Sind Jagd-Fangspiele mit Beagle ok? Spielvorschläge gesucht
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hallo!
wir hatten gestern eine diskussion mein mann und ich, weil gestern gings ganz schön rund in unserem garten:
mein mann hat fangen mit unserem snoopy (beagle, 4 mon.) gespielt.
der ist total ausgeflippt, hat gebellt, geknurrt, ist mit tempo 100 durch den garten. saß lauernd unterm tisch...meine kinder (2 und 4) standen mittendrin und ich wurde ganz schön sauer... hatte angst, er könnte wirklich plötzlich spiel und ernst verwechseln und nach einem meiner mädels schnappen, wenn sie z.b. stürzen...???
mein mann sieht das nicht so tragisch. aber eben der kleine wurde ganz schön wild...sind solche spielchen ok (natürlich besser ohne kinder, ist mir klar), oder "heitzt" er damit den hund so richtig auf, macht ihn scharf.
bei einem beagle soll man ja auf keinen fall seinen jagdtrieb wecken, was man immer so liest... aber etwas spaß soll er ja auch haben.habt ihr da tipps für uns? wie können alle schön mit dem kleinen spielen ohne gefährliche folgen...??
lg, sandra
p.s. alle die jetzt wieder dazu neigen anzugreifen: ich frage hier, weil ich mir eben über alles gedanken mache, lese gerade bücher über hunde und würde auch noch gerne aus der praxis die eine oder andere meinung hören... wir wollen eben nur das beste für den kleinen und fehler schon am anfang vermeiden...
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Hallo Sandra,
tut mir leid, aber in Deinem anderen Thread wollte Dich wirklich niemand angreifen. Es ist schon anders im I-Net, man liest zwar das Geschriebene Wort, eventuell sind noch Smilies dabei, aber die Mimik und Gestik des Schreibers kann man nicht sehen.
Bitte fühle Dich nicht angegriffen, denn niemand hat das gewollt, denn alle haben sich Gedanken um Eure Kinder gemacht.
Hier der Thread, den ich meine:
https://www.dogforum.de/ftopic76932.htmlOki, wegen der Fangspiele, das kann man machen, aaaaber man sollte das dosieren. Der Hund muss auch zwischendurch mal Pause machen, er darf im Spiel nicht in Beine, Arme etc. beißen, daß sollte unterbunden werden. Versucht solche Spiele eventuell mit einem Kong oder einem Futterball zu verbinden, dann hat er gleichzeitig was zum Rennen und zum Schnüffeln.
Ich finde es toll, daß Du meinen Rat angenommen hast und so einen Thread eröffnest, naja, vielleicht eher, weil das gestern passiert ist, aber vielleicht auch durch mein Geschreibsel

Du könntest Deine Mädchen auch mit einbinden. Nimm einen Schuh- oder Eierkarton. Deine Mädchen dürfen Snoopys Trockenfutter in den Karton tun, währenddessen haltet ihr Snoopy bitte fest, damit er nicht das Futter aus den Finger klaut. Dann wenn, das Futter im Karton ist, sagen Deine Mädchen, "Such Snoopy" und gehen ein bißchen weg vom Karton und er muss dann suchen.

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Hallo Sandra,
Ich kenne das Verhalten nur sehr, sehr gut von Zoe
Als sie noch jung war, haben wir, um die Beisshemmung zu üben immer abgeborchen, wenn es zu viel wurde, da sie sich damals ihrer spitzen Zähne noch nicht so bewusst war.
Mittlerweile ist es so, dass beispielsweise ich und mein Vater mit ihr spielen, als wären wir bekloppt.Sieht so aus: ich beiß den Hund, der Hund kneift mich - er weiß wann es MIR zu doll wird. Bei meinem Vater ist es wieder anders, der hat nach einem Spiel keine Kratzer etc. weil Zoe weiß, dass ihm das nicht gefällt, bzw er dann aufhört. Bei meiner Mutter ist es wiederrum ganz anders - sie mag es nicht mal, wenn Zoe Küsschen gibt.
Worauf ich eigentlich hinaus möchte, ist dass ein Hund ebenso wie seine Beisshemmung lernt, bei wem er wie weit gehen darf und wie er die Menschen einschätzen soll.
Wir haben auch viele kleinere Kinder hierrum laufen, Zoe hat sie noch nie, selbst nicht in der größten Spiellaune, verwechselt
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Das entscheidende ist, daß sich der Hund bei einem Spielabbruch zur Ruhe bringen läßt. Er also ein Ende akzeptiert und sich nicht völlig vergißt und aufgreht.
Zitatbei einem beagle soll man ja auf keinen fall seinen jagdtrieb wecken, was man immer so liest...
Na ja ... ein Beagle ist ein Jagdhund, eine Meutehund der dafür gezüchtet ist mit anderen Hunden zusammen Wild aufzustöbern und zu hetzen. Da wird es etwas mehr Arbeit bedürfen, den kleinen Kerl vernünftig zu erziehen. Ich hoffe, du weißt was auf dich zukommt ;-)
Gruß, staffy
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staffy: Vielleicht hast Du noch ein paar gute Buchtipps für Sandra??

