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  • Zitat

    Was heißt denn "vorherigen Hund"? Habt ihr den noch oder nicht? wie heißt er denn?


    Grad wenn ihr nen Border-Mix habt, würde mich eine Antwort auf meine Fragen umso mehr interessieren. ;)

    Hat sie doch geschrieben. ;)
    Der Border Mix ist weg, sie haben jetzt einen neuen Hund.

    Edit: Mein Internet ist heute wieder verdammt langsam. ihr wart schneller. :headbash:

  • Hallo Maifeuer,

    ich stand auch schon mal an dem Punkt, an dem ihr jetzt steht. Dies bereits ein gutes Jahr, nachdem ich den Sam zu mir genommen habe, der ebenfalls mit unklarer Vorgeschichte zu mir kam und ähnliche Probleme entwickelte, wie die, die du schilderst.

    Ich habe ihn damals erstmal in die Pension von Günter Bloch gegeben, einfach weil ich Abstand brauchte.

    Letztlich habe ich mich für ihn entschieden, neue Trainer ausprobiert (bis dahin war ich, anders als ihr, nur in einem Hundeverein), habe an meiner Einstellung gearbeitet und mit Sam gearbeitet.

    Er ist jetzt seit knapp fünf Jahren bei mir. Die Probleme haben sich in vielen Teilen gemildert. Ich kann ihn besser lesen und besser reagieren, weiß, was ich ihm zumuten kann und was nicht. Ich habe Möglichkeiten gefunden, ihn so auszulasten, dass sein Bedürfnis, sich eigene Aufgaben zu suchen, geringer geworden ist und er dadurch ausgeglichener wurde.

    Er wird aber nie ein einfacher Hund werden, den ich zu allen Aktivitäten mitnehmen kann. Letztlich ist und bleibt er in einigen Bereichen unberechenbar. Damit habe ich mich abgefunden und sichere ihn entsprechend; allerdings lebe ich allein und habe mein Leben in großen Teilen auch nach dem Hund ausgerichtet, was sicher kaum möglich ist, wenn man Familie hat.

    Da du schreibst, ihr hättet bereits etliche Trainer ausprobiert, ohne dass es zu Erfolgen gekommen sei, könnt ihr euch letztlich nur selbstkritisch fragen, ob ihr die nötige Konsequenz im Training aufgebracht habt und alles euch mögliche getan habt.
    Wenn ja, bleibt eigentlich nur die Entscheidung, euren Hund abzugeben.

    In deiner Vorstellung schreibst du, es handele sich um einen Hirtenhund. Nicht klar wird, ob es ein Hütehund oder ein Herdenschutzhund ist.
    Sollte es letzteres sein, könnte vielleicht Mirjam Cordt weiterhelfen. Ich kenne sie persönlich nicht; sie wurde mir aber schonmal von sehr kompetenter Seite empfohlen. Hier: http://www.dog-inform.de/ findest du nähere Angaben.

    Egal, wie ihr euch entscheidet, ich wünsche euch, dass ihr es schafft, zu eurer Entscheidung zu stehen und, falls ihr euren Hund abgebt, ein neues Zuhause findet, in dem er eine Chance hat.

    Herzliche und solidarische Grüße

  • Wir haben sehr ähnliche Erfahrungen mit Leika gemacht. Sie ist ein Schäfi/Border Collie Mix und kam aus zweifelhafter privater Haltung (Zwinger mit sehr wenig Gartenauslauf, keine Kopfarbeit, kein Sport, keine Spaziergänge, kaum Familienanschluss).

    Wir haben auch rumprobiert und schliesslich eine Trainerin kennengelernt, die weitgehend nach der Animal Learn Methode arbeitet. Sie sagte uns, dass Leika wohl sehr stressanfällig sei - stimmt! Wir haben gelernt, ihre Körpersignale zu lesen (klappt noch immer nicht 100 %ig, aber immer öfter) und vor allen Dingen, uns selbst zu beruhigen. Leika reagiert nämlich sehr stark auf unsere eigene Gemütsverfassung. Wenn sie glaubt, wir haben die Situation nicht im Griff, dann prescht sie nach vorne und plärrt die Gefahrenobjekte an (und würde sie wohl auch anspringen und kneifen, wenn sie nicht angeleint wäre).

