Rino will/kann nicht mehr laufen

  • Hallo zusammen,

    ich hab seit längerem das Problem, dass Rino nicht mehr gut laufen kann.
    Er äuft ganz langsam, wir kommen kaum vom Fleck. Er ist jetzt ca. 7 Jahre alt.

    Ich war beim TA, es wurde Blut abgenommen. Alles i.O. nix auffälliges gefunden. Der TA meinte, es liegt vielleicht am Wetter. Das war vor gut 5 Wochen. Ich dachte mir noch, nein, das kann nicht am Wetter liegen, ich kenne meinen Hund. Es war dann aber von alleine eine Zeit lang besser....

    Nun seit 2 Wochen ist es aber wieder schlimmer. Er läuft wie eine Schnecke. Dazu kommt, dass es abends, wenn er gelegen ist und aufsteht, humpelt. Sieht nach Vorderbein aus, dass er nicht belasten will. Mir zerreisst es fast das Herz, wenn ich das sehe.

    Ich also wieder zum TA. Als wir dort waren hat Rino natürlich NICHT gehumpelt, es war alles ok. Untersuchung - nichts auffälliges. Er hat nun Tabletten bekommen, die irgendwie die Durchblutung der Gelenke fördern. Die nimmt er nun seit einer Woche - null Besserung, mir kommt es eher noch schlimmer vor.

    Ich bin verzweifelt. Der Hund quält sich beim Laufen, ist nicht mehr gut drauf, mag nicht spielen, nix. Liegt nur rum, humpelt mal kurz zu mir und legt sich gleich wieder hin. :sad2:

    Ich dachte, vielleicht sollte er abnehmen. Ich meine er wiegt immerhin 48 kg, das ist für ihn schon zu viel würd ich sagen. Aber wie abnehmen, wenn er sich nicht gut bewegen kann? Lightfutter? Wir stopfen den Hund ja nicht voll. Er bekommt Rohkost und morgens eine Tasse Trockenfutter (mit wenig Getreide). Aber ob´s rein daran liegt weiß ich auch nicht.

    Ich werde heute Mittag nochmal mit dem TA sprechen. Mal sehen, was nun kommt. :sad2:

  • Also ich habe die Erfahrung gemacht, daß es besser ist (auch für den Geldbeutel) bei solch unklaren Symthomen, in eine Klinik zu gehen, anstatt wochenlang zum TA zu gehen, jedesmal bezahlen und im nachhinein weiß man doch nichts.
    Mir ist es so gegangen, ich mache das nicht mehr.
    Viell. ist bei dir in der Nähe eine gute Klinik.

  • Hallo Melissa

    Das kann ich mir vorstellen, dass es Dir das Herz zerreisst :sad2:

    Ich würde in diesem Fall vielleicht mal eine zweite Meinung von einem anderen Tierarzt einholen, evtl. wäre auch ein Besuch bei einer Physiotherapeutin eine Alternative.

    Drücke Dir und Deiner Fellnase die Daumen, dass Ihr das Problem schnell in den Griff kriegt.

    Gruss
    S.

  • Dass dein Hund beim TA keine Syntome zeigt ist schon fast typisch. Die meisten Hunde können ihren Schmerz dann ganz gut verdrängen. Gibt es bei uns Menschen ja auch!

    ICh würde auch versucher in eine Klinik zu fahren. Die haben ganz andere Möglichkeiten für die Diagnostik.

    Wenn du Schmerzen in den Gelenken hast gehst du ja auch eher zum Orthopeden als zum Hausarzt. So sehe ich das auch bei unseren Hunden. Der normale Haustierarzt kann nicht alles wissen und behandeln.

    Gute Besserung an deinen Großen!

  • Hallo Melissa,
    dass ein lahmender Hund beim TA plötzlich nicht mehr lahmt, kann schon mal vorkommen, der Streß/die Aufregung überlagert das manchmal bei nicht ZU hochgradigen Erkrankungen.

    Hör auf Dein Gefühl, dass irgendwas mit Deinem Hund nicht stimmt. Du kennst ihn schließlich am besten.

    Und bei dem, was Du so erzählst, würde ich am ehesten darauf tippen, dass ihm was weh tut. Sehr weh tut.

    Die Frage ist nur wo, und was der Grund dafür ist.

    Nun habt Ihr ja mit dem Vorderbein einen gewissen Verdacht. Probehalber könnte man es zuallererst einmal mit einem Schmerzmittel versuchen. Wenn der Hund dann plötzlich (bei entsprechender Schonung!) wieder ganz der Alte ist, dann weiß man immerhin, dass die Schmerzen der Grund sind. Dann muss man solange suchen, bis man den Grund für die Schmerzen rausgefunden hat. Ich persönlich glaube nicht, dass "nur" die Lahmheit vorne dafür verantwortlich ist - Hunde können eine Menge wegstecken und viele "Humpelstielzchen" sind trotzdem fröhlich und im sonstigen Verhalten normal.

    Deshalb könnte ich mir vorstellen, dass eher etwas tiefgreifenderes vorliegt, wie z. B. eine Borreliose oder Ähnliches. Wobei auch chronische Schmerzen sich auf Dauer so extrem auswirken können.

    Nicht alle Erkrankungen kann man mit einer "normalen" Blutentnahme finden - da hilft manchmal nur eine gezielte Suche. "Nerv" Deinen TA ruhig ein wenig (scheint sich um einen etwas pragmatischeren Typ zu handeln, der auch gerne erst mal abwartet, das ist nicht immer das Schlechteste), also drängel ruhig ein wenig, damit mehr an Diagnostik passiert (gezieltere Blutentnahmen, Herzultraschall, Röntgen, etc.)

    Ich drück Euch die Daumen, dass Ihr schnell rausfindet, was los ist und dementsprechend endlich handeln könnt.

    LG, Chris

  • Hallo,

    och menno, der arme Hund!

    Heisst das Medi, welches Du bekommen hast vielleicht Karsivan? Dieses Medi sorgt in der Tat dafür, dass der gesamte Organismus des Hundes besser durchblutet wird. Wird oftmals bei älteren Hund eingesetzt und wirkt auch recht gut.
    Es behebt aber keine Schmerzen oder Entzündungen, wie sie z.B. durch Arthrose hervorgerufen werden.
    Die Schmerzen bei Arthrose strahlen aus. d.h. das Problem muss nicht zwangsläufig die Vorderpfote selbst sein, sondern kann z.B. auch in der Schulter liegen.
    Oder Dein Hund leidet an einem Rückenproblem wie z.B. Spondylose.

    Deinem Hund geht´s nicht gut. Er wird wahrscheinlich Schmerzen haben und mag sich deshalb nicht bewegen.
    Tu ihm was Gutes und lass den kompletten Bewegungsapparat mal durchchecken ggf. auch röntgen. Ist die Ursache bekannt, kann man wahrscheinlich ja auch was tun, damit Dein Hund wieder mit Spaß mobiler ist.

    Gute Besserung!

    Viele Grüße aus HH
    Silke

  • Hi,

    also ich würde mit dem Hund in eine Tierklinik gehen. Wir hatten auch mal so ein komisches Phänomen das der TA nicht diagnostizieren konnte. 1 Stunde Tierklinik und das Problem war gefunden. Mach Dich schlau ob es in Deiner Nähe eine gute Tierklinik gibt - da gibt es nach meiner Erfahrung große Unterschiede.

    Alles Gute für Euch beide.

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