Zwei Hunde - Kastra?

  • Hi Leute,

    also es geht hier nur um ein "Was wäre wenn" ... denn ich überlege mir irgendwann evtl jetzt oder später einen zweiten Hund zu holen. Jetzt habe ich Jojo aus dem Tierheim, er ist 11 Monate alt, ein Rüde. Als zweiten Hund hätte ich auch gerne wieder einen aus dem Tierheim ... ungefähr in seiner Größe und auch in seinem Alter. Allerdings würde ich nun gerne eine Hündin, da es mir mit zwei Rüden nix ist ... da habe ich irgendwie Respekt vor.

    Ja nun frage ich mich nur wie man es machen kann wenn man jetzt noch ne Hündin dazu nimmt (angenommen nicht kastriert). Man sollte ja Rüden wenn dann nicht so früh kastrieren ... aber wenn nicht gibs wohl bald Kiddis ... Und wenn sollte man lieber Hündin oder Rüden kastrieren?

    Was sagt ihr dazu, bzw wie habt ihr es gemacht??

    LG

  • Wie soll denn das klappen? Da jault der Rüde doch 3 Wochen durch ... er ist sowieso ein sehr kommunikativer ... also das wird nix! Ausserdem ist das doch voll der psychische Stress für ihn ...

  • Hi,

    Zitat

    da es mir mit zwei Rüden nix ist ... da habe ich irgendwie Respekt vor.

    Warum? Hast du Angst, dass sie sich nicht vertragen, oder denkst du spazierengehen mit zwei intakten Rüden ist anstrengend oder,...

    Zitat

    Ja nun frage ich mich nur wie man es machen kann wenn man jetzt noch ne Hündin dazu nimmt (angenommen nicht kastriert). Man sollte ja Rüden wenn dann nicht so früh kastrieren ... aber wenn nicht gibs wohl bald Kiddis ... Und wenn sollte man lieber Hündin oder Rüden kastrieren?

    Also ich persönlich würde mir mit diesem Plan eh noch viel Zeit lassen. Dein Hund hat vielleicht seine "schlechtesten Seiten" noch gar nicht gezeigt, wenn er richtig pubertiert und jeder Hündin hinterherrent usw. hast du vielleicht richtig Stress - wenn dann noch ein zweiter Hund erzogen werden will, wirds richtig schwierig! Man hört häufig den Tipp, abzuwarten bis der 1. Hund mindestens 2-3 Jahre alt ist, bevor man sich einen zweiten dazuholt. So kann dann auch der neue Hund sinnvolle Dinge vom Ersthund lernen, weil der bis dahin (hoffentlich) einen zuverlässigen Gehorsam besitzt.

    Anscheinend gibt es auch Leute, die intakte Hündinnen und Rüden in einem Haushalt halten, es scheint bei manchen wohl sehr gut zu funktionieren. Ihc habe damit aber keine Erfahrung.
    Es gibt übrigens auch Studien, dass es bei Mehrhundehaltern zwischen den Hunden am reibungslosesten funktioniert, wenn alle Hunde unkastriert sind. Sind welche kastriert, gibts anscheinend viel mehr schlimme Streitereien.

    Ich persönlich bin halt nicht so der Freund von Kastationen, würde aber rein gefühlsmäßig eher den Rüden kastrieren.

    lg,
    SuB

  • Ich würde nur dann eine Hündin dazu holen, wenn ich die Möglichkeit hätte beide in der Zeit der Läufigkeit zu beaufsichtigen und notfalls zu trennen.
    Genau so eine Konstellation strebe ich in etwa 2 Jahren an, weil es mich reizt auch mal eine Hündin zu haben und ich die Möglichkeiten auch habe zwei Hunde unterschiedlichen Geschlechts zu halten.

    Sollte es wieder erwarten doch zu Problemen kommen, die ich vorher nicht abschätzen konnte (extremer Stress z.B.), dann wird die Hündin frühestens nach ihrer 2. Läufigkeit kastriert oder der Rüde sterilisiert.
    Den Rüden würde ich nicht aus Fortpflanzungsgründen kastrieren, dafür sind die Auswirkungen einfach zu stark.

  • Zitat

    Wie soll denn das klappen? Da jault der Rüde doch 3 Wochen durch ... er ist sowieso ein sehr kommunikativer ... also das wird nix! Ausserdem ist das doch voll der psychische Stress für ihn ...

    Das kannst du unter Umständen auch durch Kastration nicht vermeiden. Das einzige was mit absoluter Sicherheit durch Kastration vermieden wird, sind Welpen. Der Rest kann sich ändern, muß aber nicht.
    Ich kenne mehrere (ok, nur drei) kastrierte Rüden, die Höllenqualen leiden während der Läufigkeit ihrer "Partnerin".

  • Bekannte von mir haben einen nicht kastrierten Rüden und eine nicht kastrierte Hündin.

    2x im Jahr wohnt sie für ca 2Wochen mitsamt der Hündin woanders.Ist ziemlicher Stress für die Besis und die Hunde aber anders klappt es dort nicht.
    Sie wollen weder den einen noch die andere kastreren lassen.

    Ich denke das ist Einstellungssache wie alles was mit dem Kastieren zu tun hat,jeder muß das für sch selber entscheiden.

  • Mhh naja Zeit lassen ... ich weiß nicht, letzte Woche war meine Mum mit ihren zwei Hunden da und es war sooo schön für ihn ... er ist ausm Tierheim und deshalb die Umgebung mit anderen Hunden wohl doch sehr gewöhnt, deswegen glaube ich wäre sehr sehr schön für ihn. Er ist auch gar nicht so Pubertär, also bis jetzt hat er keine Schwierigkeiten gemacht ... sein Grundgehorsam ist wirklich sehr gut, von daher würde ich da jetzt nicht soo große Probleme sehen. Aber ausschließen kann man es nie, das stimmt.

    Ja das mit den zwei Rüden ... mhh ich weiß nicht, kenne da irgendwie nur böse endende Geschichten, und das wäre mir irgendwie zu heikel. Also nicht beim spazieren gehen, eher in der Wohnung ... das sie sich in die Haare kriegen.

    Mhh vielleicht dann eher noch einen schon kastrierten Rüden dazu? Oder eine schon kastrierte Hündin? gibt es ja recht häufig im Tierheim ... auch obwohl sie sehr jung sind ...

  • Wenn du dir wirklich unsicher bist das du es mit Rüde und Hündin nicht schaffst, würde ich - bevor es zu einem ungewollten Wurf kommt - die Hündin kastrieren lassen.

    Von daher habe ich zwei Rüden und als Zweithund keine Hündin genommen ;) Ich bin nicht wirklich für die Kastration. Aber manchmal ist es besser als sich später über die Folgen zu beklagen. :)

    Edit: Und wegen zwei Rüden - schau mal hier :
    https://www.dogforum.de/ftopic87142.html

  • Ohh das ist ein guter Thread ... den les ich mir mal gut durch! Danke

    Und wenn sich beide nicht verstehen sollten und irgendwann Probleme miteinander kriegen hilft eine Kastra sicher eher nicht oder??

    LG

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