Hündin knurrt, wenn ich ihr Fressen o. Spielzeug wegnehme

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  • Zitat

    ich frage jetzt mal ganz sacht, warum du dem hund das futter wegnehmen willst?


    Diese Frage wollte ich auch gerade stellen. Lass sie doch einfach in Ruhe fressen.
    Das Spielzeug kannst du tauschen. Was ist hier das Probleme? Mein Junge knurrt auch wie Berserker, wenns um Spielzeug geht. :D Warum soll er nicht?
    LG

  • Wenn mich mein Hund mal angeknurrt hatte in jüngeren Jahren hats ein rauferl gegeben und gut wars ^^ Immer schön die chef position behaupten ^^ man darf nur keine angst vor beißverletzungen haben wenn man sich ungeschickt anstellt ^^

  • klar, aber es ist n unterschied, ob du ihr im haus, in der sicherheitszone, das futter wegnehmen willst, oder draussen was verbieten möchtest...

    drinnen is lebensnotwendig, und da gibts einfach auch keinen sinn drin... gib ihr mal während sie frißt, n teelöffel quark oder joghurt in den napf, damit sie deine annäherung wieder als positiv einstuft.. oder ma n käsehaps, oder egal, einfach was tolles, was du hinzufügst.. und mach sie mal ziemlich pappsatt ( keine ahnung, ob das geht bei deinem hund)

    und dann nimmst du ein trockenfutter, was sie eh nich so gerne mag, und gehst mit ihr direkt, wenn sie kugelrund und satt ist, raus.. und legst das trockenfutter hin und verbietest es ihr.. davorstellen, zur not mit körperkontakt wegschieben, halt knie...

    aber wie gesagt, sie muß echt nicht mehr hinstürzen wollen, weil sie pappsatt ist.. und dass belegst du dann mit nem keine ahnung... pfui, aus, nein, weg da oder was auch immer... und DAS verbindet sie dann irgendwann, wenn du genug übst, mit draussen nix fressen...

  • dskagcommunity: hast du das ernst gemeint?????

    also ich würde auf keinen fall mit meinem hund um sein essen raufen. solche eine idee finde ich gefährlich und auch absolut unnötig.
    wenn ich mit meinem rüden um sein essen kämpfen müsste (was ich mir gar nicht vorstellen könnte, denn er gibt mir sein futter freiwillig) könnte das seeehr gefährlich werden und ich hätte damit eine misstrauische und unberechenbare kampfmaschine aus ihm gemacht, die mir wahrscheinlich niemals wieder irgendetwas freiwillig geben würde, denn dazu sind meine beiden hunde einfach zu klug, die lassen sich nciht gewalt zerstören.

    ich finde es dennoch wichtig, dass ich meinen hunden im notfall ALLES wegenehmen kann, weil es auch sein kann, dass sie sich dinge genehmigen, die gefährlich oder ungesund sind. es gibt auch andere situationen, in denen es wichtig ist, dass sie gelernt haben, dass sie mir in diesem punkt vertrauen können. was ist, wenn meine hunde gleichzeitig was fressbares entdecken? wenn ich da nichts chnell genug die hand drauf hätte könnte es sein, dass sie darum kämpfen würden und das darf ich niemals zulassen.

    Riomaika, ich finde du gehst mit dem tauschen und alternativen anbieten einen superguten weg. deine erfolge geben dir recht, schließlich kannst du mittlerweile ganz nah neben deinem schatz stehen, ohne, dass die situation stressig wird. das ist doch toll!

    meine beiden hunde lassen mich ohne wenn und aber an ihre futternäpfe, ich kann sie mit einem befehl vom fressen abhalten (denn sie wissen, dass frauchen nun etwas besonders leckeres ins futter packt) aber wenn mein luca etwas lange kaut (z.b. ein rinderohr) ist er irgenwie vertiefter in seine aufgabe.
    da kann es durchaus vorkommen, dass er mich anbrummt.

    ich habe bei ihm folgendermaßen gehandelt:
    ich habe tauschmaterial eingesteckt und mich ihm LANGSAM und SEITLICH, ohne ihn anzustarren genähert.
    dann habe ich mich direkt vor ihn gesetzt und ruhig mit ihm gesprochen. ich habe nicht (und das mache ich grundsätzlich nicht) einfach nach seinem rinderohr gegrabscht, warum sollte ich ihn unnötig verunsichern? dann habe ich ihn zu mir gerufen und er musste sein ohr fallenlassen (jaja, der pflichtbewusste mali in ihm kommt dann immer durch, find ich sowas von drollig). naja er kam dann ohne ohr zu mir, ein bisschen angespannt war er anfangs dabei und erhielt eine belohnung bzw. ein verbales lob, während ich seine knabberei aufhob und ihm vor die nase heilt, "fein!" sagte, und sie ihm wieder zurück gab.