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hallo!
habe gerade ein buch
bestellt mit dem titel:"...dann beißt dich der hund"
von Monika Höhn...wie Kinder und Erwachsene das Verhalten von Hunden verstehen lernen...

beschreibung:
Tiefverwurzelte Angst vor scharfen Zähnen und unerwarteten Reaktionen von bissigen Hunden erschweren das Zusammenleben zwischen Kindern und Hunden immer mehr. Es fehlt an Wissen um normales Hundeverhalten. Verantwortlich sind die Eltern, die ihre Ängste auf ihre Kinder übertragen, Kinder, die ihre aufgestauten Aggressionen an Hunden auslassen und Hundehalter, die ihre Hunde nicht kindgerecht erziehen.
Das Buch bietet konkrete Denkanstöße für Eltern, Kindergarten und Schule an, Kindern die Schwellenängste zu nehmen, ihnen einen ganz natürlichen Umgang mit dem Hund zu ermöglichen.na??? ist doch schonmal nicht schlecht... oder????

lg, sandra
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Zitat
mein mann hat fangen mit unserem snoopy (beagle, 4 mon.) gespielt.
der ist total ausgeflippt, hat gebellt, geknurrt, ist mit tempo 100 durch den garten. saß lauernd unterm tisch...Das klingt doch nach einem riesen Spaß für den kleinen Racker.
Wichtig ist nur das man solche Spiele (vor allem mit so einem jungen Hund) nicht stundenlang macht. Immer mal eine Pause machen zum Ausruhen und runter kommen, das haben die anderen ja schon geschrieben.Mit 2 kleinen Kindern und einem jungen Hund hast du dir ja ganz schön Arbeit ins Haus geholt. Andererseits gibt es nichts schöneres für Kinder als mit Tieren aufzuwachsen. Bring den Kindern Respekt vor dem Hund bei, d.h. Finger weg von seinem Fressen, wenn er auf seinem Platz liegt darf er nicht gestört werden, man darf ihm nicht weh tun (treten, schlagen, Ohren ziehen etc.) und füttern darf man ihn nur mit deiner Erlaubnis. Dann hast du schon mal die schlimmsten Sachen weg, auch eine zweijähriges Kind kann das in Ansätzen schon verstehen.
Zum Hund..... bringt ihm Beisshemmung bei (zur Not google, Hundebuch oder Forumsuche nutzen). Das ein 5 Monate alter Beagle zur reißenden Bestie wird und Kinder anfällt kann ich nicht glauben. Selbst wen er mal im Spiel schnappt würde da nicht viel passieren ausser vielleicht ein Kratzer von den spitzen Welpenzähnen. Meine Hündin war als Welpe eine richtige Schnappschildkröte und heute kann ich mit den Händen mit ihr toben und kämpfen und bekomme dabei nicht einen Kratzer ab.
Der Jagdtrieb wird vermutlich von ganz alleine erwachen im Beaglechen. Auch wenn er jetzt immer brav her kommt wenn man ihn ruft würde ich ihn später in wildreichen Gebieten nicht bedenkenlos frei laufen lassen. Ließ dich vielleicht mal über das Thema Schleppleine und "Anti Jagd Training" ein, das wirst du wahrscheinlich alles noch brauchen.
Du hast dir, wie schon gesagt, keine einfache Aufgabe ausgesucht. Informier dich und mach das Beste draus. Ein Beagle kann sicher ein ganz toller Familienhund werden aber mit kleinen Gassirunden um dem Block wirst du da nicht glücklich werden.
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Wenn der Hund so sehr aufdreht, würde ich auch eher ruhige Spiele, wie schon das vorgeschlagene Leckerli suchen, bevorzugen.
Hast du dich mal mit Clickern beschäftigt? Damit lernt der Hund, dass es immer, wenn es das Click-Geräusch macht (mit einem Knackfrosch oder einem Clicker aus dem Zoohandel für ein paar Euro), ein Leckerli gibt. Damit kann man dem Hund dann lauter tolle Sachen beibringen, z.b. Unter einem Stuhl durchkriechen, Männchen machen, "Peng" (Hund fällt auf Seite oder ganz um) oder ähnliches - das ist natürlich auch für die Grunderziehung einsetzbar - weil du damit natürlich auch Sitz, Platz, Herkommen oder andere im Alltag notwendigen RICHTIGEN Verhaltensweisen punktgenau positiv bestätigen kannst.
Als ich mich durch die Clicker Seiten gelesen habe vor etwa einem Jahr habe ich von vielen gelesen, wo die Mütter im Prinzip dem Hund einen Trick begebracht haben, aber die Kinder diese dann immer wieder geübt haben und damit hatten alle ihren Spass. Vielleicht wäre das ja was für euch.
Zu Ballspielen: Ja, ich würde generell nicht zu viele Jagt- und Hetztspiele machen, bei meiner (da jagttrieb) gibt es die auch nur wohldosiert und NIE einfach nur werfen, sondern immer nur in Verbindung mit Befehlen (um Baum rumlaufen vorher, ruhig liegen bleiben oder erst zu mir, dann zum Ball).
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Zitat
staffy: Vielleicht hast Du noch ein paar gute Buchtipps für Sandra??