    Wir haben gelernt, Gefahrensituationen frühzeitig zu erkennen und ihnen aus dem Weg zu gehen - durch Bogen laufen, schön füttern und ähnliches. Fussgängerzonen und belebte Wandergebiete oder Parks sind mit Leika weitgehend tabu. Biergartentraining habe ich jetzt langsam wieder aufgenommen - wochentags, wenn es nicht so voll ist und nicht länger als eine halbe Stunde.

    Es ist immer noch nicht "alles gut" - aber es wird immer besser. Wir werden wohl nie das liebe Begleithundchen haben, das freundlich zu allem ist, aber durch Arbeit an uns und mit Leika haben wir gelernt, mit den Situationen umzugehen und Gefahrensituationen möglichst nicht aufkommen zu lassen.

    Leika ist jetzt seit 2 Jahren bei uns - und wir sind uns darüber im Klaren, dass wir nicht aufhören dürfen, mit ihr zu trainieren.

    Sucht euch einen guten Trainer/eine gute Trainerin, dem/der ihr Vertrauen schenken könnt und arbeitet kontinuierlich, in kleinen Schritten, an euch und mit dem Hund. Dann werdet ihr auch Verbesserungen sehen - nicht in 3 Wochen, aber vielleicht in 3 Monaten.... einem halben Jahr....

    Und wenn es wirklich euer Vermögen übersteigt: Wendet euch an eine der Nothilfeorganisationen und sucht einen adäquaten Platz für euren Hund - aber denkt gut darüber nach!

    Liebe Grüsse
    Gudrun

  • Oh, eine schwierige Situation.

    Vorweg: Für mich liest es sich so, dass ihr sehr verantwortungsvoll mit der Situation umgeht und bisher umgegangen seid :gut:

    Ich glaube, dass es das gibt, dass Hund + HH nicht zusammen passen.
    Bei einem anderen Hund-HH-Team kann es besser klappen. Vieles kann man erlernen, aber in einigen Punkten kann man als Mensch auch nicht raus aus seiner Haut.

    Für mich stellst sich hier auch die Frage nach der Lebensqualität des Hundes (nach eurer natürlich auch). Denn was du schreibst, steht der Hund ja häufig unter Stress (ich gehe grundsätzlich davon aus, dass kein Hund "gerne" beißt, verbellt usw, sondern dann unter Stress steht).

    Du schreibst, dass ihr mehrere Hundetrainer hattet. Kann es sein, dass dabei ein Methodendurcheinander entstand, was die Sache letztlich mit verschlimmert hat? Wie lange wart ihr jeweils mit einem Trainer und seiner Methode zugange? Habt ihr den Trainern jeweils vertraut und an seine Methoden "geglaubt"?

    Gibt es einen Hundetrainer, bei dem ihr noch nicht wart, den ihr euch aber als letzte Chance vorstellen könnt?

    Den Hinweis mit dem Kommunikationsverhalten des Hundes fand ich auch sehr gut! Habt ihr dieses Thema verfolgt? Könnt ihr euren Hund "lesen"? Das ist erlernbar! Damit kann man viele vorher als unberechenbar erlebte Situationen besser einschätzen oder vorhersehen.
    Allerdings bleibt, was ich zu Anfang schrieb, dass es meiner Erfahrung nach einfach nicht harmonisierende Hund-Mensch-Teams gibt.


    Ich wünsche euch, dass ihr eine Entscheidung fällt, mit der ihr (und der Hund) gut leben könnt, zum Wohle aller Beteiligter.
    (Vergesst so was wie schlechtes Gewissen - falls euch da etwas belastet -, sondern schaut nach vorne, was an positiver Veränderung möglich ist.)

  • Hallo Maifeuer,

    leider hast Du bislang noch nicht Shoopys Fragen beantwortet ...
    aber aus Deiner Vorstellung lese ich, das Du einen Hirtenhund hast.

    Oder genauer gesagt, vermutlich einen Herdenschutzhund :gut:

    1.) Herdis haben einen angeborenen Schutztrieb. Sie betrachten es als ihre Aufgabe, ihr Territorium und ihr "Rudel" zu schützen.
    Territorium ist dabei aber mobil ... überall dort, wo sich das "Rudel" längere Zeit aufhält (längere Zeit heißt schon ab 10 Minuten)

    daher ist es völlig normal, das Euer Hund die ersten "Feinde" noch passieren lässt, dann aber in den Schutztrieb fällt.
    Außerdem senden manche Menschen mehr "Bedrohungssignale" ... die wir als Hundehalter oft garnicht wahrnehmen.

