extreme probleme mit alleine bleiben
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hallo ihr lieben, ich bin ganz neu dabei und brauche gleich einen wirklich guten rat.
habe seit drei wochen einen fünfeinhalb monate alten mix aus einer notstation, eigentlich super lieb aber auch sehr überdreht und frech, aber das wird stetig besser.
er hat in den letzten wochen unheimlich viel gelernt, geht schon gut an der leine und ist nahezu stubenrein, einmal pro woche gehen wir zur hundeschule also alles ok soweit.
riesen problem aber: das alleine bleiben.
ich habe wirklich alle ratschläge befolgt, habe mit fünf minuten angefangen, beachte ihn nicht beim gehen und kommen, lasse das radio laufen etc....der kleine bellt wie bekloppt wenn ich nicht da bin, wenn ich vom einkaufen zurück komme höre ich ihn schon von draussen.
wenn er mich hört ist er meistens still, sperre dann auf und ignoriere ihn erstmal aber...wird das irgendwann besser, und wenn ja wie und wann?im moment lasse ich ihn max 20 min alleine, aber in näherer zukunft muss ich auch wieder arbeiten und er müsste 2-3 stunden zuverlässig aushalten, wie schaffe ich das?
wäre toll wenn jemand den ultimativen ratschlag hätte, bin wirklich verzweifelt, vielen lieben dank
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Hi,
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hm, wahrscheinlich hast du das schon probiert und nur nicht aufgeschrieben, aber ich hab meinem am Anfang immer ein Schweisohr oder ähnliches gegeben bevor ich gegangen bin. Da war er erstens beschäftigt und zweitens hat er das gehen mit etwas gutem verbunden.
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Hallöchen,
also wir haben es folgendermaßen gemacht.
Versuche erstmal den Hund daran zu gewöhnen das es nichts schlimmes ist wenn du dir eine Jacke oder so anziehst, fange an dir eine jacke an zu ziehen und setzt dich mit der jacke zum beispiel ins wohnzimmer hin 5 min oder dies machst du dann immer mehr .
Irgendwann wenn du merkst der hund wird ruhiger dabei ziehst du dir die jacke an und gehst zum beispiel ins badezimmer und machst die türe zu und wartest dort ein paar min.
So hat es bei uns funktioniert aber es ist natürlich von hund zu hund unterschiedlich -
ja mit diesen knusperöhrchen habe ich es auch schon probiert, die liebt er auch.
leider stellt er unmittelbar nachdem ich weg bin das essen ein, und stürzt sich erst wieder drauf wenn ich zurück bin.meine frage ist einfach, wenn er jetzt so ins bellen kommt wenn ich sagen wir mal 20 min weg bin, gewöhnt er sich das dadurch nicht erst recht an oder gibt sich das von selbst wieder mit der zeit?
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Das Thema kennen wir auch
Wir haben es jetzt "Gott sei Dank" durch nach 1 Jahr (gefühlten 100
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Unsere hat alles zerschreddert was ihr über den Weg gelaufen ist.
Denke Du musst ganz klein anfangen, es gibt hier auch schon etliche Freds über das alleine bleiben, musst Dich mal durchwühlen!
Bei uns war es so.... am Anfang: Jacke an, Schlüssel geholt, auf die Couch gesetzt, wieder aufgestanden, Jacke aus, hingesetzt, bis wieder Ruhe war, dann wieder Jacke an, Schlüssel, Tür raus, Tür wieder rein, etc............. in kleinen Schritten erweitert. Jeden Tag :datz:
Unsere musste einfach mal Vertrauen gewinnen und merken dass wir immer wieder kommen, auch wenn es mal etwas länger dauert.
Knabbersachen hat sie auch bekommen, wie schon gesagt, dass sie das weggehen mit etwas positivem verbindet.
Hier ist oder war bei uns einfach der längere Atem gefragt!!! -
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Läuft er dir denn in der Wohnung immer hinterher oder kannst du in einen anderen Raum ohne Eskorte gehen? Das waren bei uns die ersten Übungen. Hundi soll lernen, dass er dir nicht überall hin folgen soll/muss! Und dabei darfst du ihn dann auch nicht beachten, damit er merkt, dass alles ganz normal ist und er sich entspannen kann. Bewege dich einfach viel in der Wohnung, bis es ihm zu viel wird, dir immer zu folgen. Wenn das klappt, dann zwischendurch immer mal KURZ (1-2 min.) die Wohnung verlassen und dann ganz normal wieder kommen (ohne großes Loben o.ä.). So lernt Hundi, dir zu vertrauen, dass du immer wieder kommst und es nicht schlimm ist, allein zu bleiben.
Toi,toi,toi und liebe Grüße Fragglemama und Hundis
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also erstmal danke für eure antworten und das mitfühlen

ja er verfolgt mich überall in der wohnung, aber seit einer woche mache ich öfter mal die tür zu, und er darf nicht mehr mit ins bad, oder ich setze mich mal ne halbe stunde alleine ins wohnzimmer.
da fängt er nach einer zeit dann das weinen an, anfangs hat er mir auch die tür zerkratzt das hab ich dann aber mit einem erergischen NEIN unterbunden, das geht jetzt soweit.uuh man, das ist wirklich schwierig

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Ich würde ihn gar nicht aussperren. Beweg dich einfach so viel (aber nicht hektisch) in der Wohnung, bis er keine Lust mehr hat, dich zu verfolgen. Du sollst ihm ja Sicherheit vermitteln, dass du immer wieder kommst. Das schaffst du nicht, wenn du die Türen schließt! Mach ganz kleine "Schritte"! Zu viel und zu lange aussperren sind kontraproduktiv.
LG Fragglemama und Hundis
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Ich empfehle mal das Büchlein "Waldi allein zu Haus"
Das gibt viele Tipps und einen detaillierten Trainingsplan, der auch hilft, wenn der Hund keine Angst vor dem alleine bleiben hat.
Zum anderen erwarte nicht zu viel, gehe lieber noch mal ein paar Schritte zurück. Das Tierchen ist erst 5 Monate und gerade mal 3 Wochen bei dir. Da ist das Vertrauen noch nicht ganz so groß, das man da wirklich still warten kann, besonders wenn man nicht weiß, was dem Tier vorher schon alles passiert ist. -
Man kann nie davon ausgehen, dass ein Hund schon nach so kurzer Zeit allein bleiben kann.
Dein Hund braucht einfach Zeit sich an euch und die neue Umgebung zu gewöhnen, er braucht das Vertrauen, dass ihr auch wieder kommt. Das geht nicht von Heute auf Morgen und kann über Monate dauern.
Bei Paul, den wir als Findelkind aus Teneriffa übernommen haben, hat es fast ein Jahr gedauert, bis er das nötige Vertrauen hatte und alleine bleiben konnte.
Er braucht einfach Zeit und du solltest nichts erzwingen sondern dich lieber jetzt schon nach einer anderen Möglichkeit umschauen. - Vor einem Moment
- Neu
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