer wird und das bekommt man nur durch Ruhe bewahren hin. Wenn er irgendwann mal Leckerchen draußen fressen sollte, dann werde ich entspanntes Zugehen auf andere Hunde aber gezielt belohnen.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Shauni macht das auch ab und zu...aber nur, weil sie warten will, ob da ein potentieller Spielekumpel angelaufen kommt.
    Sowas geht natürlich garnicht und wird sofort unterbunden...ein lauernder Rotti...das ist ja eh besonders gern gesehen!
    Und für mich ist es kein Problem, die auf 31 Kilo geschrumpfte Rottioma ins "Fuß" zu ziehen...der Hund ist ja kein Betonklotz. (Das ging auch mit ihren 40Kilo vor ein paar Jahren)

    Da auf den Wisen und Feldern zu bestimmten Zeiten eh Leinenpflicht herrscht, verstehe ich sowieso nicht, daß ich so oft mit unangeleinten Hunden zu tun habe, bzw. mit den Besitzern diskutieren muß, warum sie den eigenen Hund nicht abrufen können.

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