    2) aus den o.g. genetisch bedingten Verhalten sind Herdis tatsächlich nicht wirklich gern viel unterwegs. Am Liebsten bleiben sie zuhause in ihrem Territorium und bewachen dies.

    Falls Euer Garten ausreichend groß ist und Euer Hund diesen bewachen darf ... braucht Euch das Gewissen nicht allzusehr zu plagen, wenn Ihr den Hund nicht ständig überall mit hinnehmt.
    Umgekehrt mag natürlich kein Hund gern ewig lang von seinem "Rudel" getrennt sein .... besteht tatsächlich Euer Alltag mit der gesamten Familie darin, in irgendeiner Form unterwegs zu sein - dann könnt Ihr dem Hund nicht mehr gerecht werden.

    3) Keine Ahnung mit welchen Trainern und nach welchen Methoden Ihr bislang gearbeitet habt.
    Sollte das bislang noch nicht geschehen sein, sucht Euch unbedingt nochmal einen Trainer der sich explezit mit Herdenschutzhunden auskennt, bevor Ihr Euch endgültig entscheidet. Denn viele Methoden, die z.B. beim Schäferhund gut funktionieren, sind beim Herdi regelrecht kontraproduktiv.

    Ich hab meinen Herdi-Mix jetzt seit 3 Jahren - und hab ihn durch eigene Unwissenkeit und Schei**-Tipps von "Trainern" selbst versaut. Seit 8 Wochen hab ich nun eine Trainerin, die ganz offensichtlich weiss was sie tut. Wir hatten erst 4 Einzelstunden ... dennoch merkt man schon starke Veränderungen - weil ICH endlich weiss, wie ich es handhaben muss.
    Und weil ich weiss, was ich von diesem Hund erwarten kann - und was nicht. Mit meinen anderen drei Hunden hab ich übrigens keine derartigen Probleme.

    Bei Euch kommt hinzu, das Euer Hund mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bis zu seinem 5. Lebensjahr ziemlich versaut worden ist - was dann auch der Abgabegrund war.
    Es braucht also - selbst mit den richtigen Methoden - ein wenig Geduld.
    Aber ich bin mir sicher das es machbar ist.
    Ein guter Kontakt für Herdis ist Mirijam Cordt ...
    oder guck mal bei http://herdenschutzhunde-in-not.de/start/start.htm

    lg
    susa

  • Uiuiui, da habt Ihr aber viel geschrieben und viele Denkanstösste gegeben.

    Puh, wo fange ich an.

    Also erstmal. Ja, unser Dicker ist ein HSH. Ich hab das erstmal extra weggelassen um zu vermeiden, dass dann gleich Reaktionen kommen wie "na dann ist das ja ganz normal, das hättet ihr euch früher überlegen müssen".
    Unser Hund ist nämlich zwar ein HSH, aber alles andere als ein urtypischer HSH. Er ist super verschmust, hat im allgemeinen kein Problem mit Fremden und kein total heftig ausgeprägtes Teritorialverhalten. Er hasst es draussen zu sein und möchte schon eigentlich immer gern mit. Er weint wohl auch oft wenn wir ohne ihn unterwegs sind. Und er würde uns für jedes Kaninchen stehen lassen und es wäre ihm wohl wurscht wenn uns dann etwas passieren würde (so von wegen Schutztrieb und so). Auch wählt er absolut willkürlich aus wen er als Bedrohung empfindet. Meist sind es eben alte Damen :/ , Leute wo ich denken würde das die wirklich Dreck am Stecken haben könnten, an denen spaziert er freudig vorbei :???:
    Natürlich kommen die Gene auch durch, z.B. in der Dämmerung oder in der Tatsache das er doch meist überlegt ob er einem Komando nachkommen möchte oder nicht, oder wenn bei Spaziergängen jemand zwischen uns ist, dann passt er natürlich auch auf aber wie gesagt er ist kein extrem seiner Art :smile: . Von dem her ist alles ok und da wussten wir auch vorher auf was wir uns einlassen. Auch wenn es in der Praxis dann etwas anderes ist als in der Theorie, das sag ich so wie es ist.

