Das leidige Thema Kastration
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Also, es würde sich dabei um einen Bichon Frise, knappe 7 Monate alt, gerade erste Läufigkeit...handeln (so viel zum Thema "angenommen eine PERSON...
)!Sie ist -klar mit 7 Monaten- noch sehr kindlich und verspielt und MIR wäre auf alle Fälle wichtig, sie richtig erwachsen werden zu lassen!
Nur streiten sich da eben die Geister, ob dafür wirklich die Läufigkeit notwenig ist oder ob diese generell keinen Einfluss auf den Reifeprozess hat...!!!???Nur nochmal zur Info: es steht durchaus nicht zu 100% fest, dass ich meine Kleine kastrieren lasse, da ich einfach einen riesen Respekt vor OP´s habe! Aber sollte ich mich dafür entscheiden, will ich einfach sicher sein, dass der Zeitpunkt der beste mögliche ist...!
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Hallo,
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Ohne Läufigkeit kastriert erwachsen werden kann ich nicht bestätigen. Ich habe eine vom Tierheim frühkastrierte Hündin, die jetzt im Juni 2 Jahre wird und die Probleme werden immer offensichtlicher. Sie ist auch überhaupt nicht erwachsen und ich sehe einen ganz großen Unterschied zur Aussie Hündin, die gerade Läufig war (das erste mal) aber ein gutes halbes Jahr jünger ist als Lena. Ich würde ihr so lange Zeit lassen wie möglich.
Darf ich nur mal aus Interesse eine theoretische Frage stellen: mal angenommen, die Hündin hat überhaupt keine Probleme mit der Läufigkeit. Hört noch ziemlich gut und hat keine offensichtlichen Anzeichen und Probleme mit der Scheinschwangerschaft. Warum würde man die Hündin dann trotzdem kastrieren?
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Zitat
Also, es würde sich dabei um einen Bichon Frise, knappe 7 Monate alt, gerade erste Läufigkeit...handeln (so viel zum Thema "angenommen eine PERSON...
)!Sie ist -klar mit 7 Monaten- noch sehr kindlich und verspielt und MIR wäre auf alle Fälle wichtig, sie richtig erwachsen werden zu lassen!
Nur streiten sich da eben die Geister, ob dafür wirklich die Läufigkeit notwenig ist oder ob diese generell keinen Einfluss auf den Reifeprozess hat...!!!???Doch....die Laeufigkeit spielt eine sehr grosse Rolle beim Reifeprozess denn die Hormone die dabei produziert werden beeinflussen den Knochenbau und viele wichtige Organe.
Wird kastriert bevor diese Hormone ihre Arbeit leisten koennen kann es im spaeteren Leben zu diversen Problemen kommen......vom Knochenbau bis hin zur Blase.
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tagakm: Ja ok, das klingt logisch...
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Aber wann wäre denn jetzt bei einem Bichon Frise, der ja was das körperliche angeht sehr viel schneller "fertig" ist als größere Rassen, der Reifeprozess schätzungsweise beendet?
Und ist es nicht so, dass sich die Wahrscheinlichkeit auf (Gesäuge)Tumore und Entzündungen bei eine Kastration nach der 2.Läufigkeit nicht mehr allzu sehr beeinflussen, also minimieren lässt? DAs würde ja wieder sehr für eine Kastra nach der 1. Läufigkeit sprechen, oder nicht?Faesa: Sei mir nicht böse, aber genau DAS sollte hier nicht zur Diskussion gestellt werden! Glaub mir, DEN Schritt an sich würde ich mir wirklich sehr, sehr reiflich überlegen...
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Aber danke für deinen Erfahrungsbericht! Eine Frühkastra kam bei mir aber nie wirklich in Frage und hat sich seit drei Tagen nun eh erledigt
!Edit: Hab mal meine TÄ nach den möglichen Kosten gefragt und sie meinte, alles in allem würde es sich auf 380 Euro belaufen...!
Hab jetzt aber mal in der Gebührenordnung nachgeschaut und das wäre ja fast der 2,7 fache Satz
! Ist das bei Kastras denn üblich? -
Zitat
tagakm: Ja ok, das klingt logisch...