    er spuckt mittlerweile auch diese ganzen dinge auf "aus" einfach aus und kommt dann zu mir und erhält sie durch meine hand wieder zurück.

    das klappt eigentlich super und ich würde es niemals in einer solchen situation auf einen machtkampf ankommen lassen (da verliert man als mensch sowieso)

    wenn er mich anfangs doch anknurrte habe ich "schluss und hierher" gesagt und habe ihn dabei aber nicht bedrängt, bin also NICHT auf ihn zugegangen, sondern habe ihn zu mir gerufen. ich wollte eben auch nicht auf sein knurren hin seine radius verlassen,, denn dann hätte er ja eine möglichkeit mich zu dirigieren. das sollte natürlich auch nicht sein.
    ich finde schon, dass er lernen soll, dass ich nicht schön finde, wenn er mich dabei anbrummt, aber das es eben auch kein wletuntergang ist.
    denn ein hund, der vorwarnt, ist immer besser zu händeln als einer, der sofort zubeißt. und wenn ich meinen hund fürs knurren bestrafe, indem ich auf ihn losgehe, wird er das nächste mal ohne vorwarnung angreifen!

    ich denke, du bist schon sehr weit mit deinem hund gekommen in dieser hinsicht und das ist jetzt nur noch klacks.

    wichtig ist, dass dein hund dir das alles gerne und freiwillig hergibt, dann kannst du auch entspannt jede situation meistern.

    viel erfolg und liebe grüße

    marika

  • Ich beliebe nicht zu scherzen, deswegen schreib ich nie was in diesen Bereich was Erziehung angeht, da ich solche Reaktionen anziehe ^^ konnts mir nur einmal nicht verkneifen :p Nächstesmal schreib ich dazu: "Kids, dont do this at home" :lol:

    PS: Ne ich mußte nie beim Fressen streiten, das wurde schon im Spiel oder Rangrauferei, wenn sie es drauf angelegt hat, festgelegt.

  • es gibt sogar untersuchungen, aus denen hervorgehen, dass männer eher körperlich werden als frauen in der hundeerziehung...

    merk ich auch grade.. hab n labbymädel zu besuch.. als ic die das erste mal kontrollierte und bürstete, stand sie doch sehr unglücklcih da und sah sehr erstaunt aus, als da nicht mit der bürste rumgeschrubbert wurde, sondern sacht und vorsichtig ;-)

    allerdings kann ich mit ihr nicht spielen, sie knurrt direkt los(spielknurren) und wartet auf raufereien wie umschubsen oder fußfesthalten, habs ma angetestet, aber hmmm.... da sie n hüpftproblem hat, mach ich das lieber nich, nich, dass an den schatz was drankommt, weil ich da ungeschickt, weil ungewohnt, drangehe... und ehrlich.. so ma eben 30 kilo umschupsen is nich so einfach *g*
    und entspricht mir auch nich wirklich...

  • Riomaika
    Meine Ashley frisst ihre Mahlzeiten in Ruhe auf dem Balkon.....und das ist auch ihr Recht :roll: Ich möchte mir nämlich keinen Schlinger heranziehen, der sich ständig um sein Futter sorgt! Ich lasse sie dort völlig in Ruhe und bin nicht mal in ihrer Nähe.......Wenn sie fertig ist, kommt sie entspannt zu mir und möchte dann ihren Nachtisch: irgendeine Knabberstange .........
    Beim Kauen beobachtete sie mich schon manchmal schräg von unten nach oben und ging ich vorbei, hörte sie mit dem Nagen auf und starrte mich an.......ja, und dann erst reagiere ich freundlich, aber bestimmt und sage:"Was ist los? Zeig mal her was du hast"...hocke mich hin, nehme die Kaustange, "beschnüffel " sie und gebe sie ihr wieder :smile: Mehr "Dominanz" von meiner Seite muß nicht sein......will heißen: ich KANN das Futter dir stehlen, tue es aber NICHT!!
    Ich denke, so handelt ein souveräner Rudelchef :D

  • @AudreyII
    Also ich finde es auch extrem wichtig, dass man seinem Hund alles wegnehmen kann.

    Ich hab das bei Nala von Anfang an geübt, hab sie während des Fressens mal angefasst, hab ihr mal kurz den Napf weggenommen oder hab mal meine Hand in den Napf gehalten bzw. mache ich das alles heute noch ab und zu.
    Meine Hündin ist dadurch weder zum Schlinger geworden, noch reagiert sie irgendwie gestresst, wenn sich ihr jemand nähert, während sie frisst.
    Im Gegenteil: Sie weiß ganz genau, dass sie ihr Futter niemandem gegenüber verteidigen brauch, weil sie nix genommen bekommt und der Napf, wenn er mal hochgehoben wird, gleich wieder vor ihrer Nase steht.

    Ich brauch mir so keine Gedanken zu machen, dass mein Hund aggressiv reagiert, wenn ihm beim Fressen jemand zu Nahe kommt.
    Wie das bei Hunden ist, die das nicht gelernt haben, weiß ich nicht...