    Was wir zu seiner Geschichte wissen ist wie folgt: Er war als junger Hund auf einer Tötungsstation wo er sich immer mit anderen Rüden ums Futter prügeln musste, von dort wurde er als Mischling an zwei ältere Damen vermittelt, die natürlich komplett mit ihm überfordert waren (was erklären würde, warum er es auf alte Damen abgesehen hat, wer weiß was die mit ihm gemacht haben :sad2: ), also wurde er an jemanden abgegeben der wohl HSH Erfahrung hatte, lebte dort im Rudel, war glücklich und passte dann dort auch irgendwann nicht mehr rein, da die Besitzer sich scheiden ließen und er über war. Von dort wissen wir, dass er mal von Jungs im Grundschulalter geärgert wurde, angeblich wurde er nur mit Schneebällen beworfen, aber wer weiß ob das wirklich alles war. Dann hat er eine kurze Zwischenstation in einem Nothundeverein gemacht und von dort haben wir ihn dann übernommen.

    Wir befinden uns momentan in dem Teufelskreis den "Schweizerflocke" beschrieben hat (danke auch für Deinen Mut). Am Anfang haben wir versucht den Hund in unsere Familie zu integrieren. Wir haben ihn auf kleine Wege mitgenommen, z.B. zum Bäcker, dort hat er aber immer richtig Theater gemacht wenn jemand anders mit Hund kam, also ok, hat man ihn zu Hause gelassen. Für die 5 Minuten den Stress, och nö. Dann sind wir am Anfang hier in der Gegend spazieren gegangen, aber wie "Schweizerflocke" schon beschrieb, es gab eben immer wieder Theater und wir waren hier in der Gegand dann schnell als die mit der Bestie verschrien. Also fahren wir inzwischen oft weiter weg um nicht ständig irgendjemandem zu begegnen und wenn doch dann kennt man denjenigen wenigstens nicht. Das ist aber dann natürlich auch wieder kontraproduktiv, denn unser Hund war bisher nie Einzelhund, Hundebegegnungen hat er aber nun ehr selten weil wir sie zu vermeiden versuchen, hat zur Folge der Hund ist unglücklich.

    Auch gab es bei uns so einen Knackpunkt wegen dem wir uns jetzt fragen, ob das Risiko nicht doch zu groß ist das mal etwas passiert.
    Unser Dicker ist uns ausgebüxt (was nie hätte passieren dürfen, aber es ist nunmal passiert, ich mache mir da echt Vorwürfe), hat dabei eine alte Dame zu Fall gebracht (warum, wieso, weshalb wissen wir nicht, sie hat sich nicht bei uns gemeldet) und hatte danach eine Beißerei mit einem Pittbull, welcher auch verletzt war. Die Besitzer haben dann auch die Polizei gerufen und nun ist unser Hund polizeibekannt :sad2:

    Dann kommt nun eben dazu, dass wir ihn inzwischen bei Kinderbesuch von den Kindern trennen (keine Sorge, er war natürlich sowieso nie mit Kindern allein oder sowas), besonders bei Jungs, da er ja nun mal einen Freund unseres Sohnes bedroht hat (ich denke der Hund hat gerochen, dass der Junge eine Heidenangt vor ihm hatte). Nur haben wir eben einen Jungen im Grundschulater, da kommen zukünftig immer wieder Jungs in dem Alter zu Besuch, sollen wir ihn dann immer wegsperren? Damit ist doch keinem gedient und wir wohnen leider nicht so, dass man sich aus dem Weg gehen kann. Letzte Woche hat ein Freund meines Sohnes hier übernachtet (derjenige welcher), also musste der Dicke ausquartiert werden, nur wem soll man ihn anvertrauen. Die Meisten unterschätzen ihn oder haben einfach nicht die Kraft ihn zu führen. Wir haben dann eine Notlösung gefunden, aber das war doch alles andere als ideal, also wie soll sowas in Zukunft gelöst werden?

    Die Probleme die wir haben sind meiner Meinung nach nicht unbedingt primär auf die Tatsache zurückzuführen, dass er ein Herdi ist, sondern ehr darin begründet, dass wir als Familie und er als Hund nicht perfekt zueinander passen.Aber das hat sich eben erst im Laufe der Zeit gezeigt. In den zwei Jahren ist noch ein Kind dazu gekommen und die Interessen unserer Familie haben sich mit den Interessen und dem Alter der Kinder entwickelt/geändert.

