Hilfe! Straßenhund hat meinen Welpen geschnappt
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Gast32440 -
19. April 2009 um 11:41
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Auf den 50 Metern unseres üblichen Gassi Weges, habe ich durch einen Lattenzaun einen Straßenhund bemerkt, der auch sofort aggressiv gebellt hat (da war früher nie ein Strßenhund...) . Ich habe noch gesehen, dass der Straßenhund in seinem Verschlag Welpen hat (ca. 4 Wochen).
Mein Welpe (15 Wochen Labrador) und ich sind sofort auf die andere Straßenseite. Mein Welpe war an der Leine.
Aber derStraßenhund ist um seinen Verschlag herumgerannt, durch den LAttenzaun und auf uns zu. Der Straßenhund (ich vermute: Mama der Welpen) hat nach meinem Welpen geschnappt und sie glaube ich auch am Nacken erwischt.
Mein Welpe hat furchbar gequietscht, den Schwanz eingeklemmt und in Richtung nach Hause gezogen. Der Straßenhund hat sofort abgelassen und ist zurck zu seinen Welpen.
Ich habe ganz ruhig getan, habe zu meinem Welpen gesagt. "Nix passiert. Das kann schon mal vorkommen" und bin die letzten Schritten zum Haus in normaler Geschwindigkeit gegangen. Drinnen habe ich die Kleine gründlich untersucht. Es war kein Blut zu sehen. Auch wenn ich das Fell beiseite geschoben habe, war nichts zu sehen. Sie hat sich auch ganz schnell wieder beruhigt, scheint keine Schmerzen zu haben und schläft jetzt gerade unterm Tisch.
1.) Warum geht der Straßenhund meinen Welpen an. Meine Kleine hat gar nichts gemacht. Nicht mal gebellt o.ä. in Richtung der anderen Welpen?
Könnte der Straßenhund Tollwut gehabt haben? Oder hat die Reaktion eher mit den Welpen zu tun. Hund sah sonst fit aus.3.) Wenn bei meinem Welpen kein Blut o.ä. zu sehen ist, könnte sie ggf. mit Tollwut anstecken? Sie bekommt ihre Tollwutimpfung erst in nächste Woche, weil sie dann 4 Monate alt ist und unser TA hier sagt, das geht erst dann...
Hilfeeee!!!!
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Moin,
also, Tollwut hat es bei Hunden in den letzten Jahren hier in Deutschland, so weit ich weiß, nicht gegeben..... Tollwütige Hunde sehen auch krank aus, das würde ich ausschließen.
Eher denke ich, wollte eine Mutter ihren Nachwuchs verteidigen. Auf die Unterwerfungsgeste Deines Hundes hat sie ja auch reagiert und folgerichtig abgelassen.
Deine Reaktion "nichts passiert" war auch richtig, denke ich. Solche Begegnungen gibt es hin und wieder.
Also, ich würde mir nicht so viel Sorgen machen und vielleicht einen anderen Weg wählen? Eher würd ich darüber nachdenken, was Du mit Straßenhund meinst, wenn Du doch schreibst, er sei hinter einem Zaun gewesen und habe Welpen gehabt? Gehört der Hund jemanden und kann man den eventuell ausfindig machen? Dann kannst Du das Problem vielleicht bei dem Besitzer ansprechen?
Viele Grüße
Sundri -
ist dein hund den nicht gegen tollwut geimpft?
zum anderen kann ich dir leider ncihts sagen -
Wir leben zur Zeit in Georgien.
Hier muss mn davon ausgehen, dass andere Hunde insb. Strßenhunde nicht gegen Tollwut geimpft sind.Unser Hund bekommt seine Impfung erst nächste Woche. Unser TA hier sagt, dass geht erst ab der 16 Woche.
Daher die Sorge...

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Ich denke auch, dass es sich eher um ein Verteidigen der Welpen gehandelt hat. Sonst hätte sich der andere Hund wohl nicht so einfach wieder verzogen, als Dein Hund sich unterworfen hat.
Unser erster Hund war recht empfindlich, was Bisse von anderen Hunden angeht. Auch wenn man äußerlich nichts gesehen hat, gabs ab und zu eine dicke Entzündung. Behalte Deinen kleinen im Auge, wenn er krank wirkt, oder Schmerzen zeigt, geh zum Tierarzt.
Deine Reaktion war gut, finde ich. Noch besser wäre gewesen, wenn Du Dich dem anderen Hund entgegengestellt und ihn weggescheucht hättest. Dann merkt Dein Welpe, dass Du auf ihn aufpasst, und ihn in brenzligen Situationen beschützt. Und wenn das mal nicht klappt, nicht zu viel Aufhebens von der Situation machen.
