Hund knurrt mich an!

  • Zitat

    Hm :???: das mag vielleicht bei freilebenden Wölfen so sein, doch wir leben nicht in einer Rudelhierachie.......wir sind weder Hunde noch Wölfe und deshalb wundert es mich, dass diese Methode immer noch durch die Erziehungswelt geistert.

    In der Hundeschule, die ich vor 2 Jahren mit Atti besuchte, wurde mir dieser Unsinn auch erzählt und anfangs glaubte ich es :ops: Davon bin ich GsD ab

    Und wenn bei Wölfen genug Beute da ist, ist das auch nicht so.....

  • LasPatitas
    darum geht es ja eigentlich in diesem thread nicht und das wird Martim auch nicht weiterhelfen.

    OT
    ich konnte nur dieses ganzes Gerede über Dominanz, Hierachie und Co nicht mehr lesen.....
    Warum der Hund so reagiert, sollte vor Ort festgestellt werden und dieses Problem ist sicherlich in einem forum nicht lösbar.

    Jeder hat eine andere Meinung, die den TS sicherlich total durcheinander bringen wird und er im Endeffekt gar nicht mehr weiß, wie er sich zu verhalten hat.

  • Zitat

    LasPatitas
    darum geht es ja eigentlich in diesem thread nicht und das wird Martim auch nicht weiterhelfen.

    OT
    ich konnte nur dieses ganzes Gerede über Dominanz, Hierachie und Co nicht mehr lesen.....
    Warum der Hund so reagiert, sollte vor Ort festgestellt werden und dieses Problem ist sicherlich in einem forum nicht lösbar.

    Jeder hat eine andere Meinung, die den TS sicherlich total durcheinander bringen wird und er im Endeffekt gar nicht mehr weiß, wie er sich zu verhalten hat.

    :gut: :gut: :gut:

    Gruß
    Leo

  • Hi Martim,

    "so schlimm sei es nicht"....NAJAAAAAAAAAA....

    "er kommuniziert nur"........NAJAAAAAAAAA...

    Bis es soweit kommt, wie es bei Euch ist, ist aber schon ne Weile Zeit rum und einiges übersehen worden. Sowas passiert auch nicht, weil ihn jemand anderes 2 Wochen hatte. DAS ist eine langfristige Entwicklung.

    Also bitte das nicht auf die leichte Schulter nehmen !!!!!!!!!!!!!!!

    Ernsthaft dran arbeiten. Hier geht es nicht um MACHT, sondern um Vertrauen und eine souveräne Leitfunktion.

    Liegt ein so großer Hund schon im Türrahmen und ihr traut Euch nicht da durch ....... also ich weiss ja nicht. Das wäre mir schon lange zu gefährlich und ich wüsste, dass ich meinem Hund nicht vertrauen kann.

    Ein persönlicher Tip aus dem Bauch raus:

    So wie sich Eure Situation derzeit gestaltet und Eure unsichere Position dem Hund gegenüber......BITTE LAUF NICHT MIT NEM KNOCHEN IN DER HUND MIT IHM DURCH DIE WOHNUNG !!! Gefährliche Spielchen.

    Spiele mit ihm, wo Du nicht sicher bist, dass Du sie dauerhaft unter Kontrolle hast...LASS SIE.

    Zerrspiel derzeit bitte unterlassen, wenn Du Dir unsicher bist, ob er problemlos loslässt !!!

    Bitte unbedingt vielleicht nochmal nen anderen Hundetrainer kontaktieren !!!!!

    Liebe Grüße
    Alexandra

    PS: Ich will Dir nicht zu nahe treten aber ( auch wegen der früheren Beiträgen ), ihr solltet unbedingt so einiges an Wissen über Hundeerziehung und Kommnukation mit dem Hund nachholen und das sehr bald und kompetent. Und bitte nicht zu blauäugig die Situation angehen.

    Nach Deiner Schilderung fehlt nicht viel zur bösen Beissattacke !!!

  • Indianheart
    :gut: Du sprichst aus was ich dachte. Ich denke auch nicht, dass es sich hier um ein Problem handelt, was sich in 2 Wochen gebildet hat und das sonst alles top läuft. Sonst würde das knurren nun auch nicht gleich Ängste auslösen und man würde nicht Sorge haben den Hund aus dem Türrahmen zu vertreiben.

  • So, nun eine letzte Stellungnahme meinerseits und dann halte ich mich hier heraus.

    martim,

    ein Trainer, der innerhalb von 10 Minuten bei dir ist und dann noch solche Sätze ablässt
    "Er meinte es sei nicht so schlimm wie ich denke und er sei ganz normal er kommuniziert nur und ich muss wissen wie ich reagiere."

    "Der Trainer meinte in den nächsten Tagen wied sich das schon bessern er meinte er muss sehr wahrscheinlich gar nicht mehr kommen."

    Ehrlich, das finde ich sehr oberflächlich und gefährlich.

    Da habt ihr zwei ja euch gefunden!
    Ihr beide spielt die Problematik herunter, auch der Trainer mit seinen Äußerungen. Wie will er das nach einmal sehen beurteilen??? Das ist unmöglich und spricht nicht für seine Kompetenz!

    Vergiss bitte nicht, dass Hunde domestizierte Raubtiere sind!
    Da von Januar (dein damaliger Thread) bis heute inpuncto Erziehung, Vertrauen etc. zwischen dir und deinem Hund nichts geschehen ist, sehe ich echt schwarz, wenn du nicht sofort kompetente Hilfe bekommst.
    Einen wirklich guten Trainer findet man nicht von heute auf morgen (Zufälle soll es geben)
    Sei mir nicht böse, aber so geht es nicht.
    Auf der einen Seite sagt der Trainer "ist alles halb so wild" und du "er ist sooo ein Lieber"...
    Ich möchte nicht, dass in drei Wochen in der B**d-Zeitung steht:

    "Rottweiler hat eigenes Herrchen gebissen"

    Und wer ist wieder mal schuld? Natürlich der Rotti. Und alle können wieder auf der Rasse herumhacken.