  • Moin,

    wir haben ja auch einen Südländer in der Familie und ich habe mich ein wenig mit dem Leben von Straßenhunden beschäftigt. Kompetente Tierheime im Süden füttern die Hunde nicht indem sie den Hunden Näpfe zur Verfügung stellen, sondern geben das Trockenfutter breitflächig auf den Boden um Streit zu vermeiden.

    Erbeutetes Fressen zu behalten sichert Überleben.... umso mehr, wenn der betreffende Hund auch schon wirklichen Hunger kennen gelernt hat? Bei unseren, hier aufgewachsenen Hunden, ist das normalerweise nicht der Fall, weil jeder darauf achtet, den Hund auch anständig zu ernähren. Von daher glaube ich, ist das Verhalten anders zu sehen, als würde es sich um einen Hund von hier handeln.

    Diego zum Beispiel fand zu Beginn Hundefutter als Solches irgendwie doof, aber unser Essen fand er klasse..... er hätte es und hat es auch noch nicht, nie gewagt uns etwas zu mausen. Betteln ja, mit einem Blick, der sooo herzerweichend ist, das man, wenn man es nicht besser wüsste, nachgeben würde. Tun wir aber nicht. Aber das war seine Erfolgsstrategie, betteln und lieb schauen, bis man ihm etwas gibt. Langsam gibt er es auf, weil er konsequent nichts bekommt. Er sitzt, bevor er sein Futter bekommt, aber sobald ich es auf den Boden stelle, kann er sich nicht halten.... wir arbeiten daran.

    Trotzdem muss ein Hund der mit mir zusammen lebt, sich alles wegnehmen lassen. Futter, Spielzeug, was auch immer, das ist ein Kampf um Ressourcen. Nach 9 Monaten sollte man davon ausgehen, dass der Hund weiß, das er hier nicht hungern muss und das er genug zu fressen bekommt. In einer Familie mit Kindern ist es notwendig, das jeder Hund weiß, wo er steht und was er darf und was nicht. Diego lässt sich von uns seinen Napf wegnehmen und das ohne jedes Verteidigungsverhalten, das haben wir zweimal ausprobiert und das reicht uns erst einmal. Er knurrt aber unseren Ersthund an, wenn dieser zu nahe an seinen Kauknochen kommt.....

    Ich würde hier, glaub ich, nicht herum rätseln oder experimentieren, sondern einen Fachmann fragen. Das Einzige was ich, unbedenklich tun würde, wäre, den Hund per Hand zu füttern, damit er lernt, das er existenziell von Dir abhängig ist. Und das er kein Futter bekommt, ohne Gegenleistung. Also, zwischen dem Füttern Übungen machen. Sitz, Platz etc. Also, wieder so, wie zu Anfang, weil es sieht für mich so aus, als habe sie nicht alles gelernt, was sie hat lernen sollen.

    Spielzeug nicht frei herum liegen lassen, sondern nur hervor holen, wenn DU mit ihr spielen möchtest. Ihr keine Gelegenheit geben, diese Dinge zu verteidigen und somit das Spiel immer von Dir aus beenden. Nie, das Spielzeug am Ende dem Hund überlassen.

    Wie ist es mit Streicheleinheiten? Mag sie die oder lässt sie sich das nur so gefallen?

    Liebe Grüße
    Sundri

  • Zitat

    Hallo basquienne, hallo Manu B.!
    Danke für Eure Tipps. Hab ich leider ganz vergessen zu erwähnen, das ich am Anfang nach dem Buch von "Jan Fennel" die Essensgebärde gemacht habe. Die geht so: Neben dem Napf auf z.B. Küchenarbeitsplatte einen Teller mit einem Keks gestellt und diesen gegessen. Der Hund sieht dabei, das ich als erste esse. Man hatte mir allerdings davon abgeraten. Aber vielleicht versuch ich es noch mal!
    Und vielleicht braucht "Stella" (die Hundedame) noch ein bißchen Zeit, wie Manu auch meinte!
    Vielen Dank für Eure Antworten!
    Gruß Susanne

    ich hab das buch auch gelesen und das amichien bonding angewendet, was auch gut funktioniert.
    bis auf diese sache mit dem fressen.
    meine hunde bekommen ihr futter, nachdem ich gegessen habe. ich esse keinen keks o.ä. vor ihnen, ich kann ihnen ihren napf auch wegnehmen, wenn es notwendig ist.
    mit dem keks gibst du das futter frei für die restlichen rudelmitglieder, dann gehört es ihnen, sie müssen es nicht hergeben, weil du ja fertig bist. also knurren sie, da sind sie auch im recht.

    gewöhn ich ihnen aber an, daß sie so oder so immer nach mir fressen dürfen, hat das anscheinend nicht diese wirkung. deshalb lass ich das weg. :ua_nada:

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