Das Ich-will-von-dir-was der Hunde ...
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Guten Abend ihr Lieben,
ich hatte gerade wieder so eine unterhaltsame Situation mit meiner Kleinen (6,5 Monate)
Seit ein paar Wochen fängt sie an mir durch gesten ihrerseits zu sagen, was sie möchte!!! Hört sich jetzt bekloppt an, aber ich hoffe, ihr wisst, was ich meine
Sie stupst an meiner Hand oder unter Arm , sitzt vor mir und macht komische Geräusche, scharrt mit den Pfoten am bein .... sowas halt
Erst bin ich natürlich sofort mit ihr rausgrannt, sie ist ja noch jung und ich dachte sie muss mal... aber neeeeeee, madame wollte zocken

oder sie wollte dann gerne mal was zum knabbern und rannte auch Frage meinerseits sofort los um mich in die Küche zu lotsen, wo ihre Box mit den Leckerchen & Knabberzeugs liegen (Marley steht auf kaninchenohren

Langsam verstehe ich ihre "zeichen" und oft kommt es mir jetzt so vor, als würden wir gegenseitig unsere Sprache lernen, um uns besser zu verstehen...
Wie ist es denn bei euch und euren Hunden? Vor allem bei jungen Hunden würde mich das echt ganz doll interessieren, ob ihr auch irgendwann enfach mal das Gefühl hattet:" Wir sind ein team!"
Ich hab meine Maus jetzt 3,5 Monate und ich merke, wie wir langsam eine tolle Bindung, Vertrauen und das alles bekommen!
Ich schmunzel die ganze zeit über meinen Bericht hier, aber er kommt von herzen!!!
LG
Julia
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Hallo,
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Klar ist das süß, aber der kleine Racker hat Dich ja schon ganz gut im Griff – er fiept, und Du springst. So ziehst Du Dir unter Umständen eine Nervensäge ran.
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Zitat
Klar ist das süß, aber der kleine Racker hat Dich ja schon ganz gut im Griff – er fiept, und Du springst. So ziehst Du Dir unter Umständen eine Nervensäge ran.
Laß dir deine Freude nicht mies machen.
Ich finde es auch schön wenn man versteht was der Hund will, habe es auch immer so gehalten und habe keine Nervensägen

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Hüstel...
Solches Verhalten würde ICH unterbinden (bzw. ignorieren)und nicht noch bestätigen. Die Lütte erzieht Dich gerade ganz in ihrem Sinne!
LG von Julie -
Ich muss da leider auch in die selbe Kerbe hauen.
Du solltest den Hund erziehen und nicht der Hund dich.
Natürlich sollte man auf die Bedürfnisse des Hundes eingehen. Das heißt aber nicht wenns Wuffi was will das du springen musst. :nein:Lieben Gruß,
Frank -
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Die Vorschreiber haben ja völlig Recht - aber süss ists trotzdem. Ich finde es auch immer wieder schön, wenn meine grosse, erwachsene, selbstständige Leika angetrottet kommt, mir den Kopf oder eine Pfote aufs Bein legt, mal mit der Schnute schubst oder sich einfach nur neben mich setzt (oder bei Gewitter auf meinen Füssen unter dem Computertisch Schutz sucht.
Das heisst aber noch lange nicht, dass ich dann aufspringe, ihr ein Leckerli hole oder sofort mit ihr zu spielen anfange. Meist streichele ich sie kurz - so nach dem Motto: "Hallo Leika, schön, dass du da bist" und mache weiter mit meinem Programm.
Die Vorschreiber haben schon Recht mit ihren Bemerkungen: Nicht jedes "süsse" Verhalten oder jede niedliche Geste gleich mit etwas belohnen. Das führt nämlich unter Umständen wirklich zu einem Hund, der irgendwann nur noch mit Forderungen nervt und knatschig wird, wenns nicht nach seinem Kopf geht.
Du wirst schon den richtigen Mittelweg finden - hoffe ich....
Liebe Grüsse
Gudrun -
Denk daran, dass deine Hündin zur Zeit den Ton angibt und dir vorgibt, was du tun sollst.
Denk auch daran, dass bald die Zeiten kommen, wo DU ein Verhalten von ihr verlangen wirst( z. b. nicht zu anderen Hunden rennen, Sitz machen wenn du es möchtest, Spielzeug hergeben, wenn du es sagst, Platz machen, wenn du es sagst, gescheit an der Leine laufen ) und sie sich dann unter Umständen fragen wird, warum sie dann auf einmal das tun sollte , was du verlangst, wenn es die ganze Zeit andersrum war.

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Zitat
Ich finde es auch immer wieder schön, wenn meine grosse, erwachsene, selbstständige Leika angetrottet kommt, mir den Kopf oder eine Pfote aufs Bein legt, mal mit der Schnute schubst oder sich einfach nur neben mich setzt (oder bei Gewitter auf meinen Füssen unter dem Computertisch Schutz sucht
-----------------------------------------------Das hatte ich gemeint, das ist für mich ein Zeichen, daß zwischen mir und dem Hund die Chemie stimmt, deshalb brauche ich noch lange nicht aufzustürzen und das machen was er will.
Und wenn ich es dann nicht mache, nimmt er es hin, warum also sollte ich das alles unterbinden? -
Ich glaub ich weiss was du meinst MissG!
Jeden Arbeitstag um ca 18.00 Uhr kommt Taco und stupst mir an den Oberschenkel - Zeit vom Büro nach Hause zu gehen! Natürlich richte ich mich nach der Arbeit und er trottet in dem Fall dann wieder von dannen
aber es hält ihn nicht davon ab, es am nächsten tag wieder zu machen.ansonsten, hör besser auf den rat von tanzbärin, mit dem mittelweg - sonst bestimmt deine kleine bald ganz, was wann läuft

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In Maaßen finde ich es ganz süss wenn meine Hunde mich manipulieren wollen, man muss nur aufpassen das es nicht überhand nimmt.
Bei mir kommt es immer drauf an wie der Hund "fragt"
Wenn ich abends am PC sitze und es so langsam auf die Fütterzeit zugeht kommt Frieda an und nervt. Sie hüpft rum, fängt an zu lecken, stellt sich mit den Pfoten an mir hoch ect. Ich ignoriere so ein Verhalten völlig aber sie macht es weiterhin obwohl sie noch nie damit Erfolg hatte. Frieda ist unglaublich hartneckig, ich muss sie wegschicken sonst hört sie nicht auf.
Murphy macht das viel geschickter. Er legt den Kopf auf mein Bein und seufzt dauernd. Dann schaut er mich an, schmatzt ein paar mal, legt den Kopf wieder auf mein Bein und seufzt.
Er beherscht die Nummer des leidenden und verhungernden Hund so gut das ich das nicht lange ignorieren kann, aufstehe und die Hunde fütter.Frauchen ist schließlich gut erzogen

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