Mein Hund nimmt mir meine Wohnung auseinander!!!

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  • Diesen Vorschlag halte ich für sehr gefährlich,

    wir können uns doch noch gut erinnern, an den Boxer vor 4 Wochen, der auch in der Wohnung angekettet war, aus dem Fenster gesprungen ist und sich erhängt hat.
    Ich hätte nie gedacht, daß Hunde in der Wohnung angekettet werden.

    Ein TH Hund zu holen, bedeutet auch Verantwortung und es ist bekannt, daß gerade diese Hunde sehr oft Verlassensängste haben, diese muß man langsam abbauen, da gibt es sehr gute Anleitungen für.

  • Hallo Fanta,

    da hast Du sicher recht, bei einem geplanten Hund hätte ich auch nicht so gearbeitet. Den hätte ich mir in meinen Semesterferien geholt und das Ganze mit ihm über ein Vierteljahr geübt.

    Und, ja, Risikien gibt es, so etwas muss auf den Hund abgestimmt sein, man muss wissen, aus welchem Grund er so etwas macht. Langeweile, Verlassensangst..... Hunde die wirklich in Panik sind, weil ihr Chef weg geht, die schlafen in dieser Zeit nicht und sie hecheln oft, wie verrückt. Es gibt, ich glaub ich dem einen Buch von Martin Rütter (ich kann nicht nachsehen, weil es zu Hause liegt) eine Liste, anhand derer man Panik von Langeweile unterscheiden kann.

    Trotzdem gilt es zu vermeiden, das der Hund die Wohung zerlegt, sonst lernt er am Ende nie, was er zernagen darf und was nicht...... notfalls muss er in einen Raum, in dem er nichts anstellen kann.

    Mein Malik öffnet Türen und wenn diese abgeschlossen sind, zerkratzt er sie beim öffnen total, den habe ich auch hin und wieder angebunden, wenn eine läufige Hündin in der Nähe ist.... einfach zur Schadensbegrenzung. Und, natürlich darf ein Hund nicht dort angebunden werden, wo er irgendwo heraus springen kann, das ist wohl mehr als dämlich.....

    Hinsichtlich der Tierheimhunde habt Ihr sicher mehr Erfahrung als ich, unser war ein Streuner, der sich meinen Kindern im Urlaub anschloß.... er war es im Grunde gewohnt, allein zu sein.

    Nachdenkliche Grüße
    Sundri

  • Zitat


    Ich habe ihm einen Platz gesucht, an dem ich ihn, mit einer Metallkette, angebunden habe. Einen, von dem aus er nirgednwo heraun konnte. Es gab Kauknochen und etwas zum spielen, das nicht rollt und keine große Verabschiedung......

    Wie???? In der Wohnung anketten für die Zeit, die er allein bleiben muss? :schockiert:
    Gruß Noora und Jerry

  • Zitat

    Hallo Zusammen,

    ich hab folgendes Problem und hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben:

    Vor 3 Wochen haben wir uns einen Hund aus dem Tierheim zugelegt. Er ist ein sehr lieber Kerl obwohl er schon schlimme Erfahrungen mit Menschen gemacht hat und ich denke er hat sich auch nach dieser kurzen Zeit schon gut an uns gewöhnt.
    Allerdings sind wir (mein Freund und ich) auch Berufstätig. So kommt es das der Hund unter der Woche zwischen 4 und 5 Stunden alleine Zuhause ist. Früher wenn wir weg waren, war er ganz friedlich und hat den ganzen Tag auf dem Sofa gelegen und geschlafen oder einfach nur entspannt. Aber jetzt haben wir ihm ein richtiges Hundekörbchen gekauft und ihm verboten weiterhin auf unseren Möbeln zu liegen. Und anstatt sich weiterhin friedlich zu verhalten randaliert er jetzt in unserer Wohnung: reißt die Tapete von der Wand, zerstört Tische und Vasen, räumt den Mülleimer aus usw.!!! Ich weiß nicht was ich dagegen tun kann, immerhin bin ich in der Zeit nicht da um aufzupassen.
    Ich möchte ihn nicht wieder ins Tierheim bringen... :sad2: aber ich kann auch nicht jeden Tag die Wohnung neu renovieren.
    Was kann ich tun? :???:

    LG
    Annie

    Ich fasse noch mal zusammen:
    Der Hund ist neu bei euch. Es kann sein, dass seine Zersörungswut sich nicht von Anfang an zeigte, weil er sich noch nicht heimisch genug bei euch fühlte.
    Er muss das Alleinsein lernen - und vermutlich noch einiges anderes.
    Ich würde deshalb in die Hundeschule gehen. Mit der Trainiern könnt ihr auch Adhoc-Maßnahmen besprechen, was das Alleinsein angeht. Am besten lasst ihr sie in die Wohnung kommen, damit sie sich die Situation vor Ort anschaut.

