ich werd irre - Hundi ignoriert mich total.....

  • Was meinst du mit "in-die-Seite-kneifen"?

    Musst halt wenn er nicht kommt, 2 Sekunden später dein "Tschöö" rufen und dann sofort losrennen.
    Nach ner Weile wird er es verknüpfen.
    Er verknüpft Signale schon richtig, wenn du sie im richtigen Moment einsetzt.
    Wenn er z.B. nicht sofort kommt, darfst du ihn nicht noch überlegen lassen, was er jetzt macht, kommt er o. lieber doch nicht.
    Du rufst immmer sofort danach dein "Tschöö", sobald du merkst, er kommt nicht.

  • Zitat

    Hi,

    mir gab jmd. dann einen Tipp, dass ich ihn abholen soll und ihn dann ruhig mal in die Seite kneifen solle,

    Gruß

    Das mit dem "wegrennen" ist immer nach hinten losgegangen..., ihm war es z.T. scheiss egal, wo ich war....wenn zuviel Ablenkung ist, hat das bisher nicht geklappt....wenn er mich jetzt anstampfen kommen sieht, kommt er...

    Wenn er nicht kommt, darf ich ihn nicht überlegen lassen, o.k., - aber auch wenn ich die erste Zeit noch das Tschööö rufe, er es aber noch nicht verknüpft hat, kommt er mit Ablenkung zu 99% nicht....- gehe ich hin, kommt er mir schon entgegen, da kann ich ihn ja nicht mehr bestrafen, er kommt ja. Wenn er kommt, bleibe ich auch stehen, und er kommt immer noch. Er weiss mittlerweile genau, wenn ich jetzt nich schleunigst komme, kneift die mich wieder...ich kneife nicht fest, aber so, dass es unangenehm ist. Und meiner Meinung nach versteht er das ganz genau *gg*. Ist schon alles ziemlich verzwickt....

  • Hi Mecki,

    das mit "in die Seite kneifen" verstehe ich nicht richtig.

    Wenn der Hund bei deinem Ruf weit weg ist, du zu ihm läufst und ihn kneifst, verbindet er das noch mit deinem Ruf?

    Ich habe vor ein paar Tagen ganz anders reagiert, als man lt. Hundeschule sollte. Hund kam auf meinen Ruf nicht, habe mich umgedreht, bin in die andere Richtung gelaufen-nix passierte. Danbn bin ich zurück, total sauer und er kam mir auf halbem Weg über den Acker entgegen.
    Hätte ihn ja loben müssen. :shock: Tat ich aber nicht, sondern habe ihn zusammengestaucht. Man staune, es hat geholfen.

    Meiner Meinung nach sind die Hunde nicht so doof, dass sie nicht wissen, wann sie zu kommen haben. Irgendwo kommt man sich dann schon vom Hund verschaukelt vor. Loben für eine Sache, die er nicht toll gemacht hat, ist nicht immer sinnvoll. Auch wenn ihr mir jetzt den Kopf abreisst....

    Gruß

    Nele

  • Zitat

    Ich habe vor ein paar Tagen ganz anders reagiert, als man lt. Hundeschule sollte. Hund kam auf meinen Ruf nicht, habe mich umgedreht, bin in die andere Richtung gelaufen-nix passierte. Danbn bin ich zurück, total sauer und er kam mir auf halbem Weg über den Acker entgegen.
    Hätte ihn ja loben müssen. :shock:

    Eindeutig ja. Dein Hund hat gemerkt, daß Du sauer bist, in diesem Moment wußte er aber sicher nicht mehr warum. Er kam Dir entgegen und ich wette er hat das ganze Programm an Beschwichtungssignalen abgespult -wegschauen, Lippen lecken, leichten Bogen laufen etc.

    Zitat


    Hätte ihn ja loben müssen. :shock: Tat ich aber nicht, sondern habe ihn zusammengestaucht. Man staune, es hat geholfen.

    Du hast ihn also dafür zusammengestaucht, daß er beschwichtigend zu Dir gelaufen kam. Machst Du das öfter wird die Konsequenz für den Hund sein, keine Beschwichtigungssignale mehr zu benutzen, denn das zieht Strafe nach sich. Daß das Abrufen jetzt auf die Dauer besser klappt, wage ich sehr zu bezweifeln, denn das Abrufen war zu dem Zeitpunkt der Bestrafung nicht mehr das Thema.

