Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
nachbarskind "angegangen"
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Hallo,
Laika (1 jahr) ist vorhin unser nachbarskind "angegangen"
und ich finde keinen richtigen grund. situation ist folgende: wir wohnen hier in einem 2familienhaus, unten meine tochter (5), mein freund und ich mit laika. oben die vermieter mit ihren beiden kindern (6 und 2) und ihrer katze
. die 2jährige kommt manchmal klingeln, um laika zu streicheln. null probleme, laika war immer absolut kinderlieb. wirklich, selbst die eltern, die eher ängstlich sind, sind bei ihr weich geworden- um das mal zu verdeutlichen. vorhin war also das nachbarsmädchen bei uns, läuft bisschen mit mir durch die wohnung, ich will sie eigentlich raus haben, da ich zu tun hatte. lauf ihr so ein bisschen hinterher, laika auch, alles ganz normal. als wir dann an der wohnungstür stehen, beugt das mädchen sich über laikas rücken, legt ihr gesicht an ihren bauch, und sagt "eiei". da ist laika direkt ausgerastet. sie hat sie weggekläfft und nach ihr geschnappt, also neben ihr in die luft geschnappt, ganz genauso, wie hunde das untereinander machen, wenn sie wollen, dass der andere hund weggeht. das mädchen ist vor schreck weinend umgefallen und ich hab laika am halsband gepackt und auf ihren platz geschickt. das ging sekundenschnell, gottseidank ist nichts passiert. laika hat sie "nur verwarnt", warum auch immer. laika war über sich oder die situation selbst erschrocken, dass hat man ihr angesehen. vorher hab ich echt kein anzeichen gesehen, dass es ihr zuviel ist. und ich achte da immer sehr drauf. sie hätte ja auch einfach umdrehen und richtung wohnzimmer rennen können, wenn sie das nicht will, sie war keinesfall eingeengt oder so etwas, alle "fluchtwege" offen. mich schockt das wirklich, ich hab laika bisher in bezug auf kinder wirklich für sehr wesensfest gehalten "ein hund mit dem man alles machen kann", sozusagen. gut, aus hundesicht hat sie nichts falsch gemacht, sie hat verwarnt. aber beiseite treten, weggehen, wie sonst auch, wenn sie etwas nicht mag, hätte es doch auch getan? was mich schockt ist, dass das mädchen in der situation nichts schlimmes getan hat. sie war ganz vorsichtig mit ihr, so wie immer. vielleicht hat laika auch so feine signale gesendet, dass ein mensch das einfach nicht bemerkt hat. ich werd die kleine für die nächste zeit definitiv erstmal von ihr fernhalten, so, dass sie sie nicht stressen kann. was mache ich noch? bitte tipps. irgendwelche trainingsanreize? "kinder-sind-toll"? ich sorge mich auch um meine tochter, obwohl laika sanft wie immer zu ihr ist. wenn das mädchen sie geärgert hätte, hätte ich alles verstanden, auch wenn ichs nicht richtig gut gefunden hätte. aber so.... -
17. August 2009 um 20:20
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nachbarskind "angegangen" - Vor einem Moment
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Zitat
als wir dann an der wohnungstür stehen, beugt das mädchen sich über laikas rücken, legt ihr gesicht an ihren bauch, und sagt "eiei".
Und da wundert dich die Reaktion deines Hundes?
Für mich sieht das nach nem richtigen Grund aus. :/ -
Zitat
Und da wundert dich die Reaktion deines Hundes?
Für mich sieht das nach nem richtigen Grund aus. :/Sehe ich genauso

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Zitat
Sehe ich genauso

Das war auch mein erster Gedanke !!! :/
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Hallo!
Also unter ausrasten verstehe ich etwas anderes!!
Sie hat auf Hundeart zu verstehen gegeben, daß sie grad nicht will und von dem Kind in Ruhe gelassen werden möchte.