Mit Buchtipps oder auch DVD´s tu ich mich da immer sehr schwer. Ich finde nach wie vor das Wichtigste, einen kompetenten Trainer zu haben, der mir das Verhalten des Hundes erklärt.
Habe ich, mein Hund oder ich mit meinem Hund ein Problem, dann wird mir kein Buch weiterhelfen. Für den Preis eines guten Buches kann ich ca. 2 Einzelstunden nehmen, die mich mit Sicherheit weiterbringen als das mehrmalige Lesen des Buches ;-)In deiner Gegend, falls du dich nach einer Hundeschule umschauen möchtest (gucken kostet ja nix), kann ich dir diese hier empfehlen:
http://www.hundezentrum-regensburg.de/
Gruß, staffy
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Huhu!
Hab jetzt die anderen Threats auf dieverlinkt wurde(noch)nicht gelesen...schreibe nur einfach mal zu diesem hier was:
Also ich finde es hört sich nach normalem Spielverhalten eines Halbstarken an

Ganz ehrlich:Als unsere Emily die ersten Male so richtig ausser Rand und Band war dachte ich auch:Um Himmels willen

Aber Emily ist ein von Grund auf lieber Hund
-so dass ich da nie den Gedanken hatte das aus"Spiel" ganz plötzlich"Ernst" werden könnte.Wichtig ist vielleicht dass du die Kinder altersgemäss"aufklärst" wie sie mit dem Hund umzugehen haben...bzw bei kleinen Kids musst du eben ein Auge drauf haben.
Da Emily auch leichte Jagdambitionen hat haben wir auch auf Wurfspiele bzw Spiele die dem "Jagen" ähnlich kommen weitgehend verzichtet-wichtig war/ist auf jeden Fall die Hundeschule für uns-da sind wir mittlerweile mit "Apportieren" eingestiegen-eine grossartige Beschäftigung die aber wie ich jetzt auch erst erfahren habe richtig"aufgezogen" werden muss...vor allem wenn der Hund das Apportieren nicht von sich aus anbietet.
Ansonsten versuchen wir Emily eben gut geistig auszulasten-viel Unterordnung,wir Clickern etc-so dass es keine "wilden Spielchen" braucht...
Was aber nicht heisst dass Rennerei zu kurz kommt-einmal am Tag mit ihren Kumpels richtig über die Hundewiese fetzen MUSS sein!

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