    Ich sehe keinen direkten Zusammenhang zwischen Sofaverbot und Zerstörungswut. Denn er kann ja wenn ihr nicht da seid weiterhin aufs Sofa ;)

    Insgesamt: Kopf hoch! Ihr steht am Anfang, da ist noch ganz viel Spielraum!

  • Ich würde mal ausprobieren, ob es besser wird, wenn er doch wieder auf der Couch oder so liegen darf. Meiner z.B. wurde auch abgegeben, weil er ein Zerstörer war. Bei mir liegt er friedlich dösend im Bett, wenn er alleine bleiben muß. Dort fühlt er sich sicher. Also lasse ich ihn. Ich nehme sogar eine Tagesdecke mit, wenn wir im Hotel wohnen. Und finde ihn grundsätzlich schlafend im Bett wieder.
    Kann aber auch sein, daß es mit dem Platz nichts zu tun hat, weil er einfach mittlerweile wirklich große Verlassensangst hat. Dann müßt Ihr das Alleinebleiben üben wie mit einem Welpen, also minutenweise.
    Und grundsätzlich darauf achten, daß er vorher schon etwas ausgelastet ist, bevor Ihr geht.

    Anketten - nein Danke. Aber man könnte darüber nachdenken, ihn für die Zeit (max. 4-5 Stunden) in eine große Box zu sperren. Eine wirklich große, in der auch ein Wassernapf Platz hat.

  • Aus der Perspektive das er möglicherweise Verlustängste hat habe ich das noch gar nicht gesehen, dass wirft ein ganz anderes Licht auf die Sache.
    In die Hundeschule gehe ich mit ihm und ich denke auch das er genügend ausgelastet ist. Bereits wo er noch im Tierheim war habe ich mich täglich mit ihm beschäftigt und wusste von daher das er sehr aktiv ist. Ich gehe morgens mit ihm ca. 45 Min., Mittag 1,5- 2 Std. und Abends eine Std. Mehr geht einfach nicht wenn ich unter der Woche arbeite. Den Kong habe ich schon ausprobiert aber den findet er relativ uninteressant. Auch andere Spielsachen scheinen nicht sein Fall zu sein. Aber ich finde noch das richtige für ihn.

    Zitat

    Hier möchte ich noch anmerken, dass dies überhaupt kein Denkansatz sein sollte, denn wenn man sich eine Hund aus dem Tierheim holt sollte einem klar sein, dass der Hund eventuell diverse Baustellen mitbringt, man weiß nicht was er alles erlebt hat und und und .... d.h. man muss seine Zeit und Energie in den Hund und seine Erziehung stecken, wenn du nach nur 3 Wochen schon darüber nachdenkst ihn ins Tierheim zu bringen, dann gute Nacht.

    Natürlich ist mir bewusst das gerade ein Hund aus dem TH viel Arbeit, Verständnis, Konsequenz und Zeit benötigt. Und ich denke nicht darüber nach ihn jetzt zurück zu bringen. Aber auf lange Zeit gesehen wäre das der letzte Weg wenn wir keine Lösung für das Problem finden....

  • Zitat

    Aus der Perspektive das er möglicherweise Verlustängste hat habe ich das noch gar nicht gesehen, dass wirft ein ganz anderes Licht auf die Sache
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    :gut: :gut:

  • Auf lange Zeit gesehen wird der Hund sicher das Vertrauen und die Sicherheit bei euch finden um die Stunden des Alleinseins zu verstehen.
    Wie oben schon gesagt, er braucht sicher noch einiges an Zeit - wer weiß was 'Mensch' bei ihm angerichtet hat.

  • Kessy hat das am Anfang auch gemacht. Sie hat sogar ihr nagelneues Riesenkörbchen welches fast 100€ gekostet hat total auseinander genommen. :/

    Ich hab auch alleinsein geübt aber gebracht hat es erstmal nichts. Erst die Zeit hat gebracht das sie kapiert hatte das sie jetzt bleibt und nicht wieder weg geht. Seitdem ist nichts mehr zu Bruch gegangen. :smile:

    Manchmal erledigen sich die Probleme eben von selbst. Wenns bis dahin dann auch schon mal teuer werden kann. :sad2:


    Lieben Gruß,
    Frank

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