Hilfe, ich habe keinen Hund und Angst vor Hunden

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    Ganz einfach, weil viele Leute auch dann Angst vor Hunden haben, wenn diese unbeteiligt einfach vorbei laufen und da finde ich es einfach sehr sinnvoll, wenn Menschen mit Hunde-Phobie mir zurufen, damit ich die Hunde anleine, oder abrufen kann.

    Gut, dann handhabst du das anders als ich.
    Ich nehme meinen Hund generell bei mir unbekannten Menschen ran, die mir entgegen kommen. Einfach weil mein Hund immernoch ein Tier ist, in dessen Kopf ich nicht gucken kann und weil ich nicht weiß, wie derjenige der mir entgegen kommt reagiert. Ich kann nicht garantieren, dass mein Hund völlig relaxed bleibt, wenn derjenige plötzlich laut schreiend wegrennt, obwohl er sich normalerweise Null für Passanten interessiert.

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    Kommt doch darauf an, oder nicht?? Läuft ein Hund direkt auf MICH zu, dann kann ich immer noch ausweichen bzw. Schutz suchen.

    Ja, aber du kannst es evneutell noch einschätzen.
    ICH würde das genauso handhaben.
    Nur der TS hat offenbar wirklich Angst, da handelt man unter umständen nicht mehr rational.

    Gut, aber da wir alle nicht dabei waren, ist die Diskussion mit "was wäre wenn" müßig und wird zu nichts führen.


    Ich weiß ja nicht, ob mancher hier es sich nicht vorstellen kann, wie es ist, wenn man wirklich und ernsthaft Angst hat. Auch Angst vor Hunden.
    Da denkt man nicht mehr: "Hm, vielleicht will der Hund ja gar nicht zu mir, wenn er in meine Richtung rennt". Da sieht man einfach die potentielle Gefahr und versucht, diese abzuwenden, mit welchen Mitteln auch immer.

    @TS: Ich würde dir raten, dich nochmal mit deinen Nachbarn sachlich auseinander zu setzen. Gleichzeitig kannst du vielleicht etwas über Hundeverhalten lernen um zu lernen, wie der Hund dich und deine Verhaltensweisen wahrnimmt und darauf reagiert. Da wird dir sicher eine gute Hundeschule weiterhelfen können.
    Das wird dir vielleicht helfen können, entgegenkommende Hunde besser einzuschätzen.

  • :gut: :gut:

  • SineundAmy, das von dir erlebte steht doch hier in keinem Zusammenhang. Hier geht es um eine Person, die sich von einem Hund angegriffen gefühlt hat und sich verteidigte bis der Hundehalter seinen Hund abholte ;)

    Ich habe überhaupt keine Verpflichtung irgendwem zu sagen ob ich nu angst vor Hunden habe oder nicht. Es ist die einfachste Benimmregel, jedem seinen Freiraum zu lassen und nicht zu belästigen und beim Hund bin ich als Hundehalter in der Verantwortung, dass er die Regeln einhält.
    Tut mein Hund dies nicht, so muss ich und leider auch mein Hund, die Konsequenzen tragen.

  • Danke Björn, genau meine Meinung.

    Ich möchte noch anmerken, das ja das Pfefferspray extra eingepackt wurde, weil der Hund ich wohl schon zweimal aus unbekannten Gründen losgerissen hat. Da hätte man schon das Gespräch suchen können, bevor der Vorfall passierte, statt zu so radikalen Maßnahmen zu greifen. Deswegen auch meine Aussage, das auch ein wenig Bereitschaft seitens des TE notwendig ist.

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    @SineundAmy, das von dir erlebte steht doch hier in keinem Zusammenhang. Hier geht es um eine Person, die sich von einem Hund angegriffen gefühlt hat und sich verteidigte bis der Hundehalter seinen Hund abholte ;)

    Ich habe überhaupt keine Verpflichtung irgendwem zu sagen ob ich nu angst vor Hunden habe oder nicht. Es ist die einfachste Benimmregel, jedem seinen Freiraum zu lassen und nicht zu belästigen und beim Hund bin ich als Hundehalter in der Verantwortung, dass er die Regeln einhält.
    Tut mein Hund dies nicht, so muss ich und leider auch mein Hund, die Konsequenzen tragen.

    ich weiß, ich wollte nur sagen wie fies pfefferspray ist und das ich sowas scheiße finde :p

  • Hallo,

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    Man kann auf Ängste nur Rücksicht nehmen, wenn man um sie weiß. Will mein Hund mit relativ kleinem Abstand ohne Kontaktaufnahme oder nur kuckend an jemandem vorbeilaufen, dann sehe ich da kein Problem drin. Weiß ich hingegen, dass dieser Mensch Angst hat, dann kann ich mir denken, dass auch 5 m Abstand für den Betroffenen schon zu wenig sein können.

    Tja, nur leider ist es ja im Alltag so, daß man wahnsinnig viele Menschen trifft, die man nicht kennt. Und ich kann nicht wissen, ob der Mensch, der mir da entgegen kommt, Angst hat oder nicht. Erst zu reagieren, wenn der Mensch seine Angst zeigt oder es mir sagt, ist meiner Meinung nach viel zu spät. Warum nicht als verantwortungsbewußter HH IM VORFELD PRÄVENTIV agieren...?

    Zitat

    Das Problem ist einfach, das bei solchen Aktionen die gute Nachbarschaft leidet, und das stört den TE ja.

    Hat die "gute Nachbarschaft" nicht bereits angefangen zu leiden, als sich der Vorfall ereignet hat bzw. als der Hund unkontrolliert auf den TE zugestürmt ist...? Warum wird der Fehler bzw. die Eskalation hier mitten drin in der Verkettung gesucht und nicht am Anfang beim Auslöser...?