    Und es ist darin begründet, dass wir hier noch keinen geeigneten Trainer gefunden haben, der wirklich mit Herdis umgehen kann. Entweder die haben mit der Brachialmethode gearbeitet oder mit der Heititeiti Methode und irgendwie passte davon gar nichts zu uns. Auch ist das Zeichen lesen bei Herdis ja immer so eine Geschichte, vielleicht/wahrscheinlich haben wir wirklich etwas übersehen in den Momenten als es kritisch wurde.
    Die HP von Frau Cord (danke für den Tip) habe ich mir natürlich gleich mal angeschaut, aber sie ist sehr weit weg. Ich werde sie trotzdem mal anschreiben. Vielleicht kennt sie jemanden hier in der Nähe. Ausserdem haben wir noch jemand anders HSH erfahrenen angesprochen, der uns ebenfalls zur Seite stehen möchte. Das wird dann wohl in 1-2 Wochen klappen.

    Im Moment wissen wir einfach nicht wie es weitergehen soll. Es ist alles nur noch Stress, die Spaziergänge, das Zusammenleben...irgendwer bleibt immer auf der Strecke.

  • Huhu Maifeuer,

    1. Frage: wurde der hund mal komplett tierärztlich durchgecheckt (ich denke da an ein Schilddrüsenprofil)

    2. habe ich es übersehen vielleicht: welche Rasse ist der guteste

    3. Wo wohnt ihr: vielleicht kann jemand einen kompetenten Trainer empfehlen.

    4. Mit welchen Methoden wurde an welchen Problemen gearbeitet.

    5. versuch für eine exemplarische Situation seine Körpersprache zu beschreiben: was machen die Ohren, wo liegt der Körperschwerpunkt (hinten oder vorne), steht er merh geduckt oder quasi auf den Zehenspitzen. Falls er mit dem Schwanz wedelt, ist da weit schwingend oder kurz-amplitudig, steif und schnell?? etc.

  • Hallo Martina,

    nein, einen Blutcheck haben wir noch nicht machen lassen. Was könnten Schilddrüsenprobleme auf sich haben? Körperlich ist sonst so weit ok, wir hatten die TÄ grad da.

    Zu 2 + 3 möchte ich nichts sagen. Ich bin noch neu hier und habe bereits schlechte Erfahrungen im Netz machen müssen und möchte daher einigermaßen anonym bleiben. Ich hoffe Du verstehst das. Ich werde aber mit der Frau Cordt Kontakt aufnehmen und mal hören ob sie etwas für uns tun kann.

    Gearbeitet wurde mit den üblichen Programmen. Dem häuslichen Programm, Leinenführungstraining, dem Hund beibringen/zeigen wie langweilig andere Hunde doch sind indem man ihnen den Rücken zuwendet etc.. Ich denke das waren so die üblichen Methoden. Es ging in erster Linie darum uns halt die berühmte Dominanz zu verschaffen. Die andere Trainerin war total auf die Partnerschaftlichkeit zwischen Mensch und Hund aus. Aber das passte nun so gar nicht.
    An den Problemen bezüglich der Tatsache das er auch auf den einen oder anderen Menschen schlecht zu sprechen ist kann man nicht wirklich arbeiten, denn es ist ja nie vorhersehbar wann er mal jemanden nicht mag. Wir kamen also nicht in die Verlegenheit mal zu demonstrieren wie er sich dann benimmt.
    Daher sag ich ja, es ist schwer mit ihm an gewissen Dingen zu arbeiten, weil er so unvorhersehbar ist. Und es ging ja jetzt auch lange Zeit gut. Was aber sicherlich in erster Linie dem zu verdanken war, das wir gewisse Maßnahmen getroffen haben.

    Die Körpersprache zu beschreiben fällt mir ehrlich gesagt schwer. Das muss ich vor Augen haben. Ich muss auch sagen, dass ich denke, dass das vielleicht auch keine so gute Idee ist, denn wenn ich nicht anständig und verständliche beschreibe verzerrt sich doch auch wieder das Bild, oder nicht?

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