Privatzucht Labrador in Hamburg?
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Ja, weil kein seriöser Züchter seine GESUNDEN Hunde zum Vermehren von Mischlingen hergeben würde, haben Mischlinge die "typischen" Krankheiten wohl aus genau solchen Hüberdrüber-Verpaarungen wie hier gesucht (auch wenn hier "reinrassig" verpaart werden soll).
LG von Julie - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Privatzucht Labrador in Hamburg? schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Sorry, wenn ich es überlesen habe, aber selbst wenn euer Hund die gesundheitlichen und genetischen Vorraussetzungen erfüllt, was hat er außer lieb und nett sonst noch vorzuweisen. Da gehört für mich zu verantwortungsvoller Zucht doch noch ein bisschen mehr.
Was ist mit Wesenstest, Begleithundeprüfung und Ausstellungsbewertungen oder Arbeitsprüfungen? -
Zitat
… lassen uns aber nicht in eine Ecke stellen, mit Hundehändlern auf Supermarkt-Parkplätzen o.ä..
Dann frage ich mal ganz direkt: Glaubst Du wirklich, dass Ihr Euch von Hundehändlern auf Supermarktplätzen sooo sehr unterscheidet? Die Hundehändler produzieren „Überraschungseier“ und genau das plant Ihr auch.
Die Art und Weise mag unterschiedlich sein, aber das „Endprodukt“ kann genauso gut oder eben auch schlecht sein. So, wie ich bei einem Hund, den ich bei einem Hundehändler kaufe, danach viel Geld zum Tierarzt tragen muss, kann mir das bei dem von Euch produzierten auch passieren. Nein, ich sehe da nicht wirklich einen Unterschied!ZitatDer Hintergrund, warum wir hier im Forum die Anfrage gestellt haben, ist doch gerade, einen verantwortungsvollen Hundehalter zu finden, der sowohl die Erfahrung als auch die Voraussetzungen besitzt, eine solche Paarung durchzuführen.
Wir haben gerade kein Interesse, auf Teufel komm raus Nachkommen unseres Hundes "produzieren" zu lassen, sondern verantwortungsvoll eine Vermehrung zu planen.
Kurz und knapp:
VERANTWORTUNGSVOLL und VERMEHRUNG passen einfach nicht zusammen! -
Zitat
Gibt es gar keine typischen Mischlingskrankheiten...? Nö, die haben sie meist aus dem Erbgut der Rassehunde.Es gibt leider keine Lebewesen, die nicht gewisse Informationen über Erbkrankheiten weitergeben.
Und bei Mischlingsverpaarungen wird dann das gesammelte schlechte Erbgut verschiedener Rassen weitergegeben, oder ?
Da kann ich keinen Vorteil erkennen
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Zitat
Gibt es gar keine typischen Mischlingskrankheiten...? Nö, die haben sie meist aus dem Erbgut der Rassehunde.
das ist absoluter Dummfug.
Jedes Lebewesen hat seinen Anteil an "Defektgenen". Das hat nichts damit zu tun, dass Mischlinge dies aus dem Erbgut der Rassehunde hätten, die bei der Mischung mit drin sind. Selbst wenn ein Mischling überhaupt keine Rassehunde als Vorfahre hätte, hätte er trotzdem Defektgene in sich.
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Zitat
Ich will euch in keinem Fall absprechen, dass ihr euch Gedanken macht. Abgesehen davon, habt ihr hier auch einen dummen Zeitpunkt erwischt, weil es hier in letzter Zeit genügend Threads mit "mein Mischling ist so süß, ich will Welpen von ihr haben" gegeben hat.
Nichtsdestotrotz möchte ich hier klar meine Meinung zum Ausdruck bringen, dass ich von "ungeregelter" Vermehrung nichts halte.
1.) für mich persönlich ist ein "umsichtiger" Vermehrer trotzdem ein Vermehrer
2.) kommt dadurch für mich der Gegenschluß zur Anti-Züchter-Bewegung zum tragen:
Viele Leute sagen, sie kaufen keinen Hund beim Züchter mehr, weil er krank geworden ist, oder das Wesen nicht so war wie erwartet. Dadurch sind Käufe beim Züchter rückgängig und die "seriösen Züchter" leiden darunter. Ist nicht MEIN Problem und mir generell auch egal.
Allerdings läuft es halt in die Gegenrichtung ziemlich schief, weil zB ein Bekannter einen super gesunden Vermehrerhund bekommen hat, der vielleicht zufällig sogar von jemanden war der sich Gedanken dazu gemacht hat. So, jetzt denk ich mir "ok, dann hol ich mir auch so einen supergesunden Vermehrerhund", schau in die Zeitung und finde was. Ich fahr dort hin, der lügt mir das Blaue vom Himmel herunter und ich habe einen guten Eindruck von ihm. In Wirklichkeit macht er pausenlos Geld mit kranken Hunden und ich zahle ein Vermögen an Geld und Sorgen für den Hund.
Und solange es Leute gibt, die Hunde von Vermehrern kaufen, wird damit auch Geld gemacht und Schindluder betrieben. Man kann bei Vermehrern ganz ganz ganz schwer feststellen wie sie zu den Hunden stehen. Bei Züchtern kann man wesentlich leichter gute von schlechten unterscheiden, wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt.Soweit meine Meinung dazu, ohne jetzt das ewige "Gesundheitsargument" zu bringen.