Sie hat weder geschnappt noch zugebissen. Klar, das Kind hat sich erschreckt, aber deinem Hund würde ich in diesem Fall nicht den schwarzen Peter zuschieben.LG
- Vor einem Moment
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Ich hab die Situation auch noch nicht richtig verstanden.
Hat das Mädchen sich über den Hund gelegt, also Körper/Arm auf dem Rücken des Hundes gehabt und dann ihren Kopf an den Bauch?Dieses Auf-den-Rücken kann dem Hund unangenehm gewesen sein, dass er sich eingeengt gefühlt hat.
Ich würde das Mädchen nicht fernhalten, damit dieses Erlebnis nicht als schlechte Erfahrung den Endpunkt des Kontaktes setzt, auch nicht vorläufig.
Sondern noch mal beide in Ruhe zusammen bringen und dem Mädchen erneut zeigen, wie man sich vorsichtig und unbedrohlich dem Hund nähert. Und dass DANN auch nichts "passiert".
Ich würde ihr erklären, dass sich dein Hund erschrocken hat und deshalb auf diese Art reagiert hat. So wie sie sich auch erschrocken und erst einmal geweint hat. Beide haben sich erschrocken - und beide sind darin Ernst zu nehmen.
Um die Situation zu entspannen, könntest du Leckerlispielchen machen. ZB Hund ins Platz legen und die Kleine rollte aus einer behaglichen Entfernung (für alle Beteiligten) Leckerlis zwischen die Pfoten oder so was.Davor musst du allerdings die Situation analysieren, also welches Verhaltens des Mädchens wohl der Auslöser gewesen ist!!
Vielleicht hat auch die Situation an der Tür damit etwas zu tun?
Kann es sein, dass Laika dachte, es geht raus zum Spaziergang und das Mädchen will sie aufhalten und hat deshalb überreagiert? -
Achja Trainingsanreiz: Zeige den Kindern wie man mit einem Hund umgeht. Der Hund muß nämlich gar nix lernen.
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Manchmal sind die Zeichen und Signale, die ein gestresster Hund sendet, für Laienaugen sehr schwer zu erkennen. Mir geht es bei meiner Hündin ähnlich. Oft sind es nur winzige Veränderungen, wie die Ohrenstellung, ein kurzes Schmatzen oder Schnauze lecken, Kopf weg drehen usw, die uns leider oft gar nicht auffallen.
Ich finde die Reaktion deiner Laika eigentlich auch als natürlich, wobei man ja selbst einen riesen Schreck bekommt.
Letztens war ich im Rahmen des Besuchshundedienstes mit Nila in einer Einrichtung für schwerst behinderte Kinder. Der eine Junge klopfte Nila ständig auf den Po, weil sie Sitz machen sollte. Ihr war das unangenehm, aber ich habe ihre Signale auch nicht richtig gedeutet/ drüber hinweg gesehen.
Dann standen wir einem Mädchen zugewand und der Junge kam von hinten und drückte auf Nilas Po. Dabei hat sie sich so erschreckt, dass sie sich blitzartig umdrehte, knurrte und bellte.
Ich hatte wegen ihres Verhaltens auch Bedenken, aber die Hundetrainerin, die auch den Besuchsdienst leitet, meint, das wäre eine völlig normale Reaktin gewesen.
Ich werde mich jetzt noch verstärkt einlesen, was die Körpersprache der Hunde betrifft, Beschwichtigungssignale usw. Vielleicht wäre das auch etwas für Dich?
Und ansonsten natürlich: nie Kind und Hund unbeaufsichtigt lassen und gut beobachten. Aber so wie ich das heraus lese, machst du das schon
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hallo
in deinem 1. Thread hast du geschrieben das der Hund ein Hämatom an den Rippen hatte !!! beachte dies bitte, vllt. hat es deinem Hund einfach nur wehgetan in der Situation..
Also von daher hat auch der Hund verständlich reagiert ...
LG
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Zitat
"kinder-sind-toll"
Genau da liegt meiner Meinung nach oft der Denkfehler: Kinder sind für Hunde nicht toll. Und fremde Kinder schon gar nicht.
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