  • Hi Mecki,

    Wie von den anderen bereits geschrieben ist es ja nichts ungewöhnliches, daß Hunde in dem Alter ab und zu Erinnerungslücken haben. Da klappts wochenlang super und dann glaubt man, man hat einen anderen Hund. Also erstmal nicht verzweifeln, das wird schon wieder. Training fängt am ersten Tag an und hört nie auf …

    Zu dem „in die Seite kneifen“ oder „zusammenscheißen“ – ich würde das definitiv nicht machen. Du rufst den Hund, er kommt nicht, du gehst hin (Sekunden später) und wirst dann unangenehm. Was soll der Hund dabei lernen ? Er verbindet es mit Sicherheit nicht mit dem nicht kommen.

    Wenn du ohne Ablenkung unterwegs bist, klappt es doch, oder ? Da solltest du auf jeden Fall immer wenn du ein „Hier“ einsetzt dieses auch konsequent bis er bei dir ist durchziehen. Fang mal an jeden Schritt den er in deine Richtung macht verbal zu loben, angefangen von dem Moment wo er in deine Richtung schaut bis hin zum „super, klasse Hundi“ wenn er bei dir ist. Dadurch hast du auf dem gesamten Weg auf dich zu seine Aufmerksamkeit und er wird freudiger kommen.

    Dann würd ich mir den ersten (gut erzogenen) Ablenkungshund besorgen, Hundi sitzen lassen, dann bewußt mit „Lauf“ zum anderen hinschicken. Laß sie eine Weile spielen bis er wieder ansprechbar wirkt, dann rufst du ihn. Schaut er dich an sofort ein „fein, komm hier“, dreht er sich weg ein ernstes „hier“, kommt er sofort anfangen zu loben (nicht übertrieben, aber fröhlich), zieh das durch, bis er bei dir ist, lob ihn megamäßig und schick ihn sofort wieder weg.

    Reagiert er nicht aufs erste Rufen, wird der andere Hund abgerufen. Dann versuchst du es bei deinem erneut. Funktioniert das alles nicht, geh auf ihn zu. Nicht wütend, sauer, drohend, einfach kommentarlos aber schau ihn dabei an ! An dem Punkt wo er dich registriert rufst du ihn mit „hier“ und gehst ein paar Schritte zur Seite, so daß er dir ein paar Meter entgegenkommen muß. Weiter wie oben, bis er bei dir ist.

    Erst dann mit 2, 3, 4, … Hunden üben. Halt ihn genau im Auge, wenn du merkst er ist vollkommen ins Spiel vertieft warte lieber noch einen Moment bevor du übst. Geduld ist eine wichtige Tugend für Hundehalter ;-)

    So kannst du alles was im Endeffekt mit dem Kommen zu tun hat absolut positiv beenden, kein zwicken, kein schimpfen und kein wütendes Frauchen zu dem er angerobbt kommt. Da Hier das wichtigste Kommando in der Hundeerziehung ist, sollte das immer positiv sein. Wenn er es zu 100 % kapiert hat und kennt, kann man bei nichtbeachten ein ernsthaft strenges „aber zackig jetzt mister“ hinterherrufen, meine wissen, daß es dann Zeit wird.

    Gruß Silja

  • Nichts ist für einen Hund (dazu noch ein junger) schlimmer als verlassen zu werden. Meiner hat mich einmal ignoriert und ich habe ihn schweren Herzens stehengelassen. Ich bin zurück zum Auto gegangen, habe den Wagen angelassen und bin langsam weggefahren (glaub mir, so einen schnellen Rotti hat noch keiner von Euch gesehen). Nach ca. 100m Fahrweg (abgelegenes Gebiet, bitte nicht in der Stadt versuchen) habe ich angehalten und ihn in den Wagen gelassen. Zu Hause erst mal eine Unterordnung im Garten gelaufen und danach ausgiebig getobt.
    Das hat sich mein bester Freund bisher gut gemerkt.