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Aber wann wäre denn jetzt bei einem Bichon Frise, der ja was das körperliche angeht sehr viel schneller "fertig" ist als größere Rassen, der Reifeprozess schätzungsweise beendet?Generell mit rund 1 einhalb Jahren.
ZitatUnd ist es nicht so, dass sich die Wahrscheinlichkeit auf (Gesäuge)Tumore und Entzündungen bei eine Kastration nach der 2.Läufigkeit nicht mehr allzu sehr beeinflussen, also minimieren lässt? DAs würde ja wieder sehr für eine Kastra nach der 1. Läufigkeit sprechen, oder nicht?
Ja....die Fruehkastra schmaelert das Risiko das die Huendin an Mammartumoren erkrankt.....erhoeht aber gleichzeitig das Risiko fuer Knochenkrebs ganz erheblich.
Was das Risiko fuer Mammartumore deutlich erhoeht ist Uebergewicht beim Hund.
Guck' mal hier..
ZitatAlles anzeigenRein gesundheitliche Aspekte.....
Vorteil einer Kastra bei Rueden
- eliminiert das schmale Risiko ( < 1%) an Hodenkrebs zu sterben
- reduziert das Risiko fuer nicht-krebsartige Prostata Probleme
- reduziert sehr wahrscheinlich das Risiko Diabetes zu entwickeln (daran wird noch geforscht)Nachteile:
- wenn der Hund vor dem 1. Lebensjahr kastriert wird erhoet sich das Risiko fuer Knochenkrebs
- erhoehtes Risiko fuer Herztumore
- verdreifacht das Risiko fuer Hypothyreose
- erhoehtes Risiko fuer "Altersdemenz"
- verdreifacht das Risiko fuer Uebergewicht
- vervierfacht das Risiko fuer Prostatakrebs
- verdoppelt das Risiko fuer Harnwegkrebs
- erhoeht das Risiko fuer Orthopaedische Schaeden
- erhoeht das Risiko auf Impfstoffe eine schlechte Reaktion zu entwickelnHuendinnen, Vorteile
- wenn vor dem 3. Lebensjahr kastriert reduziert es das Risiko fuer Mammartumore
- reduziert fast gaenzlich das Risiko fuer Pyometra (rund 23% aller unkastrierten Huendinnen entwickeln Pyometra)
- redziert das Risiko fuer perianale Abszesse
- reduziert das (schmale) Risiko fuer Gebaehrmutter-, Eierstock- und Gebaehrmutterhals-krebsNachteile fuer Huendinnen
- wenn es vorm 1. Lebensjahr gemacht wird erhoeht es das Risiko auf Knochenkrebs
- erhoeht das Risiko auf Milzhaemangiosarkom (Krebs) und Herzkrankheiten
- verdreifachtes Risiko fuer Hypotheorese
- erhoehtes Risiko auf Uebergewicht
- verursacht Inkontinenz in 4-20% aller kastrierten Huendinnen
- erhoeht das Risiko fuer Harnwegsentzuendungen
- erhoehtes Risiko fuer vaginale Dermatitis, Vaginitis, vor allem wenn vor der Pubertaet kastriert wird
- verdoppelt das Risiko fuer Harnwegtumore
- erhoeht das Risiko fuer orthopaedische Krankheiten
- erhoeht das Impfstoff Risiko wie bei Rueden -
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, das heißt also zusammenfassend, dass WENN Kastra, dann nicht bevor der Hund mind eineinhalb Jahre alt ist zwecks Reifeprozess und Knochenkrebswahrscheinlichkeit...was aber bei meiner Kleinen aller Wahrscheinlichkeit nach bedeuten würde, dass sie schon drei Läufigkeiten mitgemacht hat...!Und das wiederum würde bedeuten, dass eine Kastration keinen Einfluss mehr nehmen könnte auf die Wahrscheinlichkeit im Alter an Gesäugetumoren zu erkranken, richtig?
In der Zusammenfassung steht zwar, dass eine Kastration bis zum 3.Lebensjahr das Risiko auf Gesäugekrebs schmälern kann, aber doch nicht, wenn sie bis dahin schon 6 Läufigkeiten durch hat, oder?Alles seeehr verwirrend!!!!