    Zitat


    Wenn ein erwachsener Mensch die grundlegendsten Benimmregeln noch nicht verstanden hat – och ne, das ist nicht meine Aufgabe.
    Da ist eine Person, die hat panische Angst vor Hunden und aufgrund dessen ist diese Person versucht sich zu verteidigen und das soll nicht ihr gutes Recht sein.
    Übrigens, hat der Themenstarter das Gespräch gesucht ;)

    Stimme ich Dir absolut zu. Okay, Pfefferspray und Schirm im Maul ist jetzt nicht grade die schönste Methode, aber ich habe dafür Verständnis. Der TE hat negative Erfahrungen gemacht und versucht sich zu schützen. Das kann ja nicht verkehrt sein. Und nicht der TE muß sich mit den Haltern auseinandersetzen, sondern die Halter mit ihm.

    Ich begrüße es sehr, wenn Nicht-Hundemenschen sich mit dem Verhalten von Hunden auseinandersetzen, um diese verstehen zu können. Ich kann aber niemanden dazu verpflichten. Ich bin auch nicht interessiert daran, mich mit dem Sozialverhalten von Löwen auseinanderzusetzen. Muß ich auch nicht, denen begegnet man auch nicht täglich. Und ich will mich auch nicht mit Löwen beschäftigen. Genauso gibt es Menschen, die WOLLEN sich nicht mit Hunden beschäftigen. Sie MÜSSEN es aber, weil es Menschen gibt, die sich diese halten und einfach voraussetzen, daß jeder weiß, wie man sich Hunden gegenüber verhält. Nicht-Hundemenschen werden "genötigt", auf Hunde zu treffen. Der HUNDEHALTER ist verantwortlich, nicht derjenige, der Angst vor Hunden hat.

    Im übrigen finde ich es schon sehr "mutig", sich mit diesem Problem an ein Hundeforum zu wenden. Und es ist für den TE ein erster Therapieschritt, Rat bei Hundehaltern zu suchen. Ich finde das klasse und genau den richtigen Weg. Vorwürfe hat er nicht verdient, eher Respekt.

    Zitat

    Würde mir jemand mit den Spinne entgegen kommen und versuchen mir das Viech unter die Nase zu halten, würde ich sie im aus der Hand schlagen und (wahrscheinlich) danach drauf treten. Klar war der Besitzer der Spinne Schuld, das ist mir in dem Moment aber sowas von egal!

    Genau das meine ich...! :gut:
    Wir waren jahrelang Schlangenhalter. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, die Tiere aus dem Terrarium zu lassen, wenn jemand uns besucht hat, der Angst vor ihnen hat. Bei einem Bekannten von uns mußte ich das Terra sogar mit nem Bettlaken abhängen, weil er nichtmal den Anblick hinter Glas ertragen hat.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

  • Wie suche ich als jemand, der wirklich Angst vor Hunden hat, mit einem HH das Gespräch? Noch dazu, wenn sich der Hund bei genau diesem HH bereits 2x losgerissen hat? Soll ich hingehen zum HH, während sein Hund direkt neben ihm steht? Klar, das fällt jemandem der Angst hat, auch so leicht..

    An eine Adresse kommt man nicht eben mal so und andere HH ansprechen ist genauso schwer, wie den besagten HH (eben wegen der Hunde).

    Und ich meine jetzt nicht unbedingt diesen Fall, wo die HH ja bekannt sind. Ich meine Begegnungen, wie sie jeden Tag stattfinden. HH trifft auf einen wildfremden Menschen (oder der Mensch mit Angst trifft auf einen fremden HH, weil der da mit seinem Hund Gassi geht, wo die Person mit Angst zur Arbeit läuft o.ä.).

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    SineundAmy, das von dir erlebte steht doch hier in keinem Zusammenhang. Hier geht es um eine Person, die sich von einem Hund angegriffen gefühlt hat und sich verteidigte bis der Hundehalter seinen Hund abholte ;) (...)

    Wie gesagt, wir wissen nicht, was hier wirklich vorgefallen ist, aber reines

    angegriffen Fühlen

    rechtfertigt noch keinen Gegenangriff mit Pfefferspray. Das würde es nichtmal unter Menschen. Das wäre eine ziemlich übersteigerte Notwehrmaßnahme.

  • Ich finde die sind untergegangen. Das solltest du wirklich beherzigen. :gut:
    Einen Tipp habe ich noch, weiß aber nicht, ob ich dafür jetzt gesteinigt werde. Sollte der Hund trotzdem auf dich zugerannt kommen, versuch dich zu freuen. Ich weiß, das fällt bei so großer Angst schwer. Als ich meinen Tierheimhund neu hatte, ist er mir auch einmal entwischt und auf einen Jogger zugelaufen. Auf mein ZUrufen hat sich dieser übertrieben gefreut (Oi, was bist du für ein Feiner. Na hallo...usw). Der Hund hat diese positive Grundstimmung sofort aufgenommen, hat sich den Jogger einmal angeguckt und ist dann wieder zu mir gekommen. Versuch, für den Hund nicht bedrohlich auszusehen, d.h. Nicht extra groß machen und womöglich über den Hund beugen. Aber auch nicht wie ein eingeschüchtertes "Beutetier" dastehen. Versuch den Hund komplett auszublenden.
    Ich wünsche dir viel Glück mit deiner Nachbarschaft und vielleicht solltest du wirklich mal nach einer Hundeschule suchen, bei der du an einem Welpenkurs teilnehmen kannst.
    LG Franzi

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