  • Zitat

    Ich bin zurück zum Auto gegangen, habe den Wagen angelassen und bin langsam weggefahren (glaub mir, so einen schnellen Rotti hat noch keiner von Euch gesehen). Nach ca. 100m Fahrweg (abgelegenes Gebiet, bitte nicht in der Stadt versuchen) habe ich angehalten und ihn in den Wagen gelassen. Zu Hause erst mal eine Unterordnung im Garten gelaufen und danach ausgiebig getobt.
    Das hat sich mein bester Freund bisher gut gemerkt.


    Dazu sag ich erstmal nix....

  • Dazu sag ich erstmal nix....[/quote]

    Ach der Kollege Hund mal wieder, sag mal, ist es was persönliches oder verstehst Du einfach nicht was ich schreibe.
    Anstatt mich mit solchen oder ähnlichen Kommentaren zu bombadieren, wie wäre es, daß Du mal was zum Besten gibst (was Konstruktives meine ich).

    Für alle anderen, die mein Vorgehen vielleicht nicht verstanden haben:

    Wir machen uns zunutze, daß der Hund verschiedene Grundbedürfnisse hat, z.B. Futter, Zuneigung und auch sein Platz im Rudel.
    Letzteres müssen wir ihm verdeutlichen. Es geht darum, daß der Hund seinen Halter ignoriert, dies kann mal unbeabsichtigt sein, es kann aber auch Dominanz sein.
    Wie mache ich also dem Hund klar, daß er gehorchen muß??
    Hier machen wir uns zunutze, daß der Hund ein Rudeltier ist, und drohen ihm damit, daß er ausgestoßen wird, falls er nicht spurt.
    Dies kann man machen, indem man ihn ignoriert- hilft aber nix, wenn er gerade im Spiel, oder sonst irgendwie abgelenkt ist.
    Man kann es auch so machen, wie ich es beschrieben habe (@ Hund: bitte zitiere demnächst den kompletten Text).
    Ich habe meinen Hund ignoriert und ihn halt dumm stehen gelassen, bzw. habe ihn das machen lassen, was er für wichtiger gehalten hat. Ich habe meinen Weg fotgesetzt und bin zurück zum Wagen gegangen in dem Wissen, daß er dies genau beobachtet, sich aber im Hintergrund hält.
    Was ist jetzt so schändlich daran? Das mein Wuffi ca. 100m hinter meinem Auto hergerannt ist? Auf verlassenen Waldwegen? Ich brauche für 100m rennen ca. 11 sek., mein Hund einiges weniger. Weniger als 11 Sekunden Verlassensangst, dafür regst Du Dich auf?
    Was meinst Du woher mein Hund wusste, daß ich zum Auto gehe? Nicht weil er daran gedacht hat, daß wir mit dem Auto da sind, sondern weil der Hund meist immer weiß wo Du steckst, er wird Dir mehr oder weniger unbemerkt folgen.
    Warum die Unterordnung danach? Um zu sehen ob er weitere Kommandos befolgt, tut er dies, wird er belohnt- wie auch immer.
    Manche Hunde loten es genau aus, wie ernst Du es meinst, und dann gilt es weitaus dominanter zu sein als der eigene Hund.
    Viele Wege führen nach Rom und nicht immer ist meiner oder Deiner der Richtige. Ich kann aber behaupten, damit Erfolg gehabt zu haben.

    Aber ich bin gespannt, was Du jetzt wieder daran auszusetzen hast.
    Unterhalte mich weiterhin mit Deinen belustigenden Kommentaren, wie den letzten (Thread) mit der Leine (von wegen bischen schwanger). Du hast keine Ahnung, daß man mit der Leine arbeiten kann und zwar gänzlich unsichtbar für andere (so leicht ist der Ruck), daß Du hier nichts weiteres weißt ist mir fast klar, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

    :P

  • Aber mit dem Auto weg fahren? :shock:
    Hunde haben bekanntlich kein Zeitgefühl, von daher ist es egal ob der 10 Sek. oder 10Min. hinter dem Auto herrennt.
    Hab auch 2 Hunde, denen mußte ich nicht durch wegfahren beibringen,
    daß es sich lohnt bei Frauchen zu bleiben. Denk das hat extrem mit Bindung aufbauen zu tun. Und wenn der Hund andere Sachen interessanter findet, als mich, hab glaub ich etwas falsch gemacht. Versetz dann also nicht meinen Hund in Panik, indem ich wegfahr, sondern überleg, was ich an meinem Verhalten ändern muß.

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