Ich kann die Vorbehalte gegen Vermehrer verstehen, gerade weil es wohl oftmals wirklich nur ums Geld geht. Nur frage ich mich dabei, ob dies bei zumindest einigen Züchtern nicht auch der Fall ist? Ich habe schon regelrechte Gebärmaschinen gesehen, die anscheinend jedes Jahr trächtig waren. Ob dies für die Nachkommen und vor allem die Hündin so gesund sein kann, bezweifle ich stark.
Ich gebe Dir auch recht, dass man grundsätzlich die Finger von Welpen lassen soll, bei denen die Herkunft ungewiss ist und die Halter wenig oder keine Erfahrung haben. Nur schließt das eine Vermehrung ja nicht aus, wenn man sich vorher gründlich informiert, Bücher liest, im Internet schaut, mit Züchtern spricht, die entsprechenden örtlichen Vorkehrungen trifft, damit es Hündin und Welpen gut haben.
Ob es dann schlussendlich vollkommen gesunde Hunde werden, kann niemand vorher sagen, ein gewisses Restrisiko bleibt immer.
Holger
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Wieviel Prozent der Userhunde hier sind Vermehrer-Hunde...?
Keine Ahnung, hier zumindest findest Du einen Teil:
https://www.dogforum.de/ftopic76947.htmlEs ist jedoch ein Unterschied, ob ich einen Hund direkt bei einem Vermehrer hole, oder später aus zweiter oder dritter Hand, wenn der Hund nicht in der ursprünglichen Familie bleiben kann.
Dann gibt es die, die sich aus Unkenntnis einen Hund bei einem Vermehrer holen. Nicht alle Hundehalter informieren sich vorab so gut, wie das wünschenswert wäre.
Und es gibt natürlich auch die Halter, die einfach geizig sind. Wobei ich Geiz im Zusammenhang mit der Anschaffung eines Lebewesens :zensur: finde.
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Zitat
Nur frage ich mich dabei, ob dies bei zumindest einigen Züchtern nicht auch der Fall ist? Ich habe schon regelrechte Gebärmaschinen gesehen, die anscheinend jedes Jahr trächtig waren. Ob dies für die Nachkommen und vor allem die Hündin so gesund sein kann, bezweifle ich stark.
wenn ich mich recht entsinne, habe ich weiter oben geschrieben, dass nicht jeder, der in einem anerkannten Verband Welpen produziert, automatisch auch Züchter ist. Was Du beschreibst, ist auch kein Züchter, sondern ebenfalls ein Vermehrer.
ZitatNur schließt das eine Vermehrung ja nicht aus, wenn man sich vorher gründlich informiert, Bücher liest, im Internet schaut, mit Züchtern spricht, die entsprechenden örtlichen Vorkehrungen trifft, damit es Hündin und Welpen gut haben.
Vermehrung, v.a. geplante, sollte immer ausgeschlossen sein. Es gibt schon genügend Unfallwürfe, echte wohlgemerkt, die unter die Hundehalter gebracht werden müssen. Da braucht es nicht noch geplante Vermehrung.
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Sorry, wenn ich es überlesen habe, aber selbst wenn euer Hund die gesundheitlichen und genetischen Vorraussetzungen erfüllt, was hat er außer lieb und nett sonst noch vorzuweisen. Da gehört für mich zu verantwortungsvoller Zucht doch noch ein bisschen mehr.
Was ist mit Wesenstest, Begleithundeprüfung und Ausstellungsbewertungen oder Arbeitsprüfungen?Wozu benötigt ein Familienhund Arbeitszeugnisse? Wesenstest hat er selbstverständlich. Bei der Hundeprüfung (H-Führerschein) haben sie uns gleich nach 5 min. wieder weggeschickt mit der BEscheinigung.
@ schlaubi
Du hast recht, aber kann ein Züchter mir etwa Erkrankungsfreiheit garantiern? Niemals.
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Zitat
Ich kann die Vorbehalte gegen Vermehrer verstehen, gerade weil es wohl oftmals wirklich nur ums Geld geht. Nur frage ich mich dabei, ob dies bei zumindest einigen Züchtern nicht auch der Fall ist? Ich habe schon regelrechte Gebärmaschinen gesehen, die anscheinend jedes Jahr trächtig waren. Ob dies für die Nachkommen und vor allem die Hündin so gesund sein kann, bezweifle ich stark.Ich gebe Dir auch recht, dass man grundsätzlich die Finger von Welpen lassen soll, bei denen die Herkunft ungewiss ist und die Halter wenig oder keine Erfahrung haben. Nur schließt das eine Vermehrung ja nicht aus, wenn man sich vorher gründlich informiert, Bücher liest, im Internet schaut, mit Züchtern spricht, die entsprechenden örtlichen Vorkehrungen trifft, damit es Hündin und Welpen gut haben.
Ob es dann schlussendlich vollkommen gesunde Hunde werden, kann niemand vorher sagen, ein gewisses Restrisiko bleibt immer.
Holger
Natürlich kann dir das auch beim Züchter passieren. Viel zu oft.
Nur kann ich da durch Recherche wesentlich leichter herausfinden an wen ich da gerate, weil ja jeder Wurf, jeder Hund nachvollziehbar ist. Und ein guter Züchter wird dir alle seine Unterlagen mit Vergnügen zeigen.
Wie schon geschrieben, wir haben bei unserem Züchter Belege über das komplette Zuchtgeschehen seit der Zuchtstättenzulassung gesehen. Ganz abgesehen von den vier Generationen an Hunden die dort leben.
Das ist dann halt eine Frage persönlicher Vorbereitung auf das ganze Thema. - Vor einem Moment
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