Dachte eigentlich immer, dass bei einer Kastration nach der 2. Läufigkeiten die Wahrscheinlichkeit, später an Gesäugetumoren zu erkranken genauso hoch ist wie bei unkastrierten Hündinnen?????
Hmmmmm
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Also Kira hat nach der ersten Läufigkeit schon einen großen (charakterlichen) Entwicklungsschritt gemacht. Sie ist viel erwachsener geworden. Allerdings wurde sie nach der zweiten Hitze noch etwas ruhiger, beständiger, na eben nicht mehr so hibbelig (ich weiß nicht, wie ich`s besser ausdrücken soll). Kira ist nun aber ein Labbi-Mix, also größer als dein Hundi. Wie es bei ihr ist, kann ich dir jetzt auch nicht sagen. Hoffe, ich konnte etwas helfen.

LG Fragglemama und Hundis
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Fragglemama: Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Das mit dem Erwachsenwerden ist für mich auch DER Punkt, der mich von einer Frühkastra abgebracht hat.
Meine Eltern haben mir auch von der Entwicklung ihrer Hündin nach der ersten Läufigkeit berichtet und wie viel erwachsener ihre Kleine dadurch wurde...!
Keine wirklichen Veränderungen hätten sie allerdings nach der zweiten und den folgenden Läufigkeiten mehr feststellen können!
Bei deiner Süßen gabs also auch noch Veränderungen nach der 2.Läufigkeit? Hmmm...!!!!!Wie siehts denn bei anderen aus? Ab wann konntet ihr sagen, "meine
Kleine scheint erwachsen geworden zu sein"? Nach der ersten oder zweiten Läufigkeit oder gar noch später? Schön wären vor allem Berichte von Haltern kleiner Hunde! -
Zitat
, das heißt also zusammenfassend, dass WENN Kastra, dann nicht bevor der Hund mind eineinhalb Jahre alt ist zwecks Reifeprozess und Knochenkrebswahrscheinlichkeit...was aber bei meiner Kleinen aller Wahrscheinlichkeit nach bedeuten würde, dass sie schon drei Läufigkeiten mitgemacht hat...!Und das wiederum würde bedeuten, dass eine Kastration keinen Einfluss mehr nehmen könnte auf die Wahrscheinlichkeit im Alter an Gesäugetumoren zu erkranken, richtig?
In der Zusammenfassung steht zwar, dass eine Kastration bis zum 3.Lebensjahr das Risiko auf Gesäugekrebs schmälern kann, aber doch nicht, wenn sie bis dahin schon 6 Läufigkeiten durch hat, oder?Alles seeehr verwirrend!!!!
Finde ich eigentlich nicht.....zusammenfassend kann man sagen das die Risiken einer Fruehkastra die Vorteile absolut nicht ueberwiegen.....und das sind lediglich die gesundheitlichen Aspekte.
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ich habe zwar keine kleine hündin (etwas größer als ein Golden r.), aber bei meiner hündin war es so, das sie nach der ersten läufigkeit noch sehr "kindlich" war, bei der 2 und 3 läufigkeit, wurde sie schon ruhiger und hat aufgehört ständig zu hibbeln. Danach hat es sich nicht mehr groß verändert.
Ich habe meine Hündin kastrieren lassen, weil wir den besuch von Rüden nicht im griff hatten, da wir am Waldrand wohnen und dort viele ihre Hunde freilaufen lassen, sind immer in der Zeit die Rüden über unseren Zaun gesprungen und die Halter hat das nicht interessiert, egal wie oft wir dennen gesagt haben das sie ihren Hund bitte besser unter kontrolle haben sollten. Jedoch war uns die Gefahr zu groß das Jacky unbemerkt trächtig wird.
Wir haben sie ca. mit 2 -3 Jahren Kastrieren lassen und sie ist fit.
Jedoch wunder ich mich über den Preis 380 euro finde ich recht viel für eine kleine Rasse. Bei meinem TA kostet es für einen kleinen Hund ca. 160 euro und er ist hier in der gegen einer der guten TA's.

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