    Und das alles nur, entschuldige bitte, weil du dich nicht genügend mit Erziehung, Kommunikation und Verhalten des Hundes rechtzeitig auseinandergesezt hast.
    Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen und liegt es an dir, es wieder herauszuholen!
    Nicht nur, um dich selber zu schützen, sondern auch deine Mitmenschen.
    Du hast die Verantwortung!

    Und wenn dann ein Trainer nach einmaligem Sehen, meint, in ein paar Tagen (!!!) sei alles wieder in Ordnung, na dann Mahlzeit.
    Ein guter Trainer schaut sich alles genau an, Alltag, Fütterung, Spaziergang... und macht sich nach einigen Treffen ein Gesamtbild und urteilt nicht nach einer Stunde.
    Nach meiner Meinung benötigst du mit deinem Hund mindestens 25 Einzelstunden bei einer sehr guten Trainerin, das ist die absolute Untergrenze.

    Ich meine das nicht böse, ich will dir nur auf den richtigen Weg helfen.

    Alles, alles Gute für euch!

    Gruß
    Leo

  • Ich kann mich meinen Vorrednern auch nur anschließen, Indianheart und Leo, kenn den anderen Thread aber nicht.
    Bei uns ist es so: Ich hab ein Rudel von drei Hunden, und da bin ICH der Chef.
    Ich kann allen dreien den leckersten Knochen aus dem Maul nehmen, ohne das auch nur gemurrt wird, von knurren überhaupt keine Spur.
    Ist eine Erziehungssache, und wenn du das mit einem so fragwürdigen "Trainer" weiter machen willst, seh ich auch schwarz, irgend wann beißt er zu.

  • Zitat

    LasPatitas
    darum geht es ja eigentlich in diesem thread nicht

    Und warum machst du mich darauf aufmerksam, wenn du selber darauf antwortest?!

    Zitat

    und das wird Martim auch nicht weiterhelfen.

    Zum Thema weiterhelfen, ich hab meinen Senf ja schon dazu gegegeben....

  • Ich kenne den anderen Thread vom Januar nicht, aber dennoch, einen Hund zu erziehen bedeutet, es steht eine Aufgabe an, die niemals endet.

    Ich würde trotz allem eine Hundeschule oder einen Verein aufsuchen, in dem Du regelmäßig erscheinst. Viele Vereine bieten Hundesportarten an, ich denke, Du mußt auch mit deinem Hund etwas machen, Ihn auslasten. Geistig und körperlich.

    Der Hundetrainer, naja. Ich denke mal, in den nächsten Stunden, in denen er bei Dir auftaucht, wird er mehr erkennen. Vielleicht solltest Du dem Trainer einmal gezielt die Situationen zeigen, in denen Dein Hund sein Fehlverhalten zeigt. Eigentlich könntest die Du ja problemlos herbeiführen...

    Thema Rangordnung:

    Zitat

    Joco und Co


    Hm grübel das mag vielleicht bei freilebenden Wölfen so sein, doch wir leben nicht in einer Rudelhierachie.......wir sind weder Hunde noch Wölfe und deshalb wundert es mich, dass diese Methode immer noch durch die Erziehungswelt geistert.

    In der Hundeschule, die ich vor 2 Jahren mit Atti besuchte, wurde mir dieser Unsinn auch erzählt und anfangs glaubte ich es ups Davon bin ich GsD ab

    Ja, ich sehe es immer noch so. Und ich finde das nicht verkehrt. Der Hund lebt in seinen Augen in einem Rudel/Familie, wie auch immer.

    Instinktiv braucht der Hund eine feste, soziale Ordnung.
    Wenn nun der Hund der Anführer ist,dann ist wohl jedem klar,warum ER! macht was ER! will und er nicht das macht was WIR! von ihm wollen.
    Entweder stellen Wir als kluger Mensch diese Ordnung her,oder der Hund wird sich diese Rangordnung herstellen.Denn er glaubt,daß er ohne einen Anführer nicht überleben kann.

    Denn,egal wo wir den Hund herbekommen,egal wie alt er ist,er lebt beim Menschen ja nicht in einem "echten" Rudel. Der Mensch verhält sich im allgemeinen ja menschlich und nicht hundisch. Das wissen wir,aber der Hund weiß es nicht. Für Ihn ist es egal,ob seine Rudelmitglieder Menschen oder Hunde sind. Für ihn ist die Hauptsache, daß er in einem ein Sozial-Verband lebt.

    Wenn also der Mensch keine Anführer-Signale an den Hund sendet,dann wird der Hund eben die Entscheidung treffen,das er der Anführer sein muß. Welche Konsequenzen dies hat,kann sich jeder selbst denken.

    Aber wahrscheinlich gehen die Meinungen sehr weit auseinander und es kann ja auch jeder seine eigenen Ansichten haben.
    Aber Grundsätzlich ist es immer ein Verhaltensproblem, daß vom Hund aus geht, klar. Nein. So ist es nicht. Die Menschen müßten sich einfach mal etwas mehr mit dem Hund beschäftigen, Ich sag imme, die Hundesprache lernen. Dann würden diese Stress-Situationen nicht auftreten.

    Aber hier kann man diskutieren, bis man umfällt. Der TE ist so und so mit solchen Fragen hier im Forum total falsch. Niemand kann eine Diagnose erstellen, was zwischen den beiden los ist.
    So denke ich, ist er bei seinem Hundetrainer besser aufgehoben als hier.

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