Gruß,
Johanna -
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Danke. Ich werde die Kleine in jedem Fall genau im Auge behalten!
Wir haben morgen ohnehin einen Termin beim TA, der kann dann auch noch einmal nachsehen.Wir haben es hier zwangsläufig ziemlich oft mit Straßenhunden zu tun. Üblicherweise kommen die auf uns "zugesprintet", bremsen und dann folgt 1.) schnuppern oder 2.) knurren/Zähnefletschen/Drohen. Bei beiden Varianten gehen wir normalerweise ruhig weiter. Das hat bisher immer geklappt. Dass ein Hund gleich "drauflos" geht, haben wir beide hier noch nicht erlebt.
Na, in zukunft werde ich vorsichtiger sein und Patte (solange es noch geht) hochnehmen, wenn ein Straßenhund angerannt kommt.
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Tollwut wird er nich gehabt haben - zumindest ist das Verhalten absolut normal gewesen.
Instinktsichere Hündinnen, besonders wenn sie Welpen haben, dulden keine fremden Welpen in ihrer Nähe, es ist also sehr gut ausgegangen für deinen Hund, sie hätte auch schlimmere Absichten haben können.So hat sie ihn aber nur zurecht gewiesen und hat auch sofort losgelassen, als es Wirkung gezeigt hat.
Nur weil Welpen schreien bei einer Maßregelung, heißt es nicht dass die Schmerzen haben - es ist eine Selbstschutzmaßnahme. Es sah also schlimmer aus als es ist.Deine Realktion war sehr gut, dass du ihn nicht bemitleidet hast war richtig.

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Zitat
Na, in zukunft werde ich vorsichtiger sein und Patte (solange es noch geht) hochnehmen, wenn ein Straßenhund angerannt kommt.
Das würde ich nicht machen. Wenn ein Hund Deinen Hund verletzen will, wird er es auch tun, wenn er bei Dir auf dem Arm ist.
Wenn Du einen aggressiven Hund abwehren willst, nimm Dir lieber eine kleine Blechdose, gefüllt mit Schrauben oder Muttern mit (gut zukleben, sonst musst Du die immer wieder einsammeln). Stell Dich breitbeinig vor Deinen Hund, mach Dich groß, zeig mit einem Arm von Dir weg, und sag laut und deutlich "Ab". Und wenn der Hund trotzdem näher kommt, wirf ihm die Dose vor die Füße. Dabei musst Du sehr selbstsicher rüberkommen.
Wenn Du hierfür nicht sicher genug bist, nimm eine Handvoll Leckerchen, und wirf die in die Nähe von dem Hund. Straßenhunde sind ja meist hungrig, der Hund sollte also stehenbleiben und die Leckerchen einsammeln. Und Du gehst dann mit Patte einfach weiter.
Gruß,
Johanna -
Zitat
Na, in zukunft werde ich vorsichtiger sein und Patte (solange es noch geht) hochnehmen, wenn ein Straßenhund angerannt kommt.
Das ist keine so gute Idee, würde ich nicht machen.
Dann läufst du Gefahr das der angreifende Hund dich anspringt und in Gefahr bringt, um so an den deinen Hund zu kommen.Versuch lieber den Hund zu verscheuchen, und deinen Hund hinter ich zu bringen. :|
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Moin,
Tiere die an Tollwut erkrankt sind, verhalten sich trotzdem anders. Sie sehen krank aus, weil sie, wenn sie in die Beißphase kommen, nicht mehr fressen..... und sie laufen auch nicht sofort nach einem Angriff davon, weil sie ja kein "normales" Verhalten mehr haben. Sie gehen langsam, weil sie krank sind. Es gibt zwei Formen der Tollwut. Stille Wut, die davon betroffenen Tiere beißen nicht um sich und rasende Wut, dann wird gebissen, aber wie gesagt, in der Phase sehen die Tiere dann auch wirklich elend aus und sie haben keine Scheu mehr.
Den Hund hochnehmen.... davon würde ich abraten, weil angreifende Hunde dann oftmals springen und den Halter beißen. Meine Mutter hat das früher immer mit ihrem Malti gemacht, ihn hoch genommen, wenn andere Hunde kamen..... zum einen wurde Jerry dann total übermütig, weil er ja "sicher" war und vermeintlich samt Rudelchef angriff, von oben...., zum anderen, springende und schnappende Hunde, erwischen eben oft die Halter.... meine Oma wurde einmal schwer gebissen. Ich denk, hätte sie den Hund auf dem Boden gelassen, wäre vermutlich weniger passiert.
Dazwischen stellen ja und umdrehen auch, aber hochnehmen.... wie gesagt, das muss man ganz vorsichtig abwägen.
Viele Grüße
Sundri - Vor einem Moment
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